Wie man richtig Kinderschuhe kauft

Es ist wieder soweit: wir brauchen neue Schuhe! Manche Frauen kaufen ja unglaublich gerne Schuhe, ich gehöre aber absolut nicht dazu. Wenn es noch dazu gar nicht um meine eigenen geht, sondern um die meines Sohnes (oder bald meiner beiden Kinder), bekomme ich schon Schweißausbrüche. Es ist so: mir sind gute Schuhe sehr wichtig! Die meiste Kleidung kaufe ich gebraucht, Schuhe müssen allerdings neu sein, da habe ich so einen Tick… sie passen sich an den Fuß an, und daher macht das schon Sinn! Aber mit zwei Kindern ins Schuhgeschäft? Dann lieber online kaufen. Doch worauf achtet man da? Und wann braucht man überhaupt neue Schuhe? Welche Marken sind gut? Und wie misst man die Füße richtig ab?

Nachdem ich hier überfragt bin, habe ich eine Expertin zu Rate gefragt: Claudia Hernandez von Bobux Austria*! Die Marke mag ich sehr gerne, nicht nur weil die Schuhe aus Neuseeland kommen, mit dem mich seit unserem Roadtrip 2009 so viel verbindet :-) Sie sind sehr leicht und haben eine dünne Sohle – als Fan der Barfuß-Schuhe genau meins. Ich hab Claudia all meine Fragen zum richtigen Schuhkauf mit Kindern gestellt, und hier sind ihre Antworten:

bobux i walk blaze kinderschuhe

Richtig Schuhe kaufen mit Kindern

Angeblich tragen viele Kinder Schuhe, die eigentlich nicht mehr passen. Wie oft sollte man kontrollieren, ob die Schuhe noch gut passen, das kann ja oft schnell gehen?

Ja – es wurde nach einer umfangreichen Untersuchung festgestellt, dass viele Kinder zu kleine Schuhe tragen. ( Spätfolge ist dann der Hallux im Alter) Kinder spüren nicht, wenn der Schuh zu klein ist. Kleinkinder bis ca. 5 Jahre sollte man alle 3 Monate messen.

(Anmerkung: Ich habe noch etwas recherchiert: Kinderfüße wachsen durchschnittlich 1 mm pro Monat und Kinderschuhe sollten mind. 12 mm und max. 17 mm länger sein als die Füße.)

Worauf muss man beim Schuhkauf mit Kindern besonders achten?

Größe und Breite sind das Wichtigste, je leichter der Schuh desto besser. (Der Bobux Blaze-Schuh hat zum Beispiel nur 78 Gramm)

Barfußlaufen liegt im Trend – wie setzt Bobux diesen in den Schuhen um?

Bobux versucht mittels des Schnitts dem Fuß den Bewegungsraum zu geben, den er benötigt (Kinder tragen oft auch zu enge Schuhe) Außerdem: wenn ein Kind zu gehen beginnt, ist die Muskulatur stark genug den Körper zu tragen – zieht man dem Kind nun hohe Schuhe zum Schnüren an, schwächt man die Muskulatur, weil sie (ähnlich wie bei einem Gipsfuß) nicht trainiert wird. Deshalb bietet Bobux besonders im Frühjahr Schuhe an, wo der Knöchel frei ist, um die Muskulatur und die Sehnen arbeiten zu lassen und zu kräftigen (in Neuseeland gibt es im Alter auch kaum Fußschäden – im Gegensatz zu Österreich)

bobux i walk blaze kinderschuhe

Welche Materialien verwendet Bobux, und warum?

Die Linie Classic: Leder, außen und innen, Sohle: großteils Kautschuk, Linie Play und Street: innen eine Baumwollmelange (= Baumwolle mit etwas Kunstfaser wegen der Beständigkeit) Sohle EVA (wird viel bei Sportschuhen verwendet, da sie besonders leicht und widerstandsfähig ist) alles andere sind Hightech-Materialien, (nennt sich Nanomesh, Micro Armoured Textile, PU Textile) Kappe bei den Playshoes kratzfest.

Am besten kauft man Schuhe ja beim Experten und lässt sie dort perfekt anpassen. Gerade als Mehrfacheltern, die auch noch berufstätig sind, fehlt aber manchmal einfach die Zeit dafür und online kaufen wird immer wichtiger. Wenn man die Füße des Kindes dafür vermisst, worauf achtet man da speziell?

Man sollte das Kind auf ein Blatt Papier stellen und den Fuß nachzeichnen – abmessen – dann kann man versuchen herauszufinden welche Größe gekauft werden muss. Ich finde Schuhe gehören im Geschäft probiert. Ein erfahrener Verkäufer schaut nicht nur auf die Größe, sondern auch auf die Breite und das Gangbild. Hinzu kommt, dass ich in jeder Branche für regionales Einkaufen stehe, es sind unsere Arbeitsplätze, die mit Internetkäufen (großteils aus dem benachbarten Ausland) verloren gehen. Hinzu kommt, dass gerade bei Bobux (= groß geschnitten) meist zu groß bestellt wird und dann wieder zurückgesendet werden muss – ist also auch doppelter Aufwand – da könnte man schon einen kleinen Ausflug ins Schuhgeschäft machen.

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Vielen Dank liebe Claudia, für die Antworten!! Hm, also wohl doch im Geschäft kaufen. Heuer habe ich aber Glück, ich musste nicht ins Geschäft, wir dürfen die neuen IWalk Blaze gerade für euch testen (wie ihr anhand der Bilder vielleicht schon erraten habt :-)), meinen Bericht dazu gibts dann bald.*

Wie ist das bei euch? Kauft ihr gerne Schuhe für eure Kinder? Neu oder gebraucht? Habt ihr noch weitere Tipps?

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*Uns wurden die Schuhe kostenfrei zur Verfügung gestellt. Meine Meinung kann ich noch nicht abgeben (außer, dass sie mir optisch gefallen und gut passen), einen Bericht dazu gibt es bald.

{mymonth} März 2017

Immer zum Monatsanfang lasse ich hier den vergangenen Monat Revue passieren – das hilft mir, zu reflektieren, mich zu erinnern und mein Leben wertzuschätzen! Außerdem sehe ich, was und wie viel ich geschafft habe, und welche Rezepte ich nachgekocht habe (damit ich sie auch leichter wieder finde)

Jetzt wollte ich doch tatsächlich schreiben: der Februar ist ein kurzes Monat blablabla dabei ist das ja schon der Rückblick für den März – ein Vierteljahr ist schon um, und auch der März war ein schöner Monat für uns!! Wir waren zur Abwechslung mal nicht krank und haben wie immer viel unternommen. Unter anderem war ich mit Max und Helena in München, und hab dort meine ersten Vorträge über Clean Eating gehalten. Ich hab meine Steuererklärung abgegeben (muss ich hier erwähnen, weil ich mich so gefreut hab, dass es geschafft ist, hihi), Helena und ich haben den Babyschwimmkurs beendet (und waren tatsächlich jedes einzelne der 11. Mal dort, nie krank, auch darüber freue ich mich!) und haben viele Freunde getroffen.

