{Clean Eating} Mini Bacon and Egg Muffins

Vor Kurzem bin ich über ein Rezept für Paleo Mini Bacon and Egg McMuffins gestoßen und hätte am liebsten den Bildschirm abgeschleckt, so lecker sahen die auf den Fotos aus! (Hier, aber Achtung, eventuell legt ihr euch eine Serviette bereit! :-p) Nachdem ich aber weder Kokosmehl, noch Tapiokamehl oder Flohsamenschalen daheim habe, und mich auch nicht nach dem Paleo Prinzip ernähre (obwohl ichs ja mal probiert habe), hab ich versucht, das Rezept „clean“ zu machen. Und das hat gleich beim ersten Versuch so sensationell geklappt, dass ich immer noch ganz begeistert bin!

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Und nicht nur ich war begeistert, die ganze Familie hat sich gefreut und die 10 Muffins waren weg wie nix! Bei uns wird’s diese also nun noch öfter geben – hoffentlich mögen die Kinder sie auch noch, wenn sie mal die Originale aus dem Fast Food Restaurant probiert haben :-D (Aber wenn wir von uns auf sie schließen dann wohl ja!)

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{Clean Eating} Mini Bacon and Egg Muffins

Zutaten für 10 Stück

Für die Muffins:
2 Eier
125ml (1/2 Tasse) Milch nach Wahl
70g (1/2 Tasse) Vollkornmehl
40g (1/2 Tasse) geriebene Mandeln
20g (1/4 Tasse) Haferflocken
1 EL Chia (oder Lein-) samen
1 TL Backpulver

Zusätzlich:
2 Eier
150g Speck
1 Avocado
Salz, Pfeffer

Zubereitung

  • Das Backrohr auf 180°C vorheizen.
  • In einer Rührschüssel alle Zutaten für die Muffins mixen und den Teig in Mini-Muffinformen füllen (bei mir gingen sich 10 Muffins aus, es kommt aber sicher auf die Größe der Form an). Für 20 Minuten im vorgeheizten Backrohr backen.
  • Während der Backzeit die Speckstreifen in die Hälfte schneiden und in einer Pfanne (ohne Fett!) knusprig braten (in der Pfanne selbst ist er nicht knusprig, nur runzlig und angebräunt, er wird dann beim abkühlen knusprig).
  • In der selben Pfanne im Fett vom Speck nun die Eier zu Spiegeleiern braten (am besten einmal umdrehen, damit sie auch gut durch werden)
  • Den Kern der Avocado entfernen und das Fruchtfleisch in einer kleinen Schüssel zerdrücken. Mit Salz und Pfeffer würzen (optional auch mit Knoblauch).
  • Wenn die Muffins fertig sind, diese in der Mitte auseinander schneiden (ich hab auch noch oben ein Stückchen weg geschnitten für die Fotos, weil sie eine Art „Häubchen“ hatten :-)). Die Avocado auf den unteren Hälften verteilen. Je ein Stück Speck darauf legen, die Eier zerschneiden und auch davon ein Stück auf jeden Muffin legen. Die Oberteile wieder aufsetzen und genießen!

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Die Anleitung ist jetzt recht lang geworden, sie sind aber wirklich nicht viel Arbeit und sehen nach mehr aus! Ich hab schon gesagt, dass ist mein neues Party-Essen – sind sicher auf jedem Buffet ein Hit und auch für Brunch oder ähnliches super geeignet!

Und irgendwie hat mich das motiviert, mehr Fast Food Lieblinge in gesund nachzubasteln! Mal sehen, was mir da noch einfällt.

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{Mamaness} Workout #40 Kinderwagen

Heute hab ich einmal ein anderes Workout für euch: nämlich eines mit Kinderwagen!! Schön warm wird’s draußen, und Bewegung an der frischen Luft ist wichtig. Oft schläft das Baby auch nur im Kinderwagen, warum also nicht die Zeit nutzen um zu trainieren? Ich weiß, man kann komisch angeschaut werden, aber sowas ist mir mittlerweile egal – warum schauen die Leute eigentlich? Weil sie neidisch sind vielleicht, dass du dich aufraffst und Sport machst und sie würden auch gerne. Oder weil sie den Anblick einer sportelnden Mama einfach nicht gewohnt sind. Dann gewöhnen wir sie dran, oder?! Hab vor jetzt öfter solche Workouts zu machen und freue mich drauf!!

Wichtig: in allen Übungen wird der Bauchnabel und der Bereich darunter nach innen gezogen – das aktiviert den Beckenboden! Disclaimer: vor allem während und nach einer Schwangerschaft immer auf den Körper achten und gegebenenfalls mit einem Arzt Rücksprache halten wie viel Sport im individuellen Fall in Ordnung ist. Dieses Workout kann auch bei bestehender Diastasis recti (Spalt zwischen den Bauchmuskeln) gemacht werden, sofern bei den Übungen nicht anders angegeben – unbedingt auf den Bauchnabel achten.

Mamaness Workout # 40 Kinderwagen

1. Kniebeugen 
Schulterbreiter Stand, die Hände halten sich am Kinderwagen an, Rücken gerade. Den Po Richtung Boden führen, die Knie beugen. Der Rücken bleibt gerade, und die Knie bleiben hinter den Zehenspitzen. Po und Oberschenkel anspannen und wieder nach oben drücken. (Man kommt durch das anhalten ein bisschen weiter runter als ohne – zur tiefen Kniebeuge kommt ohnehin bald ein Special :-))
15 Wiederholungen

2. Leg Lift im Stand
Hüftbreiter Stand, Gewicht auf einem Bein, dh der Oberkörper ist minimal zur Seite gebeugt, die Hände halten sich am Kinderwagen an. Das Bein, auf welchem weniger Gewicht ist nach hinten anheben – langsam und kontrolliert, die Bewegung ist nicht groß, die Hüfte bleibt gerade. Alle Wiederholungen auf einer Seite durchführen, dann erst das Bein wieder am Boden abstellen und die Seiten wechseln.
15 Wiederholungen pro Seite

