{Clean Eating} Schoko Fudge Riegel

Kann sich noch jemand an meine Lebkuchen-Fudge-Riegel erinnern? Mmmmh, ein Traum im Winter!! Ich hab nun schon öfter Riegel mit mehreren Schichten gemacht, das hat einfach immer irgendwas „besonderes“. Nachdem ich momentan in der Stillzeit nur Schokolade essen könnte (was das Baby aber unrund macht – erwiesenermaßen!), habe ich nach einer gesunden Alternative gesucht. Die entstandenen Riegel waren superschnell weg hier im Haus, ich habs nicht mal geschafft ein tolles Foto zu machen – daher müsst ihr heute mit weniger guten Fotos auskommen, aber ich verspreche, das Rezept ist es wert nachgemacht zu werden!

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{Clean Eating} Schoko Fudge Riegel

Zutaten für 12 Riegel (je nach Größe)

200g / 1 Tasse Medjool Datteln, entkernt
70g / 3/4 Tasse Nüsse
20g / 1/4 Tasse ungesüßtes Kakaopulver
2 reife Bananen
4 EL Nussmus
2 EL Honig

*Ich hab Mandeln und Walnüsse verwendet, klappt aber mit allen Nüssen.

Zubereitung

  • Die Datteln in einer Schüssel mit Wasser für mindestens 30 Minuten einweichen, dann das Wasser abseihen.
  • Datteln, Nüsse und die Hälfte vom Kakaopulver in einer Küchenmaschine mixen, bis sie eine homogene Masse bilden. Diese Mischung nun gleichmäßig in eine vorbereitete Form streichen. (Meine Form ist ca. 20x10cm)
  • Nun die Bananen schälen und mit dem Nussmus, dem restlichen Kakao und dem Honig in der Küchenmaschine  zu einer gleichmäßigen Creme verarbeiten. (= Fudge)
  • Das Fudge auf die Riegel streichen und mindestens 30 Minuten einfrieren.
  • Vor dem Genießen im Kühlschrank weich werden lassen.

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Die Riegel schmecken super und wenn man nicht weiß, was drin ist, dann glaubt man gar nicht wie gesund sie sind!! Portabel sind sie nur bedingt, wenn ihr was zum Mitnehmen sucht empfehle ich die klassischen, selbstgemachten Müsliriegel.

Wer Zucker sparen möchte, kann den Honig auch komplett weg lassen – die Riegel schmecken auch dann süß durch die Bananen und Datteln. (Vor allem auch für Kinder eine tolle Option, oft fällt es ihnen gar nicht auf!) Sie sind dann quasi zuckerfrei, nur noch der Fruchtzucker ist enthalten. (Was für mich nicht zuckerfrei ist, oft aber so verkauft wird :-))

Mögt ihr Desserts mit mehreren Schichten? Findet ihr die auch so „fancy“? :-)

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{Mamaness} Workout #39 Hotpant Popsch

Letztens hab ich mich im Spiegel gesehen und mir gedacht: „Hui, mein Popsch ist auch nicht mehr das was er mal war“ – in der Schwangerschaft und Stillzeit ist ja alles weicher, das Bindegewebe gibt nach und alles hängt ein bissl mehr. Was ok für mich ist, aber soweit man mit Sport gegenwirken kann, möchte ich das auch machen. Daher hab ich den Fokus heute auf den Popo gesetzt, die Hotpant Saison ist nicht mehr weit (ok, die wenigsten Mamas tragen gerne Hotpants, ist wohl auch nicht sooo praktisch in der Sandkiste, hihi, aber ihr wisst was ich meine…)

Wichtig: in allen Übungen wird der Bauchnabel und der Bereich darunter nach innen gezogen – das aktiviert den Beckenboden! Disclaimer: vor allem während und nach einer Schwangerschaft immer auf den Körper achten und gegebenenfalls mit einem Arzt Rücksprache halten wie viel Sport im individuellen Fall in Ordnung ist. Dieses Workout kann auch bei bestehender Diastasis recti (Spalt zwischen den Bauchmuskeln) gemacht werden, sofern bei den Übungen nicht anders angegeben – unbedingt auf den Bauchnabel achten.

Mamaness Workout # 39 Hotpant Popsch

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1. Step Ups mit Baby
Aufrechter Stand vor einer Stufe (oder wie bei mir einem Kindersessel), in den Händen ein Gewicht (in meinem Fall mein Baby), vor der Brust gehalten. Mit einem Bein auf die Stufe steigen und das Bein strecken, gleichzeitig das zweite Knie nach oben bringen, dann die Bewegung langsam und kontrolliert umkehren. Mit der zweiten Seite wiederholen. Das Gewicht wird „nur“ gehalten diesmal.
10 Wiederholungen pro Seite

2. Tiefe Kniebeugenschritte
Schulterbreiter Stand, Arme hängen locker nach unten, Rücken gerade (optional liegt das Baby neben deinen Füßen auf der Matte). Die Knie beugen, die Hüfte zurück schieben, den Po Richtung Boden führen. Der Rücken bleibt gerade, und die Knie bleiben hinter den Zehenspitzen (Gewicht ist auf den Fersen). Nun das Bein, das näher zum Baby ist heben und über das Baby steigen (so, dass auch der zweite Fuß noch Platz daneben hat). Nun das zweite Bein nachziehen, du stehst nun auf der anderen Seite des Babies. Das war eine Wiederholung. Nun gehts zurück, auf die andere Seite. (Wer kein Baby hat, steigt einfach über eine Flasche, ein zusammengerolltes Handtuch…)
10-15 Wiederholungen

3. Polift
Ausgangsposition ist der Vierfüßlerstand, der Rücken ist gerade. Nun das linke Bein nach hinten strecken und am Knie abwinkeln, so das die Fußsohle Richtung Ferse zeigt, der Oberschenkel ist parallel zum Boden. Nun die Sohle Richtung Decke ziehen, die Kraft kommt aus dem Po, die Hüfte bleibt gerade (die Bewegung ist nur ganz klein, siehe Bild).
10-15 Wiederholungen pro Seite

