{Reisen mit Kind} Zirbendurft am Bergsee – Familienspaß auf der Turracher Höhe

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Ende August war ich zusammen mit den Kindern und ein paar anderen Bloggerinnen im Seehotel Jägerwirt auf der Turracher Höhe eingeladen. Wir hatten dort Gelegenheit die neue Fototagebuch-App Journi kennen zu lernen und ausgiebig zu testen. Dazu gab es ein tolles Programm und sogar das Fernsehen war mit dabei! Aber mal von Anfang an:

Mama Blogger unter sich – ein Familientreffen

Bloggertreffen sind ja immer sehr nett und auch dieses war keine Ausnahme! Ich hab die liebe Anja von Gänseblümchen & Sonnenschein wieder getroffen (und unsere Kinder sich ein bisschen ineinander verliebt). Die sympathische Vera von Hausnummer 6  und die einzigartige Anna von Mama Birdie (Video!) „kenne“ ich schon lange online und durfte ich nun endlich persönlich treffen. Auch Ana von My Petit World und Verena von Avaganza waren mit dabei.

Die Anreise von circa 4 Stunden war mit den Kindern glücklicherweise relativ entspannt. (Ihr erinnert euch: ist man selbst entspannt, überträgt sich das auch auf die Kleinen!) Wir kamen trotzdem als Letzte an, haben nur schnell unser Gepäck ins Zimmer gebracht (ein Koffer, ein Rucksack – ich packe gerne leicht) und schon ging es zum gemütlichen Treffen mit den anderen! Es gab eine leckere Jause, bei der wir auch gleich Andreas von journi, die Familie Brandstätter vom Seehotel Jägerwirt und das sympathische Team von Puls 4 kennenlernten. Oliver hat mich dann gleich verblüfft: er ist mit den anderen Kindern einfach mit in die Kinderbetreuung gegangen! Ohne Eingewöhnung, ohne lange Anlaufzeit, einfach so! (Das kleine Fräulein von Anja war da sicher ein bisschen mit „schuld“, wie gesagt, große Liebe!)

Ich konnte also halbwegs entspannt mit den anderen Mamis plaudern und ankommen. Wir haben uns dann trotzdem gleich die Kinderbetreuung angesehen, ganz oben im Hotel gelegen, mit wundervollem Ausblick über den See! Am Weg dorthin wäre ich fast wieder abgebogen und hätte die tolle Rutsche genommen, die sich von ganz oben bis ganz unten durchs Stiegenhaus schlängelt. Aber wir wollten ja rauf, nicht runter :-) Oliver war sie zu hoch, aber ich bin sicher beim nächsten Besuch würde er sie dann doch ausprobieren. Die Kinder aus dem tollen Spielraum loszueisen war auch nicht so einfach, wir haben es aber dann doch geschafft und sind gemeinsam mit Anja, Vera, Anna und ihren Kindern ein bisschen spazieren gegangen. Rund um den See war der Plan, gekommen sind wir ungefähr 500 Meter – so viel zu entdecken! Mit dabei war übrigens die ganze Zeit Kameramann Bernard von Puls4 – das Ergebnis war im Frühstücksfernsehen zu sehen, bzw. könnt ihr euch hier noch ansehen.

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Beim Abendessen waren die Kinder dann doch schon sehr müde – wenn man im Auto nicht schläft ist das natürlich ein Problem. Aber ja, erzähl das mal den Kids. Sie sind dann also einfach umgefallen und ich hatte doch noch ein bisschen Zeit für mich. Nachdem Helena ja so oft aufwacht hab ich mich aber nicht aus dem Zimmer getraut – wie gut, dass Anja das Zimmer nebenan hatte – so konnten wir noch ein bisschen von Balkon zu Balkon plaudern.

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Freizeitspaß mit Ausblick: Panoramabahn, Nockys Almzeit und Nocky Flitzer

Am nächsten Tag wurden wir nach dem Frühstück vom Almbutler abgeholt – ja, richtig gelesen, so etwas gibt es dort! Wir wurden mit Wasser, Taschentüchern und Lutschern versorgt, was man halt so braucht für einen Ausflug. Zu Fuß ging es rund um den See zur Panoramabahn, mit der wir dann auf 2.000 Meter Höhe in die paradiesische Gipfelwelt der Nockberge hinauf gefahren sind. Durch die Kombination aus Sesseln und Kabinen kommt jeder auf seine Kosten, ob mit oder ohne Kinderwagen.

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Oben angekommen waren Oliver und das kleine Fräulein gleich mal am Weg zum tollen Spielplatz mit Ausblick. Wir haben also dort kurz pausiert und die tolle Aussicht auf die Zirbenwälder genossen, während die Kinder geklettert sind.

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Dann ging es aber gleich weiter zum „Spiel mit der Zeit“, den Spiel- und Lernstationen entlang des AlmZeitWeges von Nockys Almzeit. Es gibt was zu klettern, eine Sonnenuhr, eine Laufbahn mit Zeitmessung, ein riesiges Holzxylophon und vieles mehr. Dazwischen immer wieder gemütliche Schaukeln und Liegestühle zum Verweilen (wohl eher etwas, wenn man ohne Kinder kommt), und alles immer vor der tollen Kulisse. Bei jeder Station wartet der Hase Nocky darauf, mit seinen Zähnen den Sammelpass der Kinder zu markieren. Damit kann man dann bei einem tollen Gewinnspiel teilnehmen. Highlight für meine Kinder war aber sicher der tolle Wasserspielplatz ganz am Ende! Dort haben sie fleißig gepritschelt und waren fast nicht mehr zum Mittagessen zu bewegen.

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Der Hunger hat aber gesiegt, wir haben leckere Kasnudln in der AlmZeitHütte gegessen. Dann war es allerdings schon wieder genug für die Kleinen, der Mittagsschlaf hat gerufen und so haben wir uns wieder auf den Weg ins Hotel gemacht. Ganz Mutige können mit dem Nocky Flitzer hinunter sausen, mit dem man auf einer Strecke von 1,6 Kilometern hinunter flitzen kann.

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Hier sieht man das Seehotel von der anderen Seite des Sees (und das kleine Rehkitz, das alle Kinder als kleines Gastgeschenk bekommen! Es wird hier auch nach mehreren Wochen noch als „mein Baby“ bezeichnet und heißt Feline – da hat sich das Hotel also wirklich etwas sehr nettes überlegt!)

Zirbenduft am Bergsee – Familienurlaub mit allen Extras

Die Kinder haben mich doch dann tatsächlich verwöhnt und gleichzeitig geschlafen! Ich hab mich also ein bisschen ausgeruht (und mit der journi App herum gespielt, mehr dazu weiter unten) und das schöne Zimmer genossen. Der Blick auf den Bergsee war nämlich wirklich phänomenal, und der Zirbenduft überall hat mich tiefenentspannt (sehr praktisch für einen Urlaub alleine mit zwei Kleinkindern :-))

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Am Nachmittag wäre eine Barfußwanderung durchs Hochmoor am Plan gestanden, die bei uns verschlafen wurde. Macht aber nix, im Hotel gibt es so viel zu entdecken! Wir haben uns also den tollen Waldspielplatz angeschaut, und auch den Fuhrpark für die Kinder und das große Trampolin.

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So viel Spielen macht hungrig, es ging also wieder zum gemeinsamen Abendessen. Die älteren Kinder wollten wieder in den Kitz Club, ich blieb also wieder mit einem Kind beim Essen, das hat schon was. (Vor allem, wenn das Essen so gut ist!) Nachdem Oliver aber schon sehr müde war, hab ich ihn, einer Intuition folgend, noch vor dem gemeinsamen Tanz mit dem Maskottchen Hirschi abgeholt. Und gut wars, er war schon mehr als bereit zu schlafen, Hirschi hin oder her. Wir haben uns also wieder ins gemütliche Bett gekuschelt und sind alle drei sehr bald eingeschlafen.