3. Waage
Schulterbreiter Stand, die Hände halten sich am Kinderwagen an, Rücken gerade. Nun das linke Knie heben und dann in einer fließenden Bewegung nach hinten durchstrecken und zeitgleich den Kinderwagen mit den Armen nach vorne schieben. Der gesamte Körper sollte so gerade wie möglich sein (Achtung, dh nicht automatisch parallel zum Boden – jeder kommt da unterschiedlich weit, ohne Rücken oder Hüfte zu „verbiegen“ und die gute Form zu verlieren). Kurz halten und die Bewegung umkehren.
10 Wiederholungen auf jeder Seite

4. Seitbeuge
Schulterbreiter Stand, der linke Arm hängt seitlich nach unten, der rechte hält sich am Kinderwagen fest, Rücken gerade. Nun den Oberkörper so weit wie möglich nach rechts beugen, die Hüfte bleibt wo sie ist (also nicht nach links hinaus schieben), den Kinderwagen dabei auf die Seite schieben. Langsam und kontrolliert zurück in die Ausgangsposition und wiederholen. (Das trainiert die Mitte, auch wenn es sehr einfach aussieht :-))
10 auf jede Seite

5. Plank-Roll-In
(Achtung: bei Rektusdiastase nicht machen, bzw. nur, wenn die Muskeln und die Atmung schon gut kontrolliert werden können!) Ausgangsposition ist die Planke, mit den Beinen am Geschwisterbrett (alternativ geht auch der Einkaufswagen unten im Wagen oder die Auflage, wo die Tasche drauf ist – je nach Modell verschieden). Nun die Knie zur Brust ziehen, kurz halten und wieder zurück.
10 Wiederholungen

Viel Spaß beim Trainieren!! Falls ihr über das Workout twittert/instagrammed/etc. würde ich mich freuen, wenn ihr den Hashtag “#Mamaness” verwendet. So können wir immer sehen, das wir nicht alleine trainieren! ;-)

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{mymonth} Februar 2017

Immer zum Monatsanfang lasse ich hier den vergangenen Monat Revue passieren – das hilft mir, zu reflektieren, mich zu erinnern und mein Leben wertzuschätzen! Außerdem sehe ich, was und wie viel ich geschafft habe, und welche Rezepte ich nachgekocht habe (damit ich sie auch leichter wieder finde)

Wir hatten gar nicht viel geplant im Februar, langweilig ist uns aber trotzdem nicht geworden!! Oliver war viel daheim, da er verkühlt war (aber nie so richtig krank, immerhin) Auch ich war wieder verkühlt, dieser permanente Schlafmangel macht mir heuer wirklich zu schaffen. Nichtsdestotrotz haben wir aber viel unternommen: Freunde getroffen, Großeltern besucht und unseren Sommerurlaub gebucht! Und eine meiner besten Freundinnen hat ihr Baby bekommen, einen kleinen Buben – willkommen auf dieser Welt, kleiner Michael!! Geendet hat der Monat mit dem Faschingsdienstag – Oliver war als Seestern verkleidet und hatte einen tollen Tag.

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Und hier am Blog? Es gab eine lustige neue Ausgabe von „Kindermund“ (die 2,5 Jahres Edition) und ich hab über meine Erfahrungen berichtet, wie es zur Schlafenszeit mit Baby und Kleinkind alleine so ist. Außerdem hab ich euch von unserem Urlaub in Tirol erzählt und bin beim Anschauen gleich nochmal mitgereist. Und der Rückblick auf 7 Monate mit 2 Kindern durfte natürlich auch nicht fehlen.

Kulinarisch habe ich euch unsere Clean Eating Standardgerichte für die ganze Familie verraten, die es immer gibt, wenn wir keinen Plan haben oder es mal schnell gehen muss. Und noch eine Rezept-Zusammenstellung gab es (aus gegebenem Anlass :-)): 10 Rezepte die du machen musst wenn du krank bist. Zwei Rezepte gab es auch, beide sehr Schokolastig: Clean Eating Mousse au Chocolat und Clean Eating Schoko Fudge Riegel. Beide sehr empfehlenswert und schnell gemacht!

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Sport

Ich habs ein paar Mal ins Fitnesscenter geschafft (ok, „ein paar Mal“ klingt so viel, es waren nur 2x :-)) und zwischendurch viel daheim gemacht. Außerdem trage ich Helena ja nach wie vor viel durch die Gegend, teils mit, teils ohne Trage – warum das alleine schon fit macht, darüber habe ich hier geschrieben.

Zwei Workouts hab ich für euch hier verbloggt, nämlich eines für den ganzen Körper: Workout #38 Happy Happy Baby und eines für einen knackigen Popo: Workout #39 Hotpant Popsch. Das nächste ist nun schon das 40 Workout – dafür hab ich mir etwas tolles einfallen lassen, seid also gespannt!!

Anderswo

Ich schreibe ja nicht nur hier, sondern auch auf anderen Seiten. Ein paar Artikel vom letzten Monat:

Nachgekocht

Nachdem ich nicht nur das koche, was ich hier verblogge, und ganz oft Rezepte von anderen Bloggern ausprobiere, verlinke ich diese hier jeden Monat inkl. einem kurzen Kommentar wie das Rezept geklappt hat und ob uns das Gericht geschmeckt hat: (dieses Monat hab ichs auch wieder geschafft, meine Aufzeichnungen nicht zu verlieren :-))