4. Fire Hydrant
Ausgangsposition ist der Vierfüßlerstand, der Rücken ist gerade. Nun das linke Bein zur Seite anheben, die Kraft kommt aus dem Po, die Hüfte bleibt so gerade wie möglich (die Bewegung ist nur ganz klein, siehe Bild). Bis kurz vorm Boden absenken, und wiederholen.
10-15 Wiederholungen pro Seite

5. Wandsitzen mit Zusatzgewicht
Mit dem Rücken zur Wand etwa einen Schritt entfernt stehen, Füße hüftbreit auseinander, die Arme halten ein Zusatzgewicht vor der Brust. Mit geradem Rücken an die Wand lehnen und hinunter rutschen, bis die Hüfte und Knie im 90 Grad Winkel sind, die Füße bleiben wo sie sind. Den Rücken vollständig an die Wand pressen, kein Hohlkreuz machen. Position halten, so lange es geht, beim nächsten Mal steigern. (Leichter ist diese Übung ohne Zusatzgewicht, und noch leichter, wenn man die Hände auf den Oberschenkeln abstützt) – Ich lehne hier an einem Kasten, und mit zappelndem Baby ist das doppelt anstrengend, ich kanns also mit Baby viel kürzer halten als ohne :-)

Viel Spaß beim Trainieren!! Falls ihr über das Workout twittert/instagrammed/etc. würde ich mich freuen, wenn ihr den Hashtag “#Mamaness” verwendet. So können wir immer sehen, das wir nicht alleine trainieren! ;-) Lasst uns die Hotpant rocken!!

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{Family} 7 Monate mit 2 Kindern

Seit Wochen sag ich: ach, ein halbes Jahr ist sie alt, und plötzlich sind es 7 Monate! Eine unglaublich anstrengende Zeit liegt hinter uns, ich hoffe, die ist jetzt bald vorbei und es wird wieder etwas leichter… aber lest selbst:

Der große Bruder

Momentan ist eine extrem schöne Zeit mit ihm!! Wenige „Trotzanfälle“, viel Kooperation von beiden Seiten und so viel Neues, das er kann. Er kann plötzlich (eine kurze Weile) still sitzen und liebt es, Puzzle zu bauen. Die für 4+, mit 20 oder mehr Teilen. Hätte ich vor ein paar Wochen nicht für möglich gehalten. Natürlich ist er trotzdem einer, der sich gerne viel bewegt und auch mal im Kreis herum läuft, nur um zu laufen, aber immerhin, er kann auch sitzen.

Außerdem singt er und erfindet eigene Wörter und Geschichten, es ist einfach großartig! (Ich hab übrigens einen neuen Kindermund Beitrag geschrieben – die besten Aussagen zwischen 2 und 2,5 Jahren. Leseempfehlung!)

Schlafen war in letzter Zeit ein bisschen eigenartig – wir schlafen ja immer noch gemeinsam mit ihm ein und gehen dann raus, wenn er schläft. Meist hat er da gut durchgeschlafen, manchmal (vor allem wenn er krank war oder so) mussten wir nochmal hin oder haben teilweise bei ihm geschlafen. Nun steht er plötzlich fast jede Nacht bei mir oder liegt sogar schon neben mir. Meist reicht es, wenn wir ihn wieder zurück in sein Bett begleiten und wieder warten, bis er eingeschlafen ist. Er will auch nicht bei uns im Ehebett liegen bleiben, wo ja Helena auch bei mir schläft, anscheinend braucht er nur kurz Nähe und die Sicherheit, dass wir noch da sind. Unter tags macht er meist noch brav einen Mittagsschlaf von ca. 1h – den braucht er dringend und ich bin sehr froh, dass er ihn macht. Leider nicht, wenn ich mit den Kindern alleine bin, da macht er dann durch und fällt um 18h ins Bett – damit hab ich mich mittlerweile auch schon abgefunden.

Sonst eigentlich nichts Neues, momentan ist es einfach schön, ihn die Welt entdecken zu sehen!

Die kleine Schwester

Ein Beitrag geteilt von Ulli (@fitgluecklich) am

Meine kleine Maus, wo fang ich denn an… ich glaube ja, sie hatte im letzten Monat einfach einen Megaschub und zahnt, es war nämlich unglaublich anstrengend mit ihr! Wir waren nachts stündlich wach zum stillen, und unter Tags hat sie auch wenig geschlafen. Dafür umso mehr geraunzt. Sie hat sehr viel Nähe gebraucht und ließ sich so gut wie nicht weg legen. Ich hätte ja auch auf Zähne getippt, aber bisher hat sich noch keiner blicken lassen. (Oliver hatte in dem Alter schon 2)

Ich hoff ich verschrei es jetzt nicht, aber ich hab das Gefühl, jetzt wird es langsam etwas besser. Unter Tags schläft sie oft 2h am Vormittag, nachmittags dann nur ihren Powernap. Nachts war noch nicht wirklich besser, da war eher Dauergenuckel angesagt, weil sie leider auch verkühlt ist. Ich denke sie braucht halt die Flüssigkeit und vor allem die Nähe – sobald ich mich einen Meter weg bewege wacht sie auf. Wobei, jetzt liegt sie gerade neben und nicht auf mir, das ist ja schon mal ein Fortschritt :-) Ich hab gerade nochmal nachgelesen, Oliver hat in dem Alter schon besser geschlafen. Und ich weiß, man soll seine Kinder nicht vergleichen, aber man macht es trotzdem, ist einfach so.

Sie hat dieses Monat nun endlich die Beikostreife gezeigt und wir haben mit dem BLW begonnen (genau wie bei Oliver damals). Brei haben wir kurz probiert, sie öffnet aber nicht den Mund, sondern will lieber den Löffel selbst halten (auch, wenn wir ihr einen eigenen in die Hand geben!). Und wenn ich doch mal Brei in den Mund bekommen habe, hat sie sich arg verschluckt, mehr, als wenn ich ihr einfach etwas Essen in die Hand gebe. Also bleiben wir beim Bekannten Weg. Auch wenn der bei ihr wohl etwas länger dauern wird, aber wer weiß, vielleicht überrascht sie mich noch :-) Bisher ist jedenfalls nicht viel Essen im Kind gelandet was ich der Windel so entnehmen konnte.

