#zuckerfrei – Mein Ziel: den Zuckerkonsum langfristig reduzieren!

Im Moment kommt man fast nicht an den diversen Zuckerfrei-Challenges vorbei. Und auch Birgit und ich haben beschlossen wieder zu versuchen, endlich vom Zucker los zu kommen! Hauptfokus unserer Aktion ist diesmal Instagram (mich findet ihr hier, Birgit hier), aber ich werde auch hier am Blog ab und zu etwas dazu schreiben, vor allem aber auch Rezepte teilen! Wieso weshalb warum und vor allem wie wir das machen verrate ich euch nun hier in diesem Artikel.

Zuckerfrei Challenge - Süßigkeiten

Warum Zucker schlecht für uns ist

Das Zucker süchtig macht und schlecht für unsere Gesundheit ist, hat ja mittlerweile sogar die WHO zugegeben und ihre Empfehlungen immerhin ein bisschen angepasst. Die Zuckerindustrie ist allerdings nach wie vor sehr mächtig und wir werden am Markt von Produkten mit Zucker überschwemmt. Da noch durchzublicken ist nicht leicht, den Versuchungen zu widerstehen noch schwieriger. Nun wurde ja auch noch dazu die Zuckermarktordnung der EU neu reguliert (darüber habe ich hier geschrieben), was den Markt in Europa mit noch billigerem, noch ungesünderem Zucker, dem berüchtigten „High Fructose Corn Syrup“ überschwemmt.

Ca. 37 Kilogramm reinen Zucker isst jeder von uns Österreichern im Durchschnitt pro Jahr. Ähnlich wie auch Alkohol oder Nikotin gilt Zucker unter Experten schon lange nicht mehr als harmloses Genussmittel, sondern als gesundheitsgefährdender Stoff, der zu Abhängigkeit oder gar Sucht führt. Er dockt im Gehirn im Belohnungszentrum an, und zwar an den gleichen Stellen wie Kokain. Es bereitet dem Körper also Lust, Süßes zu essen. Zusätzlich ist Zucker auch ein Geschmacksverstärker. Diese Kombination ist besonders gefährlich, vor allem da Zucker heutzutage in so vielen Produkten steckt (wo man ihn auch nicht erwarten würde – wie Ketchup, Wurst, Frischkäse, Brot etc.). Außerdem ist Zucker sehr leicht verdaulich, gelangt also schnell ins Blut und lässt den Blutzuckerspiegel rasant ansteigen – er sinkt allerdings dann genauso rasant wieder unter das Ausgangsniveau, wir kennen das als Heißhunger.

Der Körper braucht durchaus Zucker: er wandelt sogar jegliche Nahrung, die wir ihm zuführen, in Zuckermoleküle um, die er dann für alle Körpervorgänge verwendet. Allerdings kommt es bei der zugeführten Nahrung auf die Menge und Qualität an. Der Zuckerkonsum hat sich in den letzten 50 Jahren verdreifacht! Für mich noch weitaus erschreckender: mit durchschnittlich fast 51 Kilogramm pro Jahr verzehren Kinder weitaus den meisten Zucker – durch übersüßte Industrie-Lebensmittel werden sie quasi zu Zucker-Junkies erzogen.

Die Folge: Übergewicht und seine Folgen, Alzheimer, Herzinfarkte, Diabetes und Krebs. Nicht umsonst wird Alzheimer bereits als Diabetes Typ 3 bezeichnet. Unterm Strich fordert Zucker mehr Todesopfer als das Rauchen. Führt man dem Körper permanent zu viel Zucker zu, kommt es mit der Zeit zu suchtartigen Veränderungen des Gehirnstoffwechsels. Stimmungsschwankungen, Druck- oder Spannungsgefühle im Bauch, Ein- und Durchschlafschwierigkeiten, Nervosität und Unruhezustände gelten als Warnsignale für eine Zuckersucht. Außerdem natürlich häufige Lust auf Süßes, regelmäßiges Naschen zwischendurch, wiederkehrende Lust auf Fruchtsäfte etc. Am besten lassen sich die Auswirkungen des Zuckers in Entwicklungs- und Schwellenländern beobachten: der zunehmende Wohlstand kurbelt den Verzehr von Zucker besonders an. Parallel dazu steigt auch die Zahl der westlichen Zivilisationskrankheiten wie Fettleibigkeit, Diabetes und Herz-Kreislauf-Störungen. (Was ich zum Beispiel auch nicht wusste: mittlerweile gibt es weltweit bereits 30 Prozent mehr übergewichtige als unterernährte Menschen!)

All dies gilt für jegliche Art von Zucker, also weißen Zucker, braunen Zucker, Sirup, alle möglichen Süßungsmittel in Fruchtsäften etc. Zucker versteckt sich auf den Zutatenlisten hinter vielen Bezeichnungen, als Faustregel gilt alles was mit -ose endet, ist ziemlich sicher ein Zucker (Glucose, Fructose…) und auch „Sirup“ deutet meist auf Zucker hin. Der in Obst von Natur aus enthaltene Zucker ist dagegen harmlos und kann ohne Bedenken verzehrt werden. (siehe auch mein Artikel über Fruktose)

Photo by Brooke Lark on Unsplash

Meine persönlichen Ziele Richtung Zuckerfrei

Meist schaffe ich es ja ganz gut, meinen Zuckerkonsum unter Kontrolle zu halten – auch, wenn ich aus ganzem Herzen ein Zuckergoscherl bin! War ich immer schon, Süßes schmeckt mir einfach immer besser als Salziges. Ich kann aber gut eine Tafel Schokolade daheim haben und das über mehrere Wochen. Ich esse ein (oder zwei) Stück und bin zufrieden. Verbiete ich mir allerdings Süßes, werde ich zum Monster und stopfe unkontrolliert in mich hinein.

Nun hat sich das mit dem moderaten Süßkonsum in der Weihnachtszeit aber doch etwas verändert. Statt „jeden Tag ein Stück Süß“ ist es eher ein „mehrmals am Tag mehrere Stücke Süß“ geworden. Das möchte ich wieder ändern! Mein Ziel ist, maximal einmal am Tag zugesetzten Zucker zu mir zu nehmen – sei das nun das Löfferl Ahornsirup im Kaffee oder ein Stück Schokolade. Klar, das klingt immer noch genug und ist weit entfernt von „Zuckerfrei“, aber wenn ich ihn mir komplett verbiete, dann möchte ich ihn eben nur umso mehr. Und dann mache ich das, was weithin bekannt ist als „Binge Eating“ – ich stopfe unkontrolliert in mich hinein, weil ich darf ja nicht. Für mich funktioniert also wirklich der Ansatz „alles in Moderation“, wie ich es hier ja schon seit Jahren schreibe.