  • Chocolate Peanut Butter Swirl Brownies
    Haben mir an meine Bohnies erinnert, bestehen ja auch zu einem großen Teil aus Bohnen! Schmeckt man aber nicht, meine Testesser konnten mir alle nicht sagen was sie rausschmecken (außer Schokolade :-)) Gibts hier sicher wieder, echt ein tolles Rezept!
  • Spinach Sheet Pan Quiche
    Ich hatte keine Zeit, den Teig ruhen zu lassen, und hab ein paar Zutaten ausgetauscht. Daher wurde es nicht ganz so, wie es sein hätte sollen, aber trotzdem sehr gut!!
  • Salted Double Chocolate Brownie Cookies
    Während ich diese Zeilen tippe nasch ich hiervon den letzten weg – sehr einfach, sehr gut!! (Ich hab übrigens statt Kokosblütenzucker Birkenzucker genommen, was super geklappt hat)
  • Chocolate Chai Chia Pudding
    Ich glaub fast den hab ich schon mal gemacht? Oder so einen ähnlichen? Egal, ist ja im Grunde ganz einfach, schnell vorbereitet und in der Früh freut man sich auf ein tolles Frühstück! Hat auch Oliver gut geschmeckt.
  • Quick Pineapple Paleo Fried Cauliflower Rice
    Geht wirklich schnell (wenn auch nicht ganz so schnell wie angegeben) und schmeckt wirklich gut! Sehr familientauglich muss ich auch sagen, und wie gesagt auch schnell gemacht. (Und man kann das sicher in vielen Formen machen, also bei uns wird’s so eine Pfanne sicher noch öfter geben)
  • Apfelhappen
    Die hab ich erst gestern gemacht, und natürlich wieder einiges verändert. Ich hab auch hier Birkenzucker verwendet und Ahornsirup statt dem Reissirup. Und von beidem deutlich weniger (obwohl eh schon wenig im Ursprungsrezept ist). Schmecken gut, kann man machen!!

Im März haben wir schon viel geplant, ein paar Premieren sind dabei, ein paar Events die mich jetzt schon nervös machen, aber auch schöne und lustige Dinge, also ich freu mich!!

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{Clean Eating} Schoko Fudge Riegel

Kann sich noch jemand an meine Lebkuchen-Fudge-Riegel erinnern? Mmmmh, ein Traum im Winter!! Ich hab nun schon öfter Riegel mit mehreren Schichten gemacht, das hat einfach immer irgendwas „besonderes“. Nachdem ich momentan in der Stillzeit nur Schokolade essen könnte (was das Baby aber unrund macht – erwiesenermaßen!), habe ich nach einer gesunden Alternative gesucht. Die entstandenen Riegel waren superschnell weg hier im Haus, ich habs nicht mal geschafft ein tolles Foto zu machen – daher müsst ihr heute mit weniger guten Fotos auskommen, aber ich verspreche, das Rezept ist es wert nachgemacht zu werden!

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{Clean Eating} Schoko Fudge Riegel

Zutaten für 12 Riegel (je nach Größe)

200g / 1 Tasse Medjool Datteln, entkernt
70g / 3/4 Tasse Nüsse
20g / 1/4 Tasse ungesüßtes Kakaopulver
2 reife Bananen
4 EL Nussmus
2 EL Honig

*Ich hab Mandeln und Walnüsse verwendet, klappt aber mit allen Nüssen.

Zubereitung

  • Die Datteln in einer Schüssel mit Wasser für mindestens 30 Minuten einweichen, dann das Wasser abseihen.
  • Datteln, Nüsse und die Hälfte vom Kakaopulver in einer Küchenmaschine mixen, bis sie eine homogene Masse bilden. Diese Mischung nun gleichmäßig in eine vorbereitete Form streichen. (Meine Form ist ca. 20x10cm)
  • Nun die Bananen schälen und mit dem Nussmus, dem restlichen Kakao und dem Honig in der Küchenmaschine  zu einer gleichmäßigen Creme verarbeiten. (= Fudge)
  • Das Fudge auf die Riegel streichen und mindestens 30 Minuten einfrieren.
  • Vor dem Genießen im Kühlschrank weich werden lassen.

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Die Riegel schmecken super und wenn man nicht weiß, was drin ist, dann glaubt man gar nicht wie gesund sie sind!! Portabel sind sie nur bedingt, wenn ihr was zum Mitnehmen sucht empfehle ich die klassischen, selbstgemachten Müsliriegel.

Wer Zucker sparen möchte, kann den Honig auch komplett weg lassen – die Riegel schmecken auch dann süß durch die Bananen und Datteln. (Vor allem auch für Kinder eine tolle Option, oft fällt es ihnen gar nicht auf!) Sie sind dann quasi zuckerfrei, nur noch der Fruchtzucker ist enthalten. (Was für mich nicht zuckerfrei ist, oft aber so verkauft wird :-))

Mögt ihr Desserts mit mehreren Schichten? Findet ihr die auch so „fancy“? :-)

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{Mamaness} Workout #39 Hotpant Popsch

Letztens hab ich mich im Spiegel gesehen und mir gedacht: „Hui, mein Popsch ist auch nicht mehr das was er mal war“ – in der Schwangerschaft und Stillzeit ist ja alles weicher, das Bindegewebe gibt nach und alles hängt ein bissl mehr. Was ok für mich ist, aber soweit man mit Sport gegenwirken kann, möchte ich das auch machen. Daher hab ich den Fokus heute auf den Popo gesetzt, die Hotpant Saison ist nicht mehr weit (ok, die wenigsten Mamas tragen gerne Hotpants, ist wohl auch nicht sooo praktisch in der Sandkiste, hihi, aber ihr wisst was ich meine…)

Wichtig: in allen Übungen wird der Bauchnabel und der Bereich darunter nach innen gezogen – das aktiviert den Beckenboden! Disclaimer: vor allem während und nach einer Schwangerschaft immer auf den Körper achten und gegebenenfalls mit einem Arzt Rücksprache halten wie viel Sport im individuellen Fall in Ordnung ist. Dieses Workout kann auch bei bestehender Diastasis recti (Spalt zwischen den Bauchmuskeln) gemacht werden, sofern bei den Übungen nicht anders angegeben – unbedingt auf den Bauchnabel achten.

