{Mamaness} Workout #35 – Oberkörper

Letzten Freitag ging es mehr um den Unterkörper – diesmal gehts mehr um den Oberkörper. Durch das Tragen der Kinder trainiert man den ohnehin oft, man kümmert sich im Alltag aber selten um die korrekte Haltung und trainiert so häufig „falsch“ – also mit rundem Rücken, die Schultern bei den Ohren etc. Dem kann man mit gezielten Workouts entgegenwirken. Eine gute, aufrechte Haltung macht nämlich automatisch schlank und selbstbewusst!

Wichtig: in allen Übungen wird der Bauchnabel und der Bereich darunter nach innen gezogen – das aktiviert den Beckenboden! Disclaimer: vor allem während und nach einer Schwangerschaft immer auf den Körper achten und gegebenenfalls mit einem Arzt Rücksprache halten wie viel Sport im individuellen Fall in Ordnung ist. Dieses Workout kann auch bei bestehender Diastasis recti (Spalt zwischen den Bauchmuskeln) gemacht werden – unbedingt auf den Bauchnabel achten.

Mamaness Workout # 35 – Oberkörper

Mamaness-Workout-35

1. Dips
Auf einen Stuhl oder niedrigen Tisch setzen, die Handflächen auf der vorderen Kante. Mit dem Po vom Stuhl/Tisch rutschen und mit den Füßen etwas nach vorne wandern, damit die Beine wieder im 90 Grad Winkel sind und die Arme den Grossteil des Körpergewichts tragen. Die Arme beugen und den Körper nach unten absenken, kurz halten und wieder strecken. Die Ellbogen bleiben dabei möglichst eng am Körper und werden nicht weiter als 90 Grad gebeugt (kein spitzer Winkel). Beim Absenken ein-, beim Hochdrücken ausatmen.
10 Wiederholungen

2. Fliegende mit Tube
Aufrechter Stand, Beine schulterbreit auseinander. Die Arme sind neben dem Körper auf Schulterhöhe ausgestreckt und halten jeweils eine Seite eines Gymnastikbandes (Tube), das hinterm Rücken auf Höhe der Schulterblätter vorbei führt. Nun die Arme gestreckt (aber nicht überstreckt!) vor dem Körper zusammen führen und langsam und kontrolliert wieder zurück in die Ausgangsposition bringen. Die Übung ist für die Brustmuskulatur, sollte also dort zu spüren sein (wer nichts spürt hat das Band zu locker und nimmt es etwas mittiger, also schon zu Beginn straffer)
15 Wiederholungen

3. Seitheben
Aufrecht mit beiden Beinen auf einem Gymnastikband (Tube) stehen, mit jeder Hand ein Ende halten – das Band ist dabei schon leicht gespannt. Nun die Arme so weit es geht gestreckt (aber nicht überstreckt) anheben und langsam wieder absenken. Die Schultern bleiben dabei hinten und unten, werden also nicht zu den Ohren hochgezogen! Der Rücken bleibt gerade.
10 Wiederholungen

4. Wandsitzen 
Mit dem Rücken zur Wand etwa einen Schritt entfernt stehen, Füße hüftbreit auseinander, Arme hängen neben dem Körper. Mit geradem Rücken an die Wand lehnen und hinunter rutschen, bis die Hüfte und Knie im 90 Grad Winkel sind, die Füße bleiben wo sie sind. Den Rücken vollständig an die Wand pressen, kein Hohlkreuz machen. Position halten, so lange es geht, beim nächsten Mal steigern. (Leichter ist diese Übung, wenn man die Hände auf den Oberschenkeln abstützt)

5. Hammer Curls mit Baby 
Aufrecht stehen und in den Händen vor dem Körper das Baby (oder ein anderes Gewicht) halten, die Arme sind leicht gebeugt. Ausatmen und die Unterarme beugen, das Baby nach oben bringen. Es bewegt sich nur der Unterarm, der Oberarm bleibt am Oberkörper und bewegt sich nicht. (Optional dem Baby ein Bussi geben oder anderswie bespaßen) Beim Einatmen das Baby wieder zurück in die Ausgangsposition bringen, also den Arm wieder fast ganz nach unten durchstrecken.
10 Wiederholungen

Viel Spaß beim Trainieren!! Falls ihr über das Workout twittert/instagrammed/etc. würde ich mich freuen, wenn ihr den Hashtag “#Mamaness” verwendet. So können wir immer sehen, das wir nicht alleine trainieren! ;-)

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Weihnachten mit Kind – unsere Traditionen

In unserer Familie gab es nie viele Weihnachtstraditionen. Meine Eltern sind geschieden, meine Mama hat im Schichtdienst gearbeitet und wir haben immer unterschiedlich gefeiert. Trotzdem habe ich viele schöne Erinnerungen an die Weihnachtszeit: gemeinsames Adventkranzleuchten, Geschichten lesen, den Christbaum gemeinsam schmücken, den Keksteller schön herrichten…Das möchte ich für meine Kinder auch – und auch, wenn sie sich vielleicht dann an ganz andere Dinge erinnern werden, möchte ich einige Traditionen einführen.

Weihnachtsdeko

Anfangen sollen diese mit der weihnachtlichen Dekoration zuhause! Das mache ich meistens Ende November, wann immer die Weihnachtsstimmung mich trifft :-) Dabei mache ich gar nicht viel, ich mag keinen Kitsch und eigentlich nichts was glitzert… wobei ich da für Weihnachten dann doch die ein oder andere Ausnahme mache. Wir haben einige Lichterketten, den Schriftzug „XMAS“ in grau, einen großen roten Stern mit Lampe drin, ein paar weiße Häuschen für Kerzen, Tannenbäume aus Holz und ein paar weiße Keramikhirsche. Oh und den großen Stern aus Draht, der mit rotem Potpourri gefüllt ist und immer an unserer Eingangstüre hängt.