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Und hier am Blog? Meine Freundin hat ihr Baby bekommen und ich habe das zum Anlass genommen, mir zu überlegen, was ich beim zweiten Wochenbett anders gemacht habe. Außerdem gab es wieder eine Ausgabe der Reihe: „als Mama am häufigsten in Google eingegeben“, zum Thema: Hilfe, mein Baby hängt rund um die Uhr an der Brust. 8 Monate sind es hier nun schon mit 2 Kindern (und einem davon an der Brust, haha), es gab also wie immer den Rückblick. Und der letzte Artikel zum Thema Family, aber auch Sport, liegt mir besonders am Herzen. Er behandelt ein Tabuthema, und zwar die Harn- und Stuhlinkontinenz nach einer Geburt. Ich habe dazu meine Freundin und Physiotherapeutin interviewt und finde, das Thema muss unbedingt enttabuisiert werden, damit sich betroffene Frauen eher Hilfe holen!

Kulinarisch habe ich es gewagt, ein bekanntes Fast Food Frühstück gesünder zu machen und es gab hier Clean Eating Mini Bacon and Egg Muffins – die es auf jeden Fall wieder geben wird, sie waren nämlich hammermäßig gut!! Außerdem noch einmal Wintergemüse in Form von Kohlsprossengemüse mit Süßkartoffelchips und Avocadorose. Und passend zur Fastenzeit zwei zuckerfreie Rezepte: zuckerfreies Granola und zuckerfreie Osternester.

Bacon and Egg Muffins, Clean Eating, Gesund, copycat

An dieser Stelle möchte ich euch auch noch mein Webinar zum Thema „Clean Eating Basics“ ans Herz legen, in dem ihr mir endlich (quasi) persönlich all eure Fragen zum Thema stellen könnt! (Newsletter Abonnenten bekommen 20% Rabatt – hier gehts zur Anmeldung)

Sport

Der Frühling lädt zum Sporteln ein, und ich war sogar ein paar Mal laufen!! Es gab hier auch einige Workouts, nämlich das Mamaness Workout #40 mit dem Kinderwagen und das Mamaness Workout #41 für starke Arme.

Außerdem hab ich einen Selbstversuch gestartet, und zwar möchte ich lernen, richtig in die tiefe Hocke zu kommen. Das stärkt unter anderem den Beckenboden und verhilft zu einer richtigen Haltung im Alltag, und die Position ist eine natürliche Ruheposition des Menschen – bei mir sieht das eher verkrampft aus und die Fersen sind nicht am Boden, ich arbeite also fleißig daran das zu ändern.

Wie sich mein Training generell als Mama verändert hat, hab ich übrigens auch aufgeschrieben.

tiefe hocke, Kniebeuge, low squat, falsch

Anderswo

Ich schreibe ja nicht nur hier, sondern auch auf anderen Seiten. Ein paar Artikel vom letzten Monat: (noch alt)

Nachgekocht

Nachdem ich nicht nur das koche, was ich hier verblogge, und ganz oft Rezepte von anderen Bloggern ausprobiere, verlinke ich diese hier jeden Monat inkl. einem kurzen Kommentar wie das Rezept geklappt hat und ob uns das Gericht geschmeckt hat: (dieses Monat hab ichs auch wieder geschafft, meine Aufzeichnungen nicht zu verlieren :-))

  • Choc Chip Almond Butter Pancakes
    Wir haben die Pancakes zum Frühstück gegessen und waren begeistert! Ich muss zugeben, ich hab sie mit Erdnussmus statt mit Mandelmus gemacht, das schmeckt auch gut und ist günstiger. (Das Mandelmus gibt es auch manchmal, aber eher als Brotaufstrich, da schmeckt man den Unterschied dann deutlicher)
  • Power Bars
    Die Riegel waren so so gut!!! Sehr fett, aber daher auch sehr ausgiebig und bei uns waren nicht lange welche da.
  • Erbsen Küchlein
    Bei uns startet ja nun auch das jüngste Familienmitglied mit dem Essen, daher gibt es wieder vermehrt einfache Rezepte wie dieses hier. Ich kannte es schon und mochte es schon beim ersten Mal, kann es uneingeschränkt empfehlen.
  • Paleo Molten Chocolate Lava Cakes
    Ich hab Rezept als Mini Muffins gemacht und einfach die Backzeit verkürzt. Hat super geklappt und werd ich wohl auch wieder machen.
  • Anytime Cookies
    Bei uns gibts immer etwas Gebackenes, und diese Cookies wird es wohl noch öfter geben. Schnell gemacht, gesund und so lecker, dass sie schnell weg waren!
  • Spinach-Mozzarella Stuffed Burgers
    Gefüllte Burger-Laibchen werden wohl nie langweilig! Sind auch schnell gemacht und sehr gut.
  • Chocolate Beet Cake with Avocado Frosting
    Ich hab schon einmal Schokokuchen mit rote Beete gemacht, das Rezept hier verwendet die Knollen roh – hat super geklappt und auch sehr gut geschmeckt. Mein Bruder war Versuchskaninchen und das war seine Geburtstagstorte – alle waren begeistert!

Der April ist auch schon recht gut gebucht sag ich mal, mit Ostern in der Mitte hat sich das einfach so ergeben, und ich bin sicher ich tippe bald den nächsten Monatsbericht. Aber nun lasst uns das Monat erstmal so richtig genießen!!

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{Tabuthema} Harn- und Stuhlinkontinenz nach einer Geburt – Interview

Vor Kurzem hab ich einen Text für meine Freundin Korrektur gelesen, die Physiotherapeutin ist. Ihr kennt sie vielleicht noch aus meinem Artikel zur Geburtsvorbereitung mit Physiotherapie, Rita Hochwimmer. In dem Text ging es um Harn- und Stuhlinkontinenz nach einer Geburt, und ich war ziemlich schockiert über einige Details. Da sich viele Probleme mit einem starken Beckenboden verhindern lassen, ist das durchaus ein Fitnessthema. Außerdem ein Tabuthema, über so etwas spricht man irgendwie nicht. Sollte man aber, sonst leiden viele still und heimlich vor sich hin, obwohl sie ihre Situation mit der richtigen Hilfe vielleicht ändern könnten. Ich habe also meine Freundin für euch zum Interview gebeten:

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Interview mit einer Physiotherapeutin zum Thema Stuhlinkontinenz nach der Geburt

Liebe Rita, ich habe erst durchs Korrekturlesen bei dir gelernt, dass man nach einer Geburt nicht nur Harn, sondern auch Stuhl verlieren kann. Wie häufig passiert so etwas und was sind die Ursachen?