#suchtdasfit – unsere Instagram-Challenge

Zuckerfrei Challenge

Daher habe ich wie anfangs schon erwähnt mit Birgit auf Instagram eine 12-Wochen-Challenge gestartet! Wieso 12 Wochen? Weil langfristige Änderungen Zeit brauchen und nicht von heute auf morgen von statten gehen. Ein Monat ohne Zucker ist nett, ist auch ganz gut machbar. Aber was dann? Reduziert man den Zuckerkonsum allerdings über 3 Monate, ist die Wahrscheinlichkeit die Änderungen beizubehalten schon höher.

Es gibt ja Menschen wie mich, denen man etwas verbietet, und dann wollen sie es erst recht. Und dann gibt es jene, denen man es verbieten muss, sonst kommen sie nicht davon los. Ich gehöre wie schon gesagt zu Ersteren, Birgit zu Letzteren. Wir haben uns auf daher Instagram zusammen getan und die kommenden 12 Wochen mit jeweils einem Thema/Vorsatz/Aufgabe versehen. Gemeinsam geht es einfacher, daher lasst uns doch wissen, wenn ihr mitmacht! Hier in den Kommentaren, per e-mail oder auch auf Instagram (vergesst nicht, uns zu taggen und die Hashtags #suchtdasfit und #zuckerfrei zu verwenden, damit wir eure Postings auch finden!) Wir werden jede Woche auch eure Postings und Tipps featuren, damit wir alle voneinander lernen und profitieren können! Ich freu mich drauf!

Mehr lesen

Es gab hier am Blog ja schon einmal eine Zuckerfrei-Challenge, einige häufige Fragen habe ich hier beantwortet. Auch anderswo habe ich schon über das Thema geschrieben: Fünf Tipps um den Zuckerkonsum zu reduzierenFünf Alternativen zu weißem Zucker, Kleine Nothelfer gegen den Heißhunger und der Dauerbrenner 3 zuckerfreie Desserts in 10 Minuten.

Also, wer macht mit?

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Familienrezept: Gebackene Chimichangas mit Huhn

Hier ist es seit Tagen grau in grau und ich brauch Soul Food! Warmes Essen, das nicht nur dem Körper, sondern auch der Seele gut tut. Max (mein Mann) ist auf Reha und wir vermissen ihn hier sehr. Und wir haben Hunger. Mir ist außerdem aufgefallen, dass in meinen Rezeptarchiven weit weniger Hauptspeisen als Desserts zu finden sind (nicht, dass das etwas schlimmes wäre, aber der Mensch lebt nun mal nicht von Dessert allein). Daher gibt es heute eine Hauptspeise die schnell gemacht ist, aber nicht so wirkt. Alleine der Name klingt schon kompliziert: Chimichangas!

Gebackene Chimichangas mit Huhn

Chimichangas sind eigentlich frittierte Burritos – das Frittieren sparen wir uns aber hier, der Zeit und der Gesundheit wegen, und überbacken sie einfach im Ofen mit Käse! Am besten bereitet man die Füllung am Vortag vor, dann geht das Kochen mittags wirklich ratzfatz.

Zutaten für 4 (Erwachsenen-)Portionen
2 Hühnerbrüste, gekocht und in mundgerechte Bissen geschnitten
1 Tasse á 250ml (ca. 220g) Salsa oder Tomatensauce nach Wahl
(optional mehr Sauce, siehe später)
60g geriebenen Käse + mehr zum Bestreuen
2 Frühlingszwiebel, geschnitten
200g Mais
6 Tortilla Fladen
1 Becher Guacamole
1 Becher Sauerrahm

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 200°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.
  2. Die vorbereiteten Zutaten für die Füllung (Hühnerfleisch bis Mais) in einer Schüssel vermischen.
  3. Die Tortillas auflegen und jeweils ein Sechstel der Füllung mittig darauf platzieren. Nun geht’s ans Einrollen. Dafür den Fladen oben und unten einklappen und dann von einer Seite zu rollen beginnen.
  4. Alle Rollen nebeneinander aufs Blech legen und mit Käse bestreuen.
  5. Optional noch mehr Sauce rundherum verteilen, dann werden die Chimichangas saftiger – das habe ich hier nicht gemacht, damit die Kinder sie besser essen können.
  6. Im vorgeheizten Ofen 25 Minuten backen.

Clean Eating Tipp: Wer Wert auf gesündere Ernährung legt, macht das Salsa bzw. die Tomatensauce und die Guacamole selbst. Und sogar die Tortilla Fladen kann man ganz einfach selbst machen (Rezept dafür gibt es zum Beispiel in meinem Kochbuch.) Für all das benötigt man dann nur etwas mehr Zeit und es geht nicht mehr als „schnelles“ Rezept durch :-)

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Meine Kinder mögen die Chimichangas wirklich sehr, und mich erinnert geschmolzener Käse ohnehin immer an Max – bevor wir zusammen waren, mochte ich Käse nicht sonderlich. Er liebt ihn jedoch und ich kann gar nicht genug in meine Rezepte einbauen. Ich bin immer noch kein Fan, aber geschmolzen auf Pizza, in Toast oder eben auf Chimichangas mag ich (hochwertigen!) Käse mittlerweile gerne.

Kennt ihr Chimichangas? Lasst mich wissen, wenn ihr meine gesündere Version ausprobiert!!

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{Erfolgsworkout} Jänner 2018

Prosit Neujahr!!! Ich hoffe, ihr seid alle gut ins neue Jahr gerutscht! Wir waren bei Freunden und haben alles ein paar Stunden nach vorne geschoben – mit 4 Kindern im Mix, davon 3 schlechte Schläfer, war das einfach die sichere Variante. Und es war gut so, wir haben gegen 17h Raclette gegessen, gegen 20h unser Kinderfeuerwerk gemacht und gegen 22h lag ich kuschelnd mit den Kindern im Bett und habe den Jahreswechsel (fast) verschlafen! Ich bin mir sicher, in den kommenden Jahren kommen noch einige rauschende Partynächte, für heuer war es gut, wie es war.