Und natürlich einen Adventskranz! Viele Jahre hab ich experimentiert und ausprobiert, runde Modelle, längliche, mit großen Kerzen und eher kleinen, oft ganz ohne Tannenzweige. Mit Kindern werde ich nun wieder ganz traditionell und möchte jedes Jahr einen Kranz aus Zweigen haben, schlicht dekoriert und mit Bienenwachskerzen. Die Kerzen möchte ich in der Adventszeit regelmäßig anleuchten und mit den Kindern dabei Kekse essen und Weihnachtsgeschichten lesen. Im letzten Jahr hat das nicht ganz so gut funktioniert, aber da war Oliver auch gerade erst 1,5 Jahre alt. Heuer waren wir am ersten Adventssonntag gar nicht daheim, und auch am nächsten werden wir das nicht sein… aber man kann das alles ja auch dazwischen machen :-)

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Adventkalender gibt es auch jedes Jahr – noch ist das mit dem sinnvollen Befüllen auch recht einfach, reden wir dann in 10 Jahren nochmal :-) Heuer freut sich Oliver sehr über die (gebrauchten) Schleichtiere. Der Kalender selbst ist diesmal aus meiner eigenen Kindheit. Davon gibt es noch so einige, die in den nächsten Jahren sicher zum Einsatz kommen werden. Irgendwann möchte ich auch mal wieder welche basteln, so wie ich das für meinen Mann schon oft gemacht habe. Obwohl ich mir manchmal denke, es wäre doch nett, immer den selben Kalender zu befüllen. Aber das schaff ich dann doch nicht glaub ich. :-)

 

Ein von Ulli (@fitgluecklich) gepostetes Foto am

 

 

Den Weihnachtstag selbst werden wir wohl auch nicht immer gleich verbringen. Mein Mann Max ist Triebfahrzeugführer (also Lokführer, aber wenn ich das sag bessert er mich immer aus :-)) und hat Schichtdienst. In den letzten Jahren hatte er oft frei, manchmal aber nur Teile des Tages oder er musste in den Nachtdienst gehen. Daher gibt es keinen Ablauf der fix passt. Auch eine der Omas arbeitet noch im Schichtdienst, also sind auch die Familienbesuche immer anders. Aber das ist natürlich ok so, ich denke für die Kinder ist es ohnehin wie es ist, und ich muss da einfach flexibel denken. Eigentlich wollte ich den Weihnachtstag fix immer bei uns daheim verbringen und alles selbst machen. Aber wer weiß, ob sich das in den nächsten Jahren bewährt – wir werden sehen, heuer sehe ich das schon nicht mehr so fix.

Weihnachtsbaum aus Obst

Was mir allerdings wichtig ist: es gibt einen Weihnachtsbaum, den die Kinder erst geschmückt sehen (bis zu einem bestimmten Alter, irgendwann möchte ich ihn schon gemeinsam mit ihnen aufputzen!). Und es kommt das Christkind, nicht der Weihnachtsmann. Die gemeinsame Zeit steht im Vordergrund, und nicht die Geschenke. Und zusätzlich zu einem Keksteller gibt es einen Obstbaum. Den hab ich schon letztes Jahr erstmals gemacht, und der ist so gut angekommen, dass ich den zur Tradition machen will!

Ach, was ich heuer auch erstmals machen möchte: zwei Maileg Weihnachtswichtel sind neu bei uns eingezogen (die hab ich bei Anja gewonnen und freu mich sehr!), die im Laufe der Weihnachtszeit an immer anderen Orten in der Wohnung auftauchen. Eine Art Versteckspiel sozusagen. Ich hab das mal wo gelesen und denke, das wird den Kindern Spaß machen (und mir auch :-))

Wie feiert ihr Weihnachten? Habt ihr spezielle Traditionen?

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{mymonth} November 2016

Immer zum Monatsanfang lasse ich hier den vergangenen Monat Revue passieren – das hilft mir, zu reflektieren, mich zu erinnern und mein Leben wertzuschätzen! Außerdem sehe ich, was und wie viel ich geschafft habe, und welche Rezepte ich nachgekocht habe (damit ich sie auch leichter wieder finde)

Im November waren wir in einem der tollen Motorikparks in Wien, im Haus des Meeres, im Tiergarten, bei uns im Garten, bei der lieben Meliha, und natürlich bei meiner Mama. Bei einem Besuch im Waldviertel bei den Schwiegereltern haben wir auch einen Tag in der Therme Laa verbracht. Wir haben Kekse gebacken, für Weihnachten gebastelt und waren Eislaufen. Auch einige tolle Events standen an: der Merry Mini Markt, bei dem man schon super Weihnachtsgeschenke shoppen konnte. Oder Kekse essen, wie beim Kekstauschen der Foodblogger in St. Pölten. Am Feschmarkt war ich auch wieder und hab erstmals eine der begehrten Wundertüten ergattert. (Und mir eine neue Geldbörse gekauft, die bekomm ich aber erst vom Christkind, also pscht :-)) Eigentlich auch wieder ein sehr ereignisreicher Monat, trotz Magen-Darm-Grippe und Verkühlung (immer nur wir Erwachsenen, also eigentlich glücklicherweise, aber krank mit fitten Kindern ist auch nur bedingt lustig).


