Was man für Breifrei wirklich braucht

6 Monate ist sie bald alt, meine kleine Helena! Unglaublich wie schnell die Zeit vergeht (der meistgeschriebene Satz hier am Blog :-)). Wenn es nach der Allgemeinheit ginge, hätten wir schon lange mit der Beikost beginnen sollen und würden jetzt fleißig Brei kochen. Nachdem die Breifrei Methode (BLW – Baby Led Weaning) bei Oliver aber so gut funktioniert hat, möchten wir es bei der Kleinen genauso machen. (Wie wir damals begonnen haben, und was er nach 2 Monaten so gegessen hat, könnt ihr hier bzw. hier nachlesen) Falls ihr irgendwo gelesen habt, dass von Breifrei von offiziellen Stellen abgeraten wird – hier gibt es einen guten Artikel darüber, wieso das alles Quatsch ist. Bisher interessiert meine Kleine das Essen allerdings noch wenig, wenn man ihr etwas in die Hand gibt schaut sie es ganz fasziniert an, steckt es aber nicht in den Mund. Sie fängt also anscheinend etwas später an als Oliver damals.

Beim Breifrei braucht man eigentlich nicht viel. Mit Sicherheit nicht mehr als bei der Beikost mit Brei. Ein paar Dinge sind allerdings essentiell, und über die möchte ich hier heute schreiben.

Was man für Breifrei wirklich braucht

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Ein guter Hochstuhl – zum Beispiel der Stokke Steps

Am allerwichtigsten ist ein guter Hochstuhl, am besten mit einem integrierten eigenen Tischchen. Wir haben uns auch für Helena für den Stokke Steps inkl. Babyset und Tray entschieden, nachdem uns dieser bei Oliver so gute Dienste geleistet hat. Wir haben von der selben Marke auch den Kinderwagen (Xplory) und die Wippe und sind sehr zufrieden.

Der Stuhl wächst mit dem Kind mit und hält bis zu einem Gewicht von 85kg – dh. man kann auch als Erwachsener im Normalfall gut darauf sitzen. Ich wollte ursprünglich den Klassiker von Stokke, den Tripp Trapp, da dieser vollständig aus Holz ist und ich so einen schon als Kind hatte. Max meinte damals aber, dass der Steps bequemer aussieht für größere Kinder, und da muss ich ihm Recht geben. Mittlerweile sitzt nicht nur Oliver auf seinem Steps, sondern auch ich manchmal.

Noch sitzt Helena in der zugehörigen Wippe bei uns am Tisch, die wir auf den Steps einfach mittels eines Klicksystems montieren können. In wenigen Wochen wird sie dann aber schon im Babyset sitzen und auf ihrem Tray mit dem Essen herumgatschen :-)

Putztücher

Ich bin mittlerweile von Einweg-Küchentüchern zu waschbaren Tüchern umgeschwenkt. Bei uns durfte immer zuerst der Hund „aufwischen“, das ist schon echt praktisch (also einen Hund kann ich an dieser Stelle wirklich empfehlen :-)). Und dann hab ich mit Küchenrolle gewischt und dabei Unmengen verbraucht. Irgendwann haben wir bei den Feuchttüchern auch zu waschbaren gewechselt und dann war es nur noch eine Frage der Zeit, bis wir auch beim Essen waschbare Tücher verwendet haben. Kaufen kann man diese bei vielen Stoffwindelshops, aber auch zum Beispiel hier.

Dämpfeinsatz

Viele kaufen für die Beikost einen Dampfgarer, es gibt sogar spezielle Geräte die dämpfen und dann gleich pürieren. Wir wollen aber nicht so viele Geräte in der Küche stehen haben, und verwenden daher auch für das Babyessen einfach einen Dämpfeinsatz in einem normalen Topf. Wir haben einen Bambus Dämpfeinsatz, es gibt diese aber ebenso aus Edelstahl. Im Grunde braucht man aber nicht mal einen Einsatz, man kann das Essen ja auch ohne weich kochen (Dampfgaren ist einfach die Methode, bei der am wenigsten Nährstoffe verloren gehen)

Ärmellätzchen

Wir hatten anfangs bei Oliver die klassischen Lätzchen um den Hals, ohne Ärmel. Doch relativ bald reichten die nicht mehr aus – die Ärmel der Bodies darunter waren immer schmutzig. Natürlich hätten wir ihn einfach ausziehen können oder kurzärmelige Bodies verwenden – wir haben aber im Winter mit der Beikost gestartet, also war das eher keine Option. Dann hab ich Lätzchen mit Ärmeln gefunden, und schon war unser Problem gelöst!! Wir haben hier unterschiedliche probiert, die meisten haben mit der Zeit allerdings leider zu stinken begonnen, und wir mussten sie austauschen (trotz Waschen natürlich ;-)) Hier gibt es eine große Auswahl an Ärmellätzchen, falls ihr einen Tipp für mich habt welche gut sind, immer nur her damit.

Es gibt noch ganz viele andere Dinge, die optional sicher praktisch sind, zum Beispiel die ezpz Happy Mat oder ähnliches. Wir verwenden aber anfangs gar kein Geschirr und legen das Essen direkt auf den Tray. Später gibts dann Melamin Teller oder auch welche aus Porzellan – irgendwie müssen sie es ja lernen, dass etwas kaputt geht wenn es fällt (und bisher ist noch alles heil!)

Was habt ihr für den Beikoststart alles gebraucht? Ähnliches wie ich, oder ganz andere Dinge?

unterschrift

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Der Stokke Steps wurde uns von Stokke freundlicherweise zur Verfügung gestellt – den ersten haben wir aber gekauft und hätten auch diesmal dafür bezahlt, weil wir ihn mögen – trotzdem vielen Dank an Stokke!

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Wir haben eine Mischung aus Brei und breifrei – mein kleiner ist ein breiliebhaber und lässt sich eigentlich lieber füttern … Aber er bekommt immer auch stückig angeboten und so entscheidet er jedesmal selbst ob es eher mehr Brei oder nicht sein darf. Was für mich auch richtig wichtig ist (nebst den bereits erwähnten waschbaren Lappen 😉) ist ne wachstischdecke für unter den Tisch. Erleichtert das putzen enorm. Diese wird nach jedem Essen gründlich geputzt (erst grob mit dem Lappen – nachdem dieser erst Kind, dann den Tisch geputzt hat – dann mit dem wischmopp) und so kann man auch mal wieder was von „unten“ anbieten. Einen Hund haben wir nicht 😉

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