Am nächsten Tag wäre noch eine kurze Wanderung zu einem kleinen Bauernhof mit Tieren am Programm gestanden, bei dem uns leider das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Aber wie schon gesagt: langweilig wird es im Hotel ja nicht, also haben wir einfach wieder den Kitz Club unsicher gemacht. Die Kinder sind geklettert, haben gebastelt und gespielt, und wir Mamis hatten noch ein bisschen Zeit uns auszutauschen.

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So ausgepowert habe ich auf eine entspannte Heimfahrt (bzw. Weiterfahrt ins Waldviertel) gehofft. Durch eine wetterbedingte Sperre musste ich allerdings anders fahren als geplant und habe eine ganze Stunde „verloren“. 7h waren wir im Endeffekt unterwegs und ich muss sagen die Kinder waren trotz allem unglaublich toll! Natürlich hab ich gefühlte eine Million Mal gehört: „Sind wir schon da?“, ich wollte ja selbst nicht mehr fahren, vor allem bei dem Dauerregen in ganz Österreich. Geschlafen wurde übrigens erst nach 6h (!) Fahrzeit, meine Kinder sind da wirklich resistent :-) Aber Ende gut alles gut, bei Oma und Opa angekommen war die lange Fahrt vergessen. Der tolle Urlaub aber nicht!

Mach deine Reise unvergesslich – nimm uns mit auf deine journi!

Die Reisetagebuch-App journi hab ich ja oben schon erwähnt. Sie erinnert mich ein bisschen an Instagram, nur besser. Man startet eine journi, also eine Reise, und lädt dazu immer wieder Momente hoch, das können Bilder oder Videos sein, auch Text ist möglich. Diese Momente werden chronologisch geordnet, und man kann so die Reise immer wieder erleben. Für sich selbst, oder mit jemand anderem. Man kann die journi nämlich auch teilen, sofern man das möchte, mit allen, oder nur mit Freunden.

Für mich das Beste ist allerdings: man kann mit einem Klick ein Fotobuch der Reise erstellen! Ich mache ein jährliches Familien-Fotobuch und auch welche von unseren Urlauben, und bisher war das einfach unglaublich mühsam. Die automatisch erstellten Bücher haben keine Rücksicht auf Hoch- und Querformat der Bilder genommen, quadratische wurden auch einfach beschnitten. Es ist also jedes Mal eine Menge Arbeit ein schönes Fotobuch zu erstellen. Journi verspricht, dass es mit der App leichter ist. Das musste ich natürlich testen! Und siehe da: es stimmt! Das automatisch erstellte Fotobuch enthielt alle meine Texte, die geordneten Fotos und das Beste: sie waren richtig gruppiert. Das heißt, es waren nicht 3 Fotos eines Ausflugs auf einer Seite, und 2 auf der nächsten, sondern alle auf einer Seite. Und die Fotos waren hoch, quer oder quadratisch, genau so wie aufgenommen, nix war beschnitten. Ich bin also begeistert! Zur Qualität des Buchs kann ich noch nix sagen, es ist noch nicht angekommen, aber ich reiche diese Info natürlich nach. (Ich hab eine Weile gebraucht, obwohl die Erstellung mit einem Klick geht – das muss ich wohl erklären: nachdem ich die Kinder hier, und daher auch in der journi, nicht zeige, für das Fotobuch als Erinnerung aber die „Familienversion“ wollte, musste ich eine neue journi machen. Und nachdem ich nicht nur die Fotos vom Handy dabei wollte, sondern auch die von der Kamera, musste ich die mal bearbeiten und aufs iPad bekommen. Das war gar nicht so einfach und hat lange gedauert. Die neue journi und das Fotobuch zu machen war dann dagegen wirklich ein Klacks. Mein Wunsch an journi: eine Desktop Version des Programms für den Mac :-D )

Journi ist also zurecht die führende Reisetagebuch App in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Wenn ihr jetzt auch gern einmal ein Fotobuch damit erstellen wollt hab ich noch ein besonderes Zuckerl für euch: mit dem Code „WELOVEBOOKS“ bekommt ihr 15% Rabatt auf eure Bestellung!

Vielen Dank nochmal an das Seehotel Jägerwirt, journi und die Turracher Höhe für die tolle Zeit! Wir kommen gerne wieder, es gibt wohl auch im Winter viel zu entdecken.

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{Clean Eating} Spaghetti Muffins

Oliver ist eigentlich ein guter Esser, und die Kleine isst mittlerweile immerhin ein bisschen mehr. Trotzdem hatten wir letztens Nudeln übrig, und da hab ich kurzerhand einen portablen Snack für den nächsten Tag draus gemacht: Spaghetti Muffins!!

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Man braucht nicht zwingend Spaghetti dazu, eigentlich kann man jede Art von Nudeln dafür verwenden. Auch die Sauce ist flexibel, man kann sie selber machen oder eine fertig gekaufte nehmen (dann eventuell weniger würzen, je nach Sauce). Schnell gemacht und super zur Resteverwertung:

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{Clean Eating} Spaghetti Muffins

Zutaten für 12 Mini Muffins (je nach Größe der Form)

2 Tassen á 250ml gekochte Vollkornpasta
1/2 Tasse passierte Tomaten
italienische Kräuter, ca. 1 EL (Basilikum, Oregano)
Salz und Pfeffer
1/2 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1/2 Tasse gekochtes Gemüse*
1/2 Tasse Parmesan, gerieben
3 Eier

*bei mir waren das Edamame, weil wir die auch noch übrig hatten

Zubereitung

  • Ofen auf 180°C vorheizen.
  • Zwiebel klein schneiden und mit den Kräutern in die passierten Tomaten rühren. Die Knoblauchzehen schälen und auch hinein pressen, vermischen und würzen.
  • In einer großen Schüssel alle Zutaten gut vermischen, so dass alle Nudeln gut mit der Sauce bedeckt sind.
  • Die Mischung in Muffinformen füllen und im vorgeheizten Backrohr ca. 30 Minuten backen.

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Ich hab eine Mini Muffinform verwendet, das hat super geklappt! Wir haben ein paar daheim gegessen und ein paar mit auf den Spielplatz genommen, und sie sind bei Groß und Klein gut angekommen. War also sicher nicht das letzte Mal! (Aber vielleicht das letzte mal so ein schöner Tag, mit kurzen Ärmeln für heuer?!)

Was macht ihr mit Nudelresten? Sind eure Kinder gute Esser?

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Warum tägliches Training nicht sinnvoll ist

Sport hat so viele Vorteile, da ist es naheliegend, dass diese mehr werden, je öfter man Sport macht. Also mehr Fett verbrennt, mehr Muskeln aufbaut, glücklicher wird…mehr von etwas Gutem ist immer besser oder? Aus verschiedenen Gründen ist das (in den meisten Fällen, so auch beim Sport) aber nicht so, und ich verrate euch heute warum!

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Es gab Zeiten, da hab ich täglich trainiert. 3x pro Woche Krafttraining, die anderen Tage Cardio, eventuell hab ich mir sogar mal einen Tag Pause gegönnt, aber wenn, dann nur widerwillig. Da hab ich wohl unglaublich toll ausgesehen oder? Tja, das spannende ist, ich fühlte mich abgekämpft und kraftlos, immer müde, und ich sah wohl auch so aus. Das war die Zeit in der ich mich näher mit den Hintergründen beim Training befasste und auch meine erste Ausbildung zum Personal Trainer machte. Da habe ich auch über das Prinzip des Übertrainings gehört.

