{DIY für Kinder} Sommerliches Fädelspiel – Freebie

Die Ferien gehen in den Endspurt und die Zeit wird vielleicht schon lange – da hab ich heute genau das Richtig für euch! In meinen Aktivitätsbeuteln für den Urlaub war auch ein sommerliches Fädelspiel, das die Kinder eine ganze Weile beschäftigen sollte. Kennt ihr diese Spiele? Gibts auch aus Holz und schult die Feinmotorik und die Konzentration. Es kann dabei auf verschiedene Arten gefädelt werden – rundum von einem Loch zum anderen, oder über den Rand, eigentlich auch kreuz und quer, ganz wie es dem Kind gefällt.

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Ihr braucht dazu:

  • einen Drucker
  • etwas stärkeres Papier (oder Druckerpapier, einen dünnen Karton und etwas Klebstoff)
  • eine Schere
  • einen Locher und
  • zwei Kinderschuhbänder

Einfach die Vorlage hier (oder durch Klick unten aufs Bild) herunterladen und die Kreise ausschneiden (wenn ihr Druckerpapier verwendet klebt die Kreise dann noch auf ein festeres Papier oder einen Karton, so halten sie länger). Nun bei den Punkten mit dem Locher Löcher ausstechen und das Spiel zusammen mit den Schuhbändern in eine kleine Tasche geben. (Ich hab auch noch eine klare Folie drüber geklebt, damit das Spiel zwei Geschwister „überlebt“, aber das ist optional)

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Oliver hat es leider nur ein paar Minuten interessiert, er ist einfach eher ein wilder Ballspieler :-) Ich biete es ihm aber sicher wieder einmal an, und auch der kleinen Schwester werde ich es in ein paar Monaten einmal geben.

Ich würde mich freuen, wenn ihr es mit euren Kindern ausprobiert und mir in den Kommentaren erzählt wie es euch gefällt!

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{Clean Eating} Chocolate Peanut Butter Cookie Wich – Gesundes Eiscreme Sandwich

Bevor der Sommer nun bald zu Ende ist (an dieser Stelle vergieße ich eine heimliche Träne), muss ich unbedingt noch ein Rezept mit euch teilen, dass wir in Spanien gemacht haben. (Jaja, ich weiß, was haben wir dort eigentlich nicht gemacht, hihi). Max und ich lieben ja diese neumodischen Eiscreme-Sandwiches – also Eis zwischen zwei Keksen. Nachdem ich die meisten handelsüblichen für meine Kinder viel zu groß und zuckrig finde, habe ich kurzerhand einfach meine eigene Version gemacht. Und soll ich euch was sagen? Sie schmeckt uns fast besser als unser bisheriger Liebling! (Aber sagt das nicht Ben&Jerry…)

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Ich dachte zuerst an eine fruchtige Version mit Mango oder so, da hätte mir dann aber sicher die Schokolade dabei gefehlt. Es ist also ein Schoko-Erdnussbutter-Sandwich geworden – mit ganz wenig Zucker (aus gesundem Honig!) und trotzdem (oder gerade deswegen?) unglaublich gut. Die Geheimzutat in den Keksen (Bohnen, aber pst!) macht das Rezept noch gesünder und auch sehr sättigend – keine Sorge, man schmeckt sie nicht raus, versprochen. Also, wollt ihr die Anleitung?! Bitteschön:

{Clean Eating} Chocolate Peanut Butter Cookie Wich

Zutaten für das Eis
3 reife Bananen
3 EL Kakaopulver (ungesüßt, das ist das, was man übers Tiramisu streut)
2 EL Milch nach Wahl
bei Bedarf 1-2 EL Honig

Zubereitung

  • Alle Zutaten in einen Mixer geben.
  • Eine eckige Form (ca. 20x15cm) mit Backpapier auslegen und das Eis hinein gießen. Je größer die Form, desto „niedriger“ werden die Sandwiches.
  • Im Tiefkühler mehrere Stunden (oder über Nacht) durchkühlen lassen.