Sie dreht sich, auch um die eigene Achse, und rutscht rückwärts, genau wie Oliver damals. Bin ja gespannt, ob sie krabbeln wird, er hat es ja ausgelassen.

Na gut, ich bin jedenfalls gespannt, wann wir hier wieder zu mehr Schlaf kommen werden – ich hoffe, ich kann schon im nächsten Rückblick positiv darüber schreiben!!

Die Mama

Ein Beitrag geteilt von Ulli (@fitgluecklich) am

Dieses Monat war ich etwas aus der Balance, wie ich auf Instagram auch schon erwähnt habe. Der langfristige Schlafmangel zehrt mittlerweile wirklich an mir, ich bin dauernd verkühlt und meine Nerven sind dünn. Ich nehm mir immer zu viel vor, brauch meine Arbeit nebenbei (den Blog hier, meine Kolumne etc.) aber einfach, um „ich“ zu bleiben, die Ulli, und nicht nur Mama. Wenn ich mal einen Tag mehr schlafe, weil ich früher ins Bett geh oder es schaffe, mich dazu zu legen wenn Helena unter Tags schläft (was sehr selten bis nie vorkommt), dann merk ich gleich, wie es mir besser geht… es ist also nur mehr eine Frage der Zeit!

Der Sport kommt manchmal etwas kurz, glücklicherweise zählt ja auch das Baby zu tragen als Sport. Ich schaff schon immer einige Übungen einzustreuen, und merke auch, dass es mir gut tut. Aber zu mehr reicht meine Energie noch nicht wieder aus. Da würde ich mich gern schon wieder selbst überholen, mehr tun, „reinbeißen“, aber ich weiß es besser und warte… die Zeit dafür kommt wieder.

Mit den Kindern ist es nach wie vor sehr schön, wie oben schon geschrieben, Oliver hat gerade so eine süße Phase!! Und wie die beiden gemeinsam lachen ist unbeschreiblich schön und jeden Schlafmangel wert!!!

Wir als Familie

Ein Beitrag geteilt von Ulli (@fitgluecklich) am

 

Der Schlafmangel macht sich im Alltag natürlich manchmal bemerkbar, auch Max schläft oft wenig, weil er sich zu Oliver legt, wenn der aufwacht. Und dann muss er oft sehr zeitig arbeiten, und/oder spielt lange Eishockey. Aber so etwas ist normal und kommt in den besten Familien vor, solange man weiß, woran es liegt, wenn die Nerven blank liegen und darüber spricht, finde ich es ok. Und wir wissen ja: es ist alles nur eine Phase, und wir haben Glück, so viel Zeit gemeinsam verbringen zu dürfen. Auch, wenn wir uns dabei manchmal auf die Nerven gehen :-)

Wir sehen uns aber auch sehr oft an, und sind einfach nur glücklich, wie süß die beiden Kinder miteinander sind.

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10 Rezepte die du machen musst, wenn du krank bist

Diesen Winter bin ich so oft verkühlt wie nie – bei langfristigem Schlafmangel nutzt mir wohl mein ganzes gesundes Essen nix :-( Das viele krank sein hat mich zu diesem Beitrag inspiriert, und auch meine Kolumne über Ernährung bei Energieleben. Dort gibts nämlich gerade eine Serie über heimische Superfoods, die auch Erkältungen vorbeugen. Heute hab ich ein paar Rezepte gesammelt, die solche Superfoods beinhalten, das Immunsystem stärken und so schneller wieder fit machen! (Oder Erkältungen noch im Keim ersticken)

Was bei mir außerdem jetzt schon ein paar Mal geholfen hat: sobald etwas im Anflug ist (man also Kopfweh hat und die Nase etwas rinnt) viiiiiel trinken! Nämlich wirklich 4-5 Liter pro Tag (Wasser oder Tee, oder auch Smoothies und Suppen, keine zuckrigen Getränke oder Kaffee). Das spült den Körper durch und hilft, die Krankheit gleich wieder auszuspülen. Hat wie gesagt jetzt schon mehrmals geklappt, wird es wahrscheinlich nicht immer, aber einen Versuch ist es wert. (Das Wasser kann natürlich auch aromatisiert sein, meine liebsten Rezepte für den Winter hab ich hier schon mal verbloggt.)

