{Mamaness} Workout #53 Fit mit dem Laufwagen

Ich hab Oliver damals einen tollen Laufwagen aus Holz gekauft, mit allerlei Motorikspielen auf jeder Seite. (Über Willhaben, es gibt ihn aber auch hier*) Er hat ihn seither ungefähr 5x angeschaut und hat Laufen ganz ohne gelernt. Nun haben wir ihn wieder aus dem Keller geholt für Helena, und irgendwie ist die Situation ganz ähnlich. Wir werden uns also wohl bald davon trennen, doch vorher hab ich ihn noch für ein Workout benutzt! Sport mit Gleitscheiben* oder simplen Putztüchern ist nichts neues mehr, instabile Trainingsgeräte machen für viele Übungen Sinn. Warum also nicht etwas benutzen, was die meisten Mamas daheim haben?!

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Wie immer bei meinen Mamaness Workouts gilt auch heute: besser die Übungen auf den Tag verteilen, als keine zu machen!! Wenn du also kein komplettes Workout schaffst, aus welchen Gründen auch immer, dann teil es auf, dein Körper wird’s dir danken!

Wichtig: in allen Übungen wird der Bauchnabel und der Bereich darunter nach innen gezogen – das aktiviert den Beckenboden! Disclaimer: vor allem während und nach einer Schwangerschaft immer auf den Körper achten und gegebenenfalls mit einem Arzt Rücksprache halten wie viel Sport im individuellen Fall in Ordnung ist. Dieses Workout kann auch bei bestehender Diastasis recti (Spalt zwischen den Bauchmuskeln) gemacht werden, sofern bei den Übungen nicht anders angegeben – unbedingt auf den Bauchnabel achten.

Mamaness Workout # 53 Fit mit dem Laufwagen

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1. Plank Roll In
(Achtung: bei Rektusdiastase nicht machen, bzw. nur, wenn die Muskeln und die Atmung schon gut kontrolliert werden können!) Ausgangsposition ist die Planke, auf die Hände gestützt, mit den Beinen am Laufwagen (alles zwischen Schultern und Zehen bildet eine gerade Linie). Den Nabel nach innen ziehen um den Beckenboden zu aktivieren. Nun die Knie zur Brust ziehen, kurz halten und wieder zurück rollen.
10 Wiederholungen

2. Seitlicher Ausfallschritt
Schulterbreiter Stand, Rücken gerade, rechter Fuß steht auf dem Laufwagen, das Gewicht ist am linken Bein. Nun das linke Bein beugen, den Po nach hinten unten bringen und gleichzeitig den Laufwagen mit dem rechten Bein zur Seite schieben. Achtung: die Knie dürfen nicht vor die Zehenspitzen kommen, der Rücken bleibt gerade. Po anspannen und wieder zurück zur Mitte drücken.
10 Wiederholungen je Seite

3. Low Squat-Walk
Schulterbreiter Stand vor dem Laufwagen, Rücken gerade. In die Kniebeuge gehen, also die Knie beugen, dabei den Po Richtung Boden führen. Der Rücken bleibt gerade, die Knie bleiben hinter den Zehenspitzen und die Hände stützen sich am Laufwagen (dadurch kann man tiefer gehen als sonst!). Nun langsam kleine Schritte nach vorne machen, tief bleiben.
10 Schritte (falls das der Platz nicht erlaubt einfach 5 Schritte vor und 5 zurück machen)

4. Plank Walk
(Achtung: bei Rektusdiastase nicht machen, bzw. nur, wenn die Muskeln und die Atmung schon gut kontrolliert werden können!) Auf die Handflächen stützen, die Beine am Laufwagen, der Körper sollte von Fersen bis Schultern eine möglichst gerade Linie bilden. Dabei werden automatisch die kleinen Muskeln rund um die Wirbelsäule angespannt und gekräftigt. Den Nabel nach innen ziehen um den Beckenboden zu aktivieren. Nun mit den Händen nach vorne wandern und den Laufwagen hinten nach ziehen.
10 Schritte vor, und wenn möglich 10 wieder zurück machen

5. Brücke
Am Rücken liegen, die Beine sind angewinkelt, die Füße stehen am Laufwagen. Die Hüfte anheben, den Po anspannen. Nun die Hüfte noch höher heben und langsam wieder bis fast über den Boden absenken.
15 Wiederholungen

Viel Spaß beim Trainieren!! Falls ihr über das Workout twittert/instagrammed/etc. würde ich mich freuen, wenn ihr den Hashtag “#Mamaness” verwendet. So können wir immer sehen, das wir nicht alleine trainieren! ;-) (Ich würde mich auch freuen, wenn ihr meine Workouts fleißig auf Pinterest teilt!) Und damit wünsche ich euch ein schönes Wochenende, mit viel Sonnenschein und Freude!!

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*Affiliate Link – bestellt ihr über diesen Link, bekomme ich eine kleine Provision gutgeschrieben, von der ich die Technik dieses Blogs bezahle (Webhosting etc.). Ihr bezahlt dadurch selbstverständlich nicht mehr (und wenn ihr die Produkte in einem Geschäft ums Eck findet, kauft sie bitte dort!)

