Don’t cry for me Argentiiiinaaaaa…

28 Sep

Hallo liebe Freunde!!!!

Ihr seit sicher schon ganz gespannt was ich am Sonntag gekocht hab hm (niiiicht?! ihr denkt auch noch an etwas anderes als meinen Blog?! ;-) ) Also, nachdem im Waldviertel gerne “deftig” gegessen wird hab ich Max seiner Mama einfach mal das Buch in die Hand gedrückt und sie die nächsten Stunden in Ruhe gelassen ;-) Wir haben dann noch eine Weile angeregt diskutiert und uns im Endeffekt für ein Rezept aus Argentinien entschieden. Das liegt da:

(Viele von euch wissen sicher wo was liegt, aber ich bin ganz schlecht in Geografie und schau immer nach, ein bisschen Auffrischung kann nicht schaden!!)

Geschmorter Rehrücken aus dem Ofen mit Kirschsauce

Zubereitung: ca. 30 Minuten

Schmoren (eine Kombination aus Braten, Kochen und Dünsten, wie ich auf Wikipedia gelernt hab, das man anwendet damit das Fleisch nicht zäh wird…aha!): ca. 1 Stunde

Zutaten für 4 Personen

1 Rehrücken, ca. 1 kg (wir hatten 1,5kg)

Salz

frisch gemahlener Pfeffer

2 Zwiebeln (frisch aus dem Garten!!)

2 Möhren (wir haben wieder Karotten genommen ;-) auch aus dem Garten)

2 Stangen Sellerie (auch aus dem Garten…ich will auch einen Garten…)

je 1 kleiner Zweig Thymian und Rosmarin (das hatten wir leider nicht)

6 Wacholderbeeren (dafür hatte Max seine Mama die, da war ich beeindruckt ;-) )

10 weiße Pfefferkörner

3 EL Öl

3 EL weiche Butter

Saft von 1 Zitrone

100g geräucherter Schinken, in Scheiben geschnitten

1/4l heiße Fleischbrühe

1/4l trockener Weißwein

500g frische Kirschen, entsteint

Zubereitung

  • Rehrücken waschen und trockentupfen. Mit Salz und Pfeffer einreiben. Zwiebeln und Möhren schälen. Zwiebeln in feine Ringe, Möhren in dünne Scheiben schneiden. Sellerie putzen und in Streifen schneiden.
  • Den Backofen auf 175° C vorheizen. Einen Bräter mit Zwiebeln, Möhren und Sellerie auslegen. Thymian und Rosmarinzweige, Wacholderbeeren und Pfefferkörner zufügen und alles mit Öl beträufeln. Den Rehrücken darauflegen.

  • Butter und Zitronensaft in einer Schüssel vermischen. Den Rehrücken damit bestreichen und mit den Schinkenscheiben belegen. Ca. 1 Stunde im heißen Ofen schmoren lassen. Immer wieder mit der heißen Brühe übergießen. (wir hatten ihn 1,5h drinnen, war ja größer)
  • Den Rehrücken auf eine Platte legen und im abgeschalteten Backofen warm halten. Den Schmorfond mit Wein ablöschen, Bratensatz loskochen. Sauce etwas einkochen lassen. Kirschen hinzufügen, in der Sauce erwärmen und mit Salz und Pfeffer abschmecken, in der Sauce erwärmen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fleisch auslösen, schräg in Scheiben schneiden. Kirschsauce getrennt dazu reichen.

Es gab Semmelknödel dazu, weils auch Schwammerlsauce gab – im Waldviertel gibts immer viel Essen!! Wir haben aber nachher beschlossen, das zu dem Reh eigentlich Kroketten oder so etwas besser passen würden. Das Reh war echt überraschend lecker (ich bin nicht so der Wild-Tiger), vor allem die Kirschsauce hat mir gut geschmeckt! Max hat dafürdas Fleisch besser geschmeckt und die Sauce nicht so, und den anderen hats gut geschmeckt (denk die waren überrascht, das es auch außerhalb des Waldviertels gutes Essen gibt ;-) )

Ich muss zugeben: ich hätt das Rezept alleine nie gemacht!! Nicht weils schwer war oder schlecht geklungen hätte, aber Reeeeh?? Im Buch sind einige Rezepte von denen ich schon jetzt weiß, das sie eher im Waldviertel gekocht werden als in Wien ;-)

SPORT

Gestern war Krafttraining an der Reihe, ich hab diesmal auch mein Programm mit gehabt ;-) Und heute war ich wieder laufen. Erschreckend war, das diesmal die Sonne schon später aufgegangen ist, bald wirds ganz finster sein…aber es war wieder soooo schön, diesmal war der Himmel nicht rosa, sondern zuerst rot und dann orange, soooo schön!! Hab den Fotoapparat diesmal nicht mit gehabt, aber es war toll!! Max meint ja immer Sonnenaufgänge (und -untergänge) sind immer gleich, aber das ist soooo falsch, es kommt auf die Jahreszeit an, auf den Ort wo man ist, aufs Wetter…ist immer anders!!