  1. Hunky Heartbeet Cabbage Soup
    Allein wegen der schönen Farbe muss man diese Suppe schon nachmachen, aber auch die Zutaten sind toll! Jetzt im Winter ist auch die beste Zeit rote Rüben zu essen, und das enthaltene Eisen ist nicht nur für uns Mamas gut.
  2. Ingwer Zitronen Limonade
    Die mach ich nicht nur wenn wir krank sind, sondern auch zwischendurch gerne, daher steht sie gleich am Anfang hier. Viel Vitamin C, entzündungshemmender Ingwer, volle Nährstoffpower durch die Melasse – und er schmeckt lecker!
  3. Raw Pressed Ananas Saft
    Ich hab keinen Entsafter, aber für dieses Rezept würd ich mir glatt einen kaufen – klingt unglaublich lecker, und wieder ist er dabei, der gesunde Ingwer.
  4. Petersilien-Smoothie
    Ihr seht, das Bild ist sehr sehr alt, nämlich aus 2012, da hab ich den Smoothie das erste Mal gemacht. Zugegeben, mit der Petersilie hat er mir damals etwas gewöhnungsbedürftig geschmeckt. Mittlerweile kenn ich das aber schon, und nachdem ich weiß, wie gesund die Petersilie ist, schmeckt er mir gleich doppelt gut!!
  5. Hühnersuppe mit Gemüse
    Das bräuchte eigentlich gar keinen Link oder, das ist selbsterklärend? Hühnerteile in Wasser kochen, Gemüse nach Wahl dazu geben (und ebenfalls kochen), nach Belieben würzen und fertig. Kein Geheimtipp mehr, wird aber trotzdem noch zu selten gemacht :-) (Und verlinkt hab ich trotzdem, zur Sicherheit!)
  6. Gesunde Pizza
    karfiol, teig, pizza, cauliflower, crust, cheese, käse, clean eating, fitundgluecklich.netEsst ihr auch gerne Pizza wenn ihr krank seid? Bei uns war das früher Standard – den ganzen Tag auf der Couch, mit Tee, Pizza und Fernsehen. So sieht das hier mit Kindern nun nicht mehr aus, Fernseher haben wir gar keinen mehr (ehrlich!) und auch die Pizza ist gesünder geworden.
  7. Kürbis-Karotten-Suppe mit Ingwer
    Auch hier ist Ingwer drin, ohne den geht bei Erkältungen gar nix! Die Suppe schaut am Bild recht dickflüssig aus, ich mag das so, kann aber natürlich auch flüssiger gemacht werden.
  8. Schnupfen-Wickel
    Bei Anja hab ich dieses Hausmittel entdeckt und ja, streng genommen isst man hier nichts, aber Rezept ist es trotzdem ein bisschen, daher nehm ich es hier mit rein. Ich mach ja immer Topfenwickel gegen mein Halsweh und stopf mir über Nacht Zwiebel in die  Socken, warum also nicht mal Erdäpfel mit Kren. Hab das gestern ausprobiert und es hat schön gebrannt, und immerhin fühl ich mich heut nicht schlechter (besser halt auch nicht wirklich, aber ja, der Schlaf…).
  9. Green Smoothie Immune Boostergreen smoothie, immune booster, clean eating, fitundgluecklich.netUnd noch ein Smoothie, wie gesagt ist viel trinken bei einer Erkältung das A&O. Der Name ist hier Programm, das Immunsystem wird angekurbelt und die Erkältung hat wenig Chance!
  10. Selbstgemachte NutellaJa, richtig gelesen, das geht auch in gesund!! Ebenfalls vor vielen Jahren hab ich ein Rezept für diesen leckeren Schoko-Haselnuss-Aufstrich verbloggt. Und nachdem Flüssigkeit zwar wichtig ist beim krank sein, ein bisschen Soul Food aber auch dazu gehört, darf die Nutella hier in der Liste nicht fehlen (auf Brot, oder mit dem Löffel gegessen, krank ist alles erlaubt :-))

So, ich schlürf dann mal weiter meine Hühnersuppe und hoffe, es kommt bald der Frühling (und, dass ich bald mal wieder mehr schlafen darf!!). Was esst ihr am liebsten, wenn ihr krank seid?

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{Mamaness} Workout #38 Happy Happy Baby

Na, wer befolgt fleißig meinen Trainingsplan? :-) Wer damit zu wenig hat, oder neuen Workout-Stoff braucht, für den hab ich heute wieder ein neues Workout!! Hat Spaß gemacht die Fotos zu machen und Helena hatte so viel Freude beim Training, dass es heute einfach „Happy Happy Baby“ heißt!! Es ist ein Ganzkörpertraining mit einigen fortgeschrittenen Übungen, die Anfängerversion hab ich euch jeweils dazu geschrieben.

Wichtig: in allen Übungen wird der Bauchnabel und der Bereich darunter nach innen gezogen – das aktiviert den Beckenboden! Disclaimer: vor allem während und nach einer Schwangerschaft immer auf den Körper achten und gegebenenfalls mit einem Arzt Rücksprache halten wie viel Sport im individuellen Fall in Ordnung ist. Dieses Workout kann auch bei bestehender Diastasis recti (Spalt zwischen den Bauchmuskeln) gemacht werden, sofern bei den Übungen nicht anders angegeben – unbedingt auf den Bauchnabel achten.

Mamaness Workout # 38 Happy Happy Baby

1. Pendel
Aus dem Stand mit den Händen in einiger Entfernung von den Füßen am Boden abstützen, so dass der Körper ein A bildet. Nun einen Fuß vom Boden abheben. Den Fuß wieder aufsetzen und gleichzeitig den anderen heben, so dass eine Springbewegung entsteht (die Füße sind nur kurz gleichzeitig vom Boden, wie auf dem zweiten Bild)
Optional kann das Baby unter dir liegen.
50x (25 je Seite)

2. Seitliche Planke
Auf die linke Seite stützen und den rechten Fuß auf den linken legen, die Beine sind gestreckt. Den oberen Arm in die Hüfte stützen oder ausgestreckt auf den Oberschenkel legen. Der Körper soll von den Schultern zu den Fersen eine gerade Linie bilden, und die beiden Schultern bzw. Hüftknochen sollen übereinander liegen (also weder nach vorne noch nach hinten gekippt) – Anfänger beginnen mit den Knien am Boden, Beine abgewinkelt (kleinerer Hebel)
20 Sekunden halten – 2x je Seite

3. Breite Kniebeuge mit Baby hochheben
Etwas mehr als schulterbreiter Stand, Arme hängen locker nach unten, Rücken gerade, zwischen den Füßen liegt das Baby. Den Po Richtung Boden führen, die Knie beugen. Der Rücken bleibt gerade, und die Knie bleiben hinter den Zehenspitzen (Gewicht ist auf den Fersen). Das Baby nehmen, Po und Oberschenkel anspannen und wieder nach oben drücken, zurück in die Ausgangsposition – dem Baby ein Bussi geben :-). Bei der nächsten Wiederholung das Baby wieder ablegen.
10 Wiederholungen

4. Baby drücken
Rückenlage, die Beine sind aufgestellt. Das Baby mit beiden Händen über der Brust halten. Nun das Baby nach oben drücken, kurz halten und wieder absenken (ev. dem Baby ein Bussi geben bei jeder Wiederholung; wie Bankdrücken) Wichtig dabei ist, den Bauchnabel aktiv nach innen zu ziehen.
10 Wiederholungen

5. Schulterliegestütz
Aus dem Stand mit den Händen in einiger Entfernung von den Füßen am Boden abstützen, so dass der Körper ein A bildet. Nun die Arme beugen und die Nase Richtung Boden bringen. Wieder nach oben drücken und wiederholen. Optional kann das Baby unter dir liegen.
10x

Viel Spaß beim Trainieren!! Falls ihr über das Workout twittert/instagrammed/etc. würde ich mich freuen, wenn ihr den Hashtag “#Mamaness” verwendet. So können wir immer sehen, das wir nicht alleine trainieren! ;-)

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{Reisen mit Kind} Verwöhnregion Walchsee

Im Jänner haben wir uns in den Zug gesetzt und sind für ein paar Tage nach Tirol gefahren. Perfektes Timing hatten wir, Sonnenschein und viel viel Schnee, ein richtiges Winterwunderland! Heute erzähl ich euch ein bisschen über unseren Kurzurlaub und hab auch viele viele Fotos mitgebracht.