Und hier am Blog? Der November war schon ganz im Weihnachtsmodus. Zuerst gab es 24 nachhaltige Ideen für den Adventkalender, dann Geschenkideen für fitte Mamas und für Kinder. Und wer noch mehr geben möchte: wie wäre es mit einer Kinderpatenschaft bei World Vision?

Chocolate Crinkle Cookies

Bei den Rezepten war dafür erst ein Keksrezept dabei, nämlich das für die Schoko-Runzel-Kekse (Chocolate Crinkle Cookies) (das hat es aber in sich und ist seeeehr zu empfehlen!) Aber auch Fudge-Liebhaber kommen auf ihre Kosten, ich hab eine Version ohne Banane in der Geschmacksrichtung Karamell mit Meersalz versucht. Außerdem gab es noch ein Clean Eating Basic, nämlich selbstgemachte Suppenwürze, und einen farbenfrohen Wintersalat mit karamellisiertem Kürbis und Granatapfel.

Wintersalat mit karamellisiertem Kürbis und Granatapfel

Helena wurde schon 4 Monate alt – wie diese 4 Monate mit 2 Kindern bisher so für uns waren, hab ich hier für euch zusammengefasst. (oder für mich, ich les sowas dann immer gerne nach :-))

Sport

Neben dem Training zwischendurch (meist mit Helena in der Trage, oder auch mal draußen mit Kinderwagen) hab ich endlich auch wieder mit dem Ausdauertraining angefangen. Daheim am Ergometer, das geht ganz gut für eine Weile. Mal sehen, wie sich das entwickelt.

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Ein paar Workouts hab ich auch für euch verbloggt, und zwar Mamaness Workout #31, eines extra für stillende Mamas, Workout #32 und Workout #33. Ich hab schon mal überlegt die Workouts irgendwie zu benennen? Manchmal mach ich das ja auch, aber wenig kreativ… meist sind es ja Ganzkörperworkouts, und es ist echt die Frage ob ihr das tausendste „Hot Mama Full Body Living Room Workout“ wollt, oder ein „Effektives Ganzkörperworkout fürs Wohnzimmer“ eher macht, als meine namenlosen Workouts?! Was meint ihr?

Anderswo

Ich schreibe ja nicht nur hier, sondern auch auf anderen Seiten. Ein paar Artikel vom letzten Monat:

Nachgekocht

Nachdem ich nicht nur das koche, was ich hier verblogge, und ganz oft Rezepte von anderen Bloggern ausprobiere, verlinke ich diese hier jeden Monat inkl. einem kurzen Kommentar wie das Rezept geklappt hat und ob uns das Gericht geschmeckt hat:

  • Easy Zoodle Pie
    Klang super und normal gelingen seine Rezepte immer – keine Ahnung ob ich diesmal was falsch gemacht hab? Aber es war sehr wässrig und kein richtiger „Pie“. Geschmeckt hats gut, vielleicht probier ichs nochmal und änder ein bisschen was :-)
  • Pasta mit cremiger Kürbissauce, Salbei und Cashewkernen
    Wahnsinnig gut!! Mehr muss ich dazu nicht sagen.
  • One Pot Creamy Brokkoli Pasta
    Auch dazu kann ich nicht viel sagen außer: lecker!! Ich hatte keine Fischsuppe, ich hab einfach mein Suppengewürz genommen. Und Erbsen zusätzlich rein gegeben, weil Erbsen gehen immer.
  • Süßkartoffel Zimtschnecken
    Ein Teig aus Süßkartoffel, und ohne Hefe? Der Traum einer stillenden Mama… ich hatte dann allerdings die Idee, die Schnecken kleiner zu machen, quasi Zimtschnecken-Kekse. Hat auch gut geklappt, der Teig ließ sich super verarbeiten und alles hat vielversprechend angefangen…geschmeckt haben sie aber leider nicht :-( Sie waren sehr zäh und überhaupt nicht süß. (Ok, abgesehen davon, dass ich sie kleiner gemacht hab und die Backzeit verkürzt hab, hab ich auch den Apfel in der Füllung weg gelassen – aber daran kanns ja nicht liegen?!)
  • Pumpkin Spice Energy Bites
    Sehr gut! Einfach gemacht, und wirklich lecker. Kann man auch einfrieren und wieder auftauen, kein Problem, hab ich ausprobiert. So hat man immer einen gesunden Snack zur Hand!

Nun geht das Jahr also in den Endspurt – nächstes Mal hab ich dann schon den Jahresrückblick für euch. Ich wünsch euch eine tolle Weihnachtszeit, genießt sie, und haltet auch einmal inne – es soll eine ruhige, besinnliche Zeit sein!

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{Mamaness} Workout #34 Happy Bootie

Am heutigen #fitfriday hab ich das mittlerweile 34 Mamaness Workout für euch – Wahnsinn oder? Da hat man schon eine ganz schöne Auswahl :-) Diesmal hab ich mich eher auf den Unterkörper konzentriert – ich merke an manchen Abenden, wenn ich die Kinder viel getragen habe, dass ich einen Muskelkater hab. Das heißt zwar, ich trainiere ihn im Alltag ohnehin viel, aber damit ich dafür gerüstet bin sollte ich ihn auch in den Workouts mehr trainieren. Also, auf gehts:

Wichtig: in allen Übungen wird der Bauchnabel und der Bereich darunter nach innen gezogen – das aktiviert den Beckenboden! Disclaimer: vor allem während und nach einer Schwangerschaft immer auf den Körper achten und gegebenenfalls mit einem Arzt Rücksprache halten wie viel Sport im individuellen Fall in Ordnung ist. Dieses Workout kann auch bei bestehender Diastasis recti (Spalt zwischen den Bauchmuskeln) gemacht werden – unbedingt auf den Bauchnabel achten.