Mamaness Workout # 39 Hotpant Popsch

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1. Step Ups mit Baby
Aufrechter Stand vor einer Stufe (oder wie bei mir einem Kindersessel), in den Händen ein Gewicht (in meinem Fall mein Baby), vor der Brust gehalten. Mit einem Bein auf die Stufe steigen und das Bein strecken, gleichzeitig das zweite Knie nach oben bringen, dann die Bewegung langsam und kontrolliert umkehren. Mit der zweiten Seite wiederholen. Das Gewicht wird „nur“ gehalten diesmal.
10 Wiederholungen pro Seite

2. Tiefe Kniebeugenschritte
Schulterbreiter Stand, Arme hängen locker nach unten, Rücken gerade (optional liegt das Baby neben deinen Füßen auf der Matte). Die Knie beugen, die Hüfte zurück schieben, den Po Richtung Boden führen. Der Rücken bleibt gerade, und die Knie bleiben hinter den Zehenspitzen (Gewicht ist auf den Fersen). Nun das Bein, das näher zum Baby ist heben und über das Baby steigen (so, dass auch der zweite Fuß noch Platz daneben hat). Nun das zweite Bein nachziehen, du stehst nun auf der anderen Seite des Babies. Das war eine Wiederholung. Nun gehts zurück, auf die andere Seite. (Wer kein Baby hat, steigt einfach über eine Flasche, ein zusammengerolltes Handtuch…)
10-15 Wiederholungen

3. Polift
Ausgangsposition ist der Vierfüßlerstand, der Rücken ist gerade. Nun das linke Bein nach hinten strecken und am Knie abwinkeln, so das die Fußsohle Richtung Ferse zeigt, der Oberschenkel ist parallel zum Boden. Nun die Sohle Richtung Decke ziehen, die Kraft kommt aus dem Po, die Hüfte bleibt gerade (die Bewegung ist nur ganz klein, siehe Bild).
10-15 Wiederholungen pro Seite

4. Fire Hydrant
Ausgangsposition ist der Vierfüßlerstand, der Rücken ist gerade. Nun das linke Bein zur Seite anheben, die Kraft kommt aus dem Po, die Hüfte bleibt so gerade wie möglich (die Bewegung ist nur ganz klein, siehe Bild). Bis kurz vorm Boden absenken, und wiederholen.
10-15 Wiederholungen pro Seite

5. Wandsitzen mit Zusatzgewicht
Mit dem Rücken zur Wand etwa einen Schritt entfernt stehen, Füße hüftbreit auseinander, die Arme halten ein Zusatzgewicht vor der Brust. Mit geradem Rücken an die Wand lehnen und hinunter rutschen, bis die Hüfte und Knie im 90 Grad Winkel sind, die Füße bleiben wo sie sind. Den Rücken vollständig an die Wand pressen, kein Hohlkreuz machen. Position halten, so lange es geht, beim nächsten Mal steigern. (Leichter ist diese Übung ohne Zusatzgewicht, und noch leichter, wenn man die Hände auf den Oberschenkeln abstützt) – Ich lehne hier an einem Kasten, und mit zappelndem Baby ist das doppelt anstrengend, ich kanns also mit Baby viel kürzer halten als ohne :-)

Viel Spaß beim Trainieren!! Falls ihr über das Workout twittert/instagrammed/etc. würde ich mich freuen, wenn ihr den Hashtag “#Mamaness” verwendet. So können wir immer sehen, das wir nicht alleine trainieren! ;-) Lasst uns die Hotpant rocken!!

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{Family} 7 Monate mit 2 Kindern

Seit Wochen sag ich: ach, ein halbes Jahr ist sie alt, und plötzlich sind es 7 Monate! Eine unglaublich anstrengende Zeit liegt hinter uns, ich hoffe, die ist jetzt bald vorbei und es wird wieder etwas leichter… aber lest selbst:

Der große Bruder

Momentan ist eine extrem schöne Zeit mit ihm!! Wenige „Trotzanfälle“, viel Kooperation von beiden Seiten und so viel Neues, das er kann. Er kann plötzlich (eine kurze Weile) still sitzen und liebt es, Puzzle zu bauen. Die für 4+, mit 20 oder mehr Teilen. Hätte ich vor ein paar Wochen nicht für möglich gehalten. Natürlich ist er trotzdem einer, der sich gerne viel bewegt und auch mal im Kreis herum läuft, nur um zu laufen, aber immerhin, er kann auch sitzen.

Außerdem singt er und erfindet eigene Wörter und Geschichten, es ist einfach großartig! (Ich hab übrigens einen neuen Kindermund Beitrag geschrieben – die besten Aussagen zwischen 2 und 2,5 Jahren. Leseempfehlung!)

Schlafen war in letzter Zeit ein bisschen eigenartig – wir schlafen ja immer noch gemeinsam mit ihm ein und gehen dann raus, wenn er schläft. Meist hat er da gut durchgeschlafen, manchmal (vor allem wenn er krank war oder so) mussten wir nochmal hin oder haben teilweise bei ihm geschlafen. Nun steht er plötzlich fast jede Nacht bei mir oder liegt sogar schon neben mir. Meist reicht es, wenn wir ihn wieder zurück in sein Bett begleiten und wieder warten, bis er eingeschlafen ist. Er will auch nicht bei uns im Ehebett liegen bleiben, wo ja Helena auch bei mir schläft, anscheinend braucht er nur kurz Nähe und die Sicherheit, dass wir noch da sind. Unter tags macht er meist noch brav einen Mittagsschlaf von ca. 1h – den braucht er dringend und ich bin sehr froh, dass er ihn macht. Leider nicht, wenn ich mit den Kindern alleine bin, da macht er dann durch und fällt um 18h ins Bett – damit hab ich mich mittlerweile auch schon abgefunden.

Sonst eigentlich nichts Neues, momentan ist es einfach schön, ihn die Welt entdecken zu sehen!