Zutaten für 12 Cookies
1 Dose (240g Abtropfgewicht) weiße Bohnen*
2 EL Erdnussmus (ungesüßt)
2 EL Honig*
2 EL Apfelmus (ungesüßt)
2 EL Milch nach Wahl
4 EL Haferflocken
1 TL Backpulver
Prise Salz

*Alternativ die Bohnen selbst kochen, wenn genug Zeit ist. Statt dem Honig kann man auch andere flüssige Süßungsmittel wie Ahornsirup verwenden. Oder man lässt ihn ganz weg, und nimmt stattdessen gesüßtes Apfelmus.

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Zubereitung

  • Den Backofen auf 175°C (Umluft) vorheizen.
  • Für die Cookies alle Zutaten in einer Schüssel mischen.
  • Aus dem Teig Kugeln formen und diese mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. (Oder mit einer wiederverwendbaren Silikon Backmatte – ich verwende diese hier*)
  • Im vorgeheizten Backrohr für 10-12 Minuten backen, bis sie an den Rändern leicht gebräunt sind. Auskühlen lassen.

Finale Zubereitung

Ist sowohl das Eis als auch die Cookies fertig, geht es ans zusammen setzen. Dazu aus dem Eis Kreise ausstechen (je nach Größe eurer Cookies – bei mir hat ein Glas vom Durchmesser her gut gepasst, das hab ich einfach übers Eis gedrückt und dann den Eiskreis mit einem Messer wieder raus geholt). Jeweils einen Eiskreis auf ein Cookie geben, ein zweites Keks drüber und fertig ist das Sandwich. Die fertigen Sandwiches kann man dann (theoretisch) mehrere Wochen im Tiefkühler aufbewahren.

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Sowohl bei uns als auch bei den Kindern sind die Eiscreme-Sandwiches sehr gut angekommen und ich werd sie sicher wieder machen! Mir schwirren da schon einige Ideen im Kopf herum, so mit Kürbismus und Zimt – vielleicht freu ich mich ja doch auf den Herbst?! :-)

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Krabben aus Croissants für die Meeresparty

Wenn Kinder im Sommer Geburtstag haben, ist das Thema „Meer“ für die Party irgendwie aufgelegt. Die Bananendelfine im Melonenmeer hab ich euch am Mittwoch gezeigt, heute folgt noch ein weiteres Detail unserer kleinen Feier in Spanien: Croissantkrabben!

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Wie immer hab ich auch diese Idee von Pinterest, und eigentlich ist sie zu einfach umzusetzen, um einen eigenen Blogpost daraus zu machen. Nachdem hier aber ja eigentlich immer noch Sommerpause ist, habe ich die Geburtstagsideen einfach auf drei ganz kurze Artikel aufgeteilt und diese Woche zur Geburtstagswoche ernannt :-)

Um die Krabben zu machen müssen zuerst die Augen vorbereitet werden. Das kann man schon lange vorher machen. Dazu einfach Augen aus weißem Papier ausschneiden (am besten vorher zusammen falten, dann hat man gleich mehrere in der selben Größe) und mit schwarzem Stift die Pupillen aufmalen (der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, man kann natürlich auch blaue Augen malen, Augenbrauen hinzufügen etc.). Die Augen werden dann mit Klebeband auf Zahnstocher geklebt, je ein Auge pro Stäbchen.

Der Körper der Krabbe ist ein einfaches Croissant. Das kann man fertig kaufen, dann sind die Tierchen wirklich unglaublich schnell gemacht. Leider gab es in Spanien nur gerade Croissants, keine gebogenen, jedenfalls dort wo wir waren. Ich hab daher einfach Blätterteig gekauft und die Croissant kurzerhand selbst geformt. Vorteil war, dass ich sie nach Belieben füllen konnte und vor dem Backen auch die Enden einschneiden konnte, um den Krabben richtige Scheren zu geben. Außerdem hab ich noch ein paar Tintenfische gemacht, die sind aber nicht sooo schön geworden (einfach einen Klecks Marmelade in die Mitte eines Teigquadrats geben, den Teig drumherum einschlagen und auf ein Backblech setzen. Den Teig, der vom „Körper“ weg geht einschneiden und Beine formen)  Dann einfach nach Packungsangabe backen, und fertig sind die Meeresbewohner!