Happy – wie du als Mama nicht untergehst #selbstliebe

Die letzten Wochen waren hier sehr hart (u.a. laufen ja die Vorbereitungen für Winter Fit auf Hochtouren!) – ich weiß, ich jammere auf hohem Niveau: mein Mann ist durch Schichtdienst und Elternteilzeit immer viel bei uns, und wir genießen es in vollen Zügen (wir haben uns hier für mehr Zeit gemeinsam, an Stelle von mehr Geld entschieden). Er hilft mir also auch viel, wir teilen uns den Haushalt und die Kinderbetreuung gut auf und jeder hat auch mal etwas Zeit für sich alleine und seine Hobbys. (An der Zeit alleine zu zweit arbeiten wir noch, aber die einzig verfügbare Oma braucht immer eine Weile, bis sie sich drüber traut – aber auch das wird kommen) Jedenfalls wurde mein Mann im August an der Schulter operiert, der Arm war dann 6 Wochen lang ruhig gestellt und auch mit dem anderen Arm durfte er nichts schwereres heben. Meine Hilfe war also futsch und brauchte selbst ein bisschen Pflege. Mittlerweile ist die Ruhigstellung aufgehoben, die Muskeln aber verkümmert und Gelenke verwachsen, es braucht also noch etwas Zeit, bis er wieder 100%ig einsatzfähig ist. Aber es geht bergauf.

Jedenfalls habe ich in dieser Zeit gemerkt, wie meine Batterien schnell immer leerer und leerer wurden. Und es hat mir wieder bewußt gemacht, wie wichtig es ist, diese Batterien auch im Alltag oft aufzuladen! Klar, als Mama kann man nicht jedes Monat ein Wochenende im Spa verbringen (#dreams) oder jede Woche zur Massage gehen (jedenfalls nicht so einfach und ohne Hilfe). Oft reichen aber schon kleine Auszeiten und „Special Treats“ im Alltag aus, um wieder ein kleines bisschen Energie und Freude ins Leben zu bringen. Nachdem ein Teil des Blognamens ja „Happy“ ist, die Blogartikel dazu aber eigentlich zu kurz kommen, dachte ich das wäre ein guter Anlass.

Wege sich selbst etwas Gutes zu tun gibt es viele, und sie können von Person zu Person ganz unterschiedlich sein. Hier sind jedenfalls meine Dinge oder Momente, die mir gut tun:

  • Kochen / Backen
    Keine große Überraschung eigentlich. Kürzlich habe ich wo gelesen, dass Kochen erdet und ein bisschen etwas von Meditation hat. Man bekommt den Kopf frei, arbeitet mit den Händen, und hat am Ende ein leckeres Essen (oder sogar Kuchen). Vorzugsweise zum Zweck der Entspannung alleine, wenn es sein muss kann ich diesen Punkt aber sogar mit den Kindern machen.
  • Bewegung
    Sei das nun richtig Sport oder einfach nur ein Spaziergang an der frischen Luft – wenn ich mich bewege, fühle ich mich besser. Ein Glück, dass man auch diesen Punkt mit den Kindern machen kann – sogar halbwegs entspannt (kennt ihr das auch, sobald ihr draußen seid, ist die Stimmung von allen besser? Bringt mich gleich zum nächsten Punkt…)
  • Natur
    Auch die Natur erdet und füllt unsere Energiespeicher. Ein Spaziergang im Wald, Wolken beobachten, sogar schon ein Besuch am Spielplatz hilft mir manchmal.
  • Arbeiten
    Ja ehrlich, ich mag das. Ich bin ja gerade noch in Karenz und meine Arbeit ist dieser Blog hier mit allem drum und dran (und ein paar andere bezahlte Schreibarbeiten). Ich arbeite gerne daran und bin mit Freude bei der Sache. Wenn ich also Zeit dafür habe, und etwas geschafft bekomme, dann macht mich das glücklich und zufrieden!
  • Handarbeiten / Malen
    Und noch einmal etwas, wofür ich meine Hände gebrauchen kann. Ich habe immer schon gerne gestrickt und gehäkelt, und mache das auch jetzt noch. (Aktuell häkle ich ein Einhorn für Helena, aber pst!) Auch gemalt habe ich immer schon gerne und bekomme dabei den Kopf so richtig frei (Auch hier arbeite ich aktuell an einem Projekt, mehr dazu bald!)
  • Lesen
    Und damit meine ich nicht online, keine Blogs, schon gar keine Zeitung. Ein richtiges Buch. „Lesen ist Abenteuer für den Kopf“ heißt es so schön. Beim Lesen bin ich in einer anderen Welt, meine Gedanken sind ganz beim Buch und ich bekomme so den Kopf „frei“ von meinen Problemen und meinem Stress.

Das sind die „Großen“ Dinge, für die es etwas mehr Zeit braucht. Geht sich gar nix davon aus reicht es für mich manchmal auch zu sagen: „So, Mama braucht jetzt ein paar Minuten für sich“, mir einen Kaffee zu machen und drei Schlucke davon warm zu trinken. Oder kurz in mein Telefon zu schauen um bunte Bilder auf Instagram anzusehen. Oder eine warme Dusche.

Egal was es ist, wichtig finde ich einfach, das wir nicht auf uns selbst vergessen. In Zeiten von Baby Tragen, Stillen nach Bedarf, Familienbett, Attachment Parenting etc. wird (glücklicherweise!) sehr viel auf das Befinden der Kinder geschaut. Leider wird oft auf jenes der Eltern vergessen. Das Thema Selbstliebe ist momentan im Netz sehr präsent,  viele Mamas haben sich schon Gedanken dazu gemacht. Ich habe ein paar Artikel dazu zusammen gesucht, wer also mehr lesen möchte, bittesehr (und unter dem #selbstliebe gibt es noch viel viel mehr!):

Danke an all die tollen Ladies für ihre Ideen und Gedanken zu diesem Thema! Meine Batterien sind jedenfalls wieder etwas mehr gefüllt.