Ansonsten ist das Jahr leider nicht so gut gestartet, wer mir auf Instagram folgt weiß es schon: ich bin krank! Nicht verkühlt, sondern richtig mit Fieber und Husten. Daher kommt der heutige Artikel auch ein paar Tage später als geplant, was mich eigentlich gleich zum nächsten Absatz führt:

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Ich wollte mich für alle bedanken, die meine Blog-Umfrage gemacht haben!! VIELEN DANK, dass ihr euch so zahlreich die Zeit genommen habt. Noch mehr gesunde Rezepte möchtet ihr gerne lesen, mehr Workouts und wieder etwas mehr Privates – ich werde mal sehen, was ich tun kann. Grundtenor bei den Problemen war: sich zum Training motivieren, und vor allem motiviert bleiben!! Und natürlich der Klassiker: Zeit zum Trainieren zu finden. Im Grunde habe ich genau die selben Probleme! Motivation erhalte ich durch diesen Blog hier, ich bin quasi für euch aktiv, damit ich euch was zeigen kann :-) Und eure Kommentare haben mir bestätigt, was ich selbst schon im Gefühl hatte: euch sind manche Beiträge wenig persönlich und mit wenig Freude geschrieben vorgekommen – mir war das ja schon bewußt, daher habe ich auch schon angekündigt, wieder weniger nach Redaktionsplan zu bloggen, sondern mehr danach, was mir gerade ist. Ist ja auch das Grundprinzip eines Blogs, irgendwie ist das in den letzten Jahren einfach verloren gegangen. Ich habe das Glück, nicht von diesem Blog hier leben zu müssen, daher kann ich solche Änderungen ohne große Verluste durchführen. Also haltet euch fest, heuer wird hier wieder mit mehr Herz ♥ gebloggt! 

So, und nachdem die Wochen-Challenges im Winter Fit Programm so gut angekommen sind, habe ich mir daher für den Blog für 2018 etwas ähnliches überlegt:

Die Erfolgs-Workouts

Die Idee ist einfach: zu Beginn des Monats veröffentliche ich ein kurzes Workout, das ihr macht und euch die Ergebnisse notiert. Am Ende des Monats macht ihr es nochmal, und vergleicht die Ergebnisse. Im Idealfall habt ihr euch verbessert! Nachdem die Workouts sehr kurz und intensiv sind, kann man sie zwischendurch auch öfter machen, das ist also nicht auf 2x im Monat beschränkt (dann kann man mitschreiben, muss aber nicht).

Durch diese Kontrolle jedes Monat hat man laufend das Gefühl sich zu verbessern und kleine Ziele zu erreichen!

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{Erfolgsworkout} Jänner 2018

Wichtig: in allen Übungen wird der Bauchnabel und der Bereich darunter nach innen gezogen – das aktiviert den Beckenboden! Disclaimer: vor allem während und nach einer Schwangerschaft immer auf den Körper achten und gegebenenfalls mit einem Arzt Rücksprache halten wie viel Sport im individuellen Fall in Ordnung ist. Dieses Workout kann auch bei bestehender Diastasis recti (Spalt zwischen den Bauchmuskeln) gemacht werden, sofern bei den Übungen nicht anders angegeben – unbedingt auf den Bauchnabel achten.

Im Jänner machst du folgende Übungen ohne Pause und stoppst deine Zeit:

  • 20 Liegestütze
  • 5 Burpees
  • 5 Candlesticks
  • 25 Kniebeugen
  • 5 Schulter-Liegestütz

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Liegestütze
Auf die Hände und Füße stützen, Handgelenke unter den Schultergelenken, der Körper sollte von Füßen bis Schultern eine gerade Linie bilden. Den Nabel nach innen ziehen um den Beckenboden zu aktivieren. Die Arme beugen und den Oberkörper nach unten bringen. Kurz halten und wieder nach oben drücken.
Anfängerversion: die Beine abwinkeln, siehe hier (Achtung! Bei Diastasis recti diese Übung nicht machen – Alternative: aus dem Vierfüßlerstand machen)


Burpees
Aufrechter Stand am Ende der Matte, Arme hängen locker neben dem Körper, Rücken ist gerade. Die Hände auf der Matte vorne platzieren und mit den Füßen zurück springen, so dass man in der Plankenposition landet. (Anfänger und Mamas mit Rektusdiastase stützen sich auf die Knie!) Nun ein Liegestütz machen, und dann mit den Füßen nach vorne springen. Am Ende einen Strecksprung machen, und schon ist eine Wiederholung geschafft :-)
(Anfänger können den Liegestütz auch komplett weg lassen)

Candlesticks
Aufrechter Stand, Füße schulterbreit auseinander. Hüften zurück und nach unten bringen, wie bei einer Kniebeuge, jedoch weiter nach hinten und unten, so dass man kontrolliert nach hinten fällt. Die Arme hinter den Kopf strecken und die Beine gerade nach oben, wie eine Kerze. Den Schwung nutzen, um wieder zurück in eine Kniebeugenposition und daraus in den aufrechten Stand zu kommen.

Kniebeugen
Schulterbreiter Stand, Rücken gerade. Den Po Richtung Boden führen, die Hüfte nach hinten schieben, die Knie beugen. Der Rücken bleibt gerade, und die Knie bleiben hinter den Zehenspitzen. Po und Oberschenkel anspannen und wieder nach oben drücken. 

Schulter-Liegestütz
Aus dem Stand mit den Händen in einiger Entfernung von den Füßen am Boden abstützen, so dass der Körper ein A bildet. Nun die Arme beugen und die Nase Richtung Boden bringen. Wieder nach oben drücken und wiederholen.

Viel Spaß beim Trainieren!! Verratet ihr mir eure Zeiten hier in den Kommentaren? Falls ihr über das Workout twittert/instagrammed/etc. würde ich mich freuen, wenn ihr den Hashtag “#Mamaness” verwendet. So können wir immer sehen, das wir nicht alleine trainieren! ;-) (Ich würde mich auch freuen, wenn ihr meine Workouts fleißig auf Pinterest teilt!) Und damit wünsche ich euch ein schönes Wochenende, mit viel Sonnenschein und Freude!!

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Jahresrückblick, 18 in 2018 und #mamasrocken

Na, hattet ihr schöne Weihnachten? Meine waren wunderschön! Es war entspannt, fröhlich, gemütlich – ich hätte es mir nicht anders wünschen können! Klar, auch meine Kinder streiten, auch ich hab zu viel (Zucker) gegessen und fühl mich deswegen ein bisschen blah (deswegen gibts ab Jänner eine Runde Kickstart!) und viele andere Kleinigkeiten – aber das große Ganze war toll, und das ist die Hauptsache! Wer ein paar Bilder sehen will hüpft rüber auf Instagram. Einen offiziellen Jahresrückblick mache ich heuer nicht. Alle die sich gern durch mein Jahr klicken wollen, können dies hier tun: Jänner, Februar, März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November. (Ich hab übrigens eine kleine Umfrage erstellt, um ein bisschen Feedback für den Blog zu erhalten. Du findest sie hier.)