Man kann sich das in etwa so vorstellen: der Körper stellt für alle Vorgänge Energie zur Verfügung, wie zum Beispiel eine Steckdose. Steckt man nun an diese Steckdose einen Verteiler an und daran mehrere Geräte, kommt es irgendwann zu einem Kurzschluss. Im Körper ist das dann das Übertraining.  Es gibt keine magische Grenze fürs Übertraining, jeder Körper ist anders und auch die Umstände rundherum ändern sich. Es gibt aber wohl Warnsignale des Körpers, auf die man achten kann:

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7 Anzeichen, dass du weniger trainieren solltest

  1. Ungewohnt starker / länger andauernder Muskelkater
    Beim muskelwirksamen Training, also so schweren, dass das Muskelwachstum anregt, entstehen kleine Risse im Muskel, die anschließend vom Körper repariert werden müssen. Geschieht so etwas häufig, also durch regelmäßiges Training, baut der Körper den Muskel stärker auf, als er vorher war. Muskeln wachsen also während der Ruhephase. Wird allerdings zu häufig trainiert, kommt der Körper mit dem Wachstum nicht nach und es kommt zu den oben genannten Übertrainingssymptomen.
  2. Beim Abnehmen beginnt das Gewicht zu stagnieren
    Trainiert man mehr als sonst (und ernährt sich gesund) nimmt man im Normalfall zu Beginn ab. Der Körper wird anders gefordert und reagiert darauf, indem er mehr Kalorien verbrennt. Trainiert man nun immer mehr und mehr, schaltet der Körper jedoch in den Notfallmodus. Bekommt er nicht genügend Nährstoffe wird das Sparprogramm gestartet und „unwichtige“ Körperfunktionen einfach pausiert. Zeitgleich wird so viel wie möglich als Depotfett gespeichert, da der Körper annimmt, dass er auch in Zukunft wenig bekommen und viel verbrauchen wird. (Das liegt auch am veränderten Hormonsystem: Der Testosteronspiegel wird gesenkt und gleichzeitig das Cortisol Level im Körper erhöht. Die Fettzellen reagieren dadurch empfindlicher auf Insulin und die Muskelzellen unempfindlicher. Die Kalorien landen dadurch nicht mehr in den Muskeln, sondern in den Fettdepots.)
  3. Das Hormonsystem ist gestört und die Periode bleibt aus
    Zugegeben, jeden Monat eine Periode zu haben kann nervig sein. Dabei ist sie eine gute Sache: zeigt sie doch, dass der Körper gut genug funktioniert, um ein Baby „produzieren“ zu können. Kommt es nun zum Übertraining versucht der Körper mit aller Kraft sich selbst zu schützen, er hat nicht genug Ressourcen zur Fortpflanzung. (All das geht auch einher mit einem niedrigeren Östrogenspiegel und damit dem Risiko von Osteoporose, wenn dieser Zustand länger anhält.)
  4. Schlafprobleme
    Du schläfst schon unglaublich viel, bist aber trotzdem nie richtig ausgeschlafen? Oder bist du müde, kannst aber nie wirklich gut schlafen? Beides können Anzeichen für Übertraining sein. (Auch hier spielen die Hormone wieder eine große Rolle.)
  5. Stimmungsschwankungen und Lustlosigkeit
    Training wird auch als tolles Antidepressivum angesehen (bei leichten Depressionen) und hebt nachweislich die Stimmung. Zu viel Sport kann allerdings wieder den gegenteiligen Effekt haben und zu Unruhezuständen und Stimmungsschwankungen führen. Klar, nicht jeden Tag kann man Lust auf Bewegung haben und vor Freude Bäume ausreißen. Wird die schlechte Stimmung allerdings zum Dauerzustand ist das ein Warnsignal.
  6. Burnout
    Im Leben gehts um Balance. Das lerne ich immer mehr, je älter ich werde. Wenn sich im Leben also alles nur noch um Training und Gewichtsabnahme dreht, kann das nicht gesund sein. Ist man ausgebrannt, sowohl geistig als auch körperlich, ist man auch krankheitsanfälliger und befindet sich in einer negativen Abwärtsspirale. Training ist ein lebenslanger Begleiter und sollte in erster Linie Spaß machen!
  7. Keine Zeit
    Je mehr man trainiert, desto mehr Zeit braucht das auch. Stundenlanges Training lässt keine Zeit für anderes, wie soziale Kontakte, die auch sehr gut tun! Hast du also nie Zeit und sagst Termine ab, um mehr Sport zu machen, könnte das auch ein Zeichen für zu viel Training sein.

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Genau wie beim gesunden Essen ist es ein schmaler Grat zwischen „gut genug“ und „zu perfekt“. Meine Lösung war nicht nur weniger zu trainieren, sondern auch schlauer. Ich baue mehr Sport in meinen Alltag ein (Stiegen steigen, Übungen zwischendurch zum Beispiel Ausfallschritte, wenn ich von einem Raum in den anderen gehe, Squats beim Warten auf den Bus oder Planke beim Spielen mit den Kindern am Boden) und trainiere effektiver. (Viele Workouts für daheim findet ihr übrigens hier)

Wie viel trainierst du gerade? Und bist du zufrieden damit, wie du dadurch aussiehst und dich fühlst?

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{Reisen mit Kind} So klappt auch der Frühflug

Wir sind ja heuer nach Spanien mit dem Frühflug um 5:10h geflogen, mit Kleinkind (fast 3) und Baby (fast 1). Viele haben gemeint wieso wir uns das antun. Ganz einfach: wir waren an den Ort gebunden (warum steht hier) und dorthin fliegt nur dieser eine Flug am Tag. Unsere Lösung: einfach den Urlaub verlängern, damit es sich auch auszahlt. Klar, kann man nicht immer machen, wäre aber auch so ok gewesen, da der Flug wirklich halb so wild war. Nach Hause sind wir kurz nach 8h früh geflogen, nach einer einstündigen Autofahrt und dem Auto retournieren – kann man also eigentlich auch Frühflug nennen.

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Ich bin ja nun schon öfter geflogen mit Kind(ern) und es war eigentlich immer ok. Dabei hab ich ein paar Dinge beherzigt, die ich heute mit euch teilen möchte. Klar, es gibt nicht DIE Tipps, denn es kann immer etwas schief gehen. Aber wenn man selbst Ruhe bewahrt und sich vorbereitet fühlt, dann überträgt sich diese Ruhe auch auf das Kind und der Grundstein ist gelegt. Also, hier meine Tipps:

  • Das Kind gut auf den Flug vorbereiten.
    Wir haben Bücher gelesen und viel über den anstehenden Urlaub gesprochen. Auch, dass wir sie in der Nacht aufwecken werden, ein Taxi kommen wird, das uns zum Flughafen bringen wird und wir dann nach Spanien fliegen, haben wir ihnen oft erzählt. Sie waren also nicht überrascht, nicht einmal die Kleine. Haben es einfach hingenommen und mehr staunend mitgemacht.
  • Die Kinder im Fluggewand schlafen legen
    Schlafende Kinder weckt man nicht – muss man es doch, will man sie am besten so wenig aufregen wie möglich. Und umziehen mögen manche nicht. Daher ist es am einfachsten, wenn man statt des Pyjamas einfach gleich das Gewand anzieht, das sie zum Fliegen auch tragen sollen.
  • Die Kinder so spät wie möglich wecken.
    Wir haben alles fix fertig gerichtet, uns angezogen und dann erst die Kinder geweckt. Die Kleine ins Maxi Cosi gesetzt und los gegangen. Wir dachten ja, eventuell schlafen sie im Taxi zum Flughafen bzw. beim Rückflug im Auto (1h) wieder ein, aber nein, das ist wohl eine andere Sorte Kinder die das macht.
  • Wenn möglich am Fenster sitzen.
    Den Sonnenaufgang aus dem Flugzeug zu sehen ist eine einmalige Erfahrung! Nicht nur für die Kinder, auch für Erwachsene. Generell ist es am Fenster oft spannender als am Gang, wobei Oliver noch nicht so gut hinaus sehen kann, also ist das eher etwas für ältere Kinder.
  • Genug zu Essen mithaben.
    Der Tipp gilt eigentlich immer, nicht nur fürs Fliegen. Hungrige Kinder sind grantige Kinder (genau wie bei den Eltern). Ich habe also immer genug Snacks dabei, verschiedenste, die auch teilweise länger zum Essen brauchen. Außerdem ist das Lieblingsgetränk wichtig, da für den Druckausgleich geschluckt werden muss. Bei Start und Landung also trinken oder essen – bisher hatte keins meiner Kinder ein Problem.
  • Spielzeug / Beschäftigung
    Am besten eignen sich  Lieblingsspielzeuge und Neues – dabei ist alles mit Magnet praktisch, damit im Flugzeug nichts verloren geht. Bücher sind auch immer gut. (Hier hab ich eine 5 in 1 Beschäftigungsmöglichkeit vorgestellt, inklusive Freebie)
  • Wichtiges griffbereit haben
    Selbst die Ruhe zu bewahren ist wichtig, das kann ich gar nicht oft genug sagen. Es ist daher wichtig, essentielle Dinge wie Snacks, Spielzeug und Windeln griffbereit zu haben.