Mamaness Workout # 34 Happy Bootie

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1. Tiefe Kniebeugenschritte
Schulterbreiter Stand, Arme hängen locker nach unten, Rücken gerade. Mit dem rechten Fuß einen Schritt zur Seite machen, gleichzeitig den Po Richtung Boden führen, die Knie beugen. Der Rücken bleibt gerade, und die Knie bleiben hinter den Zehenspitzen (Gewicht ist auf den Fersen). Tief bleiben, wieder zur Mitte steigen (zweites Bild) und mit dem anderen Fuß zur Seite steigen. Während allen Wiederholungen tief bleiben, damit es richtig brennt in den Oberschenkeln. Gern geschehen. :-)
10-15 Wiederholungen

2. Ausfallschritt rückwärts mit Kick
Aufrechter Stand, Rücken gerade (optional: das Baby ist vorne in der Trage oder wird mit beiden Händen gehalten). Einen großen Schritt nach hinten machen, das hintere Knie ist knapp über dem Boden. Das vordere Knie darf nicht über die Zehen hinaus gehen, der Rücken bleibt gerade. Nun den Po anspannen und wieder hoch drücken, gleichzeitig das hintere Bein in einem explosiven Kick nach vorne bringen. Wieder zurück in die Ausgangsposition und dann mit dem anderen Bein wiederholen.
10 Wiederholungen pro Seite

3. Einbeinige Brücke – pulsieren
Ausgangsposition ist die Rückenlage mit angewinkelten Beinen, die Arme liegen seitlich neben dem Körper. Ein Bein nach oben strecken, die Hüften so weit wie möglich nach oben bewegen und dort in einer kleinen Bewegung pulsieren. Beim nächsten Durchgang das andere Bein nach oben strecken.
Pro Seite ca. 30 Sekunden

4. Seitliche Planke mit Softkick
Auf die linke Seite legen und den rechten Fuß auf den linken legen, die Beine sind gebeugt. Den oberen Arm in die Hüfte stützen (das ist bei mir am Bild etwas anders, wegen dem Fernauslöser, nicht wundern) Nun das Becken heben und das obere Bein strecken und anheben. Das ist die Ausgangsposition. Das Bein nun kontrolliert nach vorne bringen, der Körper bleibt gerade und kippt nicht. Wieder in die Ausgangsposition und wiederholen.
15 Wiederholungen pro Seite

5. Kniebeugen mit Frontheben
Schulterbreiter Stand, mit beiden Händen das Baby (oder ein anderes Gewicht) halten, die Arme vor dem Körper (leicht abgewinkelt), Rücken gerade. Den Po Richtung Boden führen, die Knie beugen. Der Rücken bleibt gerade, und die Knie bleiben hinter den Zehenspitzen. Po und Oberschenkel anspannen und wieder nach oben drücken. Gleichzeitig das Baby anheben soweit es geht und langsam wieder absenken. Die Schultern bleiben dabei hinten und unten, werden also nicht zu den Ohren hochgezogen! Der Rücken bleibt gerade.
10 Wiederholungen

Viel Spaß beim Trainieren!! Falls ihr über das Workout twittert/instagrammed/etc. würde ich mich freuen, wenn ihr den Hashtag “#Mamaness” verwendet. So können wir immer sehen, das wir nicht alleine trainieren! ;-)

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Geschenkideen für Kinder

Letzte Woche hab ich euch ja schon ein paar Geschenkideen für fitte Mamas gezeigt, heute hab ich noch ein paar Ideen für Kinder mitgebracht. Ich hab mich dabei auf die Kleineren konzentriert, da ich mit größeren ja noch nicht so viel Erfahrung habe :-) Diese Geschenkideen sind also solche, die meinem 2,5 Jährigen gefallen würden!

Bekommen wird er sie nicht, wir sind nämlich nach wie vor auf der nachhaltigen Schiene unterwegs und schenken ihm Kapla Bausteine*, die es noch aus meiner Kindheit gibt. Gebraucht also, aber dafür hat seine Mama schon damit gespielt – was gibt es Schöneres?!

Geschenkideen Kleinkind

1 Werkbank | 2 Tukluk Mattenbausatz* | 3 Personalisierte Bücher von HurraHelden* | 4 Jumbo-Bastel-Mix, 1000 Teile* | 5 Meine ersten Spiele – Erster Obstgarten* | 6 Little Lump Kinderrucksack* | 7 Grimms Sortierspiel Regenbogenschälchen*

Den Kinderrucksack hat übrigens meine Bloggerkollegin Lisa von Healthy Soulfood kreiert und es gibt ihn auch in blau. Hätte Oliver nicht schon einen, würde ich den glatt kaufen! (So warte ich, bis auch Helena einen braucht, ist jedenfalls schon fix vorgemerkt!)

Die Bücher von Hurra Helden wurden auf einigen Blogs schon vorgestellt heuer, und sie wurden uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Oliver findet es sehr spannend, selbst in einem Buch vorzukommen. Und ich bin mir sicher, das Buch mit dem Regenbogen, in dem beide Kinder vorkommen, wird uns in Zukunft noch ganz viele schöne Stunden schenken.

Weitere Ideen findet ihr bei meinen nachhaltigen Geschenkideen für den Adventkalender – hier hab ich schon einige „größere“ Sachen eingebaut, die man für den Kalender aufteilen könnte – oder eben zu Weihnachten im Ganzen schenken kann.