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Zwischen den Jahren, also nach Weihnachten und vor Silvester, ordne und sortiere ich gerne mein ganzes Leben. Alle Ordner, meinen Computer, Fotos, meine Idee und Pläne. Ich schaue zurück auf das alte Jahr und plane das neue. Das macht mir einfach Spaß und bringt mir Klarheit im Kopf. Kürzlich habe ich im Happier Podcast eine Idee gehört, die ich ursprünglich sofort übernehmen wollte, weil sie mir so gut gefällt:

18 in 2018 – die „Happy Liste“

Die Idee ist, sich 18 Dinge zu überlegen, die einen ein kleines Stück glücklicher machen! Diese werden dann auf eine Liste geschrieben und 2018 nach und nach erfüllt. Also immer, wenn man ein bisschen mehr „Happy“ in seinem Leben braucht, dann macht man eine dieser Dinge. Beispiele im Podcast waren endlich die perfekte schwarze Handtasche kaufen oder wöchentlich ein Regal entrümpeln. Manche Dinge sind groß, andere klein. Manche bedürfen Planung, manche lassen sich schnell umsetzen. So ist für jede Gelegenheit etwas dabei. Ich habe meine 18 noch nicht fertig, ich denke, auch das fertig stellen dieser Liste wird ein Punkt für sich :-) Ich wollte aber nicht „auf Muss“ 18 Dinge überlegen, die sich dann eher wie eine „To Do“ Liste anfühlen, als eine „Happy Liste“. Die Dinge sollten mich doch glücklich machen oder zufrieden stellen (nämlich mehr, als das Abhaken meiner To Dos das tut :-)) Hier ist, was ich bisher habe:

  • Wieder einmal so richtig tanzen gehen
  • Jede Woche eine Ecke in der Wohnung zusammen räumen und entrümpeln
  • Auf einem Berggipfel stehen und in die Weite schauen
  • Einen neuen, mir unbekannten Ort besuchen

Gefällt euch die Idee? Wer macht mit? Ich freu mich, eure 18 in 2018 zu lesen! (Gerne mit dem #18in2018) Mittlerweile bin ich allerdings gar nicht mehr sicher, ob ich alle 18 Punkte zusammen bekommen werde. Das ist aber auch nicht wichtig, vor allem, wenn es mich schon stresst die Punkte zu finden. Kürzlich hab ich nämlich auch von einer „Reverse Bucket Liste“ gelesen – dabei sucht man keine Dinge, die man erledigen soll, sondern sieht sich an, was man im letzten Jahr alles geschafft hat. Ein bisschen so wie ich in meinen Monatsrückblicken. Find ich auch nicht schlecht! Welche Idee gefällt euch denn besser?

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#mamasrocken

Bei Judith hab ich dann in letzter Minute noch eine nette Idee gefunden – unter dem #mamasrocken werden monatlich ein paar Fragen beantwortet, eben auch als Rückblick. Ich hab das mal versucht, hier die Fragen und meine Antworten:

Diesen Monat habe ich gerockt weil…

…ich es diesmal wirklich geschafft habe, die Weihnachtszeit ganz entspannt anzugehen! Wir waren nur 2x auf einem Weihnachtsmarkt, waren auch viel daheim, haben Geschenke gebastelt und generell einfach oft nur gemacht, wonach uns war. Das ist für mich nicht typisch, normal habe ich eine elendslange To-Do Liste, und die muss gefälligst abgearbeitet werden. Ok, zugegeben, Liste hatte ich. Hab ich immer. Werd ich immer haben. Aber beim Abhaken bin ich flexibler geworden. Ich freu mich über jeden abgehakten Punkt, fühle mich aber nicht mehr so oft schlecht, wegen der, die noch zu tun sind.

Darauf bin ich richtig stolz (und bekomme einen Orden)

Hm… das ist gar nicht so einfach. Vermutlich einfach darauf, dass es hier allen gut geht, alle die Weihnachtszeit genossen haben und es keine großen Krisen oder ähnliches gab. Alle waren gesund. Und ich werde immer besser darin, mir auch Auszeiten zu nehmen, wenn ich die brauche!

Das nehme ich mit, daran möchte ich arbeiten

Hier passt dann ganz gut mein Neujahrsvorsatz hinein! In den letzten Monaten hat mich mein Redaktionsplan hier für den Blog zunehmend gestresst – klar, es ist nett, wenn man einen Plan hat und nie darüber nachdenken muss, was man eigentlich als nächstes bloggt. Das ist aber gleichzeitig das größte Problem: die Kreativität leidet, und man arbeitet einfach stupide alles ab. Daher möchte ich das Jahr ohne straffen Plan beginnen! Ich möchte einfach wieder ein bisschen mehr wie früher bloggen – frei Schnauze, und über Themen und Dinge, die mich gerade beschäftigen. Mal sehen, wie das wird! Ich hab schon ein paar Ideen und freue mich schon drauf!

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Dafür bin ich sehr dankbar diesen Monat

Für meine tolle Familie!! Ich bekomme so oft Komplimente, wie toll unsere Kinder sind und das wir so eine nette Familie sind. Ich freu mich immer sehr darüber, und denke mir, das heißt wir müssen ein bisschen was richtig machen mit den Kleinen :-) Auch dankbar bin ich dafür, dass wir alle gesund sind! Wir sind wirklich selten krank, und ich weiß, dass das nicht selbstverständlich ist. Und als Draufgabe bin ich dankbar, dass unser Hund derzeit so ein tolles Leben bei meinem Bruder genießen kann – und wir sie im Dezember für 2 Wochen auf Besuch hatten! Ich hab sie gekuschelt und verwöhnt, es hat mir aber auch wieder gezeigt, wie eingesperrt und angehängt sie hier in der Stadt ist. Da hat sie es am Land einfach besser. Mal sehen, wie sich das alles in den nächsten Jahren entwickelt, aber momentan ist es gut wie es ist.

Das habe ich mir diesen Monat gegönnt

Ich habe ein paar Blogartikel ausfallen lassen, und hab mir erlaubt, mit den Kindern einzuschlafen! Ich schlafe ja immer noch sehr sehr wenig mit Helena, und daher war das dringend nötig. Generell möchte ich einfach gerade weniger – weniger machen, weniger haben, weniger wollen!

Schaust du auch gerne auf das Jahr zurück? Und womit hast du dieses Monat gerockt?

Ach, und bevor ich mich verabschiede: ich würde mich sehr freuen, wenn ihr euch ein paar Minuten Zeit nehmt um mir hier ein paar Fragen zu beantworten. So kann ich im neuen Jahr am Blog noch mehr Themen bringen, die euch interessieren. Vielen Dank!

So, und damit wünsche ich euch einen guten Rutsch ins neue Jahr, wir lesen uns 2018!!

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Frohe Weihnachten (+ mein Geschenk an euch!)