Habt ihr auch schon mal eine Party mit Meeresthema gefeiert? Ich hätte ja noch viel mehr Ideen gehabt, finde aber, auch die Parties müssen an das Alter der Kinder angepasst werden. Mit 3 reicht so etwas auf jeden Fall aus. In den kommenden Jahren kann ich mich ja dann noch genug austoben :-D

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Wassermelonentorte mit Bananendelfinen zum dritten Geburtstag

Nachdem ich euch am Montag Helenas Geburtstagstorte gezeigt hab, ist heute die von Oliver dran! Mit 3 Jahren ist er da schon etwas anspruchsvoller, und von seiner Oma hat er sich eine Froschtorte gewünscht (letztes Jahr wars eine Pinguintorte). Die ganz süße Torte würde es also dann in Wien geben, das wusste ich (wir haben die Geburtstage ja in Spanien verbracht). Und nachdem die Wassermelonentorte der kleinen Schwester auch bei ihm so gut angekommen ist, dachte ich, ich mach einfach eine noch bessere Version davon für ihn.

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Tiere gehen immer, wie man dem oberen Absatz sicher schon entnehmen kann. Als ich also die tollen Delfine aus Bananen sah, waren die gleich fix in der Planung enthalten. So einfach, aber so wirkungsvoll. Wie immer kam meine Inspiration von Pinterest, und was am Ende draus geworden ist hat uns allen super gefallen (allen voran natürlich dem Geburtstagskind)

Und so hab ichs gemacht:

  • Für die Bananendelfine Bananen in die Hälfte geschnitten. Die Hälfte mit dem Stiel wird ein Delfin, die andere Hälfte zum Beispiel Bananenshake. Der Stiel wird in der Mitte durchgeschnitten und in dieses „Maul“ kommt dann ein „Ball“. Ich hab dafür Wassermelonenkugeln genommen, Macadamianüsse oder Weintrauben eignen sich aber auch super dafür. Nun noch mit einem schwarzen Stift (zB Edding) zwei Augen aufmalen und schon sind die süßen Delfine fertig!
  • Für das Wassermelonenmeer eine halbe Wassermelone vorbereiten. Mit einem Melonenkugelausstecher (das ist so etwas*) Kugeln ausstechen und in einer Schüssel sammeln. Am besten einmal rund um die oberste Schicht der Melone ausstechen, dann die Reste (also das, was zwischen den Kugeln stehen bleibt) mit einem Messer hinaus schneiden. Noch eine zweite Schicht so verfahren, oder die komplette Melone auf diese Weise aushöhlen. (Ich hab nur 2 Schichten gemacht und unten die Melone ganz gelassen, weil es mir nur um die Optik ging und es keine Party mit vielen Leuten war, sondern nur für uns. Wir haben dann einfach den Rest der Melone am nächsten Tag in Stücke geschnitten.)
  • Nun in den Rand der Melonenschale Wellen hinein schneiden. Ich hab das mit einem kleinen Messer gemacht, und sie sind nicht ganz so schön geworden, wie ich das gerne gehabt hätte. Aber für den ersten Versuch bin ich ganz zufrieden. Man kann natürlich auch einfach wellenförmig rundherum schneiden, das sieht sicher auch gut aus.
  • Die Melonenkugeln gemischt mit Obst nach Wahl (Weintrauben, Pfirsiche, Marillen…) und Nüssen (optional, aber ich finde Nüsse zu Obst immer toll als Ausgleich, weil sie viel Fett und Eiweiß enthalten und der Fruchtzucker den Blutzuckerspiegel dann nicht so schnell ansteigen lässt) in die Melone zurück füllen. Die Bananendelfine hinein setzen und eventuell mit Zahnstochern stabilisieren.