Danke Ulli, für Deine Fragen. Wie häufig Frauen nach Entbindungen Stuhl verlieren ist nicht bekannt, weil die Dunkelziffer sehr hoch ist. Während es für Harninkontinenz mittlerweile Zahlen aus großen Studien gibt (es dürften 6 Monate nach vaginaler Geburt immer noch etwa ein drittel der Frauen Harn verlieren) gibt es zur Stuhlinkontinenz nur Schätzungen. Prof. Wunderlich, ein auf Operationen bei Stuhlinkontinenz spezialisierter Chirurg, schätzt, dass etwa jede 100. Frau nach vaginaler Geburt Stuhl verliert.

Zu den Ursachen von Stuhkinkontinenz: Es gibt zwei mögliche Ursachen dafür. Einerseits können Nerven verletzt sein, andererseits kann der Schließmuskel des Afters verletzt werden, wie dies etwa bei einem Dammriss höheren Grades passiert. Während die Nervenverletzung mit der Zeit ausheilt, bleibt die Verletzung des Schließmuskels bestehen. Das gemeine daran ist, dass der Schließmuskel sozusagen auch „heimlich“ verletzt werden kann, und das dann erst im Alter zu einer Stuhlinkontinenz führt, wo die meisten Frauen nicht mehr daran denken, dass es mit der Geburt zusammenhängen könnte. Falls Ihr also betroffene Mütter, oder Omis habt, bitte erklärt ihnen, was der Grund sein kann und ermutigt sie zum Arzt zu gehen!

An wen wendet sich eine Betroffene am besten zuerst?

Als Betroffene wendet man sich entweder an einen Facharzt für Gynäkologie, der einen zum spezialisierten Chirurgen schickt oder direkt an einen spezialisierten Chirurgen. Wer nicht gleich zum Arzt will, kann Beratungsstellen kontaktieren wie jene der MKÖ oder des FSW . Die Beratung ist anonym und kostenlos und wird von spezialisierten Kontinenz- und Stomaschwestern durchgeführt. Mir war wichtig, durch das Interview die Angst vor dem Arzt zu nehmen, darum habe ich Prof. Wunderlich ganz genau gefragt, wie und was genau untersucht wird vom Proktologen (auf Enddarm spezialisierter Facharzt, meist Chirurg) und wie die Untersuchung genau abläuft. Ich glaube, gerade bei einem so schwierigen Thema ist es wichtig die Angst zu nehmen. Sonst trauen Betroffene sich nicht, Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Du hast es vorher schon kurz erwähnt: man kann auch Jahre oder Jahrzehnte nach einer Geburt noch betroffen sein. Wieso ist das so, und kann man eventuell vorbeugen?

Das ist das Besondere an der Sache. Die meisten Frauen, welche eine Verletzung am Schließmuskel erleiden, (eine solche kann auch ohne Geburtsverletzungen sozusagen heimlich statt finden) werden nicht sofort inkontinent. Erst wenn der Beckenboden mit dem Alter schwächer wird, dann sind diese Frauen plötzlich stuhlinkontinent und wissen nicht warum. Erst dann wirkt sich die Verletzung des Schließmuskels aus. Vorbeugen kann man indem man Beckenbodentraining macht. Sozusagen lebenslang wie Zähne putzen…

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Beckenbodentraining ist also auch aus diesem Grund wichtig. Viele informieren sich darüber nur im Internet und lassen sich nicht von einem Experten beraten. Kann man dabei überhaupt etwas falsch machen?

Beim Beckenbodentraining kann man zwei Dinge falsch machen. Einerseits kann man den Fehler machen, zu pressen anstatt anzuspannen. Durch Pressen entsteht ja eine Dehnung auf den Muskel und diese wird dann als Anspannung fehlinterpretiert. Leider schädigt das Pressen den Beckenboden und kräftigt ihn nicht! Je schwächer der Beckenboden ist, umso schlechter wird auch die Wahrnehmung dafür. Wer sich also nicht sicher ist, ob richtig angespannt wird, bitte an eine spezialisierte Physiotherapeutin wenden! Diese kann mit Hilfe einer vaginalen Tastunterduchung, mittels Biofeedback oder Ultraschall klären, ob der Beckenboden beim Trainieren korrekt angespannt wird.

Der zweite Fehler, den man machen kann ist, den Beckenboden zu stark zu trainieren bzw. nicht auch die Entspannung mitzutrainieren. Wenn das passiert, kann man sich chronische Schmerzzustände, wie etwas Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, oder auch eine falsche Beckenbodenfunktion während des Harn- oder Stuhlgangs anlernen.

Was ist, wenn das Beckenbodentraining nicht hilft?

Dann muss genau untersucht und auch nochmal genau hinterfragt werden, ob wirklich richtig und genug trainiert wurde. Wenn alle konservativen Maßnahmen ausgeschöpft sind, muss eventuell eine Operation in Erwägung gezogen werden. Welche Möglichkeiten es da gibt und wann man eine Operation überhaupt in Betracht zieht, hat Prof. Wunderlich im 4.Teil des Interviews erklärt. Das ist nicht mein Metier, drum bitte besser gleich bei ihm nachlesen!

Danke liebe Rita, für das Interview!! Falls ihr noch Fragen habt, könnt ihr sie auch gerne noch direkt über ihre Webseite kontaktieren. Dort findet ihr auch das angesprochene Interview mit Herrn Prof. Wunderlich
(in 4 Teilen, nämlich hier: 1. Teil über Häufigkeit und Gründe,
2. Teil über Prognose und Hilfe,
3. Teil über die Untersuchung,
4. Teil über konservative Therapie und Operation)

Ja, und abschließend bleibt mir nur zu sagen: Beckenbodentraining ist wichtig!! Ich baue ja immer Übungen in meine Mamaness Workouts ein, schaut einmal rein.