Walchsee

„Kaiserwinkl“ heißt die Region um den Walchsee, mit den Orten Kössen, Walchsee, Schwendt, und Rettenschöss. Umgeben von hohen Bergen, mit einem Badesee im Tal eine perfekte Urlaubsregion!!

Im Sommer kann man natürlich baden und wandern, aber auch im Winter gibt es zahlreiche Gründe hierher zu kommen! Es gibt ein langes Loipennetz, wir haben stundenlang die Langläufer beobachtet, Oliver war fasziniert. Hier in den Bergen gibt es natürlich auch Skilifte, die wir bei diesem Besuch allerdings nicht genutzt haben.

Der See war zugefroren und unter einer dicken Schneedecke versteckt. Max war ganz enttäuscht seine Eislaufschuhe nicht mitgehabt zu haben und verwundert, dass dort keiner am Eis läuft. (Es gibt aber einen Natureislaufplatz im Ort Walchsee.) Seht ihr ihn auf den Fotos, den See? Nein? Ich hätte ihn auch nicht gesehen. (Am Bild unten verrät vielleicht der kleine Holzsteg, dass hier im Sommer Wasser fließt, der See ist dann hinter den niedrigen Pflanzen versteckt)

Uns hat es gereicht, durch die tolle Winterlandschaft zu spazieren, ein bisschen zu rodeln (die Rodel konnte man kostenfrei im Hotel ausborgen) und im Schnee zu spielen. Manchmal braucht man nicht viel zum Glücklichsein…

Besonders gefreut hat mich das Ballon-Event, dass zufällig zeitgleich mit unserem Besuch stattgefunden hat! Wir haben also am Sonntag den Ballons beim Starten zugesehen und sie dann staunend beobachtet, als sie über uns hinweg geflogen sind. Egal wohin man geschaut hat, der Himmel war voller Ballons – magisch!

Verwöhnhotel Seehof

Gewohnt haben wir im Hotel Seehof*, einem Familienhotel der Familie Münsterer. Dort sind Kinder gern gesehene Gäste (anders im zugehörigen Hotel Panorama, welches nur den Erwachsenen vorbehalten ist) und es gibt auch zahlreiche Angebote für die Kleinen.

Gleich als Erstes hab ich mir den Kinderspielraum angeschaut. Man findet dort alles was das Kinderherz begehrt, inkl. einer Rutsche und einer Kletterwand. Neben allerlei „Material“ zum Austoben, gibt es auch kleine Tische und Bastelmaterial. Nach Absprache können die Kindern auch betreut werden. (ab 4 Jahren) Wir waren allerdings immer alleine dort, alle anderen waren wohl Ski fahren. Auch gut, so konnte mich keiner schief anschauen, wenn ich auch gerutscht oder durch den Raupentunnel gekrochen bin (ein tolles Workout!)

Neben dem Kinderspielraum mit Aussicht auf den Spielplatz und die Berge, gibt es auch eine Schwimmbad extra für Kinder! Mit Babybecken, Wellenrutschen und riesiger Röhrenrutsche ein Traum zum Austoben (mit tollen Lichteffekten). Auch dort ist die Aussicht wieder phänomenal und ich schaute während unseres Aufenthalts glaube ich hauptsächlich aus dem Fenster :-)

Für die Erwachsenen gibt es noch einen ruhigeren Schwimmbereich, den hab ich allerdings nur für euch fotografiert – ich war auch lieber rutschen drüben im Kinderbereich! Was ich mir noch angeschaut hab: die Familiensauna! Mit Bildschirmen, um die Kinder mit kindgerechten Serien zu unterhalten, damit die Eltern entspannen können. Für unsere Kinder noch nichts, aber wenn sie älter sind kann ich mir das gut vorstellen.

Was Oliver aber am allermeisten gefallen hat: der Fitnessraum! Der besteht nämlich aus einem Geräteraum mit Laufbändern, Ergometern und Fitnessgeräten, und einem zweiten Raum für Gruppenstunden. Dort gibt es in einer Ecke einen ganzen Haufen große Gymnastikbälle, und in die hat er sich gleich mal verliebt, mein kleiner Ballspieler. Wir haben also viel Zeit dort verbracht und so mehr trainiert, als wir uns eigentlich vorgenommen hatten. (Unter anderem auch die Balance – und ich hab erschreckt festgestellt, wie schwach meine Rumpfmuskulatur nach der Geburt immer noch ist.)

Gewohnt haben wir in einem einfachen Komfortzimmer und das hat vollkommen ausgereicht. Helena hat bei mir im Bett geschlafen und Oliver hatte sein eigenes Bett (ein Gitterbett – lustig eigentlich, dass er daheim nie in so einem geschlafen hat, sondern zuerst auch bei mir und dann gleich auf seiner Matratze, und es jetzt im Urlaub ganz toll findet!). Das Zimmer war ausreichend groß und gemütlich, und in Wahrheit verbringt man ja ohnehin nicht viel Zeit dort.

Als Foodblogger sollte ich vielleicht noch das Essen erwähnen. Wir haben uns für Vollpension entschieden, da das mit Kindern einfach praktikabler ist, wenn man nicht Skifahren ist unter tags. Zum Frühstück und Mittags gab es jeweils ein tolles Buffet, Abends dann á la carte. Uns hats sehr gut geschmeckt, und im Gegensatz zum Dachsteinkönig, hat Oliver auch ordentlich reingehauen (es gab keinen Spielplatz im Essbereich – in diesem Alter wirklich noch ein Vorteil!) Auch Helena hat in diesem Urlaub das Essen für sich entdeckt!! Sie hatte einen eigenen Hochstuhl und hat auf einmal angefangen sich sehr für unser Essen zu interessieren. Seitdem isst sie also mit! Beim Abendessen muss ich noch erwähnen, dass es das von 19:00-20:30h gibt – für uns sehr spät, da die Kinder normal gegen 19h schlafen gehen (und im Urlaub tendenziell noch früher müde sind). Der kleine Bub am Nebentisch ist überhaupt gleich vor dem Essen auf der Bank eingeschlafen, und blieb die darauffolgenden Abende gleich in seinem Bett. Hier besteht also noch Verbesserungsbedarf.