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Ich hab das Ganze am Vorabend fertig gemacht, es hat dann doch länger gedauert als gedacht insgesamt (ca. 1h) – hat sich aber auf jeden Fall gelohnt, er hat sich wirklich darüber gefreut! (Und ist beim Essen drauf gekommen, dass man die Macadamianüsse aus dem Maul des Delfins hüpfen lassen kann, so richtig weit – ratet mal was wir den ganzen Tag gespielt haben :-D )

Passend zur Wassermelonentorte gab es Krabben aus Croissants, die zeig ich euch am Freitag. Und wir haben den Pool mit Luftballons gefüllt, da Oliver einfach ein Ballfan ist und alles Runde ist immer ganz toll! Auch darüber hat er sich gefreut, auf Instagram hab ich ein Bild davon gezeigt. Es war jedenfalls ein gelungener Geburtstag! Manchmal ist wirklich das Einfachste das Beste :-)

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Mehrstöckige Wassermelonentorte zum ersten Geburtstag

Beide Kinder haben heuer ihre Geburtstage in Spanien gefeiert, Oliver schon den Dritten, Helena den Ersten. Wir haben lange überlegt, was wir ihnen schenken sollen, bzw. auch, ob und welche Torte sie bekommen werden. Nachdem wir jeden zweiten Tag eine Wassermelone gekauft haben, weil wir die einfach immer gern essen, hab ich dann kurzerhand auch daraus die Geburtstagstorten gemacht!

Inspirationen hab ich mir auf Pinterest geholt (wo sonst :-)) Helena hatte als erstes Geburtstag und stellt ja noch nicht viele Ansprüche. Für sie hab ich eine mehrstöckige Torte gemacht mit verschiedenen Obstsorten zwischen den Wassermelonenlagen. Außerdem hab ich in der Küche ein paar süße Keksausstecher gefunden und kurzerhand ein paar Bären und Sterne ausgestochen. (Die der große Bruder weit toller fand als sie, aber das war irgendwie zu erwarten)

So hab ich es gemacht:

  • Von einer ganzen Wassermelone oben und unten eine Scheibe abschneiden.
  • Auf die entstandene Fläche stellen und nun auch rundherum die Schale wegschneiden. Dabei schon versuchen eine runde Form zu erhalten. (Das ist gar nicht so schwer, ich hab einmal grob geschnitten, und dann einfach noch den Feinschliff gemacht. Perfekt rund ist sie nicht geworden, aber das war diesmal nicht der Anspruch. Zugegeben, es ist ein bissl eine Sauerei und man hat am Ende viele „Wassermelonenschnipsel“, aber auch die kann man essen, mit dem Löffel, oder man wirft sie in den Mixer und friert sie dann als Wassermeloneneis ein!)
  • So, nun sollte man einen Zylinder haben. Diesen nun in 3 Scheiben schneiden (oder mehr, je nachdem, wie viele Schichten die Torte haben soll). Auch hier geht es nicht um Perfektion, ich habe meine Scheiben dann nochmal dünner geschnitten, weil sie mir anfangs zu dick waren.
  • Obst nach Wahl in kleine Stücke schneiden. Bei mir waren das Pfirsiche, Apfel, Brombeeren und Heidelbeeren (die Heidelbeeren hab ich allerdings ganz gelassen)
  • Nun geht es ans Schichten! Zwischen die Wassermelonenschichten kommt das geschnittene Obst. Flächendeckend, aber „schöner“ natürlich am Rand, damit es ein bisschen hervor schaut.
  • Nach dem Schichten noch nach Wahl verzieren. (Der große Bruder hat hier fleißig mitgeholfen!)

Die Torte war ein großer Hit, Helena hat sie zerlegt und wir alle gemeinsam unter Palmen gegessen. So soll ein Geburtstag sein! :-) (Oliver hat damals zu seinem ersten Geburtstag diese zuckerfreien Muffins bekommen, erinnert ihr euch noch?) Olivers Torte zum dritten Geburtstag zeige ich euch dann am Mittwoch.

Muss es bei euch immer eine „richtige“ Torte sein? Habt ihr auch schon mal eine Wassermelonentorte gemacht?

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{Reisen mit Kind} Unser Monat in Spanien an der Costa Blanca

Mein Monatsrückblick für Juli sieht ein bisschen anders aus als sonst – wir haben ihn nämlich in Spanien an der Costa Blanca verbracht!! Sehr praktisch, wenn man Verwandte dort hat, die für ihren Urlaub jemanden brauchen, der ihre Katzen füttert. Wir lieben Tiere und Oliver hat schon Monate vorher davon gesprochen bald die Katzen in Spanien zu füttern. (Und Leckerli gekauft :-))

Per Frühflug (ja, 5 Uhr früh Abflug mit zwei kleinen Kindern – spannendes Thema, mehr dazu bald!) ging es also auf nach Alicante und von dort im Mietauto noch ungefähr eine Stunde weiter in die Nähe des Ortes Javea. Kannte ich vorher nicht, ist aber ein gut besuchter Urlaubsort zwischen Alicante und Valencia.