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{Webinar} Clean Eating Basics

Vor kurzem durfte ich ja meine ersten Vorträge über eines meiner Lieblingsthemen halten: gesunde Ernährung in Form von Clean Eating! Die Vorträge sind sehr gut angekommen und das Interesse war groß. Nachdem ja nun leider nicht alle dabei sein konnten, habe ich mir gedacht, ich biete euch nun auch die Möglichkeit meinen Vortrag über die Clean Eating Basics anzuhören und mir auch direkt Fragen zu stellen.

Dies ist in Form eines Webinars möglich, also eines Seminars im Web! (Toll, was es schon alles gibt oder? :-)) Ich spreche dabei live über „mein“ Clean Eating, meine besten Tipps & Tricks und beantworte individuelle Fragen aller Teilnehmer. Und das Beste dabei: du kannst ganz bequem von deinem Sofa teilnehmen!

Webinar Clean Eating Basics

{Webinar} Clean Eating Basics

In diesem Webinar geht es um die Basics – also was ist Clean Eating genau, welche Grauzonen gibt es, wie fange ich am besten an, was mache ich im Restaurant etc. Es wird am 22.04. gleich morgens um 9:30h stattfinden – abends ist bei mir aufgrund der Kinder derzeit nicht möglich, vormittags kann ich meinen Mann mit ihnen auf den Spielplatz schicken :-) Und ihr könnt nach dem Webinar gleich voll motiviert den Wochenendeinkauf erledigen und eure cleane Mahlzeit zubereiten.

Das klingt interessant? Dann melde dich doch gleich hier für mein Webinar an, die Teilnehmerzahl ist begrenzt, damit ich auch auf alle Fragen direkt eingehen kann. Die Teilnahme kostet einmalig EUR 14,99, mit denen du meine Arbeit hier unterstützt. Du bekommst im Anschluss dann auch die Aufzeichnung und hast somit auch in Zukunft alle Infos zum Abrufen. (Pssst: Newsletter Abonnenten bekommen 20% Rabatt – falls du ihn also noch nicht abonniert hast, hier gehts zur Anmeldung.)

Ich freue mich darauf, euch im Webinar zu treffen und mit euch über eines meiner Lieblingsthemen zu plaudern. Wenn ihr schon vorab Fragen und Themen habt, die euch interessieren, dann hinterlasst gern einen Kommentar unter diesem Post.

Wie funktionieren Webinare?

Ich halte meine Webinare über Edudip – einer bekannten Webinarplattform. Die Anmeldung, Bezahlung und Abwicklung erfolgt direkt dort und ist kinderleicht. Du musst dir kein eigenes Programm dafür herunterladen, sondern nimmst direkt über deinen Browser nach der erfolgreichen Anmeldung teil. Es ist hilfreich, vorab zu prüfen, ob dein Rechner die Systemanforderungen von Edudip erfüllen. Bei Fragen melde dich einfach bei mir.

Nach der Anmeldung erhältst du eine Teilnahmebestätigung. Vor dem Webinar schicke ich dir eine Erinnerungsmail, damit du den Termin nicht vergisst. Wir starten pünktlich zur angegebenen Zeit im Webinarraum, den du ganz einfach über die Edudip-Seite mit deinen Zugangsdaten virtuell betrittst.

Am besten machst du das einige Minuten, bevor das Webinar startet. Du befindest dich dann in einer Art Warteraum. Der Webinarraum wird dann pünktlich geöffnet und du siehst mich als Rednerin und meine Präsentation. Du musst hierfür nichts mehr extra machen. Über die Chat-Funktion kannst du dann während des Webinars Fragen an mich stellen. Dich sieht während des Webinars niemand.

Wie geht es nach dem Webinar weiter?

Einige Tage nach dem Webinar schicke ich allen Teilnehmern per Mail den Link zur Aufzeichnung zu, damit du sie dir in Ruhe nochmal anschauen kannst, wenn du das möchtest.

Außerdem freue ich mich natürlich über deine positive Bewertung auf Edudip, wenn dir das Webinar gefallen hat. Solltest du weitere Themenwünsche für ein nächstes Webinar haben, dann schreib mir gerne eine Mail. Ich sammle die Wünsche und schaue, ob genug Bedarf zusammenkommt.

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{Clean Eating} Zuckerfreie Osternester

Das am meisten geklickte Rezept hier am Blog sind mit Abstand die zuckerfreien Bananen-Apfel-Muffins, die ich im Zuge des BLW für meinen Sohn Oliver gebacken habe. Nachdem ja bald Ostern ist, wollte ich sie etwas abwandeln und österliche Nester mit leckeren Eiern drin machen. Statt der Banane habe ich, dem Anlass entsprechend, Karotten verwendet. Die Eier sind gesunde Pralinen aus Datteln und Nüssen, überzogen mit der 3-Zutaten-Schokolade, bzw. Macadamia Nüsse. Ich war erstaunt, wie gut das Ergebnis geworden ist, und freu mich schon sehr, die Nester zu Ostern nochmals zu machen!! Falls ihr euren Lieben auch den Zuckerschock ersparen wollt, macht sie unbedingt nach. (oder seien wir ehrlich: ganz verhindern, werden wir ihn zu Ostern wohl nicht können – aber sagen wir so: mit diesen Nestern lindern wir ihn ein wenig!)

Clean Eating Osternester, zuckerfrei, blw

{Clean Eating} Zuckerfreie Osternester

Zutaten für die Nester

150g Karottenmus*
150g Vollkornmehl
50g geriebene Nüsse
2 TL Backpulver
150ml Milch (nach Wahl, klappt auch mit Sojamilch und Co)
1/2 Apfel, fein gewürfelt

*das hab ich aus 3 Karotten selbst gemacht, einfach weich kochen und pürieren. Alternativ klappts natürlich auch mit Babybrei aus dem Gläschen :-)

Zubereitung

  • Das Backrohr auf 180°C vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen.
  • In einer Rührschüssel die trockenen Zutaten (Mehl, Nüsse und Backpulver) vermischen.
  • Nun das Karottenmus und die Milch unterrühren, bis ein glatter Teig entsteht.
  • Die fein geschnittenen Äpfel hinein mischen und kleine Häufchen vom Teig mit einem Esslöffel auf die Backbleche verteilen.
  • Mit dem Löffel in der Mitte je eine Mulde in jeden Haufen drücken, so dass eine Art Nest entsteht.
  • Die Nester im vorgeheizten Backrohr ca. 25 Minuten backen.

