{Family} 6 Monate mit 2 Kindern

Das 5 Monat hab ich weihnachtsbedingt ausgesetzt, aber die Zeit vergeht ohnehin so schnell, dass wir nun schon ein halbes Jahr zu viert sind! Mittlerweile hat sich alles wirklich gut eingespielt und wir haben uns in dieser neuen Konstellation eingefunden. Hier die Details:

Der große Bruder

Ein von Ulli (@fitgluecklich) gepostetes Foto am


Die Trotzphase scheint schwächer zu werden, oder wir haben es besser im Griff mit ihm zu kooperieren (was es damit auf sich hat hab ich im letzten Update beschrieben). Es gibt jedenfalls weit weniger Schreianfälle (beiderseits), eigentlich fast gar keine mehr (*klopfaufholz* dass das auch so bleibt!). Eigentlich ist momentan eine besonders süße Phase wie ich finde, er redet immer noch viel, aber nicht mehr nur nach, sondern erklärt auch. So wie wir ihm manches erklären, erklärt er uns vieles, das er schon kennt. Manches bringt er dabei durcheinander, ich muss bald wieder eine Runde „Kindermund“ schreiben glaub ich. Außerdem singt er viel und tanzt dann dazu, das ist einfach entzückend!

Das mit dem alleine Einschlafen klappt immer noch nur bedingt… meist liegt einer von uns bei ihm. Und Mittagsschlaf macht er nach wie vor bei allen, außer wenn ich mit den Kindern alleine bin. Hier keine Änderung (leider).

Helena hat er voll akzeptiert, ich bin gar nicht sicher, ob er sich noch an die Zeit erinnern kann, als sie nicht da war?! Er redet ganz oft davon, dass er Sachen auch so gemacht hat, als er ein Baby war, oder von Zeiten, in denen er oder Helena noch in meinem Bauch waren. Alles Dinge, die ich ihm mal erklärt hab, die dürfte er immer wieder durchgehen. Er sieht sie wachsen, und sie wachsen irgendwie zusammen. Sie lachen gemeinsam und freuen sich, wenn sie einander sehen. Es ist so süß und wunderschön zu sehen!

Die kleine Schwester

Ein von Ulli (@fitgluecklich) gepostetes Foto am

 

Unsere kleine Kichererbse macht ihrem Spitznamen nach wie vor alle Ehre und grinst alle an, die sie anschauen. Mittlerweile „sagt“ sie oft noch was dazu, „Mamamama“, „Papapapa“ oder „Rararara“ meistens :-)  Sie dreht sich und stützt sich super auf in Bauchlage, manchmal sieht es aus, als würde sie gleich wegkrabbeln. Aber damit dauert es (hoffentlich) noch ein bisschen.

Schlaf ist nach wie vor sehr unvorhersehbar. Vormittags ein Schläfchen (meist nur 20-30 Minuten, selten länger), Nachmittags ein Schläfchen (Dauer ca. wie am Vormittag), und dann noch ein Powernap am späten Nachmittag. Den braucht sie nach wie vor, auch wenn sie dann dafür später am Abend erst einschläft (gegen 21h, statt vorher 19h). Aber das sind alles nur Phasen, wie ich ja jetzt beim zweiten Kind verlässlich weiß :-) Die Nächte sind so lala, den Großteil der letzten Wochen haben wir maximal 2h am Stück geschlafen. Erst jetzt die letzten Nächte waren etwas besser, und da waren auch mal 4-5h dabei (allerdings nur einmal pro Nacht, aber immerhin, ein Schritt in die richtige Richtung).

Die meisten Schläfchen finden auf mir oder im Tragetuch statt. Auch mal im Kinderwagen, wenn wir damit unterwegs sind. Auch Nachts darf ich mich nicht lange und weit von ihr weg bewegen – aufs WC und wieder zurück ist das höchste der Gefühle. Ich versuche diese Phase zu genießen, irgendwann wird sie weiter weg von mir schlafen, ohne mich auskommen, und dann werde ich mich nach dieser Nähe zurücksehnen. (Manchmal nervt es aber trotzdem :-))

Mit dem Essen möchte sie nun auch langsam beginnen. Ungefähr ein Monat später als ihr großer Bruder ist sie also dazu bereit, sie steckt alles in den Mund und ist total interessiert wenn wir essen. Etwas Brot und Gurke hat sie schon abgelutscht, mal sehen, wie es hier weitergeht.

Die Mama

Ein von Ulli (@fitgluecklich) gepostetes Foto am

 

Mir gehts gut, momentan ist echt eine schöne Phase! Ich sehe, wie meine Kinder zusammenwachsen, wir lachen alle gemeinsam echt viel, und Oliver sagt so süße Sachen. Das starke Nähebedürfnis von Helena nervt mich schon manchmal, da ja auch Oliver sehr nähebedürftig ist. Wenn ich tageweise wirklich keine freie Minute habe, immer jemand an mir hängt, nuckelt oder auf meinem Schoß sitzt, dann sehne ich mich nach etwas Zeit für mich ganz alleine. Alle paar Wochen schaffe ich es auch, mir diese Auszeit zu nehmen, einmal kurz Luft zu schnappen. 1-2h, aber das reicht dann auch! Dann bin ich wieder bereit, für alle anderen da zu sein.

Mit dem Sport klappt es ganz gut, das viele Tragen hilft natürlich auch, fit zu bleiben. Die mittlerweile fast 8kg hängen sich schon an, da zählt der Spaziergang bald mal als Workout. Daheim trainieren wir aber auch, Oliver macht ja auch gerne mit und wir machen alle gemeinsam viel Bewegung. Trotzdem bin ich manchmal erschüttert, wie unfit ich mich fühle. Wie schwach mein Beckenboden und meine Bauchmuskulatur trotz Training noch sind. Aber ja, der Körper braucht wirklich eine Weile, um nach der Schwangerschaft wieder stark zu werden. Und durchs Stillen ist einfach alles noch weicher und dehnbarer. Der langsame Weg ist allerdings der richtige, es fühlt sich gut an so!!

Wir als Familie

Ein von Ulli (@fitgluecklich) gepostetes Foto am

 

Wir verbringen ja immer viel Zeit alle gemeinsam, die letzten zwei Monate aber nochmal mehr als sonst. Wir waren 2x auf Urlaub (einmal hier im Dachsteinkönig, und gerade jetzt erst in Tirol, darüber schreibe ich noch), und die Weihnachtsfeiertage waren auch sehr familienlastig. Nach wie vor genießen wir die Zeit unheimlich, unternehmen viel und lachen viel! Max hat seine Auszeiten ja durch das Eishockey, und ich schaffs wie oben beschrieben ja auch manchmal zu ein bisschen Zeit alleine.

Wir haben dieses Jahr noch einiges geplant – sowohl alle gemeinsam, als auch in Zweierpaaren, und ich freu mich schon sehr darauf!! 2017 wird ein tolles Jahr!

unterschrift

 

Schreibe einen Kommentar