Die kleine Schwester

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Meine kleine Maus, wo fang ich denn an… ich glaube ja, sie hatte im letzten Monat einfach einen Megaschub und zahnt, es war nämlich unglaublich anstrengend mit ihr! Wir waren nachts stündlich wach zum stillen, und unter Tags hat sie auch wenig geschlafen. Dafür umso mehr geraunzt. Sie hat sehr viel Nähe gebraucht und ließ sich so gut wie nicht weg legen. Ich hätte ja auch auf Zähne getippt, aber bisher hat sich noch keiner blicken lassen. (Oliver hatte in dem Alter schon 2)

Ich hoff ich verschrei es jetzt nicht, aber ich hab das Gefühl, jetzt wird es langsam etwas besser. Unter Tags schläft sie oft 2h am Vormittag, nachmittags dann nur ihren Powernap. Nachts war noch nicht wirklich besser, da war eher Dauergenuckel angesagt, weil sie leider auch verkühlt ist. Ich denke sie braucht halt die Flüssigkeit und vor allem die Nähe – sobald ich mich einen Meter weg bewege wacht sie auf. Wobei, jetzt liegt sie gerade neben und nicht auf mir, das ist ja schon mal ein Fortschritt :-) Ich hab gerade nochmal nachgelesen, Oliver hat in dem Alter schon besser geschlafen. Und ich weiß, man soll seine Kinder nicht vergleichen, aber man macht es trotzdem, ist einfach so.

Sie hat dieses Monat nun endlich die Beikostreife gezeigt und wir haben mit dem BLW begonnen (genau wie bei Oliver damals). Brei haben wir kurz probiert, sie öffnet aber nicht den Mund, sondern will lieber den Löffel selbst halten (auch, wenn wir ihr einen eigenen in die Hand geben!). Und wenn ich doch mal Brei in den Mund bekommen habe, hat sie sich arg verschluckt, mehr, als wenn ich ihr einfach etwas Essen in die Hand gebe. Also bleiben wir beim Bekannten Weg. Auch wenn der bei ihr wohl etwas länger dauern wird, aber wer weiß, vielleicht überrascht sie mich noch :-) Bisher ist jedenfalls nicht viel Essen im Kind gelandet was ich der Windel so entnehmen konnte.

Sie dreht sich, auch um die eigene Achse, und rutscht rückwärts, genau wie Oliver damals. Bin ja gespannt, ob sie krabbeln wird, er hat es ja ausgelassen.

Na gut, ich bin jedenfalls gespannt, wann wir hier wieder zu mehr Schlaf kommen werden – ich hoffe, ich kann schon im nächsten Rückblick positiv darüber schreiben!!

Die Mama

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Dieses Monat war ich etwas aus der Balance, wie ich auf Instagram auch schon erwähnt habe. Der langfristige Schlafmangel zehrt mittlerweile wirklich an mir, ich bin dauernd verkühlt und meine Nerven sind dünn. Ich nehm mir immer zu viel vor, brauch meine Arbeit nebenbei (den Blog hier, meine Kolumne etc.) aber einfach, um „ich“ zu bleiben, die Ulli, und nicht nur Mama. Wenn ich mal einen Tag mehr schlafe, weil ich früher ins Bett geh oder es schaffe, mich dazu zu legen wenn Helena unter Tags schläft (was sehr selten bis nie vorkommt), dann merk ich gleich, wie es mir besser geht… es ist also nur mehr eine Frage der Zeit!

Der Sport kommt manchmal etwas kurz, glücklicherweise zählt ja auch das Baby zu tragen als Sport. Ich schaff schon immer einige Übungen einzustreuen, und merke auch, dass es mir gut tut. Aber zu mehr reicht meine Energie noch nicht wieder aus. Da würde ich mich gern schon wieder selbst überholen, mehr tun, „reinbeißen“, aber ich weiß es besser und warte… die Zeit dafür kommt wieder.

Mit den Kindern ist es nach wie vor sehr schön, wie oben schon geschrieben, Oliver hat gerade so eine süße Phase!! Und wie die beiden gemeinsam lachen ist unbeschreiblich schön und jeden Schlafmangel wert!!!

Wir als Familie

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Der Schlafmangel macht sich im Alltag natürlich manchmal bemerkbar, auch Max schläft oft wenig, weil er sich zu Oliver legt, wenn der aufwacht. Und dann muss er oft sehr zeitig arbeiten, und/oder spielt lange Eishockey. Aber so etwas ist normal und kommt in den besten Familien vor, solange man weiß, woran es liegt, wenn die Nerven blank liegen und darüber spricht, finde ich es ok. Und wir wissen ja: es ist alles nur eine Phase, und wir haben Glück, so viel Zeit gemeinsam verbringen zu dürfen. Auch, wenn wir uns dabei manchmal auf die Nerven gehen :-)

Wir sehen uns aber auch sehr oft an, und sind einfach nur glücklich, wie süß die beiden Kinder miteinander sind.

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10 Rezepte die du machen musst, wenn du krank bist

Diesen Winter bin ich so oft verkühlt wie nie – bei langfristigem Schlafmangel nutzt mir wohl mein ganzes gesundes Essen nix :-( Das viele krank sein hat mich zu diesem Beitrag inspiriert, und auch meine Kolumne über Ernährung bei Energieleben. Dort gibts nämlich gerade eine Serie über heimische Superfoods, die auch Erkältungen vorbeugen. Heute hab ich ein paar Rezepte gesammelt, die solche Superfoods beinhalten, das Immunsystem stärken und so schneller wieder fit machen! (Oder Erkältungen noch im Keim ersticken)

Was bei mir außerdem jetzt schon ein paar Mal geholfen hat: sobald etwas im Anflug ist (man also Kopfweh hat und die Nase etwas rinnt) viiiiiel trinken! Nämlich wirklich 4-5 Liter pro Tag (Wasser oder Tee, oder auch Smoothies und Suppen, keine zuckrigen Getränke oder Kaffee). Das spült den Körper durch und hilft, die Krankheit gleich wieder auszuspülen. Hat wie gesagt jetzt schon mehrmals geklappt, wird es wahrscheinlich nicht immer, aber einen Versuch ist es wert. (Das Wasser kann natürlich auch aromatisiert sein, meine liebsten Rezepte für den Winter hab ich hier schon mal verbloggt.)