Meine Lieben, in ein paar Tagen ist schon Weihnachten!! Ich werde mir die nächste Zeit (wie jedes Jahr) frei nehmen vom Blog um den Kopf etwas frei zu bekommen und dann im neuen Jahr wieder voll hier durchzustarten. Ich hab schon so viele Ideen, um die Themen etwas zu straffen und die Inhalte noch mehr für euch zu optimieren. Falls es etwas gibt, das ihr schon immer hier lesen oder am Blog ändern wolltet: ich hab eine kleine Umfrage erstellt – das hilft mir, mit anderen Augen auf meine kleine Onlinewelt hier zu schauen – man ist ja manchmal schon betriebsblind. Es würde mich also sehr freuen, wenn ihr euch ein paar Minuten Zeit nehmt um mir ein paar Fragen zu beantworten. Die Umfrage findet ihr hier. (Und DANKE, an alle Newsletter-Abonnenten, die schon geantwortet haben!)

Bevor ich mich aber nun in meine Weihnachtspause verabschiede, möchte ich euch mit einem kleinen Geschenk DANKE sagen! Danke fürs hier mitlesen, fürs kommentieren, für die Nachrichten, hier und auf meinen anderen Kanälen. Jede einzelne Zeile die mich erreicht, macht meinen Tag ein kleines Stückchen besser! Ich habe in diesem Jahr so viele schöne Rückmeldungen bekommen, so viele Leben mit meinen Rezepten, Workouts und Geschichten berührt, das ist genau das, warum ich diesen kleinen Blog hier schreibe – wegen euch! Daher möchte ich euch etwas schenken, und zwar eine Weihnachtsgeschichte über den Glauben an sich selbst. Geschrieben hat sie meine Freundin Anja und ich durfte dazu ein paar Bilder malen. Das hat mir wirklich unglaublich viel Spaß gemacht, und wir sind sehr stolz auf dieses Buch. Meine Newsletter Abonnenten haben es heute schon automatisch in ihre Mailbox bekommen – alle anderen können sich mit Klick aufs Bild (oder hier) auch zum Newsletter anmelden und das Buch dann umgehend downloaden.

Ich hoffe, das Buch bringt euch ein bisschen Freude!!

So, und damit wünsche ich euch und euren Familien wunderschöne Weihnachten, besinnliche Feiertage und generell einfach eine schöne Zeit!! Wir lesen uns im neuen Jahr!

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Backen mit Kindern – Gesündere Ausstechkekse

Bevor ich Mama war hab ich mir das Backen mit Kindern so vorgestellt, wie man das halt in Filmen und Bilderbüchern sieht. Traumhaft schöne Kekse, alle lächeln und sind fröhlich und die Küche sieht blitzeblank aus. Bei uns ist das ein bisschen anders. Es wird unglaublich viel gepatzt, die Küche ist dann in Mehl getaucht und die Kekse sehen irgendwie nicht so aus, wie ich sie mir vorgestellt hab. Und trotzdem macht es mir Spaß! Ich sehe nämlich, mit wie viel Begeisterung die Kinder dabei sind, vor allem natürlich mein Großer. Da nehme ich die Patzerei gerne in Kauf. (Und sie sind ja noch sehr klein, vielleicht wird das besser?!)

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Nachdem es zwar Spaß macht, die Aufmerksamkeitsspanne meiner Kinder aber denen eines Eichhörnchens gleicht („Oh, eine Nuss“ :-D), ist das folgende Rezept nur für ein kleines Blech. Vertraut mir, am Ende stecht ihr trotzdem die letzten Kekse alleine aus, weil irgendein Spielzeug nun doch interessanter ist als Kekse backen. Oh und die Kekse kommen ganz ohne raffinierten Zucker aus, der Teig ist nur mit etwas Honig gesüßt. Sie schmecken aber wie ganz normale Kekse, mein Mann wird euch das bestätigen, und was der sagt auf das könnt ihr vertrauen – für ihn schmecken meine Rezepte oft „zwar gut, aber eben gesund“. Und diese Kekse schmecken einfach nur gut. (Auch schon ohne Toppings!)

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Gesündere Ausstechkekse (ohne raffinierten Zucker)

Zutaten für ein kleines Blech

150g (1 Tasse á 250ml) Vollkornmehl
1 TL Backpulver
1 TL Vanille, gemahlen
1 TL Zimt
3 EL Butter, geschmolzen
60ml (1/4 Tasse) Honig

Zubereitung

  • Die trockenen Zutaten in einer Schüssel mischen und die restlichen Zutaten dazu geben.
  • Alles mit dem Mixer (Knethaken) zu einem gleichmäßigen Teig kneten (am besten geht es, wenn man mit dem Mixer beginnt, aber am Ende mit den Händen weiter macht – macht den Kindern auch Spaß)
  • Den Teig in ein luftdichtes Gefäß geben und im Kühlschrank mindestens 1h kühlen.
  • Ofen auf 180°C Umluft vorheizen.
  • Den kühlen Teig ausrollen, Kekse ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
  • Im vorgeheizten Ofen 8-10 Minuten backen.
  • Auskühlen lassen und nach Belieben verzieren.

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Wir haben die Kekse mit dunkler Schokolade und allerlei Süßkram verziert. Den hatten wir noch vom Lebkuchenhaus bauen. Ursprünglich hatte ich überlegt, diese mit Nüssen und Trockenobst zu verzieren, das wäre doch um einiges gesünder. Aber irgendwie fehlt mir selbst dann auch etwas, Weihnachten ohne Zucker ist einfach kein Weihnachten – wir sind eben damit aufgewachsen. Und wir arbeiten langsam daran, diese Assoziationen zu ändern (so gibt es zum Beispiel bei uns keine Süßigkeiten mehr am Baum – war eine schwere Entscheidung, aber den Kindern geht es nicht ab, sie kennen es ja nicht anders.)

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Wie ist das bei euch zu Weihnachten mit den Süßigkeiten? Und backt ihr auch gerne mit euren Kindern?

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{mamaness} #59 – 7 Tage – 7 Übungen

Die Weihnachtszeit ist immer irgendwie noch stressiger als sonst, jedenfalls kommt mir das so vor. Jedes Jahr nehme ich mir vor weniger zu machen, weniger einzuplanen, aber trotzdem gibt es einfach immer mehr To-Dos als sonst – Geschenke überlegen, kaufen und verpacken (oder gar selbst basteln), Weihnachtsmenü überlegen, planen, kaufen, kochen, Feiertage planen mit den Familien etc. Nicht immer ist da genug Zeit für ein Workout, oder dafür, sich an eines zu erinnern und über den Tag hinweg die Übungen zu machen – wie das ja bei meinen Mamaness Workouts durchaus eingeplant ist. Daher hab ich mir gedacht ich nehme die Denkarbeit da noch ein bisschen mehr raus für eine Woche – jeden Tag ist nur eine einzige Übung eingeplant!! Die macht man über den Tag verteilt immer wieder, gerne auch in verschiedenen Varianten – ich hab unten alles aufgeschrieben, auch in welchen Situationen am Tag die Übungen vielleicht dazwischen passen. Dadurch kann dann schon einiges zusammen kommen, und man trainiert jeden Tag ein paar andere Körperpartien und über die Woche verteilt so den ganzen Körper.