Das war es dann heuer auch schon mit den Geschenkideen und Produktvorstellungen, versprochen. Ich hab auch keinen Adventkalender für euch, nur ein Gewinnspiel für meine Newsletter Abonnenten wird es geben (also falls ihr ihn noch nicht abonniert habt, jetzt zahlt sichs besonders aus!).

Was schenkt ihr heuer zu Weihnachten? Schenkt ihr überhaupt viel?

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*Im Text sind Affiliate Links enthalten – das bedeutet, wenn ihr über den Link bestellt, bekomme ich einen geringen Betrag gutgeschrieben. Für euch erhöht sich der Preis dadurch natürlich nicht, ihr unterstützt damit die Erhaltung dieses Blogs (Webspace etc.) – vielen Dank! Die Hurra Helden Bücher wurden uns zur Verfügung gestellt und werden hier heiß geliebt – Dankeschön!

Schoko-Runzel-Kekse (Chocolate Crinkle Cookies)

Na gut, das klingt jetzt nicht wirklich lecker, war mein Versuch, einen deutschen Namen für die Chocolate Crinkle Cookies zu finden. Gibts da einen? Egal eigentlich, die Kekse sind nämlich der Hammer! Ich weiß gar nicht, warum ich die nicht schon viel früher gemacht hab. Außen knusprig, innen weich. Herrlich schokoladig. Und meine Version ist nicht mal so ungesund.

Chocolate Crinkle Cookies

Gesund kann ich jetzt nicht schreiben, immerhin bestehen sie quasi nur aus Schokolade. Aber sie kommen mit wenig zusätzlichem Zucker aus und enthalten kein Mehl. Das ursprüngliche Rezept hab ich hier gefunden, und auch einmal genau so in der Paleo Version nachgebacken. Die Kekse waren uns viiiiel zu süß, und Kokosmehl bzw. Kokosblütenzucker finde ich so teuer. Da suche ich immer nach Alternativen. Ich hab die Kekse also noch mehrmals gebacken, und bin bei dieser Variante hängen geblieben:

Schoko-Runzel-Kekse (Chocolate Crinkle Cookies)

Zutaten für ca. 40 Stück

3 große Eiklar
Prise Salz
1 TL Zitronensaft
90g (1/2 Tasse á 250ml) braunen Puderzucker*
65g (1/2 Tasse) Kakaopulver
1 EL Kokosflocken
1 EL Maisstärke
200g dunkle Schokolade
Weißer Staubzucker zum Wälzen

Zubereitung

  • Den Backofen auf 175°C vorheizen und zwei Bleche mit Backpapier belegen.
  • Die Eiklar mit dem Mixer schaumig schlagen. Salz und Zitronensaft zugeben, und zu einem Schnee schlagen.
  • Nun auch den braunen Zucker dazu geben, und alles solange mixen, bis eine cremige Masse entstanden ist.
  • Kakaopulver, Kokosflocken und Maisstärke mischen und mit einem Spatel unter die Eimaße heben.
  • Die Schokolade überm Wasserbad (oder in der Mikrowelle in 20 Sekunden Intervallen) schmelzen und unter den Rest des Teiges heben, bis alles gut vermischt ist.
  • Weißen Staubzucker in eine flache Schüssel sieben. Aus dem Teig mit zwei kleinen Löffeln Kugeln formen und im Staubzucker wälzen. Mit etwas Abstand auf die Backbleche setzen (sie zerlaufen ein bisschen). Ist die Masse zu flüssig zum Kugeln formen einfach ein bisschen warten, bis die Schokolade fester geworden ist.
  • Im vorgeheizten Backofen ca. 7 Minuten backen. Auskühlen lassen und trocken lagern.

*dafür einfach braunen Zucker in einen leistungsstarken Mixer geben und zerkleinern lassen. Bei mir hat das der Vitamix im Trockenbehälter ganz toll hingekriegt. (Aber Achtung – nachher noch etwas „ausdampfen“ lassen vor dem Öffnen, sonst staubt es die ganze Küche voll)

Chocolate Crinkle Cookies

Das Rezept ist nicht clean, wegen dem braunen Zucker und dem Staubzucker. Mit Honig oder Ahornsirup klappt es aber nicht, daher ist das meine Weihnachtsausnahme. (Wer keinen braunen Zucker nehmen will, mit Kokosblütenzucker klappt es ja auch :-) Und das wälzen in weißem Staubzucker ist optional, sieht einfach besser aus – der liebe Mike, dessen ursprüngliches Rezept mit Kokosblütenzucker ich oben verlinkt habe, kann mir auch nicht erzählen, dass der Zucker am Bild kein Puderzucker ist – Kokosblütenzucker ist einfach dünkler)

Normalerweise sind Zimtsterne meine Lieblingskekse, aber heuer könnten die von diesen Cookies hier abgelöst werden!! Was sind eure Lieblingskekse? Habt ihr schon gebacken heuer?

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Geschenke für fitte Mamas

Na, habt ihr schon alle Weihnachtsgeschenke zusammen? Ich muss sagen ich hab eigentlich noch gar nix gekauft, wir schenken in den letzten Jahren immer weniger. Oft schenken wir Zeit (Gutscheine für Brunch oder Essen stehen da ganz hoch im Kurs), weil ohnehin alle schon alles haben. Manchmal freut man sich aber auch über ein Packerl unterm Baum, und daher hab ich ein paar Sachen zusammengesucht, über die ich mich heuer als fitte Mama freuen würde. Vielleicht ist ja die ein oder andere Inspiration für euch dabei?!

