World Vision – Zukunft schenken

Vor Weihnachten häufen sich immer die Spendenaufrufe – jeder ist in Geberlaune und nachdem es uns hier in Österreich wirklich sehr gut geht, wird auch viel gespendet. Ich hatte früher oft ein schlechtes Gewissen, weil ich einfach nicht allen spenden kann, die es brauchen würden. Außerdem war ich nie sicher, was mit meiner Spende wirklich passiert, sprich ob sie da ankommt, wo sie gebraucht wird. Vor vielen Jahren hab ich dann endlich eine Lösung gefunden: ein Patenkind bei World Vision!!

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Bei einer Kinderpatenschaft spendet man monatlich einen bestimmten Betrag (meist 30 Euro), der direkt dem Patenkind zugute kommt. Mein Patenkind hieß Rebecca und wohnt in Sierra Leone. Das liegt in Afrika und erholt sich immer noch langsam von einem zehnjährigen Bürgerkrieg. Der Großteil der Bevölkerung lebt dort von der selbstversorgenden Landwirtschaft. Das Gesundheitssystem ist sehr schlecht ausgebaut und 16% der Babies sterben bei oder bald nach der Geburt. Das kann man sich als Mama in Österreich gar nicht vorstellen.

Spenden in das Projekt Sierra Leone werden zum Beispiel dazu eingesetzt, die Gesundheitsversorgung zu verbessern, Geburtshelferinnen auszubilden, Lehrpersonal auszubilden und die Friedenserziehung zu fördern. Ich bekomme laufend Informationen, was im Projekt gemacht wurde. Das ist wirklich sehr interessant, da ich mir anfangs gar nicht vorstellen konnte, wie das Leben in Afrika eigentlich so aussieht. Und es bietet ein hohes Maß an Transparenz – man weiß, wofür seine Spende eingesetzt wurde. Außerdem stand ich in direktem Kontakt zu Rebecca. Anfangs war sie noch sehr klein und hat mir einfach Zeichnungen geschickt. Nach und nach lernte sie dann schreiben und hat mir immer auf meine Briefe geantwortet. Diese Art der Spende ist für mich genau die richtige Wahl, da ich einfach persönlich mitverfolgen kann, wie sie einem Menschen zugute kommt. Mittlerweile ist sie älter und ich habe meine Spendenart geändert, ich spende nun direkt dem Projekt. Ich werde mich aber trotzdem immer an sie erinnern (und ich hoffe, sie auch ein bisschen an mich!)

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Seit ich selbst Kinder habe denke ich noch viel mehr über die ärmeren Kinder der Welt nach. Kürzlich habe ich erst über die Zukunft der jungen Flüchtlinge in Österreich geschrieben. In anderen Ländern geht es Kindern aber auch sehr schlecht, nur, dass von dort wenige flüchten. Manche Kinder haben nicht einmal Zugang zu frischem Trinkwasser, schlafen mit der gesamten Familie in einer kleinen Lehmhütte und haben nicht die Möglichkeit zur Schule zu gehen. Und hierzulande hat man schon ein schlechtes Gewissen, wenn man dem Kind Wasser aus der Plastikflasche gibt und es sich das Kinderzimmer mit einem Geschwisterchen teilen muss.

Wenn meine Kinder größer sind, möchte ich ihnen daher auch gerne eine Patenschaft für ein anderes Kind schenken. Ich möchte dann mit ihnen gemeinsam Briefe schreiben und darüber reden, dass nicht jedes Kind so privilegiert ist in einem Land wie unseren auf die Welt zu kommen!

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Falls ihr jetzt auch mit dem Gedanken spielt, regelmäßig etwas zu spenden, seht euch doch einmal bei den Projekten von World Vision um. Seien wir mal ehrlich: 30 Euro kann man sich bald einmal leisten, wie oft gibt man diesen Betrag unbedacht für sich selbst aus.

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*Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung von World Vision. (Bildquelle: World Vision) – da ich seit Jahren für diese Organisation spende, hab ich mich sehr über die Kooperationsanfrage gefreut! :-)