Auch mit älteren Kindern ist das Hotel übrigens interessant, es gibt nämlich nicht nur einen Teenie Club, sondern auch Reitmöglichkeiten, Fußballcamp, eine Indoor-Beachvolleyball- und Tennishalle, Bowlingbahnen uvm.

In der Nähe

Wir kamen mit dem Zug in Kufstein an, daher ist das meine erste Erwähnung. Bei der Rückfahrt hatten wir etwas Zeit und sind ein bisschen herumspaziert, eine nette kleine Stadt und sicher einer genaueren Betrachtung wert!

Auch St. Johann und Kitzbühel sind nicht so weit und sicher einen Ausflug wert (zum Beispiel zur Streiff zum nächsten Skirennen?!)

Innsbruck ist übrigens gar nicht so nahe – meine Freundin wohnt dort und ich dachte hey, super, ich bin in Tirol, sie wohnt dort, wir treffen uns. Ohne Auto am Wochenende allerdings gar nicht so einfach umzusetzen, wir haben das Treffen nun auf Wien verschoben, das ist einfacher ;-)

Das war sicher nicht unser letzter Besuch in Tirol, nun interessiert uns natürlich auch, wie es ist im Walchsee zu baden!

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*In freundlicher Zusammenarbeit mit dem Hotel Seehof! Vielen Dank für die (teilweise) Einladung!

{Clean Eating} Mousse au Chocolat

Dieses Rezept für gesundes Mousse au Chocolat ist ursprünglich schon 2012 hier am Blog erschienen – es ist aber nach wie vor ein Klassiker hier bei mir! Nachdem ich nun für einen Presseartikel ohnehin neue Fotos davon machen musste, dachte ich, ich könnte die hier am Blog gleich austauschen. Und nachdem das Rezept so einfach und lecker ist, wollte ich es aus dem Archiv kramen und euch nochmals daran erinnern (bzw. es neuen Lesern erstmals zeigen)

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Leider ist ja die Angst vor Fett in vielen Köpfen nach wie vor verankert, auch wenn mittlerweile wissenschaftlich erwiesen ist, dass der Körper gesunde Fette braucht und diese (in Maßen) auch gesund sind. Und in der Avocado steckt ganz viel davon, nämlich ungesättigte Fettsäuren. Diese senken das „böse“ Cholesterin im Blut (LDL) und erhöhen gleichzeitig das „gute“ (HDL), und beugen so Arteriosklerose vor. Außerdem enthält die Avocado viele andere Nährstoffe, wie Vitamin E und Antioxidantien. Und wer bei Fett gleich ans zunehmen denkt: eigentlich ist eher das Gegenteil der Fall, man kann mit Avocados gut abnehmen! Ungesättigte Fettsäuren werden langsam verdaut und halten somit lange satt, und sie werden im Körper als langfristige Energiequelle verwendet, anstatt als Depotfett. (Ebenso wie z.B. bei Nüssen der Fall) Gut, nun aber endlich zum Rezept, dass so einfach ist, dass es fast gar nicht als Rezept durchgeht:

{Clean Eating} Mousse au Chocolat

Zutaten für 2 Portionen

1 (große) Avocado
15g ungesüßtes Kakaopulver (ca. 3 EL)
10g Ahornsirup (1 EL)

Die Mengen sind recht variabel, also ob die Avocado jetzt größer oder kleiner ist spielt nicht so die Rolle, am besten probiert ihr es aus, etwas mehr oder weniger der anderen Zutaten kann man auch verwenden, es klappt immer :-)

Zubereitung

  • Avocado teilen, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch mit einem Löffel in die Küchenmaschine löffeln.
  • Die anderen Zutaten dazu geben und gut durchmixen, bis keine Avocadostücke mehr drin sind und ein cremiges Mousse entstanden ist.
  • Am besten schmeckt das Mousse gekühlt.

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Habt ihr schon mal Avocado-Schoko-Mousse gemacht? Schmeckt es euch auch so gut wie mir?

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Wie Baby tragen fit macht

Wie ihr wisst, trage ich meine Kleine sehr viel (und habe auch den Großen viel getragen). Über das Grundbedürfnis des Babies und die Vorteile für die Bindung haben schon viele vor mir geschrieben (siehe Links ganz unten) – ich möchte heute auf den Fitness-Aspekt zu sprechen kommen, denn das Baby tragen macht fit! Und zwar nicht nur, wenn man, wie bei meinen Mamaness-Workouts trainiert, sondern schon alleine das Tragen an sich.

„Carrying an infant in arms without the use of a sling or other carrying device creates a 16% greater caloric burden…greater than even lactation.“ (Wall-Scheffler, C.M. et al 2007)

Tragen aktiviert Muskeln im ganzen Körper

Vorab ist zu sagen: das Baby muss unbedingt richtig eng eingebunden, bzw. die Tragehilfe richtig eingestellt werden! Je näher das Kind beim Körper ist, desto besser wird das Gewicht verteilt und die Wirbelsäule entlastet. Außerdem muss auf die Körperhaltung beim Tragen geachtet werden: die natürliche Krümmung der Wirbelsäule sollte erhalten bleiben. Dh man sollte weder einen Rundrücken machen, noch sich nach hinten neigen (um das erhöhte Gewicht vorne auszugleichen leider ein häufiger Fehler) und die Schultern sollten nicht nach vorne geschoben werden sondern aktiv nach hinten. Am besten ist auch, die Position des Kindes ab und zu zu wechseln – also einmal am Bauch tragen, einmal am Rücken, dann wieder auf der Hüfte. So werden Schmerzen durch Fehlhaltungen verhindert.