Wir haben also ein tolles Haus mit den zwei Katzen Petzi und Bärli geteilt, die Pflanzen gegossen und mit dem Mietauto die Gegend unsicher gemacht. Mit den zwei Kindern ist so etwas natürlich anders als ohne, insgesamt sind wir aber ungefähr 1.300km gefahren. Wir haben einiges von der Costa Blanca gesehen (Valencia, Elche, Villajoyosa, Altea…), einen detaillierten Bericht mit meinen Highlights gibts dann bald. Heute lass ich aber eher mal die Bilder sprechen.

Beide Kinder haben ihre Geburtstage in Spanien gefeiert, ganz im kleinen Rahmen, dafür unter Palmen. Doch auch dazu bald mehr (vielleicht habt ihr ja schon auf Instagram ihre „Torten“ gesehen, hier bzw. hier)

Nun sind wir schon wieder ein bisschen im Alltag angekommen, wobei mit Schichtdienst (und noch dazu Elternteilzeit) ist der auch nie langweilig (und die Tagesmutter hat bald Urlaub, wir sind also wieder alle viel beisammen).

Bald gibt es wie gesagt mehr Details (irgendetwas, das euch besonders interessiert?). Ich hoffe euer Juli war auch schön!!

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{Clean Eating} Pfirsich Eistee

Ich trinke ja am liebsten Wasser, ab und zu hab ich aber trotzdem gerne etwas mit mehr Geschmack. Reicht mein aromatisiertes Wasser (hier meine liebsten Geschmacksrichtungen im Sommer) nicht mehr aus, hab ich nun etwas neues im Repertoire: selbstgemachter Pfirsich-Eistee! Zugegeben, er ist nicht ganz so schnell gemacht wie das aromatisierte Wasser, schmeckt aber wirklich sensationell gut! Die Pfirsiche sind von Natur aus recht süß, es reicht also wenig Zucker (den man auch durch Honig oder eine andere Zuckerart nach Wahl ersetzen kann!). Der fertige Eistee wird dann nochmals mit Wasser verdünnt, im Endeffekt hat man also ein zuckerarmes Getränk voll fruchtigem Geschmack!

Clean Eating Pfirsich Eistee aus echten Früchten

{Clean Eating} Pfirsich Eistee

Zutaten für rund 1L Eistee

3 Saturn-Pfirsiche
1/4 Tasse Birkenzucker
1 Tasse Wasser
Saft von 1/2 Zitrone
1 Hand voll Minzblätter

Zubereitung

  • Die Pfirsiche rundum einschneiden und vom Kern lösen.
  • In einem Topf die Stücke mit dem Zucker und dem Wasser aufkochen und ein paar Minuten köcheln lassen, bis die Pfirsichstücke weicher sind.
  • Nun die Minzblätter zugeben und abgedeckt am Herd auskühlen lassen.
  • Die ausgekühlte Mischung durch ein feines Sieb gießen (ich hab eine alte Stoffwindel verwendet, diese Mulltücher, so geht am wenigsten Fruchtfleisch durch).
  • Den Zitronensaft zum Eistee geben und alles in eine luftdicht verschließbare Flasche füllen.
  • Zum Servieren den Eistee noch mit Wasser aufgießen – ich mache das 1:2, wer es gerne süßer mag nimmt weniger Wasser. Schmeckt am besten eisgekühlt!

Clean Eating Pfirsich Eistee aus echten Früchten

Die Fotos werden diesem tollen Getränk wirklich nicht gerecht! Es hat gerade zu regnen begonnen als ich sie gemacht habe (wer ganz genau hinsieht erkennt die Regentropfen am Holz) und ich hatte Helena bei mir – Kamera und Baby im Regen ist keine so tolle Sache, daher musste es schnell gehen und im Eifer des Gefechts hat es nicht mal die Minze auf die Bilder geschafft… aber es geht ja nicht um die Bilder, sondern um den Geschmack, und den könnt ihr ohnehin nur selbst probieren! Also schnappt euch ein paar Pfirsiche und legt los! (Und sagt mir dann, wie er euch geschmeckt hat!)