Zutaten für die Schoko-Eier

130g Medjool Datteln
70g Cashew Kerne (oder andere Nüsse)
50g ungesüßtes Kakaopulver
60g Kokosöl, flüssig
60ml Ahornsirup

Zubereitung

  • Die Datteln und Nüsse in der Küchenmaschine zu einer homogenen Masse mixen. (Es kann sein, dass du die Maschine zwischendurch ein paar Mal stoppen musst, um die Masse wieder vom Rand des Behälters zu schaben, das ist normal)
  • Aus der Masse mit angefeuchteten Händen kleine Eier formen und auf ein Tablett legen. Im Kühlschrank kühlen.
  • Kakaopulver, Kokosöl und Ahornsirup in einer Schüssel zu einer glatten Masse mischen.
  • Die gekühlten Eier mit Hilfe von zwei Teelöffeln in die Schüssel mit der Schokolade tauchen und so überziehen. Zurück aufs Brett legen zum Trocknen.

Wenn die Nester ausgekühlt sind, kannst du sie befüllen. Ich hab einen Teil mit den Schokoeiern gefüllt und einen Teil mit Macadamia Nüssen.

Ich werd die Nester zu Ostern sich nochmal machen!! Helena haben sie auch geschmeckt, jedenfalls ist ein beachtlicher Teil nicht auf dem Boden sondern tatsächlich auch im Kind gelandet :-D

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Wie sich mein Training als Mama verändert hat

In meiner Teenagerzeit hatte ich um 5:30h (morgens) Dates zum Joggen, später ging ich noch vor der Arbeit um 6h (ebenfalls morgens) ins Fitnesscenter oder hüpfte bei einem HIIT spät abends schwitzend durch unser Trainingszimmer. Ein paar Jahre später ist dieses Trainingszimmer ein Kinderzimmer, um 5:30h möchte ich mir am liebsten die Decke über den Kopf ziehen (was mein Sohn dann als Aufforderung zum Verstecken spielen ansieht und laut ruft „Ich find dich“) und mit HIIT wäre mein armer Beckenboden nach der letzten Geburt noch überfordert.

Oben am Foto: besagtes Trainingszimmer, welches nun so aussieht (bzw. mittlerweile auch wieder etwas anders) Mein Training hat sich also, ebenso wie der Rest meines Lebens, als Mama sehr verändert. Zeit ist noch knapper als zuvor und alles gehört anders geplant. Und Sport ohne Störungen ist selten.

babybauch 38 Wochen vergleich 1 und 2 schwangerschaft

Ich war immer schon ein Fan von Workouts die man daheim machen kann. Seit ich Kinder habe, liebe ich sie aber umso mehr! Kurz vor Schwangerschaft #2 habe ich mir eingebildet, ich müsste wieder ins Fitnesscenter gehen, um Zugang zu mehr Geräten und Gewichten zu haben. Mittlerweile habe ich die Mitgliedschaft aber wieder gekündigt (noch läuft sie, aber im Juni ist sie dann aus), weil ich dort fast die selben Übungen mache wie daheim. Das Training an den Maschinen ist mir zu eingeschränkt, die Bewegungen sind so vorgegeben und stabilisierende Muskeln müssen nicht mithelfen, die Gewichte auszubalancieren. Das ist natürlich toll für Profisportler, aber für mich und den Breitensportler eigentlich kontraproduktiv – der große Muskel wird trainiert, Bänder, Sehnen und die kleinen Muskeln rundherum aber nicht – das bewirkt dann natürlich ein Ungleichgewicht im Körper. Aber gut, das ist hier und heute ja nicht Thema. Jedenfalls trainiere ich bald wieder ausschließlich daheim, bzw. im Park oder Hof. Damit fällt auch das Thema Zeitmanagement weniger ins Gewicht – die Kinder können einfach mitmachen oder zumindestens zuschauen!

Was sich aber am allermeisten verändert hat: meine eigene Einstellung! Früher musste alles perfekt sein, „ein bisschen“ gab es nicht – ganz oder gar nicht. Heute ist gut auch mal gut genug, und ich weiß, dass es „perfekt“ gar nicht wirklich gibt. Viel wichtiger ist mir heute, meinen Kindern einen gesunden Lebensstil vorzuleben – gesund Essen, aber sich auch einmal etwas gönnen; und Bewegung, wenn möglich in den Alltag integriert, so dass sie keine „Extra-Zeit“ in Anspruch nimmt.

Daher ist auch das Motto bei meinen Mamaness Workouts: „Was du kannst, wann du kannst“ – es muss nicht immer ein ganzes Workout sein, schon einzelne Übungen über den Tag verteilt machen einen großen Unterschied. Ich trainiere also oft am Spielplatz (zum Beispiel auch mit Kinderwagen), im Hof oder daheim, während Oliver mitmacht und Helena als Gewicht dient (manchmal auch Oliver, aber er wird langsam wirklich schwer :-)) Oder wir machen überhaupt ein „Playout„, statt einem Workout.

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Viel schöner, als nur für die Bikinifigur zu trainieren, ist doch, für die eigenen Kinder zu trainieren. Damit man mit ihnen mithalten kann, wenn sie stundenlang herumrennen. Und damit man lange fit bleibt, um auch mit den Enkeln irgendwann einmal spielen zu können. Das wäre jedenfalls mein Ziel! (Was jetzt nicht heißt, dass ich mir nicht selbst im Sommer im Bikini gefallen möchte – aber nun gibt es einfach noch mehr Gründe fit zu sein und sich wohl zu fühlen)

Zu diesem Beitrag hat mich übrigens die lieben Sophie mit ihrer Blogparade inspiriert – ihr findet dort noch mehr Artikel über und von fitten Mamas! #mamismachensport Und einige Interviews mit Mamas, die gerne Sport machen, gibts hier unter der Rubrik „Fit Mom Interview“ – einfach in der Suchmaske eingeben. (Hier wird’s übrigens bald neue geben!) Bist du auch eine fitte Mama? Wie hat sich bei dir das Training verändert?

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{Family} 8 Monate mit 2 Kindern

Langsam könnte ich mir den Einleitungssatz wohl sparen, weil er immer gleich ist :-) Aber ja, was soll ich sagen, 8 Monate?! Mein Baby ist bald kein Baby mehr und ich bin echt froh, dass sie nicht zu jenen kleinen Geschwistern gehört, die alles viel viel schneller können als die Großen. Ein bisschen kann sie noch Baby bleiben, ja?! Danke!!

Der große Bruder

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Nach wie vor eine gute Phase, auch wenn es natürlich schlechte Tage gibt wie überall. Die Puzzle-Liebe ist nach wie vor aufrecht, auch wenn wir mittlerweile wieder mehr Zeit draußen verbringen, wenn das Wetter so schön ist!! Wir haben auch schon ein paar Pflänzchen für den Hof angesetzt, bin gespannt, was heuer alles was wird.