Stimmt die Körperhaltung, werden beim Tragen vor allem Muskeln im Rumpfbereich beansprucht – also Beckenboden, Bauch- und Rückenmuskulatur. Der Beckenboden sollte vor jedem Einbinden des Kindes aktiviert werden (wie ich auch bei meinen Workouts immer betone! Also Ausatmen und den Bauchnabel aktiv nach innen ziehen), um die Haltung zu unterstützen und die richtigen Muskeln anzusprechen. So werden diese Muskeln gestärkt, mit steigendem Gewicht des Kindes auch aufgebaut und Rückenschmerzen können sogar verbessert werden.

Auch Beine und Po werden trainiert, vor allem durch das zusätzliche Gewicht (das der Körper ja von der Schwangerschaft schon gewohnt ist – trägt man das Kind baut man diese Muskeln nicht wieder ab, sondern durch das wachsende Gewicht des Kindes ebenfalls weiter auf.)

Der Energieverbrauch ist wie gesagt schon vom Tragen alleine erhöht. Anfangs im Wochenbett reicht es, die empfohlenen Spaziergänge zu machen. Später kann man dann Übungen in den Alltag einbauen, wie zum Beispiel Ausfallschritte zu machen, wenn man von einem Raum zum anderen geht um etwas zu holen, Kniebeugen, wenn man kocht etc. Und dann können natürlich auch Workouts gemeinsam mit dem Baby gemacht werden, wie zum Beispiel meine Mamaness Workouts.

Mein Baby/Kind ist mir zu schwer, ich kann es nicht so lange tragen

Das ist einer der häufigsten Gründe, warum Babies (vor allem solche, die schon einige Monate alt sind) nicht mehr so viel getragen werden. Dabei ist die Lösung ganz einfach: so viel tragen wie geht, anfangs eben kurz, dann bauen sich die Muskeln nach und nach auf und es geht wieder länger! Das ist genau wie beim klassischen Fitnesstraining – anfangs kann man die 20kg gerade mal so heben, später wirken sie richtig leicht. Man muss nur wollen, genau wie beim klassischen Training.

Vorsicht  – Tragen kann auch Schaden

Aber Achtung: so gut das Tragen für den Körper sein kann, so viel Schaden kann es auch anrichten, wenn die Haltung falsch ist (sowohl für die Mutter, als auch für das Kind!). Daher betone ich nochmals, wie wichtig die richtige Haltung ist (es gibt online sehr viele Infos, oder eben auch Trageberatungen). Am besten ist es, sich die richtige Haltung gleich zu Beginn anzueignen und sie zu verinnerlichen… dann macht man es bei steigendem Gewicht automatisch richtig und trainiert die richtigen Muskeln.

Bei bestehender Rektusdiastase ist diese richtige Haltung umso wichtiger, sonst kann sich der Spalt zwischen den Bauchmuskeln sogar noch verschlimmern. Das Kind sollte unbedingt auf Bauchnabelhöhe getragen werden (im Zentrum der Schwerkraft) und ein Zurücklehnen sollte vermieden werden. Bei älteren Kindern ist es am besten, das Kind auf der Hüfte zu tragen, um die schrägen und queren Bauchmuskeln besonders zu kräftigen.

Wichtig ist auch, das man das Tragen wirklich als Sport ansieht! Gerade zu Beginn sollte man den Körper nicht überfordern, und nicht zusätzlich auch noch Workouts machen. Speziell im Wochenbett IST das Tragen (beim Spazierengehen etc.) das Workout!

Grundsätzlich ist zu sagen: wenn man vorher keine Schmerzen hatte, und beim Baby Tragen Schmerzen bekommt (Rücken, Schultern…), dann stimmt etwas nicht! Dann ist nicht das Baby zu schwer (der Körper ist dafür gemacht, es zu tragen!), sondern die Haltung falsch. Im Zweifelsfall kann es auch nie schaden, eine qualifizierte Trageberatung in Anspruch zu nehmen. (Auch beim Kinderwagen schieben kann es zu Rückenschmerzen kommen, wenn die Haltung dabei nicht stimmt!)

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{Kindermund} 2,5 Jahre Edition

Die erste Edition kurz nach dem zweiten Geburtstag ist so gut angekommen, dass es nun heute die zweite Episode von „Kindermund“ gibt! Mittlerweile ist ja schon wieder ein halbes Jahr vergangen und ich hab einige lustige Aussagen von Oliver gesammelt:

Beim Maki essen: „Das ist Seetang, aus dem Meer. Das hat der Mann rausgesammelt, mit der Schaufel“ – Aha, wusste ich noch gar nicht :-)

Er fragt, ob wir heute noch etwas backen. Und als ich frage was, möchte er einen „Kreishupfkuchen“ machen – na, wer errät, was das ist? :-D

„Mami, drehst du mir den Computer auf? Ich will was arbeiten“ – Wo er das bloß her hat…

Er bürstet mir die Haare: „Mami ich mach dich hubs“ (= hübsch). Etwas später frag ich: „Und, jetzt bin ich hübsch?“ – „Nein, jetzt noch nicht“. Danke!

„Da kann ich dann hingehen. Wenn ich dann schwanger bin“ – Ähm… naja, das mit dem Schwanger sein besprechen wir nochmal.

„Oliver der Papa schaut nur schnell wie die Wahl ausgegangen ist“ – Er nimmt mein Telefon und sagt: „Ich schau auch schnell, wo der Wal ist“ (Wir schauen manchmal Tierbilder am Telefon, daher kommt das wohl)

„Ich spiel Eishockey, wie die Eishockey Männers. Der Ball ist der Puck Mama“

„Das Sandmännchen ist noch nicht da. Das ist bei den Babies, bei den ganz kleinen. Den ganz ganz kleinen, den dicken“

„Mami der fahrt in Urlaub.“ – „Aso, und wohin?“ – „Ähm…. nach Donnerstag“

Er hat nun schon ein paar Mal Skifahrer gesehen und wir haben erklärt, dass die Rennen fahren, vom Start ins Ziel etc. In Tirol haben wir Skifahrer gesehen und er hat alles analysiert, und schließlich sagt er: „Fahrt die Mini auch nach Ziel?“ (für neue Leser: Mini ist unser Hund)

Alter, Wohnorte, Namen etc. werden hier fleißig geübt. Manchmal klappts besser, manchmal schlechter… „Und wie heißt der Papa?“ – „Papa Göbl“