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{Reisen mit Kind} Unsere Lokaltipps an der Costa Blanca

Jetzt im Herbst startet ja bei einigen die Urlaubsplanung für das nächste Jahr! Dafür kann ich euch die Costa Blanca in Spanien sehr ans Herz legen – wir haben dort heuer ein tolles Monat verbracht (viele Fotos und mehr findet ihr hier). Nach den Ausflugs-, Strand- und Shoppingtipps gibt es heute wie versprochen ein paar Lokaltipps. Wir waren zwar grundsätzlich Selbstversorger und haben viele Mahlzeiten im Haus eingenommen, unterwegs aber natürlich trotzdem oft auswärts gegessen. Unsere liebsten Lokale waren die Folgenden:

ETHOS Cafe Bar
Calle San Rafael 1
03738 Xàbia

Das vegane Café Ethos liegt direkt gegenüber der Strandpromenade des Cala L’Arenal, also sehr zentral. Es gibt Frühstück, Salate, Bowls, Desserts, Säfte uvm. Wir waren einige Male dort oder haben Säfte mitgenommen – schade, dass wir nicht näher wohnen, es wäre sicher mein Stammlokal (obwohl ich mich nicht mal vegan ernähre)! Meine Empfehlung: der Beetroot Blast Juice und der Carrot Cake! (Der Saft ist auch Helenas Favorit)

La Siesta
Av. del Mediterráneo 27
03738 Xàbia

Gleich in den ersten Tagen haben uns unsere Gastgeber das La Siesta direkt am Strand gezeigt – eine ihrer Lieblingslokale. Dort gibt es neben gutem Essen auch bequeme Mietmöbel – so lässt sich ein Tag am Strand noch mehr genießen. Hätten wir nicht die Kinder mit gehabt, hätten wir sicher mindestens einen Tag Cocktails auf den bequemen Liegen geschlürft… so haben sich unsere Besuche auf Essen (und Eis holen) beschränkt, was auch ok war.

Cala Bandida
Puerto de Jávea, Muelle Pesquero, s/n
03730 Xàbia

Direkt am Meer beim Hafen von Javea und neben einem kleinen Strand – die Lage ist also perfekt! Wir haben dort gefrühstückt und das Essen war top (Max hat mir das bestätigt, ich dachte schon, ich wäre vom wunderschönen Interieur und dem tollen Blick abgelenkt gewesen – seht euch nur die bunten Sessel im Vintage Look an. Ich war hin und weg. Und das Türkis überall, meine Kinder waren sogar passend angezogen (zufällig, ich schwör es!) und ich wollte tolle Fotos fürs Familienalbum machen – Oliver wollte sich aber erst gar nicht vor die Türkise Bar setzen und Helena war viel zu fasziniert davon und hat einfach nicht zu mir geschaut (das Bild mit ihr könnt ihr hier sehen, in der vorletzten Collage), tja, man hat es nicht leicht als Mama. Nun muss ich euch aber noch ein Bild zeigen:

Ist das nicht der schönste Wickelraum, den ihr je gesehen habt? Ich bin noch immer ganz verliebt und falls ich jemals wieder nach Javea komme ist das Cala Bandida ein Fixpunkt! Meine Empfehlung: der Green Sea Smoothie und die warme Oatmealbowl (mit Nutella!)

Mira Luna
Plaza Almirante Bastarreche 17
03730 Javea

Gleich in der Nähe vom Hafen sind wir über das kleine Café Mira Luna gestolpert. Es hat so gemütlich ausgesehen, dass wir gleich auf eine Jause eingekehrt sind! Und gut war es, das Essen war lecker, die (alkoholfreien) Cocktails auch und es gab gratis Schlecker und Malsachen für die Kinder – Jackpot! Mit Blick aufs Meer (wenn auch über die Straße) wirklich ein schönes Plätzchen. (Tipp: es gibt dort auch wirklich wirklich guten Kaffee!)

The Good Burger
Calle La Mar
Denia

Noch so ein Lokal über das wir sprichwörtlich gestolpert sind! Ausgehungert und entnervt ist uns das Schild ins Auge gestochen, und auch wenn es Fast Food war, war es wirklich Gutes! Es gibt gesündere Optionen wie Süßkartoffelfries oder Salat statt dem Burger Brötchen (aber seien wir mal ehrlich, wenn schon Burger, dann richtig!) Mir hat ja wieder mal das Interieur am besten gefallen, verschiedene Sessel, alle irgendwie zusammen passend. Industrielampen, beleuchtete Moos-Bilder… seht euch nur den Sessel am Bild an. Ich hab gerade erst gesehen, dass es sich beim Lokal um eine Kette handelt. Leider nur in Spanien, aber wer weiß was die Zukunft bringt… Meine Empfehlung: der Pulled Pork Burger!

Bona Platja
Calle Marinas
03700 Dénia

Hier auch wieder nur ein Foto vom Essen – Paella nämlich, die man auch nur für 1 Person bestellen kann! (Was nicht üblich ist, normalerweise gibt es sie erst ab 2 Personen, oder es handelt sich um die vorgekochte, eher nicht so schmackhafte Variante) Das Lokal liegt direkt am Strand, wenn ich das Foto nicht beschnitten hätte, würdet ihr hinten den Strand und das Meer sehen (und den gelangweilten Blick von Oliver). Die Bewertungen bei Trip Advisor sind ja sehr gemischt, ich denke unsere Ansprüche sind seit den Kindern sicherlich auch anders. Für uns war es ein „fancy“ Lokal (jedenfalls gegen das gegenüber), mit Stoffservietten, Brot als Vorspeise, netter Bedienung und Kinderstühlen. Die Paella war sehr gut, die Getränke auch, und die Preise in Ordnung. Von mir gibts eine Empfehlung!

El Castell
Plaza Tonico Ferrer, 14
Altea`s Old Town (Alicante)

In Altea haben wir uns gleich verliebt, und als wir bei diesem kleinen Platz vorbei kamen, mit der netten Pizzeria drauf, mussten wir einfach unter einem der Orangenbäume Platz nehmen. Oliver hat dann in seinem besten Englisch einen Orange Juice bestellt, diese Erinnerung ruf ich mir so oft ins Gedächtnis, wenn ich gute Laune brauche! Die Pizzen waren gut, die Bedienung nett, für mich das perfekte Urlaubslokal. (Drinnen hat das Lokal allerdings weit weniger Charme, es gibt aber anscheinend eine tolle Dachterrasse). Tipps: schräg gegenüber gibt es ein kleines Eisgeschäft, Qvo Helado Artesano – unbedingt ein Eis essen!