  1. Hunky Heartbeet Cabbage Soup
    Allein wegen der schönen Farbe muss man diese Suppe schon nachmachen, aber auch die Zutaten sind toll! Jetzt im Winter ist auch die beste Zeit rote Rüben zu essen, und das enthaltene Eisen ist nicht nur für uns Mamas gut.
  2. Ingwer Zitronen Limonade
    Die mach ich nicht nur wenn wir krank sind, sondern auch zwischendurch gerne, daher steht sie gleich am Anfang hier. Viel Vitamin C, entzündungshemmender Ingwer, volle Nährstoffpower durch die Melasse – und er schmeckt lecker!
  3. Raw Pressed Ananas Saft
    Ich hab keinen Entsafter, aber für dieses Rezept würd ich mir glatt einen kaufen – klingt unglaublich lecker, und wieder ist er dabei, der gesunde Ingwer.
  4. Petersilien-Smoothie
    Ihr seht, das Bild ist sehr sehr alt, nämlich aus 2012, da hab ich den Smoothie das erste Mal gemacht. Zugegeben, mit der Petersilie hat er mir damals etwas gewöhnungsbedürftig geschmeckt. Mittlerweile kenn ich das aber schon, und nachdem ich weiß, wie gesund die Petersilie ist, schmeckt er mir gleich doppelt gut!!
  5. Hühnersuppe mit Gemüse
    Das bräuchte eigentlich gar keinen Link oder, das ist selbsterklärend? Hühnerteile in Wasser kochen, Gemüse nach Wahl dazu geben (und ebenfalls kochen), nach Belieben würzen und fertig. Kein Geheimtipp mehr, wird aber trotzdem noch zu selten gemacht :-) (Und verlinkt hab ich trotzdem, zur Sicherheit!)
  6. Gesunde Pizza
    karfiol, teig, pizza, cauliflower, crust, cheese, käse, clean eating, fitundgluecklich.netEsst ihr auch gerne Pizza wenn ihr krank seid? Bei uns war das früher Standard – den ganzen Tag auf der Couch, mit Tee, Pizza und Fernsehen. So sieht das hier mit Kindern nun nicht mehr aus, Fernseher haben wir gar keinen mehr (ehrlich!) und auch die Pizza ist gesünder geworden.
  7. Kürbis-Karotten-Suppe mit Ingwer
    Auch hier ist Ingwer drin, ohne den geht bei Erkältungen gar nix! Die Suppe schaut am Bild recht dickflüssig aus, ich mag das so, kann aber natürlich auch flüssiger gemacht werden.
  8. Schnupfen-Wickel
    Bei Anja hab ich dieses Hausmittel entdeckt und ja, streng genommen isst man hier nichts, aber Rezept ist es trotzdem ein bisschen, daher nehm ich es hier mit rein. Ich mach ja immer Topfenwickel gegen mein Halsweh und stopf mir über Nacht Zwiebel in die  Socken, warum also nicht mal Erdäpfel mit Kren. Hab das gestern ausprobiert und es hat schön gebrannt, und immerhin fühl ich mich heut nicht schlechter (besser halt auch nicht wirklich, aber ja, der Schlaf…).
  9. Green Smoothie Immune Boostergreen smoothie, immune booster, clean eating, fitundgluecklich.netUnd noch ein Smoothie, wie gesagt ist viel trinken bei einer Erkältung das A&O. Der Name ist hier Programm, das Immunsystem wird angekurbelt und die Erkältung hat wenig Chance!
  10. Selbstgemachte NutellaJa, richtig gelesen, das geht auch in gesund!! Ebenfalls vor vielen Jahren hab ich ein Rezept für diesen leckeren Schoko-Haselnuss-Aufstrich verbloggt. Und nachdem Flüssigkeit zwar wichtig ist beim krank sein, ein bisschen Soul Food aber auch dazu gehört, darf die Nutella hier in der Liste nicht fehlen (auf Brot, oder mit dem Löffel gegessen, krank ist alles erlaubt :-))

So, ich schlürf dann mal weiter meine Hühnersuppe und hoffe, es kommt bald der Frühling (und, dass ich bald mal wieder mehr schlafen darf!!). Was esst ihr am liebsten, wenn ihr krank seid?

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{Mamaness} Workout #38 Happy Happy Baby

Na, wer befolgt fleißig meinen Trainingsplan? :-) Wer damit zu wenig hat, oder neuen Workout-Stoff braucht, für den hab ich heute wieder ein neues Workout!! Hat Spaß gemacht die Fotos zu machen und Helena hatte so viel Freude beim Training, dass es heute einfach „Happy Happy Baby“ heißt!! Es ist ein Ganzkörpertraining mit einigen fortgeschrittenen Übungen, die Anfängerversion hab ich euch jeweils dazu geschrieben.

Wichtig: in allen Übungen wird der Bauchnabel und der Bereich darunter nach innen gezogen – das aktiviert den Beckenboden! Disclaimer: vor allem während und nach einer Schwangerschaft immer auf den Körper achten und gegebenenfalls mit einem Arzt Rücksprache halten wie viel Sport im individuellen Fall in Ordnung ist. Dieses Workout kann auch bei bestehender Diastasis recti (Spalt zwischen den Bauchmuskeln) gemacht werden, sofern bei den Übungen nicht anders angegeben – unbedingt auf den Bauchnabel achten.

Mamaness Workout # 38 Happy Happy Baby

1. Pendel
Aus dem Stand mit den Händen in einiger Entfernung von den Füßen am Boden abstützen, so dass der Körper ein A bildet. Nun einen Fuß vom Boden abheben. Den Fuß wieder aufsetzen und gleichzeitig den anderen heben, so dass eine Springbewegung entsteht (die Füße sind nur kurz gleichzeitig vom Boden, wie auf dem zweiten Bild)
Optional kann das Baby unter dir liegen.
50x (25 je Seite)

2. Seitliche Planke
Auf die linke Seite stützen und den rechten Fuß auf den linken legen, die Beine sind gestreckt. Den oberen Arm in die Hüfte stützen oder ausgestreckt auf den Oberschenkel legen. Der Körper soll von den Schultern zu den Fersen eine gerade Linie bilden, und die beiden Schultern bzw. Hüftknochen sollen übereinander liegen (also weder nach vorne noch nach hinten gekippt) – Anfänger beginnen mit den Knien am Boden, Beine abgewinkelt (kleinerer Hebel)
20 Sekunden halten – 2x je Seite