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Sommerpicknick für Jubeltage

Manche Tage sind einfach zum Feiern gemacht, richtige Jubeltage! Darauf hat sich Karin in ihrem Blog spezialisiert, und sie hat richtig Talent dazu. Unser Familienblogger Picknick im Juni hat sie mal eben so zu einer tollen Babyparty umgeplant. Nun ist sie mit ihrer Familie im wohlverdienten Urlaub und ich hab für sie ein Picknick gemacht. Weniger schön, als sie das gemacht hätte, aber ich hab mich bemüht :-) Den ganzen Beitrag gibts bei ihr am Blog, hier entlang bitte!

{Reisen mit Kind} Aktivitätsbeutel DIY (+Freebie!)

Ich nehme ungern viel Spielzeug mit, wenn wir unterwegs sind. Kinder spielen ohnehin nie mit dem, was man vorgesehen hat, so ist jedenfalls meine Erfahrung. Trotzdem packe ich immer ein paar Kleinigkeiten ein, für den Notfall. Für unseren Flug nach Spanien hab ich ein paar Aktivitätsbeutel gepackt, die so gut angekommen sind, das ich sie euch heute gerne zeigen möchte.

Die Idee habe von Pinterest (woher sonst). Das Prinzip ist denkbar einfach: ein paar kleine Beutel werden mit Aktivitäten gefüllt, und diese dann in einen großen Beutel gesteckt. So braucht man nicht viel Platz dafür im Handgepäck, und kann immer wieder etwas neues hervor zaubern. Getestet hab ich unsere Beutel schon zum Teil im Zug nach Klagenfurt im Juni, und für den Flug im Juli hab ich dann einfach einige Inhalte ausgetauscht.

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Ich habe zuerst daheim geschaut, ob ich eventuell passende Beutel schon habe. Dem war dann leider nicht so, also hab ich doch welche gekauft, nämlich 5 kleine, die alle in eine große gehen. (Ich hab meine im Papierfachgeschäft einzeln gekauft, ähnliche gibt es hier*) Und das ist in unseren Beuteln drin:

Ausmalvorlagen und kleine Stifte 

Wir hatten ein kleines Malbuch (vom Mistfest der MA 48) und Filzstifte bzw. Ölkreiden, die wir mal wo bekommen hatten. Zusätzlich hab ich noch ein paar Ausmalbilder ausgedruckt, online gibt es ja unzählige zu finden.

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Pixi-Bücher

Bücher anschauen geht immer (auch wenn in der Bibliothek dann oft eher geturnt wird). Wichtig ist mir dabei, neue Bücher mitzunehmen, bzw. solche, die schon lange nicht gelesen wurden. Sonst wird es schnell fad. Ich hab mir einfach von meiner Mama einige Pixi Bücher bringen lassen, die sie noch aus meiner Kindheit aufgehoben hat (in Massen). Außerdem hab ich Olivers Fotobuch eingepackt, dass ich über sein Jahr 2016 gemacht habe.

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Sticker

Pickerl (Sticker) gehen auch immer. In diesem Fall hab ich welche mit Nemo und Dorie gefunden, wo sich bei manchen sogar die Augen bewegen, also quasi der Oberhit! In der Packung war auch ein netter Meeres-Hintergrund, auf den man die Sticker kleben und einige Male wieder ablösen kann. So ist man schon eine Weile beschäftigt.

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Gemischter Beutel

Ein Beutel war ein bisschen gemischt, da hab ich ein Auto rein gegeben, weil man sich damit irgendwie immer eine Weile beschäftigen kann. Dazu ein kleines Reisememory mit Bären, das ich auf der Blogfamilia bekommen habe. Außerdem hab ich in diesen Beutel einige Tattoos gegeben, mit Meerjungfrauen und Fischen, also auch zum Sommer passend. So etwas kannte er bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht und hat uns so wieder einige Minuten Beschäftigung (und Faszination) beschert.

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Suchbilder, Paare suchen etc.