Das waren sie also, die Lokale, die uns in unserem Urlaub an der Costa Blanca am besten gefallen haben, wo es am besten geschmeckt hat, die wir empfehlen würden. Ein paar Bonus-Lokale hab ich aber auch noch:

In Valencia sind wir zur Vormittagsjause im Sweets and Coffee gelandet, einem süßen kleinen Café, im wahrsten Sinne des Wortes. Es gibt dort allerhand Süßkram, aber auch Salate, Säfte und Co (die aber meiner Meinung nach eher nebensächlich waren, wenn auch schon ausverkauft als wir kamen). Das Café ist ein bisschen wie ein amerikanisches Diner eingerichtet, aber ganz in schwarz, weiß und pink. Uns hat es gefallen!

Für alle Friends Fans: in Villajoyosa gibt es unten auf der Strandpromenade ein Central Perk! Ok, ich geb zu, die Getränke waren nichts Besonderes, aber das Café ist so nett gestaltet und für uns als eingefleischte Friends Fans war es ein Highlight. (siehe Bild oben)

Zwei Lokale hab ich nur gesehen, bzw. davon gelesen, ich finde sie aber trotzdem erwähnenswert. Eines wäre das Nam Nam Kids & Coffee in Altea, ein kinderfreundliches Lokal. Hätten wir länger Zeit gehabt, hätte ich mir das auf jeden Fall noch angesehen. Und in der selben Anlage wie das Bona Platja in Denia gibt es auch ein vegetarisches Lokal namens Verdeando. Gemäß Bewertungen auf Happy Cow soll es gut sein.

So, das war es nun aber auch mit meinen Lokaltopps! Mehr Tipps zur Costa Blanca findet ihr schon hier (unter anderem auch den süßesten kleinen Markt, auf dem ich je war!) Wart ihr schon mal und könnt noch das ein oder andere Lokal hinzufügen? Dann macht das bitte in den Kommentaren, ich würde mich freuen!

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Sei dabei: Winter Fit 2017

Denn nach dem Sommer ist vor dem Sommer!

Im Jänner haben alle gute Vorsätze und Sport und gesunde Ernährung sind die Themen schlechthin. Auch im Frühjahr taucht ein Fitnessartikel nach dem anderen auf, überall wird ein gesunder Lebensstil beworben (beziehungsweise Crash-Diäten, aber das ist eine andere Geschichte) – jetzt im Herbst ist das eher die Seltenheit, alle setzen auf Comfort Food und gemütlich auf der Couch sitzen. Das Problem dabei? Wir werden faul, träge und Figur und Stimmung leiden. Mein Ansatz ist eher das ganze Jahr über ein bisschen Sport zu machen und zum Großteil gesund zu essen. So bleibe ich immer „in Form“, brauche keine Crashdiät und das ganze Jahr auf nichts zu verzichten. Ich habe mir gedacht, wir könnten uns heuer im Winter ein bisschen gegenseitig motivieren, und daher gibt es im November mein neues (kostenloses!) Programm „Winter Fit 2017“!

winter fit challenge

Noch nie gehört den Ausdruck „Fit wie ein Schneemann“? :-) Ziel von Winter Fit ist, dass wir alle mit einem gesunden Lebensstil in die Weihnachtszeit hinein gehen und so Glühwein, Kekse und Co. ohne schlechtes Gewissen genießen können. Ohne Crashdiät am 01.01., weil alle Hosen zu eng geworden sind. Und ohne schlechtes Gewissen am 01.03., weil die Vorsätze nicht durchgehalten wurden. Im Frühjahr wird es dann nämlich das nächste Programm geben, damit wir vor dem Sommer nochmal so richtig durchstarten.

10 Kilo in 4 Wochen

So etwas werdet ihr bei mir nie lesen – ähm, ok, abgesehen von dieser Überschrift. Davon halte ich nämlich nicht viel. Das kann man schon abnehmen, aber nicht nachhaltig und in gesunder Weise (maximal möglicher Fettverlust, also nicht Muskelmasse oder Wasser, sondern reines Körperfett, sind 0,5kg!). Bei mir geht es um einen langfristigen gesunden Lebensstil, bei dem gesund gegessen und Sport gemacht wird, aber ohne Verzicht auf alles und stundenlanges Training. Mein Motto ist eher „Alles in Maßen“, so lebt man glücklicher! (Glaubt mir, ich hab alle Extreme ausprobiert und bin nun irgendwo in der Mitte gelandet.)

Wie läuft Winter Fit 2017 ab?

Winter Fit 2017 ist ein vierwöchiges, kostenloses Programm mit Workouts, Rezepten, Ernährungstipps und Motivation! Die Workouts können allesamt ohne viel Zubehör im eigenen Wohnzimmer gemacht werden. So spart man Zeit und hat wirklich keine Ausrede. Die Motivation kommt wie gesagt nicht nur von mir, sondern auch von den anderen Teilnehmern in der Facebook Gruppe, für die ihr euch am besten gleich hier anmeldet! Zusätzlich gibt es eine wöchentliche Mini-Challenge, aber mehr dazu bald.

Außerdem gibt es für alle, die das Programm auch bis zum Ende durchziehen ein besonderes Zuckerl: unter allen, die unter meinem wöchentlichen „Rückblicks-Post“ in der Facebook Gruppe kommentieren, werden am Ende ein paar tolle Preise verlost! Mehr dazu in einem der ersten e-mails. (Melde dich am besten gleich hier an!)