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Helena ist momentan ein kleines Klammerafferl, sie ist daher bei einigen Übungen mit dabei. Ihr könnt aber alle auch ohne Zusatzgewicht machen. (Sie hat sich dann auch mehr für den Fernauslöser interessiert, als für den bereitgestellten Spielzeug-Regenbogen, daher hat sie wieder einige der Fotos gemacht!)

Wichtig: in allen Übungen wird der Bauchnabel und der Bereich darunter nach innen gezogen – das aktiviert den Beckenboden! Disclaimer: vor allem während und nach einer Schwangerschaft immer auf den Körper achten und gegebenenfalls mit einem Arzt Rücksprache halten wie viel Sport im individuellen Fall in Ordnung ist. Dieses Workout kann auch bei bestehender Diastasis recti (Spalt zwischen den Bauchmuskeln) gemacht werden, sofern bei den Übungen nicht anders angegeben – unbedingt auf den Bauchnabel achten.

Mamaness Workout #59 – 7 Tage – 7 Übungen

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1. Squat & Walk
Schulterbreiter Stand, Rücken gerade (optional mit Baby in der Trage oder nur so vorne, bzw. mit einem anderen Zusatzgewicht). In die Kniebeuge gehen, also die Knie beugen, dabei den Po Richtung Boden führen. Der Rücken bleibt gerade, die Knie bleiben hinter den Zehenspitzen. Nun langsam kleine Schritte nach vorne machen, tief bleiben.
> geht man daheim von einem Raum zum anderen, kann man das zum Beispiel in dieser Art machen! Unterwegs auf der Straße sieht es vielleicht etwas komisch aus, hab ich aber auch schon gemacht (leichter fürs Schamgefühl ist es mit Kinderwagen, wenn man sich quasi dahinter verstecken kann :-))

2. Dips mit Bein strecken
Auf einen Stuhl oder niedrigen Tisch setzen, die Handflächen auf der vorderen Kante. Mit dem Po vom Stuhl/Tisch rutschen und mit den Füßen etwas nach vorne wandern, damit die Beine wieder im 90 Grad Winkel sind und die Arme den Grossteil des Körpergewichts tragen. Die Arme beugen und den Körper nach unten absenken, gleichzeitig ein Bein strecken, kurz halten und die Arme wieder strecken bzw. das Bein beugen. Die Ellbogen bleiben dabei möglichst eng am Körper und werden nicht weiter als 90 Grad gebeugt (kein spitzer Winkel). Beim Absenken ein-, beim Hochdrücken ausatmen.
 (Ich weiß, am Foto streck ich nicht das Bein, dafür mach ich unfreiwillig einarmige Dips, weil ich Helena halte – und damit habt ihr schon die Variationen :-))
> Diese Übung mache ich an diesem Tag dann einfach jedes Mal, wenn ich am Couchtisch vorbei gehe – das ist oft, ich spüre schon den Muskelkater! 

3. Raupe
Aus dem aufrechten Stand den Oberkörper nach unten beugen und mit den Händen vor die Füße greifen. Nun langsam mit den Händen nach vorne wandern, bis die Arme vor dem Kopf sind – die Spannung wird wie bei der Planke in der Mitte des Körpers gehalten. Kurz halten und nun wieder zurück zu den Beinen wandern mit den Händen. (Wer mehr Platz hat wandert mit den Beinen vor zu den Händen und bewegt sich so vorwärts) Ein gutes Video der Übung gibt es hier.

4. Ausfallschrittgang
Aufrechter Stand, Rücken gerade (optional mit Baby vorne in der Trage oder mit beiden Händen gehalten, oder einem anderen Zusatzgewicht). Einen großen Schritt nach vorne machen, das hintere Knie ist knapp über dem Boden. Das vordere Knie darf nicht über die Zehen hinaus gehen, der Rücken bleibt gerade. Nun den Po anspannen und wieder hoch drücken, gleichzeitig das hintere Bein nach vorne bringen und wieder beide Beine beugen. In dieser Art weiter gehen, bis zum Ende des Raums, dann umdrehen und weitermachen.
> geht man daheim von einem Raum zum anderen, kann man das zum Beispiel in dieser Art machen! Unterwegs auf der Straße sieht es vielleicht etwas komisch aus, hab ich aber auch schon gemacht (auch hier gilt alles wie bei 1)

5. Planke (gerade und seitlich)
(Optional das Baby rücklings ans Ende der Matte legen.) Auf die Unterarme und Knie stützen, der Körper sollte von Knie bis Schultern eine gerade Linie bilden. (Anfängerversion – Fortgeschrittene stützen sich auf die Hände, also dabei sind die Arme gestreckt, und noch weiter Fortgeschrittene strecken die Beine. Ist sogar das zu einfach kann man auch noch jeweils ein Bein heben, ohne die Hüfte zu kippen, oder einen Arm nach vorne strecken. Oder zwischen gestreckten Armen und abgewinkelten wechseln.) Dabei werden automatisch die kleinen Muskeln rund um die Wirbelsäule angespannt und gekräftigt. Den Nabel wie oben nach innen ziehen um den Beckenboden zu aktivieren. So lange halten wie möglich.
Die Version für Rektusdiastase findet ihr zum Beispiel hier (Übung 4) und die seitliche Planke hier (Übung 3).