Manche dieser Tipps gelten für jeden Flug, eigentlich die meisten. Am besten immer daran denken: ihr freut euch auf den Urlaub, und habt keine Angst vor dem Flug mit dem Baby/Kleinkind!! Das ist das neue Mantra :-) Wie gesagt überträgt sich eure Stimmung auf die des Kindes. Vorfreude ist ansteckend, auch, wenn die Kleinen oft noch gar nicht genau verstehen was auf sie zukommt!

Seid ihr mit euren Kindern schon geflogen? Was sind eure Tipps?

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Müsliriegel mit Fruchtfüllung – der perfekte Snack to go!

Seit Spanien arbeite ich an diesem Rezept. Ein Müsliriegel sollte es werden, für unterwegs (wir haben ja immer etwas dabei, wie ihr sicher noch aus unserem e-Book wisst!). Fruchtig gefüllt, ein bisschen kuchig (gibts das Wort? Also an Kuchen erinnernd.), nicht zu hart. Und natürlich so gesund wie möglich. Unzählige Rezepte hab ich ausprobiert, mal ist der Teig nichts geworden, mal ließ er sich nicht gut rollen, mal waren die gebackenen Riegel sehr hart. Aber dann plötzlich, vergangene Woche hats geklappt!

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Die entstandenen Riegel sind weich, zerfallen aber nicht in der Hand. Man kann sie super mitnehmen und unterwegs essen. Und sie schmecken. Ein Lottogewinn quasi, wenn man schon lange darauf hin arbeitet. Hier wird es die Riegel jedenfalls sicher noch öfter geben! Hier ist das Rezept:

{Clean Eating} Müsliriegel mit Fruchtfüllung

Zutaten für 8 Riegel

150g / 1 Tasse á 250ml Vollkornmehl
70g / 3/4 Tasse Haferflocken
1/4 TL Zimt
1/4 TL Salz
90g / 6 EL kalte Butter, gerieben
2 Eigelb
2 EL griechisches Joghurt
2 EL Honig
2 TL Vanille, gemahlen
ca. 1 Tasse á 250ml Fruchtmus nach Wahl*
Buttermilch zum Bestreichen

* Ich hab für einen Teil einen Aufstrich von Yespers genommen, den ich als PR Sample zugeschickt bekommen habe. Die Aufstriche enthalten keine unnötigen Zusätze, weniger Zucker als herkömmliche Marmelade (aus Fruchtkonzentrat) und schmecken sehr gut. Für den zweiten Teil hab ich selbstgemachtes Apfelmus genommen.

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Zubereitung

  • Die ersten 4 Zutaten (Vollkornmehl, Haferflocken, Zimt und Salz) in einer Schüssel mischen.
  • Die restlichen Zutaten bis auf das Fruchtmus und die Buttermilch dazu mischen und zu einem gleichmäßigen Teig verarbeiten. Bei Bedarf nach und nach immer wieder 1 EL Wasser dazu geben, bis sich der Teig gut zu einem Ball formen lässt.
  • Den Teig auf einer bemehlten Fläche ca. 3mm dick ausrollen und in Quadrate (ca. 10x10cm) schneiden. In die Mitte jedes Quadrates einen Klecks Fruchtaufstrich geben, die Seiten mit Buttermilch einstreichen und dann die Seiten einklappen und die Enden leicht zusammen drücken.
  • Mit der „Nahtseite“ nach unten auf ein Backblech mit Backpapier ( (Oder mit einer wiederverwendbaren Silikon Backmatte – ich verwende diese hier*) legen und ca. 15 Minuten kühl stellen.
  • In der Zwischenzeit das Backrohr auf 180°C (Umluft) vorheizen.
  • Die Riegel im vorgeheizten Backrohr für 15-20 Minuten backen, bis sie leicht gebräunt sind.
  • 5-10 Minuten auskühlen lassen, und dann in Backpapier eingeschlagen in einem Glasgefäß aufbewahren. (Nicht länger draußen auskühlen lassen, damit sie schön saftig bleiben). Sie sind 3 Tage haltbar, im Kühlschrank sogar länger. (Auch einfrieren, und späteres auftauen klappt gut!)

Die Riegel lassen sich je nach Jahreszeit individualisieren. Ich kann sie schon förmlich schmecken mit Lebkuchengewürz statt dem Zimt (ja, it’s that time of the year!!!) und einer leckeren Kürbisfüllung! Oder dann im Sommer, mit einer Erdbeer-Rhabarber-Füllung. Ich seh schon, die Riegel wird es hier bei uns noch sehr oft geben!

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Was nehmt ihr am liebsten mit für unterwegs? Greift ihr auf gekaufte Snacks zurück, oder macht ihr gern vieles selbst, so wie ich?

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*Affiliate Link – bestellt ihr über diesen Link, bekomme ich eine kleine Provision gutgeschrieben, von der ich die Technik dieses Blogs bezahle (Webhosting etc.). Ihr bezahlt dadurch selbstverständlich nicht mehr (und wenn ihr die Produkte in einem Geschäft ums Eck findet, kauft sie bitte dort!)

{Mamaness} Workout #52 Tragebaby

Meine Kleine zahnt und ist sehr anhänglich, und so hab ich wieder einmal ein Workout für euch bei dem ich sie trage! (Ein „Needy Baby“ Workout ohne Trage gibts hier) Ich musste leider die Manduca Trage meiner Freundin zurück geben, da hat es sich gut getroffen, dass mir Ergobaby eine Adapt Trage im neuen Keith Haring Design zur Verfügung gestellt hat.* Bei den ganz kleinen Babies waren mir ja Tragetücher immer am liebsten. Damit konnte ich meine Süßen ganz nahe an mich wickeln, schützend in eine Art Kokon. Aber sobald sie älter wurden und sich mehr bewegen wollten – sprich dauernd raus und rein aus der Tragemöglichkeit – umso lieber hatte ich sogenannte „Komforttragen“, die man einfach wie einen Rucksack an- oder abschnallt.

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Die Ergobaby Adapt kann man theoretisch vom Neugeborenen bis zum Kleinkind verwenden (3,2-20kg), und braucht dafür nicht einmal einen Neugeboreneneinsatz. Der Steg ist auch für größere Kinder breit genug, das hat mich bei manch anderen Tragen schon gestört. Die Trage gibts jetzt im Keith Haring Design, und wer mich kennt, der weiß, dass ich es gern bunt hab und mir die Figuren des amerikanischen Künstlers schon immer gefallen haben. Ich freu mich also sehr über die neue Trage (meine Kinder auch!).

Soweit der Exkurs zur Trage, für das Workout kann aber natürlich jede Trage und jedes Tragetuch verwendet werden. Bitte achte immer darauf, dass der Kopf des Babies gut gestützt ist (auch bei älteren Kindern!). Wie immer bei meinen Mamaness Workouts gilt auch heute: besser die Übungen auf den Tag verteilen, als keine zu machen!! Wenn du also kein komplettes Workout schaffst, aus welchen Gründen auch immer, dann teil es auf, dein Körper wird’s dir danken!

Wichtig: in allen Übungen wird der Bauchnabel und der Bereich darunter nach innen gezogen – das aktiviert den Beckenboden! Disclaimer: vor allem während und nach einer Schwangerschaft immer auf den Körper achten und gegebenenfalls mit einem Arzt Rücksprache halten wie viel Sport im individuellen Fall in Ordnung ist. Dieses Workout kann auch bei bestehender Diastasis recti (Spalt zwischen den Bauchmuskeln) gemacht werden, sofern bei den Übungen nicht anders angegeben – unbedingt auf den Bauchnabel achten.