Alle Infos werden per e-mail geschickt, jeweils am Sonntag für die kommende Woche. Am besten meldest du dich gleich durch Klick auf den Button mit dem Eisbären für den Mailverteiler an, um ja keine Info zu verpassen und mit dabei zu sein.

Winter Fit 2017

Warum solltest du mitmachen?

Egal ob Muskelaufbau, Fettverlust, mehr Energie oder ein anderes Fitnessziel – jeder kann mitmachen! Die Workouts benötigen wenig Zeit und können quasi überall gemacht werden. Es gibt Variationen für Anfänger und Fortgeschrittene. Die Rezepte sind schnell und einfach gemacht und Familientauglich. (Bei mir gibts kein Kalorien zählen, keine Verbote – nur Genuss und Balance!) Aber das Wichtigste: die Community motiviert, so ist es leichter am Ball zu bleiben. Gemeinsam ist man immer stärker!

Es ist also für alle was dabei, lass uns gemeinsam motiviert in den Herbst starten!! Oh und einen Hashtag gibt es natürlich auch: #winterfit2017. Teilt ihr also Bilder oder Berichte benutzt ihn bitte und markiert mich (z.B. mit fitgluecklich auf Instagram), damit ich eure Beiträge auch sicher alle finde!

Kommenden Dienstag, also am 17.10. wird es zu Mittag, um 12 Uhr MEZ, auf der Fit& Glücklich Facebook Seite ein Live-Video mit mir geben, bei dem ich noch einmal alle Infos gebe und auch Fragen beantworte! Markier dir diesen Termin also schon mal im Kalender und sei dabei!

Ich freu mich auf dich!

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{Reisen mit Kind} Tradition mit Herz – das Post Family Resort in Salzburg

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Vor Kurzem durften wir ja ein paar Tage im Post Family Resort im schönen Salzburgerland verbringen! Kurz nach Kindergartenstart und mit dem ruhig gestellten Arm meines Mannes war ich nicht sicher, ob sich so ein Kurzurlaub überhaupt auszahlt oder eher Unruhe hinein bringt – was bin ich froh, dass wir trotzdem gefahren sind, es war nämlich ganz ganz toll!

post family resort unken

Das Post Family Resort liegt mitten im Grünen in Unken, zwischen Bergen und Kühen, an einem kleinen Badesee und bietet wirklich alles was das Herz begehrt! Von „Klassikern“, die in einem Kinderhotel mittlerweile Standard sind, wie Kinderbetreuung, Kinderpool und Spielplatz, über einer 80m Wasserrutsche in den See, Tretboote, Trampolins, Bogenschießen, Fuhrpark mit Gokarts für Groß und Klein (und Fahrrädern und Laufrädern und Anhängern…) bis hin zur riesigen Softplayanlage in die man hinunter rutscht, dem eigenen Kinosaal, dem Kletterturm, einem Streichelzoo, Pferden, Eseln und der Slackline über den See. Ich hab jetzt sicher noch allerhand vergessen, aber so viel sei gesagt: wir hatten vor, in den 4 Tagen auf jeden Fall auch einen kleinen Ausflug zu machen, die Gegend ist einfach zu schön! Geschafft haben wir das nicht, weil es im Hotel so viel zu entdecken gab, wir konnten nicht einmal alles ausprobieren. (Was heißt, dass wir auf jeden Fall wieder kommen müssen! :-))

post family resort unken

Wir durften in einer gemütlichen Familiensuite mit separatem Kinderzimmer und riesiger Terrasse wohnen. Das Kinderzimmer war in unserem Fall für die Kinder und mich, der Papa durfte mit seinem verletzten Arm im gemütlichen großen Bett schlafen (und abends noch fernsehen, ausnahmsweise). In den Kinderbetten gab es jeweils einen Rausfallschutz und bunte Bettwäsche für die Kleinen. Auch an Kinderbademäntel war gedacht. Highlight für Oliver war auf jeden Fall das riesige Bad, durch das man sowohl aus dem Elternzimmer als auch aus dem Kinderzimmer gelangen konnte. Man konnte also auch Runden laufen, was er ausgiebig getestet hat. Ab und zu hat er allerdings im Bad eine Pause eingelegt, die Lade unter dem Waschbecken hervorgezogen, die ein Podest für die Kleinen bietet, und sich mit der nach Melone duftenden Seife in Krokodilform die Hände gewaschen. Good Times.

post family resort unken

post family resort unken

Wir haben sehr sehr viel Zeit in der riesigen Softplayanlage im Keller verbracht. Wie ein riesiger Indoor Spielplatz, mit großem Bällebad und rundherum Klettermöglichkeiten ohne Ende. Und eine Rutsche. Oder eigentlich zwei, weil eine führt direkt neben der Rezeption ins Spielparadies. Sie ist sehr steil und ich hab jedes einzelne Mal geschrien, wenn ich gerutscht bin, aber es hat viel Spaß gemacht! Man landet in einem Raum mit Rutschfahrzeugen, großen Bausteinen für die Kleinsten uvm., von dem aus man in den Nebenraum mit der Softplayanlage gelangt. Obwohl wir so viel dort waren, habe ich wenige Fotos, jedenfalls keine mit halbwegs guter Qualität – hier und hier bekommt ihr einen kleinen Einblick auf Instagram.