3. Breite Kniebeuge mit Baby hochheben
Etwas mehr als schulterbreiter Stand, Arme hängen locker nach unten, Rücken gerade, zwischen den Füßen liegt das Baby. Den Po Richtung Boden führen, die Knie beugen. Der Rücken bleibt gerade, und die Knie bleiben hinter den Zehenspitzen (Gewicht ist auf den Fersen). Das Baby nehmen, Po und Oberschenkel anspannen und wieder nach oben drücken, zurück in die Ausgangsposition – dem Baby ein Bussi geben :-). Bei der nächsten Wiederholung das Baby wieder ablegen.
10 Wiederholungen

4. Baby drücken
Rückenlage, die Beine sind aufgestellt. Das Baby mit beiden Händen über der Brust halten. Nun das Baby nach oben drücken, kurz halten und wieder absenken (ev. dem Baby ein Bussi geben bei jeder Wiederholung; wie Bankdrücken) Wichtig dabei ist, den Bauchnabel aktiv nach innen zu ziehen.
10 Wiederholungen

5. Schulterliegestütz
Aus dem Stand mit den Händen in einiger Entfernung von den Füßen am Boden abstützen, so dass der Körper ein A bildet. Nun die Arme beugen und die Nase Richtung Boden bringen. Wieder nach oben drücken und wiederholen. Optional kann das Baby unter dir liegen.
10x

Viel Spaß beim Trainieren!! Falls ihr über das Workout twittert/instagrammed/etc. würde ich mich freuen, wenn ihr den Hashtag “#Mamaness” verwendet. So können wir immer sehen, das wir nicht alleine trainieren! ;-)

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{Reisen mit Kind} Verwöhnregion Walchsee

Im Jänner haben wir uns in den Zug gesetzt und sind für ein paar Tage nach Tirol gefahren. Perfektes Timing hatten wir, Sonnenschein und viel viel Schnee, ein richtiges Winterwunderland! Heute erzähl ich euch ein bisschen über unseren Kurzurlaub und hab auch viele viele Fotos mitgebracht.

Walchsee

„Kaiserwinkl“ heißt die Region um den Walchsee, mit den Orten Kössen, Walchsee, Schwendt, und Rettenschöss. Umgeben von hohen Bergen, mit einem Badesee im Tal eine perfekte Urlaubsregion!!

Im Sommer kann man natürlich baden und wandern, aber auch im Winter gibt es zahlreiche Gründe hierher zu kommen! Es gibt ein langes Loipennetz, wir haben stundenlang die Langläufer beobachtet, Oliver war fasziniert. Hier in den Bergen gibt es natürlich auch Skilifte, die wir bei diesem Besuch allerdings nicht genutzt haben.

Der See war zugefroren und unter einer dicken Schneedecke versteckt. Max war ganz enttäuscht seine Eislaufschuhe nicht mitgehabt zu haben und verwundert, dass dort keiner am Eis läuft. (Es gibt aber einen Natureislaufplatz im Ort Walchsee.) Seht ihr ihn auf den Fotos, den See? Nein? Ich hätte ihn auch nicht gesehen. (Am Bild unten verrät vielleicht der kleine Holzsteg, dass hier im Sommer Wasser fließt, der See ist dann hinter den niedrigen Pflanzen versteckt)

Uns hat es gereicht, durch die tolle Winterlandschaft zu spazieren, ein bisschen zu rodeln (die Rodel konnte man kostenfrei im Hotel ausborgen) und im Schnee zu spielen. Manchmal braucht man nicht viel zum Glücklichsein…

Besonders gefreut hat mich das Ballon-Event, dass zufällig zeitgleich mit unserem Besuch stattgefunden hat! Wir haben also am Sonntag den Ballons beim Starten zugesehen und sie dann staunend beobachtet, als sie über uns hinweg geflogen sind. Egal wohin man geschaut hat, der Himmel war voller Ballons – magisch!

Verwöhnhotel Seehof

Gewohnt haben wir im Hotel Seehof*, einem Familienhotel der Familie Münsterer. Dort sind Kinder gern gesehene Gäste (anders im zugehörigen Hotel Panorama, welches nur den Erwachsenen vorbehalten ist) und es gibt auch zahlreiche Angebote für die Kleinen.

Gleich als Erstes hab ich mir den Kinderspielraum angeschaut. Man findet dort alles was das Kinderherz begehrt, inkl. einer Rutsche und einer Kletterwand. Neben allerlei „Material“ zum Austoben, gibt es auch kleine Tische und Bastelmaterial. Nach Absprache können die Kindern auch betreut werden. (ab 4 Jahren) Wir waren allerdings immer alleine dort, alle anderen waren wohl Ski fahren. Auch gut, so konnte mich keiner schief anschauen, wenn ich auch gerutscht oder durch den Raupentunnel gekrochen bin (ein tolles Workout!)

Neben dem Kinderspielraum mit Aussicht auf den Spielplatz und die Berge, gibt es auch eine Schwimmbad extra für Kinder! Mit Babybecken, Wellenrutschen und riesiger Röhrenrutsche ein Traum zum Austoben (mit tollen Lichteffekten). Auch dort ist die Aussicht wieder phänomenal und ich schaute während unseres Aufenthalts glaube ich hauptsächlich aus dem Fenster :-)

Für die Erwachsenen gibt es noch einen ruhigeren Schwimmbereich, den hab ich allerdings nur für euch fotografiert – ich war auch lieber rutschen drüben im Kinderbereich! Was ich mir noch angeschaut hab: die Familiensauna! Mit Bildschirmen, um die Kinder mit kindgerechten Serien zu unterhalten, damit die Eltern entspannen können. Für unsere Kinder noch nichts, aber wenn sie älter sind kann ich mir das gut vorstellen.

Was Oliver aber am allermeisten gefallen hat: der Fitnessraum! Der besteht nämlich aus einem Geräteraum mit Laufbändern, Ergometern und Fitnessgeräten, und einem zweiten Raum für Gruppenstunden. Dort gibt es in einer Ecke einen ganzen Haufen große Gymnastikbälle, und in die hat er sich gleich mal verliebt, mein kleiner Ballspieler. Wir haben also viel Zeit dort verbracht und so mehr trainiert, als wir uns eigentlich vorgenommen hatten. (Unter anderem auch die Balance – und ich hab erschreckt festgestellt, wie schwach meine Rumpfmuskulatur nach der Geburt immer noch ist.)