Mamaness Workout # 52

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1. Ausfallschritt mit Frontheben
Aufrechter Stand, Rücken gerade, beide Hände halten ein Gewicht vor dem Körper. Einen großen Schritt nach vorne machen, das hintere Knie ist knapp über dem Boden. Gleichzeitig die Arme vor dem Körper heben, soweit es geht. Das vordere Knie darf nicht über die Zehen hinaus gehen, der Rücken bleibt gerade, die Schultern bleiben unten (nicht zu den Ohren ziehen!). Wieder zurück in die Ausgangsposition drücken und wiederholen.
10 Wiederholungen pro Bein

2. Dips
Auf einen Stuhl oder niedrigen Tisch setzen, die Handflächen auf der vorderen Kante. Mit dem Po vom Stuhl/Tisch rutschen und mit den Füßen etwas nach vorne wandern, damit die Beine wieder im 90 Grad Winkel sind und die Arme den Grossteil des Körpergewichts tragen. Die Arme beugen und den Körper nach unten absenken, kurz halten und wieder strecken. Die Ellbogen bleiben dabei möglichst eng am Körper und werden nicht weiter als 90 Grad gebeugt (kein spitzer Winkel). Beim Absenken ein-, beim Hochdrücken ausatmen.
10 Wiederholungen

3. Stehende Seitcrunches
Aufrechter Stand, Rücken ist gerade. Rechten Arm heben und das Gewicht auf das linke Bein bringen. Das rechte Knie seitlich nach oben bringen und gleichzeitig den rechten Ellbogen hinunter zum Knie. Die Bewegung umkehren und wiederholen.
15 Wiederholungen pro Seite (langsam und kontrolliert!)

4. Crab Walk
Verkehrter Vierfüßlerstand, also mit Bauch (und Baby) nach oben. Nun jeweils mit einem Arm und dem gegenüberliegenden Bein nach hinten wandern, dann die anderen Seiten – so einen Raum durchqueren und wieder umdrehen. Dabei versuchen, die Hüfte oben zu lassen.
3x ca. 10m (wenn wenig Platz ist einfach öfter hin und her „gehen“)

5. Sumo Squat mit Seitbeuge und Wadenheben
Etwas breiter als schulterbreiter Stand, Arme hängen locker nach unten, Rücken gerade, Baby in der Trage. Den Po Richtung Boden führen, die Knie beugen. Der Rücken bleibt gerade, und die Knie bleiben hinter den Zehenspitzen. Am untersten Punkt den Oberkörper zur rechten Seite neigen und die linke Ferse anheben. Wieder zurück zur Mitte und zur linken Seite neigen und die rechte Ferse heben. Po und Oberschenkel anspannen und wieder nach oben drücken. Das ist eine Wiederholung.
10 Wiederholungen

Viel Spaß beim Trainieren!! Falls ihr über das Workout twittert/instagrammed/etc. würde ich mich freuen, wenn ihr den Hashtag “#Mamaness” verwendet. So können wir immer sehen, das wir nicht alleine trainieren! ;-) (Ich würde mich auch freuen, wenn ihr meine Workouts fleißig auf Pinterest teilt!) Und damit wünsche ich euch ein schönes Wochenende, mit viel Sonnenschein und Freude!!

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* Produkt-Sample – ich habe keine finanzielle Vergütung für diese Empfehlung erhalten, und die Meinung ist meine eigene :-)

{Family} Ein ganzes Jahr zu Viert

Nun sind wir schon mehr als ein ganzes Jahr zu Viert, und ich schulde euch noch den Abschuss meiner monatlichen Serie über die Entwicklung der Kinder und unser Zusammenleben als Familie. Daher reiche ich das heute nach und beende dieses Kapitel hier am Blog! Monatliche Updates machen im ersten Lebensjahr am meisten Sinn, daher wird es sie nun nicht mehr in dieser Form geben. Wer sie verpasst hat: alle von Oliver bzw. auch die von Helena gibt es hier auf der Baby-Seite zum Nachlesen. (Und ein bisschen was zu den Geburtstagsfeiern meiner Beiden im Sommer gibt es hier und hier.)

Der große Bruder

Oliver ist ja im Sommer schon 3 Jahre alt geworden und geht seit September in den Kindergarten. Er redet wie ein Wasserfall und interessiert sich für so viele Themen. Immer noch stehen Ballspiele hoch im Kurs, er kann sich aber auch ein paar Minuten ruhig hinsetzen und Puzzle bauen, mit uns Spiele spielen (UNO Junior* steht hoch im Kurs) oder Bücher lesen. Die Windel braucht er nur noch nachts, das ging von heute auf morgen und noch dazu ziemlich verlässlich.

Ich bin unglaublich stolz auf meinen kleinen Sohn! Er hat ein so offenes, freundliches Wesen und fügt sich in jede Gruppe gut ein. Er geht auf andere zu, ist schüchtern, aber doch auch mutig und schafft es immer wieder um sich herum gute Laune zu verbreiten. Klar, er bringt mich auch manchmal (oft) auf die Palme, hat seine Autonomiemomente und testet unsere Grenzen. Aber er lässt sich relativ gut „abholen“ aus diesen Momenten und wir reden viel über seine und unsere Gefühle, was gut hilft wie ich finde.

Seine kleine Schwester liebt er sehr! Sie wird nun langsam zu einem kleinen Spielkameraden, was natürlich zu Konfliktpotenzial führt, aber damit rechnet man als Eltern ja bei mehreren Kindern :-)

Die kleine Schwester

Nun ist mein zweites Baby auch schon kein Baby mehr! Das Jahr ist wieder unglaublich schnell vergangen und wie durch ein Augenzwinkern ist dieses kleine, hilflose Wesen eine richtige Persönlichkeit geworden. Kurz vor ihrem ersten Geburtstag hat sie begonnen aufzustehen und an der Hand zu gehen. Das hat sie bis heute beibehalten. Sie ist generell viel vorsichtiger als ihr großer Bruder. Sie testet was sie kann, aber immer mit Bedacht. So hat sie sich noch nie weh getan, ist nie einfach umgefallen. Sie hat sich aus dem (teilweise freien) Stand immer langsam wieder auf den Popo gesetzt. Das heißt allerdings nicht, dass sie weniger mutig ist, weniger abenteuerlustig. Sie macht es einfach auf eine andere Weise.

Sie fängt anscheinend auch sehr früh zu sprechen an. Seit Monaten sagt sie „Dake“ für Danke, wenn man ihr etwas gibt oder sie etwas haben will. Mittlerweile auch Papa und Mama, „Gigi“ für alle Tiere (wobei die Hunde nun schon eher wie „Wauwau“ klingen). Ja kann sie auch sagen, für Nein schüttelt sie den Kopf. Ich bin ja gespannt, wie sich das weiter entwickeln wird. Und ich freue mich ehrlich darauf! Es ist einfach wirklich alles einfacher, wenn man sich mit seinem Kind unterhalten kann, bzw. es sagen kann, was genau es will.

Das Schlafen ist leider immer noch ein leidiges Thema hier. Unter tags schläft sie meist 1x mittags. Wie und wann sie einschläft ist sehr unterschiedlich, meist mit Stillen oder im Kinderwagen, oft erst gegen 14 Uhr. Wie lange sie schläft kann man auch schlecht vorhersagen. Wenn alles gut geht um die 2 Stunden (die bräuchte sie eigentlich immer). Abends schläft sie auch mit Stillen ein und wird mehrmals pro Nacht munter. Sie will dann nuckeln und in schlechten Nächten nuckelt sie gefühlt die ganze Nacht. Zwei gute Nächte gab es, da hat sie jeweils einmal 6h am Stück geschlafen. Sie KANN es also. Das gibt mir Hoffnung :-)

Essen wird immer besser! Unter tags stillen wir mittlerweile gar nicht mehr (rund um den 1 Geburtstag war es manchmal noch 1x, maximal). Sie isst manche Tage viel, manche wenig, und immer etwas anderes. Am besten natürlich das, was auch ihr großer Bruder isst. Das Stillen abends und in der Nacht werden wir wohl nicht so schnell aufhören – ich habe das Gefühl, sie holt sich dann ihre „Mama-Zeit“, die sie als zweites Geschwisterchen einfach weniger und in anderer Form bekommt als ein erstes Kind. Aber ich kann mich täuschen, vielleicht überrascht sie mich. Wir werden sehen. In schwachen Momenten möchte ich sofort abstillen, habe Angst, dass die Stillbeziehung noch jahrelang dauert (wobei diese Angst eigentlich nur aufgrund von blöden Kommentaren von außen entsteht – wenn es für beide passt, finde ich Langzeitstillen super!). Die meiste Zeit über aber passt es für mich gut, ich genieße die Kuschelzeit, genieße die Hormone (die meine Endometriose ein bisschen im Zaum halten) und mein „Baby“.