Geschenkideen für fitte Mamas

OGNX T-Shirt Batik | 2 OGNX 3/4 Leggins | 3 Powerbands Set Mini* – unterwegs als Mini-Fitnesscenter immer dabei, praktisch auf der Parkbank oder am Kinderspielplatz | 4 Fatboy Lamzac aufblasbare Liege* – kann man unterwegs auch als Trainingsgerät nutzen, oder am Spielplatz chillen | 5 Lush Shooting Stars Seife | 6 Mandala Slim Tank Top | 7 Hose Hemp Age

Die beiden Stores mit dem Gewand sind übrigens beide ganz toll – organisch, nachhaltig, fair – ich versuche einfach immer mehr in diese Richtung zu gehen und werd meine Sportgarderobe dort sicher bald einmal aufbessern.

Viele weitere Ideen für Sportskanonen hat Ariana hier zusammengestellt, und auch im letzten Jahr hab ich hier schon einige zusammengesucht.

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*Im Text sind Affiliate Links enthalten – das bedeutet, wenn ihr über den Link bestellt, bekomme ich einen geringen Betrag gutgeschrieben. Für euch erhöht sich der Preis dadurch natürlich nicht, ihr unterstützt damit die Erhaltung dieses Blogs (Webspace etc.) – vielen Dank! 

{Family} 4 Monate mit 2 Kindern

4 Monate sind wir nun schon zu Viert (bzw. Fünft mit Mini) – Helena ist nicht mehr aus unserem Leben wegzudenken, sie ist unsere kleine Grinsekatze und zaubert uns täglich ein Lächeln ins Gesicht!

Der große Bruder

Ein von Ulli (@fitgluecklich) gepostetes Foto am


Mein kleiner Seifenblasenjäger :-) Letztes Monat hab ich ja geschrieben, dass ich das Buch „Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn: Der entspannte Weg durch Trotzphasen*“ lese, um die derzeitige Autonomiephase besser zu bewältigen. Um mehr die Mama aus meiner Vorstellung zu sein, und weniger das weinende, brüllende Mamamonster das die Situation nicht unter Kontrolle hat, und auch keine Idee was sie tun soll. Das Buch ist wirklich toll, ich bin zwar erst bei der Hälfte, die Wutanfälle von Oliver sind aber schon weniger, weil ich sie gleich von vornherein abfangen kann. Es geht oft einfach darum, ihm seinen Willen zu lassen, und seine Beweggründe zu hinterfragen. Oft kooperiert er dann einfach ein paar Minuten später, wenn er bereit ist, bzw. das fertig gemacht hat, was er gerade gemacht hat. Ich bin echt begeistert!! (Das ist übrigens keine Kooperation, ich hab das Buch von meinem eigenen Geld bezahlt :-))

Er plappert auch immer noch wie ein Wasserfall und erfindet mittlerweile schon Geschichten, das ist total süß! Er geht zum Beispiel immer Arbeiten, da fährt er dann mit seinem kleinen Motorrad hin, oder nimmt bestimmte Stifte mit.

Helena hat er super akzeptiert, ich hoff da kommt auch nix mehr gegenteiliges. Er bezieht sie in unsere Gespräche ein, will sie auch immer begrüßen bzw. sich verabschieden etc. Nur beim Schlafen gehen, da hat er uns lieber alleine. Er hat bei mir nicht mehr Mittags geschlafen wenn wir alleine waren, mittlerweile weiß ich warum: weil Helena da bei uns mit im Bett liegt. Als Max daheim war und ich alleine mit Oliver schlafen gegangen bin war es kein Problem. Abends hat er mich und Helena auch schon mal rausgeschickt, weil sie geweint hat. Wir hatten schon eine halbe Stunde gekuschelt, Lieder gesungen etc., und dann hat sie plötzlich geweint (Blähungen). Er hat uns rausgeschickt und gesagt er schläft jetzt mit seinem Hasi. Er ist auch wirklich eingeschlafen, und hat mir zuerst leid getan, dass er das alleine musste… eigentlich aber ein Blödsinn, er war ja nicht allein (Hasi war bei ihm, und die Tiere aus dem Grüfello Buch :-)), und das ist ja auch irgendwie das Ziel, dass sie mal alleine einschlafen oder?!

Die kleine Schwester

Ein von Ulli (@fitgluecklich) gepostetes Foto am


Helena ist unsere kleine Kichererbse und lacht echt viel!! (das hat sie wohl von der Mama :-)) Sie dreht sich mittlerweile auf beide Seiten (also von Rücken auf den Bauch und wieder zurück) und ist generell sehr aktiv. Auch ihre Hände hat sie schon entdeckt, kaut dauernd darauf herum und greift sogar manchmal nach was (ist dann aber überrascht, also denke noch eher unabsichtlich)

Sie schläft in der Nacht nach wie vor recht gut. Ich leg sie zeitgleich mit Oliver hin (gegen 19h), und stille sie dann in der Nacht noch mehrmals (zwischen 2 und unendlich Malen würd ich sagen :-D je nach Nacht). Sie wacht dann eigentlich eher spät auf, manchmal musste ich sie schon aufwecken, damit wir Oliver zur Tagesmutter bringen können. Das ist halt beim zweiten Kind echt anders. Sie schläft dann vormittags nochmal, und nachmittags zweimal, wobei das letzte Mal relativ spät und knapp vorm Nachtschlaf ist. Die Zeiten sind da ganz flexibel, je nachdem, ob wir unterwegs oder daheim sind, wie die Nacht war etc. Das ist also alles ähnlich wie bei Oliver und ich kann mir gar nicht vorstellen, dass es Babies gibt die echt einen fixen Rhythmus haben. Meine haben den jedenfalls nicht.