Die Schlafsituation hat sich in den letzten Tagen verbessert, ich hoff ich verschrei es jetzt nicht! Er kam ja jede Nacht mindestens einmal, und irgendwann hat er uns dann verraten warum: wenn er alleine schläft, dann kommt ein Krokodil und beißt ihn! Er hatte also Alpträume?! Meine Freundin hat ihm dann gesagt, er soll das Krokodil einfach zu ihr schicken, und was soll ich sagen: seitdem ist es besser. Er hat mir erzählt, er hat es zu ihr geschickt und jetzt kommts nicht mehr. Ha, na wenn ich das gewußt hätte!

Mit Helena ist er nach wie vor sehr lieb, obwohl langsam die Zeit anfängt in der sie um Spielzeuge streiten… sie greift oft nach etwas, das er in der Hand hat, und er nimmt es ihr gleich wieder weg. Wenn wir ihm aber sagen, dass er ihr dann etwas anderes geben soll, dann macht er das aber auch.

Wohl die größten News, für uns wirklich gute: er hat einen Platz in unserem Wunschkindergarten ab Herbst bekommen!! Der Kindergarten ist wirklich toll, ein großes Holzhaus mit noch größerem Garten, mit Slackline, Go Kart Bahn uvm, da wär ich gern selbst nochmal Kind!

Die kleine Schwester

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Beim letzten Mal war ich ja noch optimistisch und habe gehofft, diesmal besseres über die Schlafgewohnheiten schreiben zu können. Unter tags ist jedoch immer alles anders – mal schläft sie zweimal nur eine halbe Stunde, mal schläft sie mittags 3h am Stück. Da kenn sich noch einer aus… sie schläft dabei fast immer im Kinderwagen, auch, wenn der nur daheim steht. Abends schläft sie beim stillen ein und lässt sich nach wie vor nicht ablegen (bzw. nur ganz ganz ganz selten, also so ungefährt eines von 20 Mal) Und nachts gab es ein paar Nächte mit Dauergenuckel, da konnte ich nicht mal aufs WC gehen ohne Gebrüll (einmal hab ich sie mitgenommen, das war sehr spannend so mit einer halben freien Hand, mitten in der Nacht :-D ). Die anderen Nächte wieder nur sehr sehr kurze Schlafphasen, wobei ich das Gefühl hatte, dass auch manchmal ein paar längere dabei waren, wo ich nicht jede Stunde auf die Uhr geschaut habe. Wenn ich mir das aber nicht aufschreibe, dann bin ich so müde, dass ich gar nicht mehr weiß wie oft ich wach war.

Ansonsten hat sich nicht viel getan, sie dreht sich und sitzt stabil, wenn man sie hinsetzt. Aus der Bauchlage kommt sie in den Vierfüßlerstand und rutscht zurück. Nach vorne hat sie es noch nicht heraußen.

Oliver ist nach wie vor ihr großer Held, sobald sie ihn sieht wird gelacht was das Zeug hält! Sie beobachtet ihn unglaublich gerne und will auch immer sein Spielzeug (siehe oben). Ich glaube auch, dass sie wegen ihm nun doch etwas mehr isst, weil sie es bei ihm gesehen hat. Es landet immer noch nicht sehr viel in ihr, aber es ist doch einiges deutlich in der Windel zu sehen. Letztens war es glaub ich ungefähr eine Viertel Banane und Gebäck geht auch immer gut. Es scheint also langsam etwas zu werden mit dem Essen!

Die Mama

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Dieser Monat war wirklich gut – ich durfte meine ersten Vorträge über Clean Eating halten (dazu kommt bald noch mehr, und zwar etwas für euch alle!!) und konnte generell einiges auf meiner To-Do Liste abarbeiten (und gleich wieder neue Dinge dazufügen, haha). Körperlich hab ich fleißig trainiert, wenn auch eher sanfte Übungen um meine Rektusdiastase weiter zu schließen bzw. nicht weiter zu öffnen. Daher hab ich auch meinen Weg zur tiefen Hocke gestartet, weil die auch den Beckenboden stärkt und die Diastase sicher nicht verschlimmert. Ich lerne auch grad fleißig für meine Ausbildung zum Prä- und Postnatalen Trainer, die ich im Mai hoffentlich abschließen werde.

Es gab in diesem Monat auch viele schöne Momente mit den Kindern, mit Helena waren wir zum Beispiel zum ersten Mal im Ausland (in München) und Oliver hat ja seine Kindergartenzusage bekommen. Wir planen auch schon den Sommerurlaub, lange ist ja nicht mehr bis dahin (jaja, Ostern kommt vorher noch, aber ihr werdet sehen, die Zeit rennt…)

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{Clean Eating} Zuckerfreies Granola

Eigentlich wollte ich ja heute ein Rezept für selbstgemachte, cleane Schoko-Chips für euch aufschreiben – aber nachdem es auf Instagram so viel Nachfrage zum zuckerfreien Granola gegeben hat, gibts heute erstmal das! Klar, momentan verzichten in der Fastenzeit viele auf Zucker, da ist jedes zuckerfreie Rezept willkommen :-) Ich faste ja heuer nicht, ich stille noch voll, da kann ich das einfach nicht, ich brauche viel Energie. (Wobei ich ja ohnehin immer auf zugesetzten Zucker zu verzichten versuche, klappt mal besser, mal schlechter)

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Oft bekomme ich die Frage, was denn Granola eigentlich ist. Am ehesten kann man es beschreiben wie Knuspermüsli, bei dem Flocken zusammen kleben und richtige „Cluster“ ergeben. Meist wird das durch die Zugabe von Zucker oder einem zuckrigen Sirup erreicht (oder auch Honig). Alles wird gemischt und im Ofen gebacken, und beim Abkühlen erreicht man dann eben diese „Klumpenbildung“. Ok, das klingt jetzt nicht so schön kulinarisch, aber ihr wisst was ich meine. Jedenfalls kann man das auch ohne Süßungsmittel machen, nämlich schlicht und einfach mit Kokosöl. Dann ist das Granola zwar nur fest, wenn man es im Kühlschrank aufbewahrt, aber solange es gut schmeckt ist das ja eigentlich egal, oder?! Also, hier ist mein Rezept:

{Clean Eating} Zuckerfreies Granola

Zutaten für ca. 300g (ca. 2 Einmachgläser á 250ml)