6. Bizeps Curls
Aufrecht stehen und in den Händen vor dem Körper das Baby (oder ein anderes Gewicht) halten, die Arme sind leicht gebeugt. Ausatmen und die Unterarme beugen, das Gewicht nach oben bringen. Es bewegt sich nur der Unterarm, der Oberarm bleibt am Oberkörper und bewegt sich nicht. Beim Einatmen das Gewicht wieder zurück in die Ausgangsposition bringen, also den Arm wieder fast ganz nach unten durchstrecken.
> Wenn ich das zum Beispiel jedes Mal mache, wenn ich eines meiner Kinder halte, dann hab ich bald Schwarzenegger-Arme :-D 

7. Burpees
Aufrechter Stand am Ende der Matte, Arme hängen locker neben dem Körper, Rücken ist gerade. Die Hände auf der Matte vorne platzieren und mit den Füßen zurück springen, so dass man in der Plankenposition landet. (Anfänger und Mamas mit starker Rektusdiastase stützen sich auf die Knie!) Nun ein Liegestütz machen, und dann mit den Füßen nach vorne springen. Am Ende einen Strecksprung machen, und schon ist eine Wiederholung geschafft. Eine ganz einfache Variation ist auch nur vom Stand in die Planke zu gehen und ohne Liegestütz gleich in den Strecksprung zu gehen.
> Die Kinder machen bei dieser Übung besonders gerne mit. In schwierigen Momenten also einfach eine Runde Burpees einbauen, dann sind sicher alle so außer Atem, dass weder gejammert noch geschimpft werden kann :-)

Wer ständig im Stress ist und zu wenig kommt, kann die Übungen auch einfach in der nächsten Woche wiederholen… man kann so zum Beispiel auch mitschreiben und von Woche zu Woche die Veränderung dokumentieren!

Viel Spaß beim Trainieren!! Falls ihr über das Workout twittert/instagrammed/etc. würde ich mich freuen, wenn ihr den Hashtag “#Mamaness” verwendet. So können wir immer sehen, das wir nicht alleine trainieren! ;-) (Ich würde mich auch freuen, wenn ihr meine Workouts fleißig auf Pinterest teilt!) Und damit wünsche ich euch noch eine schöne Vorweihnachtszeit!!

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Weihnachtliche Obstsnacks für Kinder

Nachdem meine Ostersnacks für Kinder und auch der Obst-Christbaum so gut angekommen sind, hab ich mich jetzt im Advent noch an ein paar weihnachtliche Obstsnacks gemacht! Eines der wichtigsten Kriterien hier bei mir ist immer, dass die Zubereitung schnell geht. Bei meinen Küchenabenteuern sind 3 tolle Snackideen heraus gekommen, die allesamt sehr schnell gemacht sind, super aussehen und von den Kindern gerne gegessen wurden!!

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3 weihnachtliche Obstsnacks für Kinder

Bananen-Schneemann

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Für den Schneemann einfach drei Bananenscheiben übereinander legen. (Als Kopf habe ich eher eine vom Ende genommen, damit sie ein bisschen kleiner ist als die anderen beiden) Der Hut ist bei mir aus rotem Paprika, die Nase aus Karotte – es ist also streng genommen ein Obst-Gemüse-Snack. Die Augen und Knöpfe sind aus einer getrockneten Marille/Aprikose, ich hab dazu einfach kleine Stücke abgeschnitten. Ein paar Kokosflocken als Schnee drumherumgestreut und voila, der Schneemann ist fertig!

Apfel-Erdnussbutter-Sandwiches

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Die Sandwiches sind das ganze Jahr über ein toller Snack! Weihnachtlich werden sie durch simple Keksausstecher. Man schneidet mittig zwei Scheiben aus einem Apfel und sticht mit einem Keksausstecher (z.B. Stern) in der Mitte das Kerngehäuse heraus. Eine Scheibe wird mit Erdnussbutter bestrichen, die zweite darüber gelegt und fertig ist das Sandwich!

Kiwi-Christbaum

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Für den Baum die Kiwi schälen und in Scheiben schneiden. Nun die Scheiben halbieren und Baumförmig auf den Teller legen, siehe Bild. Aus einem Stück Schale den Stamm schneiden und unten platzieren. Den Stern hab ich aus einem Stück Apfel ausgestochen, kann aber natürlich auch aus der Kiwi sein, oder einem anderen Obst.

Ihr seht, keine Hexerei – so mag ich das, minimaler Aufwand, maximale Wirkung :-) Vielleicht ist hier ja die ein oder andere Idee dabei, die die Augen eurer Kinder in der Weihnachtszeit zum Leuchten bringen können! Ich bin mir sicher, bei uns wird es all diese Snacks noch mindestens einmal geben!

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Unser Abenteuer in Salzburg – von Einhörnern, Flugzeugen und Murmeln

Wir waren ja Ende November für ein paar Tage in Salzburg bei der lieben Anja und ich möchte euch heute ein bisschen mehr darüber erzählen. Wir durften nämlich nicht nur ihren Bungalow Nr. 33 in der Skiregion Altenmarkt-Zauchensee bewohnen, sondern haben auch die Stadt Salzburg unsicher gemacht. (Pst: es gibt auch was zu gewinnen!)

Der Bungalow Nr. 33 – Achtung: Einhörner!

Anja wohnt im wunderschönen Altenmarkt, mitten in den Bergen und vermietet einen gemütlichen Bungalow. Wir und die Familie Littlebee durften während unseres Aufenthaltes dort residieren und wären am liebsten gleich eingezogen! Ich liebe den Mix aus Alt und Neu und die schönen Details!

Im Eingangsbereich wurden wir herzlich willkommen geheißen, ist das nicht süß? Wir haben im unteren Bereich gewohnt, wo es 2 Schlafzimmer gibt und ein riesiges Wohnzimmer mit Kamin und großem Fernseher. (Und ein Bad mit Klo.). Oben gibts nochmal 2 Zimmer und eine Wohnküche mit Kühlschrank, Kaffeemaschine und allem drum und dran.

Mehr zum Bungalow findet ihr hier, es gibt so viele entzückende Details, die hab ich alle gar nicht festhalten können mit meinen zwei Wirbelwinden (die haben ohnehin schon alles umgeräumt, wenn ich nicht hingeschaut hab). Auch zur Region findet ihr auf der Webseite nützliche Infos, man kann dort nämlich nicht nur super Skifahren, es gibt auch im Sommer tolle Angebote.

Ach, die Einhörner, jetzt hätt ich sie fast doch noch vergessen über all der Schwärmerei für den Bungalow. Wir waren nämlich pünktlich zur Einhorn-Geburtstagsparty des kleinen Fräuleins da, und durften mitfeiern! Alle Details (und ein Foto von Helena, wie sie auf eine Einhorn Pinhata einschlägt!) findet ihr hier bei Anja.

Flughafen Salzburg – Up in the Air

Am Samstag vormittag waren wir zu einem Blogger-Brunch am Flughafen Salzburg eingeladen. Wir wurden exklusiv übers Gelände geführt und haben allerhand Hintergrundinfos erhalten. Und wir durften im Cockpit sitzen, das war wohl mein persönliches Highlight! Max war ganz begeistert von den Ausführungen der Flughafen Feuerwehr und der Polizei, der Helikopter war auch wirklich sehr beeindruckend. Und Helena hat eindeutig meine Gene – sie wäre uns fast übers Gepäckband gekrochen und weg geflogen, eine richtige kleine Globetrotterin.