Das Tragetuch ist immer noch sehr beliebt, wobei ich schon manchmal merke, dass sie sich lieber bewegen würde. Kinderwagen klappt daher auch schon oft gut, und meist bin ich nun mit beidem unterwegs.

Die Mama

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Die schlechte Phase vom letzten Monat ist vorbei, ich bin wieder positiv gestimmt und die meiste Zeit sehr glücklich! Es hat sich wirklich alles ganz gut eingespielt mit den beiden Kids, auch wenn ich alleine mit ihnen bin klappt es gut. Liegt sicher auch daran, dass ich wie oben beschrieben nun ein bisschen eine andere Einstellung zum Trotzen hab. Es kommt nicht mehr so oft vor und wenn, dann weiß ich, dass er einfach nicht anders kann und es nicht absichtlich macht. Das hilft ungemein. Und meine kleine Zuckermaus ist ja ohnehin noch so klein, solange ich ihre Grundbedürfnisse befriede lacht sie mich an, und wenn ich für sie Faxen mach dann bekomm ich lautes Gekicher – muss man einfach lieben!

Sportlich hab ich endlich auch wieder mit dem Cardio begonnen!! Vorerst mal nur daheim am Ergometer, aber das ist das Einzige, was ich momentan mit Baby unterbringe. Eigentlich hätte ich damit ja schon vor dem Krafttraining beginnen können, aber was soll ich sagen, ich hatte einfach keine Lust :-D Aber besser spät als nie, oder?! Krafttraining wird auch immer intensiver, die Rektusdiastase hab ich ganz gut im Griff, bzw. weiß ich, wie ich den Bauch anspannen muss, um sie nicht schlimmer zu machen.

Wir als Familie

Ich würde sagen momentan rocken wirs! :-D Wir sind gut eingespielt und jeder hat ab und zu ein bisschen Auszeit. Max noch mehr als ich, da es einfach mit dem Stillen nicht anders möglich ist. Aber ich schaffs ca. 1x pro Woche für eine Stunde weg, zum Bäcker ums Eck, um meine Gedanken, Termine, Notizen, Pläne etc. zu sortieren und in Ruhe einen Kaffee zu trinken. Das tut unheimlich gut!

Die letzten Tage waren wir ein bisschen kränklich – Oliver bringt immer alles von der Tagesmutter mit heim, bekommt es aber selbst nicht (er wird mir auch langsam etwas unheimlich, haha). Wir hatten also einen Magen-Darm-Virus, aber der sollte nun auch ausgestanden sein.

Nun kommt also der Advent und ich freu mich unheimlich darauf!! Ich mag ihn immer, aber heuer ist er nochmal um etwas Besonderer – Oliver bekommt diesmal erstmals richtig alles mit, und eine kleine Reise haben wir auch geplant. Mehr dazu dann im nächsten Update!! Habt es schön!!

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*Affiliate Link – dh ich bekomme einen geringen Betrag gutgeschrieben, wenn du über diesen Link einkaufst. Für dich kostet der Artikel selbstverständlich nicht mehr! 

{Clean Eating} Wintersalat mit karamellisiertem Kürbis und Granatapfel

Vor Kurzem hab ich diesen Salat auf Instagram gepostet, und nachdem der Wunsch nach dem Rezept ein paar Mal kam, gibt es das heute hier für euch!! Der Wintersalat ist relativ spontan entstanden. Ich hatte einen Granatapfel gekauft für mein Müsli, Kürbis war noch übrig und der Mangold hat mich auch angelacht… alles kombiniert mit proteinreichem Quinoa und einem leckeren Dressing, und schon hat man eine schnelle, vitaminreiche Mahlzeit – momentan tauchen überall Keksrezepte auf, da finde ich so einen Salat zwischendurch richtig erfrischend.

Wintersalat mit karamellisiertem Kürbis und Granatapfel

{Clean Eating} Wintersalat mit karamellisiertem Kürbis und Granatapfel

Zutaten für 4 Portionen
Die Mengenangaben sind sehr grob, die kann man je nach Geschmack und Vorlieben anpassen.

1 Tasse (á 250ml) Quinoa, ungekocht
1 kleiner Kürbis (eigentlich egal welcher, ich hatte einen Heart of Gold)
1/2 Granatapfel
1/2 Bund Mangold
4 EL Kürbiskerne
2 EL Honig
Fürs Dressing:
30ml Apfelessig
40ml Olivenöl
40ml Granatapfelsaft
Ingwer
Knoblauch
Salz
Pfeffer

