{Clean Eating} Schokobananen-Proteinriegel

Wenn man gesund essen will, sollte immer etwas gesundes in Reichweite sein, damit gleich was zur Hand ist, wenn man Hunger bekommt. Die Hauptmahlzeiten plane ich ohnehin oft vor, aber ich bin jemand, der auch zwischendurch immer wieder was braucht (vor allem jetzt beim Stillen). Daher mach ich auch so gern meine gesunden Pralinen oder auch Müsliriegel. Schon lange bastle ich an einem Rezept für gesunde Proteinriegel, ohne Proteinpulver, nur mit natürlichen Zutaten. Endlich hab ich nun ein Rezept, dass es wert ist, geteilt zu werden!!

schokobananen proteinriegel

Die größte Proteinquelle darin ist der Quinoa – die beste pflanzliche Eiweißquelle die es gibt, mit rund 14g Eiweiß pro 100g (roh). Das enthaltene Eiweiß ist noch dazu vom Körper sehr gut verwertbar, da das kleine Korn alle essentiellen Aminosäuren enthält!

{Clean Eating} Schokobananen-Proteinriegel

Die Riegel sind sehr variabel, man kann sie mit den richtigen Zutaten auch glutunfrei und vegan zubereiten. Außerdem ist die Menge gut für Vorräte, so hat man länger was davon (sie lassen sich auch super einfrieren)

Zutaten für 1 Blech
(Anzahl der Riegel richtet sich nach der Größe)

375g (3 3/4 Tassen (á 250ml)) Haferflocken
400g (3 Tassen) gekochtes Quinoa*
110g (1 1/2 Tassen) ungesüßte Kokosflocken
1 Tasse dunkle Schokochips**
3 EL gemahlene Vanille
3 EL Backpulver
1 1/2 TL Salz
3 EL Leinsamen***
240g (3/4 Tasse) Honig****
1 Tasse Wasser
3/4 Tasse Kokosöl, flüssig
6 reife Bananen

*ca. 150g (3/4 Tasse) roh, nach Packungsanweisung kochen
** für die cleane Variante die Chips selber machen, nach diesem Rezept
***alternativ Chia Samen
****alternativ Ahornsirup, für die vegane Variante (ich habe auch schon nur 160g / 1/2 Tasse verwendet, war auch süß genug!)

Zubereitung

  1. Backofen auf 180°C vorheizen.
  2. Alle trockenen Zutaten (die ersten 8, bis inkl. Leinsamen) in einer großen Schüssel gut vermischen.
  3. In einer anderen Schüssel die Bananen gut zerdrücken und mit den anderen flüssigen Zutaten mischen.
  4. Nun beide Mischungen vermengen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen.
  5. Im vorgeheizten Ofen ca. 40 Minuten backen (die Backzeit variiert je nach Ofen – am Ende am besten gut draufschauen, die Riegel sollten goldbraun sein – sie sind anfangs noch recht weich, härten aber beim Abkühlen nach)

Wir sind alle sehr begeistert von den Riegeln und essen sie nicht nur als Snack, sondern manchmal auch zum Frühstück. Pst: am besten schmecken sie warm! (können nachträglich auch in der Mikrowelle aufgewärmt werden)

Habt ihr schon mal selbst Proteinriegel gemacht ohne Proteinpulver?

unterschrift

14 Kommentare Schreibe einen Kommentar

    • Ich hab nix probiert, gibt aber glutenfreie Haferflocken. Oder Sojaflocken ev.? Müsste auch gut gehen, die saugen ja auch ein bissl Flüssigkeit. Falls du es ausprobierst sag bitte Bescheid :-) lg Ulli

      • Also mit sojaflocken ist es absolut nichts meins….und noch dazu ist es sehr trocken geworden. Obwohl ich die doppelte menge wasser verwendet habe. beim nächsten mal werde ich hirseflocken versuchen. Diese sind leicht süßlich – passt wahrscheinlich besser ;-) auf die ist mein kleiner auch morgens schon als „Müsli“ total scharf.

  1. …auf das Rezept bin ich ja gespannt. (Das sind ja Mengen ;), vor allem Vanille hab ich NIE so viel vorrätig :))
    Es dürfte ganz meinem Geschmack entsprechen. Erst heute hatten wir wieder die Frühstücksbälle am Morgen, die sind auch wirklich genial einfach und so lecker. (Ich Schokotiger mag sie aber am liebsten ohne Schoko, nur mit Dattelstückchen)

    LG Stefanie

  2. Sind wirklich mega feine Riegel geworden…aber mit der Mengenangabe bin ich nicht zurecht gekommen – bei mir hat es fast 3 Blecher gegeben ;) hat von euch mal jemand die Gramm dazu ausgerechnet?
    Schönen Sonntag

  3. Pingback: {mymonth} Januar 2017 | FIT & HAPPY

  4. Die Dinger sind wirklich superlecker! Bei mir sind sie aber auch nach dem Erkalten weich geblieben, obwohl ich mich an die Mengenangaben gehalten habe und die Backzeit noch um 5 Min. verlängert habe. Hast Du ne Idee, wieso die Riegel weich geblieben sind?

    LG Daniela

      • Wie ein sehr saftiger Kuchen? Vielleicht war meine Tasse als Maß zu groß. :-) Ich hab sie dann im Kühlschrank gelagert, das ging gut. Und nach ein paar Tagen, waren eh alle verputzt.

        • Wenn die Tasse zu groß war, dann hätte sich das ja automatisch auch mit den trockenen Zutaten angepasst…hm, also ich werd sie nächste Woche nochmal machen ok, kann dir dann auch noch ein Foto mailen wenn du willst, von einer Nahaufnahme :-D (Und dann test ich somit nochmal, ob ich mich eh nicht vertippt hab bei den Mengenangaben, aber so ganz grob schauts gut aus)

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