(Kinder)führungen über den Flughafen gibt es übrigens das ganze Jahr über, und nicht nur für Blogger (siehe hier). Ich hatte ja wenig erwartet, da der Flughafen nicht so groß ist wie beispielsweise der hier in Wien Schwechat. Mittlerweile denke ich aber, genau das macht den Charme aus! Die Mitarbeiter kennen sich fast alle untereinander und es herrscht eine angenehme Atmosphäre, das merkt man auch als Besucher. Für die Führung an sich waren meine Kinder vielleicht noch eine Spur zu jung, ich denke, in ein paar Jahren fände Oliver das noch viel spannender. Diesmal war es einfach viel für ihn, er war fasziniert, aber ich glaube der Papa fand das alles noch toller als die Kleinen :-)

Der Brunch fand dann übrigens in der Meet & Eat Erlebnisgastronomie statt, von wo aus man direkt das Rollfeld beobachten konnte! Ich habe mich dabei sogar voll und ganz auf das leckere Essen konzentrieren können, da Helena friedlich in der Trage geschlafen hat und Oliver gleich im Spielbereich beim Eingang hängen geblieben ist. Vielen Dank nochmal an das Team vom Flughafen Salzburg für die Einladung und den gelungenen Vormittag!

K3 Bloggerei im Spielzeugmuseum Salzburg

Unser Programm war straff, Samstag Mittag ging es gleich weiter ins Spielzeugmuseum zur K3 Bloggerei. Das war eine Blogger-Konferenz, organisiert von Birgit, Christina und Bettina. In der Online-Welt ändert sich laufend was, Algorithmen, neue Apps und mehr, da kann es nie schaden ein bisschen am Ball zu bleiben.

Außerdem ist es immer sehr nett, die anderen BloggerInnen endlich persönlich kennen zu lernen! Manche von ihnen sind über die Jahre richtige Freundinnen geworden, und das ist genau das, was für mich auch die Faszination des Bloggens ausmacht. Paradox eigentlich, dass man ins Internet geht und online Leute kennen lernt, aber so ist das heutzutage nun mal. (Am Bild unten übrigens v.l.n.r.: Steffi, Sandra, Anja, Claudia und ich)

Während wir Mamas uns weiter gebildet haben hatten die Kinder jede Menge Spaß mit den Papas im Spielzeugmuseum! Ich hab mir das ja ganz anders vorgestellt, so als richtiges Museum mit Spielzeug aus allen Epochen. Aber weit gefehlt, es handelt sich dabei um eine Mischung aus Lern- und Mitmachmuseum und Indoor-Spielplatz.

Am Bild das kleine Fräulein von Anja und mein großer Oliver. Beim Schuhe anziehen hat er mir verraten: „Mami, wir sind verliebt.“ Hach, ja mein Schatz, ich auch!! Ach, und bevor ich jetzt den Beitrag abschließe muss ich die Murmel im Titel noch erklären. Es gibt im Museum auch eine Kugelbahn zum selbst zusammenbauen und tüfteln und dazu natürlich Murmeln. Mein lieber Mann hat eine davon in den Hosensack gesteckt und dort vergessen, und erst daheim wieder gefunden. Ich dachte schon hui, da haben wir was mitgehen lassen, habe dann aber erfahren, dass das erlaubt ist! Finde ich sehr nett und eine schöne Erinnerung!

Gewinnspiel

So, und nachdem ich euch jetzt verraten habe, was man so alles in Salzburg anstellen kann, darf ich ein paar von euch gleich direkt zur Live-Recherche einladen! 3 Nächte im Bungalow 33 werden verlost – um teilzunehmen hüpft einfach rüber auf Facebook, ab heute 18 Uhr gibt es dort das Gewinnspiel. Viel Glück!

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Obst-Christbaum – die gesunde Alternative zum Keksteller

Zu Weihnachten gibt es immer unglaublich viel zu Essen, vieles davon süß! Einiges kann man ja gesünder machen, einfach weniger essen, aber trotzdem kommen Obst und Gemüse bei vielen wohl einfach zu kurz. Seit die Kinder da sind habe ich daher bei uns eine neue Tradition eingeführt: es gibt einen Obst-Christbaum zum Dessert!

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Der ist relativ einfach und schnell gemacht, sieht gut aus und war bisher immer ratz-ratz leer gegessen! Alle sind froh, nach dem Zuckerschock der Adventszeit ein paar Vitamine zu bekommen, so ein Obstbaum ist da eine willkommene Abwechslung. Wie man ihn macht zeige ich euch heute:

Obst-Christbaum

Zutaten:
1 großer Apfel
1 große Karotte
verschiedenes Obst nach Wahl (bei uns verschiedene Beeren, Physalis, Melonen, Kiwi…)
Petersilie
kleiner Stern-Keksausstecher
Zahnstocher

Zubereitung:

  • Das Ende der Karotte mit dem Strunk abschneiden, drei Zahnstocher hinein stecken (im Dreieck) und diese oben mittig in den Apfel stecken.
  • Das Obst zum Schmücken vorbereiten, also waschen, schälen, schneiden – je nach Sorten.
  • In die Karotte unterschiedliche lange Zahnstocherstücke stecken – unten länger, oben kürzer – und darauf die Obststücke. Anfangs sieht der Baum immer sehr kümmerlich aus, nicht abschrecken lassen. Ich verteile dann immer dazwischen noch größere Obststücke (teilweise auch ohne Zahnstocher, irgendwann wird das vom Rest gehalten) und letztes Jahr hab ich entdeckt, dass Petersilie Löcher gut füllt und zu dem bunten Obst sehr nett aussieht.
  • Kühl stellen und nach dem Weihnachtsessen servieren!

Zugegeben, die verwendeten Obstsorten sind nicht sehr regional und auch nicht saisonal – normal achte ich auf so etwas. Zu Weihnachten kann man aber schon einmal eine Ausnahme machen, oder was meint ihr?

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Ok und bevor ich mich für heute verabschiede geb ich es noch schnell zu: bei uns gibt es trotzdem auch einen Keksteller! Manche Kekssorten gehören für mich einfach zu Weihnachten dazu. Und da wir schon keine Süßigkeiten auf den Christbaum hängen, was wir beide aus Kindertagen gewohnt sind und wirklich schmerzlich vermissen – unsere Kinder aber erst gar nicht daran gewöhnen wollen – gönnen wir uns dann zumindestens die Kekse :-) In den letzten Jahren sind die Kekse jedoch eher übrig geblieben, und der Obstbaum war leer gegessen! Wer hätte das gedacht!

Was gibt es denn bei euch zu Weihnachten als Dessert? Und hängt ihr Süßigkeiten an den Christbaum?

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