Wir als Familie

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Den Sommer über hatten wir ja noch etwas mehr Familienzeit als sonst (alles über unseren Urlaub in Spanien könnt ihr hier nachlesen). Wir sind im letzten Jahr zu viert zusammen gewachsen und haben viel erlebt. Als Eltern ist es einfach unglaublich schön dieses starke Band zwischen den Geschwistern zu beobachten. Auch, wenn sie manchmal streiten. Wir sind als Familie „angekommen“ und freuen uns auf alles was noch kommt!

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Regenbogen-Einhorn-Aufstrich – süß oder pikant

Der Regenbogen und Einhorntrend ist ungebrochen – und ich muss sagen ich liebe ihn!! Normal renn ich nicht jedem Trend hinterher, aber Regenbögen und Einhörner mag ich immer schon (siehe zB hier – pst: es könnte auch sein, dass ich gerade ein Regenbogeneinhorn für meine Tochter häkel, aber verratet es ihr nicht!! ). Buntes Essen mögen ich und meine Familie auch, daher hab ich mich (gemeinsam mit Oliver) mal an „Regenbogen-Einhorn-Aufstrichen“ versucht – einmal süß, einmal pikant!

regenbogentoast, einhorn, rainbow, dip

Das mit den natürlichen Farben war beim pikanten Aufstrich auf jeden Fall einfacher – rote Rüben, Avocado, Kurkuma, Curry… es gibt so viele Möglichkeiten. Eingefärbt hab ich einfachen Humus – der Kichererbsenaufstrich ist hell und lässt sich leicht färben. Geschmacklich ist er toll und wir mögen ihn, weil er lange satt hält und gesund ist. Bei den süßen Farben war das natürliche Färben schon weit schwieriger für mich, vor allem so, dass die Farben auch schön leuchten. Hier hab ich dann ehrlich gesagt doch auf normale Lebensmittelfarben zurück gegriffen, wenn auch nur ein paar Tropfen. Hier meine Rezepte:

regenbogentoast, einhorn, rainbow, dip, hummus,

Hummus (Basis – beige)

250 g Kichererbsen aus dem Glas (Abtropfgewicht)
100 g Tahina
gutes Olivenöl (nach Bedarf)
Saft von 1/4 Zitrone und 1/4 Limette
1 Knoblauchzehe
1 g Kreuzkümmel
Pfeffer, Salz

  • Die Kichererbsen abtropfen lassen, dabei das Wasser auffangen und beiseite stellen.
  • Kichererbsen, Tahina und Knoblauch in eine Schüssel geben und pürieren. Dabei abwechselnd Olivenöl und Kichererbsen-Wasser hinzugeben, bis eine gleichmässige Masse entsteht.
  • Zum Schluss den Zitronen- und Limettensaft dazu geben und mit Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel abschmecken.
  • Mindestens eine, besser zwei bis drei Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.

Koriander-Limette (grün)

zum Basisrezept noch Koriander untermischen

> man kann aber auch einfach Avocado zerdrücken und als grünen Belag nehmen!

Curry oder Kurkuma (gelb)

zum Basisrezept noch Currypulver oder Kurkuma Pulver untermischen

Rote-Rübe (rot)

zum Basisrezept noch gekochte rote Rüben untermischen

Das war also das pikante Rezept. Die einzelnen Farben hab ich dann einfach aufs Brot gekleckst und ein bissl vermischt (zugegeben, das geht sicher noch schöner, hat aber trotzdem geschmeckt.) Den süßen Aufstrich hab ich eigentlich als Dip mit BLW-Süßkartoffelstangen gemacht (wollt ihr das Rezept auch?), den Rest haben wir aber einfach aufs Brot gestrichen. Rezept gibts dazu gar nicht wirklich, ich hab einfach griechisches Joghurt mit etwas Ahornsirup gesüßt. Dann auf ein paar Schüsseln aufgeteilt und unterschiedlich eingefärbt. Natürliche Ideen zum Färben sind:

Rot: Beeren oder Acaipulver
Grün: Spirulina oder Matcha Pulver (aber Vorsicht, beide schmecken recht stark!)
Blau: Heidelbeeren oder blaues Spirulina Pulver (oder der neueste Hype: Schmetterlingsraupenpulver aus China – wobei der lange Transport etc. nicht sehr nachhaltig ist :-))
Gelb: Mango

Ich hab wie gesagt im Endeffekt doch mit Lebensmittelfarben nachgeholfen. Nicht wirklich clean, aber man braucht ja nur ein paar Tropfen. Oliver hat übrigens mit Begeisterung mitgeholfen, er fand es toll alles einzufärben und er fragt schon, wann wir wieder etwas färben.

Wie färbt ihr euer Essen? Und welchen Trend habt ihr zuletzt mitgemacht? Steht ihr auch auf Regenbögen und Einhörner?

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{Mamaness} Workout #50 Ganzkörper

Das letzte Workout hier am Blog ist schon eine gefühlte Ewigkeit her! Ich hab auch über den Sommer trainiert und in Spanien sogar ein paar Workouts für euch fotografiert. Das erste gibt es heute, ein klassisches Ganzkörperworkout – vor toller Kulisse, extra zum 50 Jubiläum :-)! Beim Pool mit den Palmen im Hintergrund hat das zugegebenermaßen noch mehr Spaß gemacht als in meinem Wohnzimmer (auch wenn es dort etwas heißer war), ich träume mich jetzt einfach immer dorthin wenn ich trainiere.

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Wie immer bei meinen Mamaness Workouts gilt auch heute: besser die Übungen auf den Tag verteilen, als keine zu machen!! Wenn du also kein komplettes Workout schaffst, aus welchen Gründen auch immer, dann teil es auf, dein Körper wird’s dir danken!

Wichtig: in allen Übungen wird der Bauchnabel und der Bereich darunter nach innen gezogen – das aktiviert den Beckenboden! Disclaimer: vor allem während und nach einer Schwangerschaft immer auf den Körper achten und gegebenenfalls mit einem Arzt Rücksprache halten wie viel Sport im individuellen Fall in Ordnung ist. Dieses Workout kann auch bei bestehender Diastasis recti (Spalt zwischen den Bauchmuskeln) gemacht werden, sofern bei den Übungen nicht anders angegeben – unbedingt auf den Bauchnabel achten.