Die restliche Zeit waren wir fast nur draußen! Gleich angrenzend an den Gastgarten vor dem Speisesaal gibt es einen riesigen Spielplatz mit allem, wirklich allem! Er ist eingezäunt, man braucht sich also als Mama keine Sorgen machen, dass die Kleinen einfach abhauen (und in den See fallen zum Beispiel). Sehr praktisch und durchdacht. Es gibt hier Klassiker wie Sandbereich, Kletterturm, Rutsche, Karussell, Schaukel etc., aber auch eine Slackline, eine riesige Kletterspinne, noch eine Bahn mit Gokarts und Rutschautos für die Kleineren, eine Seilbahn und so einen Bagger mit elektrischer Schaufel und Schalthebeln zum Bedienen.

post family resort unken

Angrenzend stehen Tischtennistische und dann gehts auch schon zum See hinüber. Dort laden gemütliche Liegestühle zum Verweilen ein, während die Kleinen ein bisschen im Sand mit dem bereitgestellten Spielzeug spielen (Achtung: Gatschhose empfehlenswert, jedenfalls im Herbst). Es gibt dort auch einen Gruppenfitnessraum mit Blick auf den See, in dem jeden Tag diverse Sportstunden angeboten werden. Leider hab ich es nicht geschafft teilzunehmen, weil die Kinder nicht in der Kinderbetreuung geblieben sind und Max ja derzeit nicht alleine auf sie aufpassen kann. Beim nächsten Mal dann.

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Auf der anderen Seite befindet sich der schon angesprochene Fuhrpark mit den tollen Gokarts. Es gibt welche für eine Person, aber auch welche mit einer Rückbank und sogar welche mit Anhänger. (siehe zweites Bild oben, das ich von so einer Rückbank aus gemacht hab) Die größeren Kinder können so stundenlang über das große Areal fahren, wir sind damit sogar eine Runde um den See gefahren, um die Esel zu besuchen (und ein bisschen am Kletterturm zu klettern)

Einmal haben wir es immerhin auch ins tolle Schwimmbad geschafft! Dort gibt es ein größeres Becken und ein Kinderbecken mit tollem Dschungelbuch-Feeling. Außerdem gelangt man über eine separate Treppe in den Thermal-Außenpool mit tollem Rundum-Strudel (der am Abend in den unterschiedlichsten Farben beleuchtet ist). Hätten wir mehr Zeit (und Papa einen Arm mehr) gehabt, wären wir sicher noch öfter schwimmen gewesen.

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So, was hab ich noch vergessen… ach das Essen! Es gibt ein umfangreiches Frühstücksbuffet und auch mittags kann man aus mehreren Speisen am Buffet wählen. Nachmittags gibt es einen Snack und Abends dann ein Menü á la Carte, das man beim Frühstück bereits auswählen kann. Für die Kinder gibt es immer einen separaten Buffetbereich und für die ganz kleinen eine Hipp-Bar mit Gläschen, Flocken etc. Den ganzen Tag steht die Getränkebar und der Kaffeeautomat zur Verfügung (Highlight für mich war hier der Spender mit dem Ingwer-Zitronen-Wasser!). Wir haben also viel und gut gegessen, wenn auch nicht immer so entspannt, wie wir das gerne gehabt hätten. Das ist allerdings auch möglich, sofern die Kinder gerne in die Kinderbetreuung gehen. Die Maskottchen Unki und Smiline holen die Kinder abends sogar von den Tischen ab, um dann gemeinsam zu tanzen und zu spielen, während die Eltern in Ruhe essen. Soweit die Theorie. Bei uns sah das so aus, dass Oliver unbedingt mit wollte, sich aber nicht so recht getraut hat. Wir sind also zwischen Esstisch und Kinderbetreuung hin und her gewandert und ich habe im Endeffekt meist kalt gegessen. Ich hätte gerne gehabt, dass er sich überwindet, ich habe seinen inneren Kampf richtig gefühlt, daher hab ich es versucht. Diesmal hat es noch nicht geklappt, aber beim nächsten Mal dann vielleicht. (Mit uns war er übrigens sehr gern im Kinderbetreuungsbereich, da gibt es nämlich tolle Spielsachen, es wird gebastelt und die Kinder werden geschminkt.)

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Unseren Aufenthalt versüßt hat uns auf jeden Fall die Anwesenheit der Familie Sprosse, die einfach wahnsinnig sympathisch ist! Hoffentlich sehen wir uns bald wieder! Christina haben wir leider nur ganz kurz gesehen, ebenso die Wheelymum, deren Bericht übers Kinderhotel mit dem Rollstuhl ihr hier finden könnt. Wie gesagt haben wir sicher nur einen Bruchteil der Angebote des Hotels ausgenützt, man könnte dort sehr viel mehr Zeit verbringen. Auch im Sommer stelle ich es mir dort sehr schön vor, wenn man im See schwimmen und die Seele baumeln lassen kann. Oder im Winter, mit den angrenzenden Skigebieten.

post family resort unken

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Vielen herzlichen Dank an das Post Family Resort für die Einladung! Wir kommen gerne wieder!

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{Clean Eating} Geschichtete Kürbis-Brownie-Muffins

Ich bin immer am ausprobieren neuer Rezepte und vergesse dabei oft, welche tollen Gerichte sich in meinem Archiv verstecken! Kürzlich habe ich meine Kürbis-Rezepte durchgeschaut und mich gleich wieder an ein paar ganz besonders gute erinnert (die Kürbispancakes hab ich zum Beispiel umgehend gemacht!). Eins davon waren die Kürbiskuchen-Brownie-Cupcakes, die auf den Fotos irgendwie verbrannt ausschauen (Food Fotografie á la Ulli im Jahr 2011) und eigentlich eher Muffins sind. Außerdem ist brauner Zucker drin, den ich heute nicht mehr so gerne verwende (da er auch viel zu sehr verarbeitet und nicht besser als weißer Zucker ist). Also hab ich mir vorgenommen, das Rezept noch ein bisschen gesünder zu machen und voila, es ist gelungen und schmeckt noch besser als in unserer Erinnerung:

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Geschichtete Kürbis-Brownie-Muffins

