#365Jubeltage: Mit 365 Fotos zu mehr Achtsamkeit

Heute hab ich einen besonderen Beitrag für euch – nämlich einen der schon beim Lesen glücklich macht! Könnt ihr euch noch an meine 100HappyDays Challenge erinnern? So etwas ähnliches hat sich Karin von Jubeltage für heuer vorgenommen, und zieht das jetzt seit über einem halben Jahr durch. Wieso, wie es läuft und was es ihr bringt erzählt sie euch nun aber selbst! Vielen Dank liebe Karin!

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Das Leben feiern

Ich, Karin, bin Mitte 30, selbstständige Projektmanagerin, Bloggerin, Mama von 2 (kleinen) Mädels und Ehefrau. Und: Ich bin der Überzeugung, dass das Leben dazu da ist um es zu feiern, es zu genießen und dass wir es uns selbst so schön wie nur irgendwie möglich machen.

„Ich glaube einfach daran, dass es jeden Tag einen kleinen Grund zum Jubeln gibt.“

Nämlich auch dann, wenn manche Tage offensichtlich belastend, beängstigend, traurig oder enorm stressig sind. Und ja, ich gebe es zu: ich habe nicht immer so gedacht. Seit ich auf „Jubeltage – Das Leben feiern“ über die kleinen und großen Feste des Lebens blogge, nehme ich mich viel achtsamer und immer öfter an Nase die Augenblicke zu sehen, die mein Herz zum Jubeln bringen. Ich versuche regelmäßig die schönen Momente zu genießen, beziehungsweise mir erst einmal bewusst zu machen, dass es sich gerade um einen Glücksmoment handelt. Das ist manchmal gar nicht so einfach! Deshalb kam mir am Ende des letzten Jahres die Idee für dieses Projekt.

365 Fotos auf Instagram – 365 schöne Momente

Seit 1.1.2016 poste ich jeden Tag auf Instagram ein Foto von einem Moment der mich glücklich macht. Die Fotos haben alle den Hashtag #365Jubeltage (ja ich weiß, eigentlich hat dieses Jahr 366 Jubeltage, aber für mich steht die Zahl 365 einfach für ein Jahr). In erster Linie mache ich das für mich um mich daran zu erinnern, dass es immer Dinge gibt, über die wir uns freuen können, auch wenn es in der Welt manchmal gar nicht danach aussieht. Um dankbar zu sein und um meinen Blickwinkel auf das zu lenken was ich habe, nicht darauf was mir gerade fehlt.

„Mein Ziel ist es, auch alltägliche Erlebnisse zu feiern die mich glücklich machen.“

Da stellt sich natürlich die Frage: Wenn dieses Projekt vor allem für mich selbst gedacht ist, warum dann öffentlich auf Instagram? Weil ich der Meinung bin, dass einfach genug Negativität und Unzufriedenheit im Netz verbreitet wird und ich mit #365Jubeltage die Möglichkeit sehe, auch einmal eine andere Sichtweise auf das Leben zu zeigen.

Jubeltage_365Jubeltage

Ein kleines Fazit zur Halbzeit

Mit dem 30. Juni sind über 180 Tage meiner „Challenge“ vorüber und ich kann ein kleines Fazit darüber abgeben wie es mir bisher ergangen ist. Kurz vor Silvester hat sich meine 6-jährige Tochter unter sehr unglücklichen Umständen das Schien- und Wadenbein gebrochen. 7 Wochen Gips bis über den Oberschenkel waren die Folge und das wo wie gerade erst mit der Schule begonnen hatte… ein Schock. Ich dachte mir: „Wie um alles in der Welt soll ich in dieser belastenden Situation jeden Tag einen Moment finden, der mich zum Jubeln bringt? Ist ja lächerlich.“ Aber es war genau umgekehrt! Weil ich jeden Tag bewusst nach einem schönen Moment gesucht habe, habe ich sie auch gefunden und gerade in dieser schwierigen Zeit hat mir #365Jubeltage so unglaublich viel positive Energie gegeben! Was sich bisher noch nicht erfüllt hat ist der Wunsch, dass auch andere Leute mitmachen und mit den Hashtag #365Jubeltage ihre Glücksmomente posten. Darüber würde ich mich natürlich sehr freuen, denn das Netz braucht ganz viele Jubelmomente <3! Ich mache auf jeden Fall weiter…