Und mein Favorit: „Das ist Kuhmilch, die kommt aus der Kuh rausgemopst“ (Da muss ich dazu sagen, dass wir seit ich Helena stille natürlich viel über Milch gelernt haben, wo sie herkommt, welche Arten es gibt etc., und wir sagen Mopsis und Mopsimilch – ich weiß, ich weiß, bitte keine Wertung :-D)

Er redet ja wirklich schon gut und plappert alles nach, manchmal verwechselt er aber Dinge, die ähnlich klingen. So zum Beispiel:

„Mami da ist der Karton“ – und zeigt auf die Straße (er meint Beton – wäre wohl nicht so gut, wenn die Straßen aus Karton wären)

„Ich mag die Wäsche holen, aus der Waschstraße“ (Wir haben im Haus eine Waschküche, wo ich öfter den Trockner verwende. Und in die Waschstraße fahren wir mit unserem Auto eher selten, es dürfte aber bleibenden Eindruck hinterlassen haben.)

Das sind ja diesmal richtig viele Aussagen geworden, wenn ich die nicht alle gleich aufschreiben würde, wären wohl fast alle schon vergessen… was habt ihr für lustige Aussagen von euren Kindern parat?

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Clean Eating als Familie – unsere Standardgerichte

Gesund essen als Familie ist gar nicht so leicht – der eine isst dies nicht, der andere jenes und die Zeit ist ohnehin immer zu knapp! Ich nehme uns da nicht aus, auch wenn wir eigentlich genug Zeit hätten (das Essen zu planen und gesund einzukaufen nimmt weniger Zeit in Anspruch als man denkt!) und quasi alles essen… wir stehen doch zu oft da, haben alle Hunger und keinen Plan. Meist machen wir dann eines unserer Standardgerichte. Die gehen alle schnell, schmecken gut und sind gesund. Nachdem wir sicher nicht die Einzigen sind, denen es so geht, hab ich diese Gerichte heute für euch aufgeschrieben:

Frühstück

Für mich ist das hier eindeutig Müsli! Und zwar nicht gekauftes, fertig gemischtes (und schon gar nicht Cornflakes und Co), sondern Haferflocken, Milch und was wir sonst noch so da haben. Oft sind das gepuffter Quinoa oder Amaranth, Trockenobst oder frisches Obst und Samen und Körner. Wir haben von all diesen Zutaten eigentlich immer was daheim, und so ein Müsli ist wirklich schnell zusammen gemischt! (Mein Sohn Oliver mag übrigens am liebsten ganz „langweilig“ Haferflocken mit Milch, ich mag lieber Schüsseln mit ganz vielen verschiedenen Zutaten drin).

Mein Mann Max ist nicht so der Müslifreund, er macht sich oft Haferflocken in anderen Form: er mischt sie mit Ei, lässt die Mischung kurz ziehen und brät sich das in der Pfanne als eine Art Pancake. Dann belegt er sich den Fladen wie ein Brötchen (meist mit viel Schinken und Avocado) und hat somit eine gute Alternative, wenn kein frisches Brot daheim ist bzw. er eine Proteinreichere Version möchte. Man kann die Haferflocken-Ei-Pancakes auch gut in der süßen Variante zubereiten, mit etwas Honig oder Ahornsirup und frischen Früchten (wollt ihr mal das genaue Rezept oder kriegt ihrs so hin?)

Was in letzter Zeit auch einige Male (nicht nur zum Frühstück) auf unserem Tisch gelandet ist, ist der 3-Minuten-Frühstückskeks, den ich vor vielen Jahren schon mal verbloggt habe. Die Zutaten haben wir auch immer im Haus (sind auch sehr flexibel) und man kann die Mischung auch gut in kleine mikrowellen-geeignete Kuchenformen drücken – damit hat Oliver immer große Freude! (Wir haben zB diese Spiegeleiform*, die man auch toll dafür verwenden kann)

Hauptmahlzeiten

Eine Hauptmahlzeit ist bei mir im Idealfall warm – jedenfalls mindestens einmal am Tag. Wenn uns nichts anderes einfällt gibt es bei uns sehr oft Gemüse aus dem Ofen und dazu Hühnerbrust (oder Fisch), ebenfalls aus dem Ofen oder der Pfanne.   Manchmal kommt da noch eine Kohlenhydratquelle dazu, wie Quinoa, Erdäpfel, Reis oder Nudeln. Das Gemüse versuche ich so saisonal wie möglich zu halten, wobei ich zugeben muss, dass es mir nicht immer gelingt (aber von Jahr zu Jahr besser!).

Was es noch ganz ganz oft bei uns gibt: Wraps! Tortilla Wraps liegen sehr oft in unserem Einkaufskorb, weil man so viel damit machen kann. (Ich mache sie auch manchmal selbst, aber eher selten) Diese werden dann gefüllt – meist mit einer Basis wie zerdrückte Avocado, dann optional etwas Fleisch oder Fisch, und Gemüse – eingerollt, getoastet (im Plattengrill) und fertig! Schnell und einfach, sehr variabel und gesund möglich.

Hier nicht zu vergessen: die kalte Jause! Brot oder Gebäck können wir hier auch am Wochenende beim Bäcker kaufen. Butter haben wir immer im Kühlschrank, im absoluten Notfall gibt es also Butterbrot. Meist ist aber doch etwas mehr da: Gemüse wie Cocktailtomaten, Gurke und Paprika, Schinken, Käse, Avocado, Eier, Honig… manchmal auch Humus oder selbstgemachter Aufstrich. Auch hier sind die Möglichkeiten vielfältig sich eine gesunde Mahlzeit zusammen zu stellen.

Snacks

Meist mache ich meine Energiekugeln auf Vorrat, backe gesunde Müsliriegel oder bereite sonst etwas vor. Manchmal ist aber nichts von all dem da, dann greifen wir zu den Basics: Obst mit Nüssen und Gemüse. Oliver isst glücklicherweise beides sehr gerne, und wir eigentlich auch.

Habt ihr auch Standardgerichte, auf die ihr oft zurück greift? Verratet sie mir in den Kommentaren, ich würde mich freuen!

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