{Kindermund} 2 Jahre Edition

Seit etwas mehr als einem halben Jahr plappert unser Sohn uns nun schon alles nach. Anfangs waren es einzelne Wörter, aber schon sehr schnell hat er diese zu Paaren zusammengesetzt. Nach 2-3 Monaten, als ich mal beim Abendessen gesagt habe, die Milch ist aus, hat er plötzlich geantwortet: „Supermarkt gehen, neue kaufen“ – ich war perplex und mit diesen Worten war der Damm gebrochen. Seitdem redet er quasi ohne Pause, versucht mittlerweile auch die Zeiten richtig einzusetzen und überrascht mich immer wieder. Sehr oft bringt er uns auch zum Lachen, leider vergesse ich immer viel zu schnell womit. Daher möchte ich seine besten Aussagen ab sofort in dieser Kolumne aufschreiben. Starten wir also heute mit der 2 Jahre Edition – was er die letzten Wochen rund um seinen zweiten Geburtstag so alles von sich gegeben hat:

banner-kindermund

Ich erzähle ihm, wir essen heute Maki zum Abendessen. Nachdem er wie üblich „mit Ingwer“ beigesteuert hat (den liebt er), fällt ihm noch folgendes dazu ein: „Mit Wattestäbchen essen“ – ich lache und sage das sind keine Wattestäbchen, sondern Holzstäbchen, Wattestäbchen sind für die Ohren. Darauf er: „Mit Holz-Wattestäbchen essen“.

„Mami da ist der Mond aufgegangen“ – da hört wohl einer beim Gute Nacht Lied singen genau zu.

Er zeigt auf ein Foto und sagt: „Da ist der Papi drauf. Papi kaputt Mami.“ – klar, der Papi ist ja auch nicht ganz zu sehen, da fehlt ein Teil.

Wenn wir heim kommen, bleibt der Hund vor der Tür sitzen und wartet, bis wir ihr die Pfoten abwischen. Oliver will etwas von mir und ich sage ich muss der Mini eben noch die Pfoten putzen, darauf er: „Ausnahmsweise“

„Mami ich will die Monika“ oder auch gerne „Mami ich hab die Monika eingesteckt“. Vor allem beim zweiten Satz sollte man wohl wissen, dass es sich bei Monika um die Mundharmonika handelt.

Man versteht ihn echt schon super beim Reden und er kann fast alles sehr gut aussprechen. Einzelne Wörter haben sich aber anscheinend fest in sein Gehirn gebrannt, zum Beispiel „Dupa“ für Ketchup, oder „Lufambum“ für Luftballon – ich hoffe, die sagt er noch ganz ganz lange falsch (ganz lang hat er „fergit“ statt fertig gesagt, und als er es das erste Mal richtig gesagt hat, waren wir irgendwie ganz enttäuscht)

Zum Abschluss noch mein Lieblingssatz von ihm: wenn das Baby weint ruft er neuerdings: „Helena, ich komm gleich“

Habt ihr einen lustigen Lieblingssatz eurer Kinder?

unterschrift

7 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Kinder hab ich leider noch keine, aber von meinem Bruder hab ich zwei Aussagen über die ich nach hundert Jahren immer noch lachen kann.

    Ich red mit meiner Kindergartenfreundin über Religion und sie sagt „ich bin römisch katholisch“ und er sagt „ich bin ganz katholisch“

    Das war nur der Einstieg ;-) das beste:

    Wir reden mit der Oma über Zähne und sie sagt sie hat keine eigenen Zähne mehr und mein Bruder: „Wem ghören die dann?“ *gröl*

  2. Och wie süß! Danke fürs Teilen! :D die kleine sagt wenn zB etwas runterfällt immer „hoppi“ aber seit vorgestern plötzlich auch wirklich „hoppla“ oder „hoppala“ – jetzt spricht sie es korrekt aus, während die ganze Familie ihr „hoppi“ übernommen hat, hahaha! :D

  3. Eine tolle neue Kolumne ! Das „Helena, ich komm gleich“ ist echt wahnsinnig süß – vor allem, wenn man sich dann vorstellt, wie euer kleiner Mann dann wahrscheinlich durch die Wohnung zu ihr rennt und sie mit großen Augen anschaut – hoffentlich hört sie dann auch immer brav auf zu weinen ;-)

    Mit den eigenen Kindern und ersten Worten kann ich leider auch noch nichts beisteuern. Ich erinnere mich aber, dass mein kleiner Bruder als eines seiner ersten Wörter „Hickups“ hatte – für Schluckauf. Wir hatten ein Aupair-Mädchen aus Neuseeland, die ihm eben immer sagte, er habe Hickups. Er hat das englische Wort sehr lange verwendet und war dabei extrem süß ;-)In unserer ganzen Familie war es bis er in der Schule war nie Schluckauf, sondern immer Hickups :-)

  4. Pingback: {Kindermund} 2,5 Jahre Edition | FIT & HAPPY

Schreibe einen Kommentar