Gewohnt haben wir in einem einfachen Komfortzimmer und das hat vollkommen ausgereicht. Helena hat bei mir im Bett geschlafen und Oliver hatte sein eigenes Bett (ein Gitterbett – lustig eigentlich, dass er daheim nie in so einem geschlafen hat, sondern zuerst auch bei mir und dann gleich auf seiner Matratze, und es jetzt im Urlaub ganz toll findet!). Das Zimmer war ausreichend groß und gemütlich, und in Wahrheit verbringt man ja ohnehin nicht viel Zeit dort.

Als Foodblogger sollte ich vielleicht noch das Essen erwähnen. Wir haben uns für Vollpension entschieden, da das mit Kindern einfach praktikabler ist, wenn man nicht Skifahren ist unter tags. Zum Frühstück und Mittags gab es jeweils ein tolles Buffet, Abends dann á la carte. Uns hats sehr gut geschmeckt, und im Gegensatz zum Dachsteinkönig, hat Oliver auch ordentlich reingehauen (es gab keinen Spielplatz im Essbereich – in diesem Alter wirklich noch ein Vorteil!) Auch Helena hat in diesem Urlaub das Essen für sich entdeckt!! Sie hatte einen eigenen Hochstuhl und hat auf einmal angefangen sich sehr für unser Essen zu interessieren. Seitdem isst sie also mit! Beim Abendessen muss ich noch erwähnen, dass es das von 19:00-20:30h gibt – für uns sehr spät, da die Kinder normal gegen 19h schlafen gehen (und im Urlaub tendenziell noch früher müde sind). Der kleine Bub am Nebentisch ist überhaupt gleich vor dem Essen auf der Bank eingeschlafen, und blieb die darauffolgenden Abende gleich in seinem Bett. Hier besteht also noch Verbesserungsbedarf.

Auch mit älteren Kindern ist das Hotel übrigens interessant, es gibt nämlich nicht nur einen Teenie Club, sondern auch Reitmöglichkeiten, Fußballcamp, eine Indoor-Beachvolleyball- und Tennishalle, Bowlingbahnen uvm.

In der Nähe

Wir kamen mit dem Zug in Kufstein an, daher ist das meine erste Erwähnung. Bei der Rückfahrt hatten wir etwas Zeit und sind ein bisschen herumspaziert, eine nette kleine Stadt und sicher einer genaueren Betrachtung wert!

Auch St. Johann und Kitzbühel sind nicht so weit und sicher einen Ausflug wert (zum Beispiel zur Streiff zum nächsten Skirennen?!)

Innsbruck ist übrigens gar nicht so nahe – meine Freundin wohnt dort und ich dachte hey, super, ich bin in Tirol, sie wohnt dort, wir treffen uns. Ohne Auto am Wochenende allerdings gar nicht so einfach umzusetzen, wir haben das Treffen nun auf Wien verschoben, das ist einfacher ;-)

Das war sicher nicht unser letzter Besuch in Tirol, nun interessiert uns natürlich auch, wie es ist im Walchsee zu baden!

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*In freundlicher Zusammenarbeit mit dem Hotel Seehof! Vielen Dank für die (teilweise) Einladung!

{Clean Eating} Mousse au Chocolat

Dieses Rezept für gesundes Mousse au Chocolat ist ursprünglich schon 2012 hier am Blog erschienen – es ist aber nach wie vor ein Klassiker hier bei mir! Nachdem ich nun für einen Presseartikel ohnehin neue Fotos davon machen musste, dachte ich, ich könnte die hier am Blog gleich austauschen. Und nachdem das Rezept so einfach und lecker ist, wollte ich es aus dem Archiv kramen und euch nochmals daran erinnern (bzw. es neuen Lesern erstmals zeigen)

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Leider ist ja die Angst vor Fett in vielen Köpfen nach wie vor verankert, auch wenn mittlerweile wissenschaftlich erwiesen ist, dass der Körper gesunde Fette braucht und diese (in Maßen) auch gesund sind. Und in der Avocado steckt ganz viel davon, nämlich ungesättigte Fettsäuren. Diese senken das „böse“ Cholesterin im Blut (LDL) und erhöhen gleichzeitig das „gute“ (HDL), und beugen so Arteriosklerose vor. Außerdem enthält die Avocado viele andere Nährstoffe, wie Vitamin E und Antioxidantien. Und wer bei Fett gleich ans zunehmen denkt: eigentlich ist eher das Gegenteil der Fall, man kann mit Avocados gut abnehmen! Ungesättigte Fettsäuren werden langsam verdaut und halten somit lange satt, und sie werden im Körper als langfristige Energiequelle verwendet, anstatt als Depotfett. (Ebenso wie z.B. bei Nüssen der Fall) Gut, nun aber endlich zum Rezept, dass so einfach ist, dass es fast gar nicht als Rezept durchgeht:

{Clean Eating} Mousse au Chocolat

Zutaten für 2 Portionen

1 (große) Avocado
15g ungesüßtes Kakaopulver (ca. 3 EL)
10g Ahornsirup (1 EL)

Die Mengen sind recht variabel, also ob die Avocado jetzt größer oder kleiner ist spielt nicht so die Rolle, am besten probiert ihr es aus, etwas mehr oder weniger der anderen Zutaten kann man auch verwenden, es klappt immer :-)

Zubereitung

  • Avocado teilen, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch mit einem Löffel in die Küchenmaschine löffeln.
  • Die anderen Zutaten dazu geben und gut durchmixen, bis keine Avocadostücke mehr drin sind und ein cremiges Mousse entstanden ist.
  • Am besten schmeckt das Mousse gekühlt.

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Habt ihr schon mal Avocado-Schoko-Mousse gemacht? Schmeckt es euch auch so gut wie mir?

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