Zu guter Letzt hab ich ein paar Aktivitäten gezeichnet, und zwar Suchbilder (finde den Fehler bzw. von welchem Tier gibt es nur eines) und eines zum Paare finden. Ich wollte noch mehr machen, die Zeit hat das aber irgendwie nicht zugelassen. Fürs nächste Mal dann. Damit ich die Bilder immer wieder verwenden kann, hab ich sie eingescannt und hier für euch hochgeladen. Mit Klick hier oder aufs Bild könnt ihr sie als pdf herunterladen und abspeichern. (Sind nicht perfekt, aber den Kindern ists egal hab ich die Erfahrung gemacht :-))

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Einen letzten Beutel gab es auch noch, was da drin ist bleibt aber noch ein bisschen geheim, dazu gibt es in ein paar Wochen noch einen separaten Beitrag (wieder mit Download! :-))

Am besten schon das ganze Jahr über Kleinigkeiten sammeln, die sich eignen könnten (wie ich zum Beispiel die Ölkreiden aus der Autobahnraststätte oder das Memory von der Blogfamilia) Mir war es wichtig, dass die Beutel wenig Kleinteile enthalten, die im Flugzeug nur runter fallen und unauffindbar werden. Oder vom Baby geschluckt werden können. Grundsätzlich sind die Möglichkeiten unendlich, und ich werd euch in den nächsten Jahren wohl noch so einige Ideen hier vorstellen.

Was nehmt ihr für eure Kinder auf Reisen mit? Ich freu mich über eure Ideen!

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{Clean Eating} Süßkartoffel Frittata Finger

In den letzten Monaten hab ich für den Babymamas Newsletter einige Rezepte gemacht, die familientauglich sind – also lecker, einfach und schnell gemacht! Nachdem da wirklich einige Schmankerl dabei sind, möchte ich euch diese nun nach und nach auch hier vorstellen.

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Heute gibt es Süßkartoffel-Frittata-Finger! Süßkartoffel schmecken süß, und werden daher von vielen Kindern gerne gegessen. Durch ihren niedrigen glykämischen Index lassen sie den Blutzuckerspiegel allerdings nur langsam ansteigen, man ist also länger satt. Sie enthalten außerdem viele wertvolle Vitamine und Mineralstoffe und in Kombination mit Ei ergeben sie eine nahrhafte Mahlzeit für die ganze Familie. Die Schnitten können warm oder kalt gegessen werden und eignen sich auch gut zum Mitnehmen.

{Clean Eating} Süßkartoffel-Frittata-Finger

Zutaten für 4 (Erwachsenen-)Portionen

  • 400g Süßkartoffel (geschält)
  • 1 roter Paprika
  • 5 Eier
  • 50g geriebener Cheddar Käse
  • ½ TL gemischte Kräuter nach Wahl
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

  • Den Ofen auf 180°C vorheizen und eine Auflaufform mit Backpapier auslegen oder Einfetten.
  • Die Süßkartoffel in ca. 0,5 cm dünne Scheiben schneiden, in die Auflaufform verteilen und im Ofen 20 Minuten backen. (Alternativ können sie auch in ca. 5 Minuten in der Mikrowelle weich gekocht werden.)
  • Währenddessen den Paprika in kleine Würfel schneiden.
  • Die Eier in einer großen Schüssel verquirlen und mit dem Käse und den Gewürzen mischen.
  • Die Auflaufform aus dem Ofen nehmen und die Paprikawürfel über die Süßkartoffel verteilen. Nun die Eimischung gleichmäßig darüber leeren und das Ganze nochmals im Ofen für ca. 20 Minuten backen, bis die Frittata fest ist.
  • 10 Minuten auskühlen lassen und in Schnitten schneiden.

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Du willst das Rezept ausdrucken? Hier findest du das praktische Rezeptblatt zum abspeichern und ausdrucken!

Wir haben die „Finger“ auch schon  zum Frühstück gemacht (siehe Foto, wo Oliver noch den Pyjama an hat :-)) und zum Spielplatz mitgenommen. Auch mit anderem Gemüse haben wir sie probiert, das Rezept ist relativ flexibel.

Lasst mich gerne wissen, wenn ihr sie ausprobiert habt!!

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