8 Muffins oder 16 Mini Muffins (je nach Größe der Form)

Zutaten Brownie-Schicht

250g / 1 Tasse á 250ml Kürbismus
100g / 1/2 Tasse Honig
60ml / 1/4 Tasse Kokosöl
75g / 3/4 Tasse Vollkornmehl
1.5 TL Vanille
1 EL Maisstärke
25g / 1/4 Tasse ungesüßtes Kakaopulver
1/2 TL Salz
1/2 TL Backsoda

Zutaten Kürbiskuchen-Schicht

250g / 1 Tasse Kürbismus
2 EL Maisstärke
1 TL Vanille
70g / 1/3 Tasse Honig
3 EL Milch (mit Mandelmilch, Sojamilch… vegan!)
2 TL Lebkuchengewürz

  • Ofen auf 150°C vorheizen und eine Muffinform/Cupcakeform einfetten
  • Für die Brownie-Schicht: Kokosöl, Kürbis, Vanille und Honig vermischen. Mehl, Kakaopulver, Stärke, Backpulver, Backsoda und Salz darunter mischen bis ein cremiger Teig entsteht. In jede Muffinform ca. 2 EL von dem Teig geben und gut verstreichen.
  • Die Rührschüssel auswaschen, die könnt ihr für die zweite Schicht gleich wieder verwenden, dann habt ihr am Ende weniger Geschirr zum abwaschen.
  • Für die Kürbis-Schicht: Kürbis, Vanille und Milch vermischen. Stärke, Honig und Lebkuchengewürz darunter mischen. Wieder ca. 2 EL in jede Form geben und verstreichen.
  • Im vorgeheizten Ofen ca. 30 Minuten backen und danach noch 20-30 Minuten auskühlen lassen. (Wenn ihr das schafft, sie schmecken nämlich auch warm sensationell!!)

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Wir waren wirklich mehr als positiv überrascht von den Muffins, haben die Hälfte gleich warm gegessen und auch der Rest hat nicht lange gehalten! Sie sind weich und cremig, wie man das von Brownies erwartet, und schmecken einfach herrlich nach Herbst! Also ich mach sie bestimmt bald wieder.

Habt ihr auch ein liebstes Rezept, dass nie in Vergessenheit geraten sollte?

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Kinder in Bewegung – Herbstspaß mit Kürbis

Kinder lieben es, sich zu bewegen und es ist total wichtig, sie auch richtig auszupowern. Dann schlafen sie besser und sind generell ausgeglichener. Man sollte eigentlich meinen, Kinder bewegen sich automatisch genug. Sie sind ja dauernd am Spielplatz, laufen immer vor beim Spazieren und springen generell den ganzen Tag durch die Gegend. Außerdem gibt es zahlreiche Angebote wie Sportvereine etc.

Tatsächlich bewegen sich Kinder heute auch wieder mehr als noch vor ein paar Jahren, aber immer noch zu wenig. Dazu gibt es Langzeitstudien und wir müssen ja nur überlegen: unser bequemes Leben heutzutage ist auf so wenig Bewegung wie möglich ausgerichtet! Wir sitzen überall: daheim beim Essen, Basteln, Puzzeln, auf der Couch, unterwegs in den öffentlichen Verkehrsmitteln oder im Auto, im Lokal, im Wartezimmer beim Arzt…überall. Gerade jetzt im Herbst/Winter, wenn es draußen eher ungemütlich ist, wird tendenziell mehr Zeit daheim verbracht. Ich versuche daher meine Kinder auch daheim zu fordern und ihnen Möglichkeiten zur Bewegung zu bieten. Und die möchte ich nun immer wieder hier mit euch teilen.

Kinder in Bewegung, Herbst, kürbis

Wir haben heuer schon den ersten Kürbis ausgehöhlt und ein Gesicht hinein geschnitzt. Vorher haben wir ihn allerdings noch als „Turngerät“ benutzt. Ich habe Oliver ein paar Ideen gegeben, und im Laufe des Spiels haben sich immer mehr ergeben. Er war da wirklich kreativ :-) Auch Helena war live dabei und hat den Kürbis munter durch die Gegend gerollt. Hier sind ein paar Ideen, welche Bewegungen man mit so einem Kürbis machen kann:

  • Rundherum gehen oder Laufen (Richtung wechseln!)
  • mit beiden Beinen drüber springen (größere Kinder können dann auf einem Bein springen)
  • gegrätscht drüber springen
  • daneben sitzen und den Kürbis um sich herum rollen – Richtung wechseln
  • Linien auf den Boden kleben (z.B. mit Masking Tape*) und den Kürbis entlang dieser rollen
  • „Froschsprung“ darüber machen (Vierfüßlerstand, zuerst mit den Händen drüber wandern und dann mit den Füßen nachspringen, siehe Bild unten)
  • den Kürbis schwungvoll durchs Zimmer rollen
  • mit dem Rutschauto drumherum fahren

Kinder in Bewegung, Herbst, kürbis

Man kann mit zwei Kürbissen natürlich noch viel mehr machen, 8er laufen/fahren etc. Vielleicht fällt euch ja noch etwas ein und ihr verratet es mir in den Kommentaren?! (PS: Generell kann natürlich immer ein Ball statt des Kürbis genommen werden)

Wie bewegt ihr eure Kinder in den kälteren Jahreszeiten bzw. generell daheim?