50g gepuffter Buchweizen
50g Haferflocken
30g Haselnüsse
30g Macadamia Nüsse
30g Kokosflocken
20g Sonnenblumenkerne
20g Sesam
2 EL Chia (oder Lein-) samen
70g getrocknete Marillen/Aprikosen
60g Kokosöl

Zubereitung

  • Das Backrohr auf 150°C (Umluft) vorheizen.
  • Die Nüsse grob hacken und die Marillen/Aprikosen in kleinere Stücke schneiden (ich hab sie gesechstelt).
  • In einer Rührschüssel alle Zutaten bis auf das Kokosöl vermischen.
  • Das Kokosöl schmelzen (sofern es fest ist, im Sommer ist es vermutlich ohnehin flüssig) und über die restlichen Zutaten verteilen. Gut vermischen, so dass alles gut vom Öl benetzt ist.
  • Das Granola auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech verteilen und im vorgeheizten Ofen ca. 10-12 Minuten backen, wobei es nach der Hälfte der Zeit einmal umgeschichtet werden sollte.
  • Aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen – es wird erst nach dem Abkühlen fest, bzw. bei höherer Raumtemperatur eher erst im Kühlschrank, wo es auch aufbewahrt werden sollte. (Dort bleibt es auch knusprig, am ehesten in einem Glasbehälter)

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Lasst euch von der langen Zutatenliste nicht abschrecken! Die Zutaten können gut ausgetauscht werden, es ist eigentlich egal, welche Nüsse ihr verwendet. Statt dem Buchweizen kann gerne auch ein anderes gepufftes Getreide genommen werden, ich denke es klappt auch ohne Sesam und das Trockenobst kann auch ausgetauscht werden. Das Rezept ist also sehr flexibel, und mit Gewürzen kann man es auch gut der Jahreszeit anpassen (also zB. Vanille geht immer, Zimt vielleicht eher im Winter etc.)

Mir hat jedenfalls meine Schüssel Frühstücksgranola heute mein Sohn weg gegessen – es schmeckt also nicht nur mir!! Wie ist das bei euch, gibts ab und zu Granola? Selbstgemacht oder gekauft?

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{Mamaness} Workout #41 Starke Arme

Diese Woche konzentrieren wir uns eher auf den Oberkörper und die Körpermitte – die Beine haben also Pause!! Oliver wird mir nämlich wirklich langsam schwer und ich möchte meine Arme und Schultern noch stärken, damit ich ihn auch noch eine Weile gut heben und tragen kann. Ich verwende diesmal wieder meinen Swopper für die Übungen (alternativ kann auch gut ein Gymnastikball verwendet werden). Helena hatte wie immer viel Spaß beim Workout, jetzt muss ich allerdings langsam aufpassen, dass sie mir nicht meine Kamera umwirft oder ins Bild robbt :-)

Wichtig: in allen Übungen wird der Bauchnabel und der Bereich darunter nach innen gezogen – das aktiviert den Beckenboden! Disclaimer: vor allem während und nach einer Schwangerschaft immer auf den Körper achten und gegebenenfalls mit einem Arzt Rücksprache halten wie viel Sport im individuellen Fall in Ordnung ist. Dieses Workout kann auch bei bestehender Diastasis recti (Spalt zwischen den Bauchmuskeln) gemacht werden, sofern bei den Übungen nicht anders angegeben – unbedingt auf den Bauchnabel achten.

Mamaness Workout # 41

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1. Vorgebeugtes Rudern mit Baby
Schulterbreiter Stand, leicht in die Hocke gehen und den Oberkörper nach vorne beugen. Mit den Händen das Baby (oder ein anderes Gewicht) halten, Blick nach vorne. Das Baby nach oben Richtung Bauchnabel ziehen und kurz halten. Die Ellbogen bleiben nahe am Körper, der Rücken gerade, die Knie hinter den Zehenspitzen. Wieder langsam und kontrolliert absenken und wiederholen.
10 Wiederholungen

2. Curls + Schulterdrücken
Aufrecht stehen und in den Händen vor dem Körper ein Gewicht (Hanteln, Baby…) halten, die Arme sind leicht gebeugt. Ausatmen und die Unterarme beugen, das Gewicht nach oben bringen. Es bewegt sich nur der Unterarm, der Oberarm bleibt am Oberkörper und bewegt sich nicht. Einatmen und beim nächsten Ausatmen das Gewicht nach oben führen, die Kraft kommt aus den Schultern, die Bewegung ist immer langsam und kontrolliert. Beim Einatmen das Gewicht wieder zurück in die Ausgangsposition bringen.
10 Wiederholungen

3. Erhöhte seitliche Planke
Mit dem linken Arm auf einen Gymnastikball (oder wie ich hier einen Swopper, oder einen anderen Stuhl) stützen und den rechten Fuß auf den linken legen, die Beine sind gestreckt. Den oberen Arm in die Hüfte stützen oder ausgestreckt auf den Oberschenkel legen. Der Körper soll von den Schultern zu den Fersen eine gerade Linie bilden, und die beiden Schultern bzw. Hüftknochen sollen übereinander liegen (also weder nach vorne noch nach hinten gekippt) – Anfänger beginnen mit den Knien am Boden, Beine abgewinkelt und den Arm auch am Boden (ohne Ball oder Stuhl; kleinerer Hebel)
20 Sekunden halten – 2x je Seite

4. Rektusdiastase Planke A
(Optional: Das Baby rücklings ans Ende der Matte legen.) In den Vierfüßlerstand gehen, also auf die Arme und Knie stützen, der Rücken ist gerade, die Knie sind im rechten Winkel. Nun die Knie vom Boden abheben. Dabei werden automatisch die kleinen Muskeln rund um die Wirbelsäule angespannt und gekräftigt. Den Nabel wie oben nach innen ziehen um den Beckenboden zu aktivieren. Einen Atemzug halten und dann die Beine strecken, so dass man in einer A-Position da steht (herabschauender Hund im Yoga) – wieder zurück zur Ausgangsposition und wiederholen (3-5x)
Hier sieht man ganz gut, dass meine Fersen nicht ganz am Boden sind, und mein Rücken nicht ganz durchgestreckt ist – mit ein Grund für meinen Weg zur tiefen Hocke!