Mamaness Workout # 50 Ganzkörper

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1. Plank & Punch
(Optional: Das Baby rücklings ans Ende der Matte legen.) Auf die Hände und Füße stützen, der Körper sollte von den Fersen bis zu den Schultern eine gerade Linie bilden. Dabei werden automatisch die kleinen Muskeln rund um die Wirbelsäule angespannt und gekräftigt. Den Nabel nach innen ziehen um den Beckenboden zu aktivieren. Nun abwechselnd mit den Händen nach vorne boxen, wobei Becken und Schultergürtel nicht kippen, sondern gerade bleiben sollten.
10 Wiederholungen je Seite
(Bei bestehender Diastasis recti eher die seitliche Planke machen und nach vorne boxen oder aus dem Vierfüßlerstand die Knie heben – Details hier bei Übung 4)

2. Single Leg Bridge / Einbeinige Brücke
Ausgangsposition ist die Rückenlage mit angewinkelten Beinen, die Arme liegen seitlich neben dem Körper. Ein Bein nach oben strecken, die Hüften so weit wie möglich nach oben bewegen, kurz halten und wieder bis kurz vor den Boden absenken. Beim nächsten Durchgang das andere Bein nach oben strecken.
15 mal auf und ab + 20x Pulsieren

3. Stuhl Position
Aufrechter Stand, Füße hüftbreit auseinander. Die Arme nach vorne strecken, Handflächen zeigen nach unten, Schultern bleiben locker. Die Knie beugen und das Becken nach hinten kippen, als ob du dich auf einen Stuhl setzt. Die Fersen bleiben fest im Boden. Nun so „sitzen“ bleiben, die Bauchmuskeln anspannen und gleichmäßig weiteratmen. Die Knie ragen auch hier, wie bei der klassischen Kniebeuge, nicht über die Fußspitzen hinaus.
10 Atemzüge lang

4. Seitliche Planke mit Seitheben
Auf die linke Seite stützen und den rechten Fuß auf den linken legen, die Beine sind gestreckt. Die oberen Hand hält ein Gewicht und hängt vor dem Oberkörper hinunter. Der Körper soll von den Schultern zu den Fersen eine gerade Linie bilden, und die beiden Schultern bzw. Hüftknochen sollen übereinander liegen (also weder nach vorne noch nach hinten gekippt) – Anfänger beginnen mit den Knien am Boden, Beine abgewinkelt (kleinerer Hebel) Nun das Gewicht nach oben bringen und kontrolliert wieder absenken.
10x je Seite

5. Planke zum herabschauenden Hund
(Optional: Das Baby rücklings ans Ende der Matte legen.) Auf die Hände und Füße stützen, der Körper sollte von den Fersen bis zu den Schultern eine gerade Linie bilden. Dabei werden automatisch die kleinen Muskeln rund um die Wirbelsäule angespannt und gekräftigt. Den Nabel nach innen ziehen um den Beckenboden zu aktivieren. Nun das rechte Knie vor zur Brust bringen und in einer fließenden Bewegung nach oben hinten weg strecken, dabei die Hüfte nach oben bringen und die Arme strecken, bis man im einbeinigen herabschauenden Hund landet. Die Bewegung umkehren und mit der zweiten Seite wiederholen.
(Bei bestehender Diastasis recti eher die seitliche Planke machen oder aus dem Vierfüßlerstand die Knie heben – Details hier bei Übung 4)

Viel Spaß beim Trainieren!! Falls ihr über das Workout twittert/instagrammed/etc. würde ich mich freuen, wenn ihr den Hashtag “#Mamaness” verwendet. So können wir immer sehen, das wir nicht alleine trainieren! ;-) (Ich würde mich auch freuen, wenn ihr meine Workouts fleißig auf Pinterest teilt!) Und damit wünsche ich euch ein schönes Wochenende, mit viel Sonnenschein und Freude!!

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{Reisen mit Kind} Unsere Ausflugs-, Strand- und Shoppingtipps an der Costa Blanca

Unser Juli in Spanien ist schon wieder viel zu lange her, aber die schönen Erinnerungen leben weiter und wir zehren noch von all den tollen Erlebnissen! Normalerweise fahren wir im Urlaub gerne von Ort zu Ort um möglichst viel zu sehen. Nachdem wir ja diesmal örtlich gebunden waren, haben wir einfach Tagesausflüge gemacht und ich muss sagen es hat uns auch sehr gut gefallen. Ungefähr 1.300km haben wir so zurück gelegt und einiges von der Costa Blanca gesehen. Costa Blanca, Spanien Touristenhotspots wie Benidorm oder Alicante haben wir vermieden – wir mögen lieber kleine verträumte Orte und sind immer auf der Suche nach dem perfekten, einsamen Strand (den es in der Hauptsaison in Spanien natürlich nicht gibt, aber ihr wisst schon wie ich meine :-)) Heute habe ich für euch aufgeschrieben, was wir alles gesehen haben, inklusive meiner Kommentare, wie es uns gefallen hat. Here we go:

Javea

javea, xabia „Unser“ Haus stand nahe Javea, von dem ich vorher noch nie gehört hatte. Ist aber eine richtig süße touristische Stadt, mit Strandpromenade und allem drum und dran. (Am Bild einer der künstlerischen Kreisverkehre, mit „Javea“ Schriftzug. „Xabia“ ist der katalanische Name – es ist in der Gegend üblich immer beide Bezeichnungen zu schreiben)

Strände

  • Cala Grava (2) Anschließend an einen unserer Lieblingsstrände (Muntanyar I, siehe weiter unten) sind wir einmal eine kleine Promenade entlang gegangen und kamen zum Hafen. Kurz davor lag noch einmal ein kleiner Strand, auch mit schönem Sand und klarem Wasser. Nachdem wir dann auch einmal in einem tollen Lokal (Cala Bandida – mehr dazu später) frühstücken waren, hat es sich einfach angeboten dann dort auch zu baden. Nicht ganz so voll wie der Cala L’Arenal, aber ebenso schön und familientauglich.
  • Cala Muntanyar I (Benissero, 3) Dieser Strand liegt etwas nördlicher und besteht aus Sandstein und grobem Kies. Er liegt direkt neben dem Reserva Marina Del Cap de Sant Antoni – es gibt daher viele Tiere und meine Männer haben begeistert Krabben und anderes Getier gesammelt (um es später wieder in die Freiheit zu entlassen wohlgemerkt). Ich denke auch Schnorchler und Taucher kommen hier auf ihre Kosten. Es ist außerdem weit weniger los, obwohl auch hier die Infrastruktur gut ist. Entlang der Küste gibt es viele kleine, nette Lokale und auch Geschäfte.

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  • Cala L’Arenal (5) Am Hauptstrand ist meist viel los, kein Wunder bei dem klaren Wasser und feinen Sand. Durch die Promenade mit Geschäften und Lokalen gibt es alles was das Herz begehrt, und auch Wassersport kann man am linken Ende allerhand machen. Am rechten Ende sind dafür Felsen von denen gesprungen wird, wer also den Nervenkitzel sucht wird auch hier fündig.
  • Cala Blanca (Caleta, 7, 8, 9) Das ist mein persönlicher Favorit! Eine wunderschöne Bucht aus weißem Stein (oder streng genommen eigentlich 3) mit tiefblauem Meer. Zugegeben, mit Kindern ist der Strand nicht der praktischste, aber durchaus machbar. Vom Parkplatz muss man ein Stückchen gehen und der Zugang zum Wasser ist sehr felsig. Sehr positiv für die Kids: man kann auch hier gut Tiere wie Krabben und kleine Fische beobachten und fangen. Auch beim Schnorcheln gibt es einiges zu sehen.

  • Cala Granadella (12) Extra ein Stückchen gefahren sind wir zum Cala Granadella. Am Ende richtige Serpentinen und ich hatte mich auf einen „abgelegenen“ Strand gefreut. Leider ist der fast touristischer als die anderen, man muss sogar in die Strandduschen Geld einwerfen und das Parken ist sehr abenteuerlich (entlang der Serpentinen auf den Berg hinauf). Es gibt ein Lokal und man kann Kayak fahren. Für die Größe des Strandes war allerdings schon in der Früh recht viel los, wir haben uns irgendwie nicht so richtig wohl gefühlt dort. (Die Abreise war dafür wieder toll, die Straße hin ist eine Einbahn den Berg hinunter, und retour geht es dann eine andere Straße wieder hinauf – tolle Aussichten sind garantiert!)