Zubereitung

  • Quinoa spülen und mit der doppelten Menge Wasser (also 500ml) in einem Topf zum Kochen bringen. Die Hitze reduzieren und mit geschlossenem Deckel ca. 10 Minuten köcheln lassen, bis das Wasser aufgesaugt ist. Beiseite stellen und abkühlen lassen.
  • In der Zwischenzeit den Kürbis in dünne Scheiben schneiden und wenn nötig die Schale entfernen. (Ich hab das erst nach dem Kochen gemacht, das geht also auch) Eine Pfanne erhitzen, etwas Honig darin erwärmen und die Kürbisscheiben nacheinander von beiden Seiten karamellisieren. Die Scheiben müssen dazu eher dünn sein, damit sie gut durch werden. Optional kann man sie auch vorher in einem Topf mit etwas Wasser weich kochen, und dann nur noch final in der Pfanne karamellisieren. (Ich hab die erste Hälfte ohne vorkochen gemacht, die zweite Hälfte dann mit, das ging schneller, und die Gefahr, dass sie in der Pfanne verbrennen ist geringer)
  • Den Mangold schneiden und mit etwas Wasser erhitzen. Ein paar Minuten köcheln lassen und zur Seite stellen.
  • Die Kerne aus dem Granatapfel entfernen. Ich mache das in einer Schüssel unter Wasser, das macht am wenigsten Mist in der Küche.
  • Für das Dressing Essig, Öl und Saft vermischen und nach Belieben würzen.
  • Nun alles auf den Tellern anrichten – ich habe ein Bett aus Quinoa gemacht, den Mangold darauf gegeben, die Kürbisspalten drüber verteilt und die Granatapfel- und Kürbiskerne darüber gestreut. Das Dressing auf die Teller verteilen und servieren.

Wintersalat mit karamellisiertem Kürbis und Granatapfel

Das Rezept sieht hier sehr lange aus, das liegt aber nur an den vielen Kommentaren. Der Wintersalat ist wirklich schnell gemacht und hat auch Max geschmeckt, der zuerst eher skeptisch war :-) Vor allem der karamellisierte Kürbis war ein Hit, den wird’s hier sicher noch öfter geben in nächster Zeit!

Esst ihr im Winter auch gerne Salate? Habt ihr einen Favoriten oder eine Lieblingszutat?

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{Mamaness} Workout #33

#fitfriday ist wieder und es gibt ein neues Mamaness Workout für euch!! Ich hab nun endlich auch wieder mit dem Ausdauertraining angefangen und sitze zumindestens ein bisschen am Ergometer – nicht meine liebste Art, aber mit Baby ganz gut möglich. Ich merk auch, dass der Sport mir wirklich wirklich gut tut! Danach fühl ich mich immer super, egal ob ich vorher müde war, oder grantig. Das heutige Workout ist ein Ganzkörperworkout, teilweise mit Baby. Für die anderen Übungen legt das Baby einfach neben euch, Helena liebt es mir zuzuschauen und unterhält sich immer prächtig mit mir (ich mach ja auch brav Faxen, zieh lustige Gesichter und erzähl ihr was :-))

Wichtig: in allen Übungen wird der Bauchnabel und der Bereich darunter nach innen gezogen – das aktiviert den Beckenboden! Disclaimer: vor allem während und nach einer Schwangerschaft immer auf den Körper achten und gegebenenfalls mit einem Arzt Rücksprache halten wie viel Sport im individuellen Fall in Ordnung ist. Dieses Workout kann auch bei bestehender Diastasis recti (Spalt zwischen den Bauchmuskeln) gemacht werden – unbedingt auf den Bauchnabel achten.

Mamaness Workout # 33

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1. Rad fahren
Rückenlage, die Arme liegen neben dem Körper am Boden. Die Beine abwinkeln und vom Boden anheben. Ein Knie zur Brust ziehen, gleichzeitig das andere Bein vom Po weg bewegen und dann beides abwechseln – als würde man Rad fahren, nur im Liegen. Die Füße berühren dabei nie den Boden sondern streifen immer knapp darüber, so wird die Bauchspannung gehalten. Die Bewegung ist langsam und kontrolliert (ohne Schwung)
1 Minute

2. Fliegende
Rückenlage, die Beine sind aufgestellt, die Arme liegen ausgestreckt auf Schulterhöhe neben dem Körper und halten ein leichtes Gewicht. Nun die Arme gestreckt nach oben vor der Brust zusammen führen und wieder bis knapp zum Boden absenken. Wiederholen.
15 Wiederholungen

3. Rektusdiastase Planke
(Optional: Das Baby rücklings ans Ende der Matte legen.) In den Vierfüßlerstand gehen, also auf die Arme und Knie stützen, der Rücken ist gerade, die Knie sind im rechten Winkel. Nun die Knie vom Boden abheben. Dabei werden automatisch die kleinen Muskeln rund um die Wirbelsäule angespannt und gekräftigt. Den Nabel nach innen ziehen um den Beckenboden zu aktivieren. So lange halten wie möglich, Pause, nochmal. (3-5x)

4. Baby-Frontheben
Aufrecht stehen, mit beiden Händen das Baby (oder ein anderes Gewicht) halten, die Arme vor dem Körper (leicht abgewinkelt). Das Baby anheben so weit es geht und langsam wieder absenken. Die Schultern bleiben dabei hinten und unten, werden also nicht zu den Ohren hochgezogen! Der Rücken bleibt gerade.
10 Wiederholungen

5. Rotationen
Aufrechter Stand, Füße schulterbreit entfernt, Knie in einer Linie mit den Füßen. Mit beiden Händen das Baby (oder ein anderes Gewicht) halten, die Arme vor dem Körper (leicht abgewinkelt). Den Oberkörper (also alles oberhalb der Hüfte) zur Seite rotieren, kurz halten. Wieder zur Mitte zurück und auf die andere Seite wiederholen. Die Hüfte bleibt stabil, der Rücken gerade, die Schultern unten (nicht zu den Ohren ziehen)
5 in jede Richtung

Viel Spaß beim Trainieren!! Falls ihr über das Workout twittert/instagrammed/etc. würde ich mich freuen, wenn ihr den Hashtag “#Mamaness” verwendet. So können wir immer sehen, das wir nicht alleine trainieren! ;-)

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