5. Erhöhte Liegestütze
Die Hände auf einer erhöhten Fläche abstützen (ein Stuhl, oder wie ich hier ein Swopper, der noch etwas mitschwingt), der Körper soll vom Scheitel bis zu den Fersen eine gerade Linie bilden. Die Arme beugen und die Nasenspitze Richtung Stuhl bringen. Wieder zurück drücken und wiederholen. (Diese Übung bei bestehender Rektusdiastase nicht machen, da zu viel Druck im Bauchraum entsteht. Alternativ kann zum Beispiel Bankdrücken gemacht werden, wobei unbedingt mit der richtigen Atmung die Körpermitte aktiviert werden muss)

Viel Spaß beim Trainieren!! Falls ihr über das Workout twittert/instagrammed/etc. würde ich mich freuen, wenn ihr den Hashtag “#Mamaness” verwendet. So können wir immer sehen, das wir nicht alleine trainieren! ;-)

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{Family} Hilfe, mein Baby hängt rund um die Uhr an der Brust

Wie schon in meinem Beitrag über die Schlafenszeit alleine mit Baby und Kleinkind geschrieben, habe ich auch beim zweiten Baby mehr gegooglet als ich mir vorgenommen hatte. Leider oft ohne Antworten zu finden (aber immer mit dem Gefühl, nicht alleine zu sein mit meinem Problem). Nachdem ich beide Kinder gestillt habe (bzw. Helena ja noch stille) und beide weder Schnuller noch Fläschchen akzeptiert haben (jedenfalls nicht länger als ein paar Wochen – ich denke, dann hat eine Reifung eingesetzt und sie haben gemerkt, dass das nicht die Brust ist und diese einfach favorisiert), hab ich (mehr als einmal) „Mein Baby, x Monate, hängt rund um die Uhr an der Brust, ist das normal?“ in die Suchmaske eingetippt.

Mutter stillt Baby

Was ich dabei gefunden habe? Ganz viele ähnliche Fragen, in vielen verschiedenen Altersgruppen. Auch auf Englisch kam ich zum selben Ergebnis, das „Problem“ ist also ein internationales. Aber wie ist das jetzt mit dem Nuckeln an der Brust, wieviel ist normal? Und wenn ich dem Baby erlaube, an der Brust einzuschlafen und sie als Schnuller zu verwenden, werde ich es dann jemals abstillen können?

Wie oft stillen ist normal?

Heutzutage wird ja den Babys kein Zeitplan mehr „aufgedrängt“, sondern es wird meist nach Bedarf gestillt. Dieser Bedarf ist allerdings von Baby zu Baby und auch von Tag zu Tag sehr unterschiedlich, und bringt so so manche Mama zum Zweifeln. Es gibt nämlich kein „normal“, es gibt Babies die trinken bei einer Mahlzeit mehr, andere lieber weniger, dafür öfter. Gerade in den ersten Tagen muss die Milchproduktion erst angeregt werden, und das Baby neigt zum sogenannten „Clusterfeeding“: das Baby trinkt sehr lange und auch sehr häufig, was übrigens auch während der späteren Entwicklungsschübe wieder vorkommt.

Nach ein paar Wochen pendeln sich die Stillabstände oft auf 2,5 bis 4h ein (auch nachts), das sind aber alles nur Richtwerte. Am besten ist, seinem Baby zu vertrauen – es weiß am besten, wann es Hunger hat und wie viel es trinken muss. Ich habe es mit beiden meiner Kinder so gemacht, wußte nie, wie viel sie getrunken haben. Und beide haben sich prächtig entwickelt. Die Milchmenge passt sich ja auch den Bedürfnissen des Babies an, die Natur hat das schon sehr gut eingerichtet. Du hast also nicht automatisch zu wenig Milch, wenn das Baby häufig nuckeln will!! Bzw. ev. schon, daher regt das Baby durch das häufige Stillen die Milchproduktion an und die Milchmenge wird so wieder angepasst. Natürlich ist das manchmal anstrengend, vor allem, wenn man sich mit Flaschenmamas vergleicht. Aber meiner Meinung nach wiegen die langfristigen positiven Eigenschaften von Muttermilch und einer guten Stillbeziehung die (relativ kurzfristigen, was sind schon ein paar Monate oder Jahre in einem ganzen Leben?!) Anstrengungen auf jeden Fall wieder auf.

Oh und nachdem stillen nicht nur Nahrungsaufnahme ist, sondern auch Nähe zur Mama und Beruhigung, wird oft auch nicht aus Hunger, sondern aus diesen anderen Gründen gestillt. Was mich zur nächsten Frage bringt:

Mein Baby nuckelt zur Beruhigung an der Brust

Als mein Sohn ganz offensichtlich nicht nur aus Hunger stillen wollte, sondern auch zur Beruhigung, hab ich mir ernsthafte Sorgen gemacht. Ich dachte, er würde sich das angewöhnen, wie andere den Schnuller, und ich hätte dann arge Probleme mit dem Abstillen. Dem war nicht so, nicht einmal annähernd – er hat sich mit 13 Monaten von selbst abgestillt (siehe hier).

Es ist nun mal so wie oben schon gesagt: Stillen dient nicht alleine der Nahrungsaufnahme! Warum wurde wohl der Schnuller erfunden? Um das Nuckelbedürfnis der Babies zu stillen und der Mama trotzdem mehr Freiraum zu geben. Eigentlich eine tolle Erfindung, sie lässt nur eines außer Acht: ein Plastikteil wird nie die selbe Beruhigung bieten, wie ein menschliches Wesen. Keine Wärme, keine Nähe, keine Sicherheit. Ihr merkt schon, ich bin kein Schnullerfreund (und habe sie meinen Kindern trotzdem angeboten, aber nicht sehr vehement, was wohl auch dazu geführt hat, dass sie ihn beide nicht wollten). Ich habe aber auch nichts dagegen, auch Schnullerkinder werden groß. Trotzdem fand ich es für meine Kinder am besten, dem Baby doch einfach das zu geben was es wirklich braucht, nämlich die Brust der Mama, und nicht einen Ersatz. Langfristig zahlt sich das aus, denke ich.

Ich lasse also auch mein zweites Kind, meine Tochter, zur Beruhigung an meiner Brust nuckeln. Helena stillt mit ihren 7 Monaten momentan unter tags nur 3-4x relativ kurz (ein paar Minuten), in der Nacht darf meine Brust sich allerdings nie länger als ein paar Minuten aus ihrem Mund bewegen – da braucht sie sie anscheinend eben zur Beruhigung und Sicherheit. Oliver hatte diese Phase auch, sie hat allerdings weit kürzer gedauert, mit 7 Monaten hat er dann schon durch geschlafen, trotz Stillen. Wie gesagt, jedes Baby ist anders, und auch Helena wird die Brust irgendwann nicht mehr brauchen!

Weiterführende Literatur:

Wie sind eure Erfahrungen? Ich würde mich freuen, davon zu lesen!

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