Gelaufen bin ich ca. 40 Minuten. Bin gespannt wie sich mein HIIT ausgezahlt hat, nächste Woche ist der Night Run wo ich mitlaufe und hoffentlich eine gute Zeit schaffe!!

So, und ich bin dann mal wieder dahin, bin zu einem Risotto-Koch-Abend bei Freunden eingeladen!! ;-) Stay tuned für ein neues Experiment!!!

“Sorgt euch nicht um den morgigen Tag, denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen.” (Hab ich letztens wo gelesen und fands toll und komm drauf es ist aus der Bibel! Wow!)

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7 Antworten zu “Don’t cry for me Argentiiiinaaaaa…”

  1. Samuel September 28, 2010 um 6:03 nachmittags #

    Also das beste an Argentinies Küche sind immer noch die Empanadas… Insbesondere die Arabes aus Córdoba… ;-)

    http://de.wikipedia.org/wiki/Empanada

    • Dagmar Oktober 1, 2010 um 10:05 vormittags #

      @samuel: die hören sich ja voll lecker an… hast du ein rezept dazu??? ;o)

      • Samuel Oktober 3, 2010 um 9:00 nachmittags #

        Empandas aus Argentinien:

        Rezept für 10 Personen (viel Spaß beim rechnen)

        Zutaten für den Teig:

        1kg Mehl, 15g Salz, ½ l lauwarmes Wasser, Spritzer Zitrone, 250g Margarine, 50g Mehl

        Zutaten für die Fühlung:

        1kg Hackfleisch, 1 ½ kg Zwiebeln (oder auch weniger), 1 rote Paprika (klein), 2 EL Fett, Salz, Pfeffer, Paprika,
        Kümmel, 6 hart gekochte Eier, wenn man(n)s mag noch ein paar Oliven

        Die Fühlung kann je nach Geschmack variiert werden. Wichtig: Es muss in erste Linie nach
        (Hack-)Fleisch schmecken.

        Wer einen ganz andern Geschmack haben möchte, kann auch mit Hünchen oder Tunfisch füllen.
        Lecker schmecken die Empanadas auch, wenn man sie nur mit Käse und Schinken füllt… :-)

        Zubereitung:

        Der Teig:
        1. Die Margarine mit den 50g Mehl verkneten und kalt stellen. (Teig 1)
        2. Die restlichen Zutaten miteinander vermischen, zu einem Teig verkneten; danach eine
        halbe Stunde kalt stellen lassen. (Teig 2)
        3. Teig 1 und 2 übereinander legen und den unteren um den oberen wickeln. (wie wenn man
        ein Geschenk einpackt). Danach gut verkneten und die Luft rausschlagen.
        4. 10 Minuten kalt stellen und den Vorgang mindestens 3-4 mal wiederholen.

        Die Füllung:
        Das Fleisch, die Zwiebeln und die Paprika in kleine Stücke schneiden, alles zusammen mit etwas
        Öl in einen Topf geben und auf kleiner Flamme schmoren lassen.
        Die (hart gekochten) Eier, die Zwiebeln in kleine Stück schneiden und mit dem Fett und den
        Gewürzen vermischen.

        Mit dem Geschmorten mischen und dann am besten alles ca. 6 Stunden kaltstellen lassen.
        Den Teig ausrollen, so dass er laute kleine Kreise gibt… die Fühlung rein und zusammen klappen.
        Am besten hinterher, etwas Ei über die Empanadas streichen.
        Dann bei 180 0C ca. 15 bis 20 Minuten backen. Den Ofen vorheizen.
        Die Backzeit hängt von der Größe der Empandas ab. Alternative: in heißem Fett frittieren.

        Tipp: Der orginal Teig ist ja ziemlich kompliziert. Alternativ einfach Mehl, Fett, Wasser und Ei zuammenmengen… geht auch ;-)

      • fitundgluecklich Oktober 4, 2010 um 10:30 vormittags #

        wow, danke, das du dir die mühe gemacht hast das alles hier nieder zu schreiben!! klingt sehr lecker…

      • Samuel Oktober 3, 2010 um 9:06 nachmittags #

        So sehen die dann in etwa vor dem Backen aus:
        http://www.vivaespanol.de/Bilder/Empanadas.jpg

      • fitundgluecklich Oktober 4, 2010 um 10:30 vormittags #

        …und schaut auch sehr lecker aus!! ;-)

Trackbacks/Pingbacks

  1. Ein typischer Paleo-Tag / A typical Paleo-Day « FIT & GLÜCKLICH / FIT & HAPPY - Juni 5, 2012

    [...] Geschmorter Rehrücken aus dem Ofen mit Kirschsauce / stewed roast seddle of venison with cherry sauce [...]

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