Die Nummer 11 auf der Karte oben soll wunderschön sein. Leider ist der Strand aufgrund von Felsstürzen seit einiger Zeit gesperrt. Angeblich ist er trotzdem gut besucht, ohne Kinder hätten wir ihn uns sicher angesehen, aber mit Kindern wird man doch etwas vorsichtiger (zumindestens wenn sie dabei sind :-p)

Shoppen

  • Supermärkte Masymas und Consum Unsere Lebensmittel haben wir primär bei Masymas gekauft, einer lokalen Supermarktkette. In den Sommermonaten haben die Stores lange geöffnet und auch Sonntags ist bis 15h offen. Abgewechselt haben wir unsere Supermarktbesuche mit einem Consum. Das Angebot ist ähnlich und beide haben ein tolles Angebot an frischen Meeresfrüchten!
  • Bio-Bauer Oscar (Bio Xabia) Ein Tipp unserer Gastgeber war der Bio Bauer Oscar. Sehr abseits gelegen, ohne Tipp hätten wir ihn nie gefunden. Aber die Suche absolut wert! Sehr freundlich und die Produkte alle top – und die Preise nicht zu schlagen. Wir haben für eine volle Kiste so viel bezahlt wie wir daheim wohl nur für die Wassermelone gezahlt hätten (nicht Bio, wohlgemerkt)

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  • Tres Peques Schön Kindersachen (im Sale!) haben wir bei Tres Peques direkt in Javea gefunden. Das Geschäft liegt in der Nähe vom Hafen, bei einem Kreisverkehr mit Delfinen in der Mitte :-)
  • Ale-Hop Quasi DIE Entdeckung des Urlaubs für mich war die Kette Ale-Hop. Ich hätte dort alles kaufen können. Aktuelle Muster (Kakteen, Flamingos, Ananas…), bunte Farben… es gibt dort irgendwie alles, von Brillenetuis über Geschenkideen bis zu Regenmänteln und Papeterie. Wir haben einige Souvenirs von dort mitgenommen.

Die Altstadt von Javea fanden wir eher unspektakulär. Wir sind kurz durch spaziert, haben etwas gegessen, aber ein richtiges Highlight haben wir nicht gefunden.

Denia

Eine Nachbarortschaft heißt Denia, so wie eine meiner ältesten Freundinnen (seit der Volksschule). Es war daher klar, dass wir uns den Ort unbedingt ansehen müssen! Gelandet sind wir zuerst gleich mal am Strand Marineta Casiana. Er liegt eher südlich, ist recht schmal und feinsandig. Es war nicht viel los als wir dort waren, das Wasser war allerdings auch nicht so klar, es gab Algen und der Sand hat teilweise nicht gut gerochen. Wir hatten trotzdem einen schönen Vormittag dort, haben Löcher gegraben und haben uns das Wasser von den Algen nicht vermiesen lassen. Denia, Costa Blanca, Spanien Weiter ging es dann über den schönen Hafen (und kleine versteckte Gässchen, in denen die Einheimischen bunt und ausgelassen gefeiert haben) in die Altstadt. Es gibt dort auch ein Castillo, das wir aber aus Zeitmangel (und unglaublicher Hitze an diesem Tag) nicht angeschaut haben. Dafür waren wir essen, den Lokaltipp gibt es in Kürze. Noch ein zweites Mal waren wir dann in Denia, diesmal an einem anderen Strand. Der war weit schöner und es gab gute Lokale – wir haben Paella am Strand gegessen, also wenn das nicht Urlaub ist… Wenn ihr also in der Nähe seid und etwas Zeit habt spaziert doch einfach durch Denia, es lohnt sich!

Villajoyosa

Den ersten richtigen Ausflug haben wir nach Villajoyosa unternommen! Ich hab im Reiseführer die bunten Häuserfronten gesehen und war sofort verliebt. Da musste ich hin. Meine Familie hab ich damit gelockt, dass es dort auch eine der legendären spanischen Schokoladenfabriken gab. Noch nie gehört? Ok, nein, ich vorher auch nicht, aber anscheinend können die Spanier wirklich gute Schokolade machen. Wir haben also die Valor Schokoladenfabrik besichtigt (und sehr viel Schokolade verkostet!) und sind dann weiter zur Strandpromenade gefahren, bei der die bunten Häuser zu finden sind. (Es gibt dort eine gute Parkmöglichkeit in einer Parkgarage).

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Wir sind zuerst ein bisschen an der Promenade entlang gegangen und haben Fotos gemacht. Sie ist wirklich wunderschön, nicht nur durch die bunten Häuserfronten, sondern auch durch die vielen Palmen und Lokale. Absolut empfehlenswert! Den Nachmittag haben wir dann am Strand verbracht. Feiner Sand, klares Wasser, also man kann durchaus auch nur für einen Badetag hierher kommen!

Altea

Altea, Costa Blanca, Spanien Eine absolute Empfehlung kann ich auch für den Ort Altea abgeben! Weiße Häuser in den Hang gebaut, kleine Gassen, durch die keine Autos passen (zumindestens oben in der Altstadt) und tolle Aussichten! Wir haben auf einem kleinen, öffentliche Parkplatz oberhalb der Kirche geparkt (neben einem schönen Spielplatz) und sind durch die kleinen Gassen Richtung Kirche (La Mare de Déu del Consol – mit einer schönen, blau-weißen Kuppel) spaziert. Dabei sind wir an vielen kleinen Geschäften vorbei gekommen und haben auch das ein oder andere gekauft. Dann haben wir gut gegessen (auch dazu bald mehr) und haben uns dann auf den Weg zum Strand gemacht. Altea, Costa Blanca, Spanien Leider haben wir über die ganze Länge keinen Parkplatz gefunden, haben es also dann bleiben lassen. Der erste Eindruck war aber gut, also ich denke, man kann auch dort gut baden gehen.

Elche

Dieser Ort ist bekannt für seine Palmen. Über 200.000 Stück verteilen sich angeblich über die Stadt. Wir haben den Tag im Huerto del Cura gestartet, einem großen Palmengarten, der seit 2000 zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Ursprünglich habe ich ihn mir sehr viel größer vorgestellt, als er ist. Die Größe reicht aber durchaus aus um als Familie gemütlich durch zu spazieren und allerhand über Palmen zu lernen. Es gibt zwischendrin kleine Teiche mit Fischen und auch tolle, riesige Kakteen. Auch Österreich ist dort quasi vertreten, in Form einer Sissi Büste – Sissi hat den Garten auch einmal besucht. Am Kiosk haben wir noch einige Datteln gekauft und haben uns dann auf den Weg durch die Stadt gemacht. Es gibt dort einige Parks mit tollen Spielplätzen (am besten hat uns der Parc Municipal gefallen) und in der Altstadt Kirchen und Ruinen. Auf jeden Fall einen Ausflug wert!

Valencia

valencia, costa blanca, reisen mit kind Eigentlich wollten wir große Städte ja meiden, irgendwie sind wir dann trotzdem für einen Tag in Valencia gelandet. Wir sind durch die Altstadt spaziert (die Regenbogenbänke sind der Hammer, oder?), haben Paella Valenciana von einem urtypischen Stand beim Markt gegessen und haben den tollsten Spielplatz aller Zeiten entdeckt: den Gulliver Spielplatz. Eigentlich ein Kunstobjekt, kann hier eine liegende, riesige Gulliver Figur beklettert werden. Unsere Kinder sind eigentlich noch etwas zu klein dafür, wir hatten aber trotzdem unseren Spaß! (Achtung: wie eigentlich alles in Spanien gibt es auch dort Mittagspause! Der Spielplatz ist zwar gratis, aber überwacht, daher macht er über mittag zu und hat erst ab 17:30h wieder geöffnet) valencia, costa blanca, reisen mit kind, gulliver

Jesus Pobre

An unserem letzten Abend, einem Sonntag, haben uns unsere Gastgeber noch auf den Sonntagsmarkt nach Jesus Pobre entführt. In einem alten Steingebäude, in dem früher Rosinen getrocknet wurden, findet dieser Markt allwöchentlich statt. Es bietet sich an zeitig zu kommen, da die gemütlichen Tische bald besetzt sind. Es gibt einen Spielplatz und auch Toiletten, man kann also durchaus mehr Zeit dort verbringen. Das Essen war köstlich, wir haben uns durchgekostet und sind auch am letzten Urlaubsabend pappsatt und glücklich ins Bett gegangen. jesus pobre, spain jesus pobre, spain Das ist hier schon ganz schön lange geworden, darum verrate ich euch unsere Topp Lokal-Finds in einem separaten Artikel! Kommt also bald wieder (oder abonniert meinen Newsletter, um den wohl schönsten Wickelraum Spaniens nicht zu verpassen!)

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