Backen mit Kindern – Gesündere Ausstechkekse

Bevor ich Mama war hab ich mir das Backen mit Kindern so vorgestellt, wie man das halt in Filmen und Bilderbüchern sieht. Traumhaft schöne Kekse, alle lächeln und sind fröhlich und die Küche sieht blitzeblank aus. Bei uns ist das ein bisschen anders. Es wird unglaublich viel gepatzt, die Küche ist dann in Mehl getaucht und die Kekse sehen irgendwie nicht so aus, wie ich sie mir vorgestellt hab. Und trotzdem macht es mir Spaß! Ich sehe nämlich, mit wie viel Begeisterung die Kinder dabei sind, vor allem natürlich mein Großer. Da nehme ich die Patzerei gerne in Kauf. (Und sie sind ja noch sehr klein, vielleicht wird das besser?!)

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Nachdem es zwar Spaß macht, die Aufmerksamkeitsspanne meiner Kinder aber denen eines Eichhörnchens gleicht („Oh, eine Nuss“ :-D), ist das folgende Rezept nur für ein kleines Blech. Vertraut mir, am Ende stecht ihr trotzdem die letzten Kekse alleine aus, weil irgendein Spielzeug nun doch interessanter ist als Kekse backen. Oh und die Kekse kommen ganz ohne raffinierten Zucker aus, der Teig ist nur mit etwas Honig gesüßt. Sie schmecken aber wie ganz normale Kekse, mein Mann wird euch das bestätigen, und was der sagt auf das könnt ihr vertrauen – für ihn schmecken meine Rezepte oft „zwar gut, aber eben gesund“. Und diese Kekse schmecken einfach nur gut. (Auch schon ohne Toppings!)

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Gesündere Ausstechkekse (ohne raffinierten Zucker)

Zutaten für ein kleines Blech

150g (1 Tasse á 250ml) Vollkornmehl
1 TL Backpulver
1 TL Vanille, gemahlen
1 TL Zimt
3 EL Butter, geschmolzen
60ml (1/4 Tasse) Honig

Zubereitung

  • Die trockenen Zutaten in einer Schüssel mischen und die restlichen Zutaten dazu geben.
  • Alles mit dem Mixer (Knethaken) zu einem gleichmäßigen Teig kneten (am besten geht es, wenn man mit dem Mixer beginnt, aber am Ende mit den Händen weiter macht – macht den Kindern auch Spaß)
  • Den Teig in ein luftdichtes Gefäß geben und im Kühlschrank mindestens 1h kühlen.
  • Ofen auf 180°C Umluft vorheizen.
  • Den kühlen Teig ausrollen, Kekse ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
  • Im vorgeheizten Ofen 8-10 Minuten backen.
  • Auskühlen lassen und nach Belieben verzieren.

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Wir haben die Kekse mit dunkler Schokolade und allerlei Süßkram verziert. Den hatten wir noch vom Lebkuchenhaus bauen. Ursprünglich hatte ich überlegt, diese mit Nüssen und Trockenobst zu verzieren, das wäre doch um einiges gesünder. Aber irgendwie fehlt mir selbst dann auch etwas, Weihnachten ohne Zucker ist einfach kein Weihnachten – wir sind eben damit aufgewachsen. Und wir arbeiten langsam daran, diese Assoziationen zu ändern (so gibt es zum Beispiel bei uns keine Süßigkeiten mehr am Baum – war eine schwere Entscheidung, aber den Kindern geht es nicht ab, sie kennen es ja nicht anders.)

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Wie ist das bei euch zu Weihnachten mit den Süßigkeiten? Und backt ihr auch gerne mit euren Kindern?

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2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo!

    Bei uns hats noch nie süsses Zeug am Christbaum gegeben, bin zwar damit aufgewachsen, wollte das aber nicht weitergeben. Es gibt ja eh genug Kekse ;)

    Kekse werden mehrere Sorten bei uns gemacht, aber alles ausschließlich mit Birkenzucker. (Honig ist ja leider auch nicht besser für den Stoffwechsel und die Zähne, obwohl er sicher bessere zusätzliche Inhaltsstoffe hat als Haushaltszucker). Aber Achtung, bei Keksen die nach Staubzucker verlangen, muss man unbedingt auch BirkenSTAUBzucker nehmen, sonst bindet sich der Teig nicht ordentlich. Wir finden, man schmeckt keinen Unterschied zwischen echtem und Birkenzucker. Außerdem kauf ich den immer gleich zu mehreren Packungen wenn er gerade in Aktion ist, dann wird es auch nicht so teuer, wenn ich ihn dann brauche.

    Zum Verzieren nehm ich auch Schoko, schau aber drauf, dass es Bitterschoko ist, hat ja dann weniger Zucker und schmeckt uns trotzdem allen.

    Wenns geht, nehm ich auch Vollkornmehl, funktioniert aber nicht mit allen Rezepten, wie ich letztes Jahr schon feststellen konnte ;)

    Fürs Kind gibts auch keinen Schokoadventkalender, sondern einen mit Bildern, die dem Bild des Kalenders immer wieder eine überraschende Wendung geben und ich muss sagen, der macht dem Kind mehr Spaß als Schokolade, trotz des jugendlichen Alters.

    Wenn wir auf Besuch sind, werden natürlich auf konventionelle Kekse mitgegessen, aber (zumindest ich für meinen Teil) halte mich halt ein bisschen zurück mit dem Naschen.

    Schöne letzte Adventwoche
    wünscht Soni

  2. Guten Morgen 😊
    Bei uns läuft es beim Kekse backen genau gleich ab. 😂😂 Junior hilft beim ersten Blech und danach will er wieder was anderes spielen. Dein Vergleich mit dem Eichhörnchen trifft es bei uns also perfekt. 😀😀
    Und auch bei uns kommen auf den Baum keine Süßigkeiten. Erstens hatten mein Mann und ich die letzten Jahre auch keine Schokoschirmchen und Co drauf und zweitens will ich nicht, dass nochmehr Süßes zu Hause ist, als es zu Weihnachten eh schon gibt.