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Kinderbuchliebe – ein paar aktuelle Favoriten

Ich lese schon immer gerne und erinnere mich daran, mit meiner Freundin täglich Bücher zu tauschen im Teenageralter – ich lese nämlich nicht nur gerne, sondern auch schnell. Seit ich Kinder habe lese ich deutlich weniger Bücher, vor allem in Papierform – am eBook Reader ist das mit Stillkind im Dunklen deutlich einfacher. Was ich jetzt natürlich öfter lese sind Kinderbücher. Eines unserer Lieblingsbücher habe ich euch ja hier schon mal vorgestellt. Es wird immer noch gerne angeschaut, nun mit anderem Hintergedanken (statt nur Tiere zu erkennen, werden diese jetzt zum Beispiel gezählt) bzw. auch schon von der kleinen Schwester. Kürzlich haben wir ein großes Paket vom ars Edition Verlag mit ein paar neuen Büchern bekommen (vielen Dank dafür!). Ein paar unserer Lieblinge daraus möchte ich euch heute kurz vorstellen:

Oho, wer geht denn da aufs Klo?

Ich glaub ich hab euch noch gar nicht erzählt, dass Oliver seit Anfang des Sommers keine Windel mehr braucht (zumindestens unter tags)? Das Klo und alles drum herum ist daher ein großes Thema derzeit, da kommt dieses Buch gerade recht. Man sieht auf der linken Seite jeweils die Ausscheidungen verschiedener Tiere und eine kleine Maus, die überlegt, wer diese denn hinterlassen hat. Rechts gibt es dann immer eine Klappe, hinter der das Tier dann zu finden ist. Der Text ist kurz und gereimt. Oliver mag das Buch gerne und erklärt mir schon fleißig, wer denn wie Kaka macht :-D Die kleine Schwester schaut auch sehr gerne mit, Tiere liegen bei ihr momentan hoch im Kurs. Gut, dass das Buch dicke Seiten hat, so kann sie problemlos „mitlesen“.

Mein dicker Kindergarten-Rätsel-Block

Im September hat ja der Kindergarten für Oliver angefangen, und passend dazu gab es für ihn einen Kindergarten Rätsel-Block. Er kann selten lange still sitzen, es wird aber immer besser und Beschäftigungen wie dieser Block tragen sicher dazu bei. Der Block enthält Fehlersuchbilder, Malübungen, Labyrinthe uvm. Für manche Seiten ist Oliver eindeutig noch zu klein, aber der Kindergarten geht ja noch ein paar Jahre, also ich bin sicher, er wächst da hinein. Ich finde den Block jedenfalls sehr praktisch, auch für unterwegs auf Reisen!

Mein Foto-Buggybuch Haustiere

Aber nicht nur Oliver hat Bücher bekommen, auch für Helena war etwas dabei. Etwas sehr passendes noch dazu: ein Buch über Tiere! Ein ganz kleines, das man mit Hilfe eines Gurts mit Klettverschluss an den Kinderwagen hängen kann. Sehr praktisch. (Findet mein Kind übrigens nicht. Sie will es lieber „frei“ haben. Eh klar.) Es ist für die Allerkleinsten gedacht und zeigt auf jeder Seite ein oder zwei Haustiere. Und zwar keine Zeichnung, sondern ein Foto, was mir besonders gut gefällt. Am Titelbild ist sogar ein kleiner Teil des Hundes mit Stoff unterlegt, zum Fühlen und Streicheln. (Innen gibt es so etwas dann aber nicht, das hat mich zuerst etwas enttäuscht muss ich sagen. Aber Helena reicht auch eine Streichelseite, wie es scheint.)

Das waren nun einige unserer derzeitigen Lieblingsbücher! Eine riesige Bibliothek gibt es auch im Kindergarten, und wann immer es geht lesen wir noch 1-2 Bücher vorm Heimgehen. Auch das Christkind wird Bücher bringen, mehr kann ich aber noch nicht verraten (wer weiß, vielleicht liest Oliver ja mit :-))

Was lest ihr derzeit gerne mit euren Kindern? Habt ihr Empfehlungen für uns?

unterschrift

*Die Links zu den Büchern sind Affiliate Links – bestellt ihr über diese, bekomme ich eine kleine Provision gutgeschrieben, von der ich die Technik dieses Blogs bezahle (Webhosting etc.). Ihr bezahlt dadurch selbstverständlich nicht mehr (und wenn ihr die Produkte im Buchgeschäft eures Vertrauens findet, kauft sie bitte dort!)

{mymonth} September 2017

Immer zum Monatsanfang lasse ich hier den vergangenen Monat Revue passieren – das hilft mir, zu reflektieren, mich zu erinnern und mein Leben wertzuschätzen! Außerdem sehe ich, was und wie viel ich geschafft habe, und welche Rezepte ich nachgekocht habe (damit ich sie auch leichter wieder finde)

 

Das gesamte Monat war geprägt vom Kindergartenstart!! Es läuft ganz gut, nach 2 Wochen hätte ich gesagt er ist eingewöhnt, nun haben wir wieder einen kleinen Rückschlag, naja, mal sehen. Grundsätzlich fühlt er sich sehr wohl dort, das ist ja schon mal nicht schlecht. Die zweite Prägung war die Schulterrückstellung von Max, die diese Woche nun nach 6 langen Wochen endlich vorbei ist!! Dadurch waren die Kinder durcheinander, ich überlastet und generell alles irgendwie im Chaos. Aber ich hoffe, dass es ab nun bergauf geht!!

Ansonsten waren wir gleich zu Beginn des Monats im Waldviertel bei einer schönen Familienfeier, wir haben viele Freunde getroffen, waren Krebse aus dem Bach fangen, in einer Ballschule schnuppern und auch nochmal auf Kurzurlaub in Salzburg (mehr dazu bald!). Außerdem hab ich einen Abend alleine verbracht und die Oma hat die Kinder ins Bett gebracht – Premiere! Hat super geklappt, hätte ich nie gedacht, und seither versuche ich Helena ohne Stillen ins Bett zu bringen (also stillen und einschlafen separieren, nicht ganz ohne stillen). Mal sehen, ich werd euch am Laufenden halten wie das klappt.

Und hier am Blog? Ich hab unsere Ausflugs-, Strand- und Shoppingtipps an der Costa Blanca mit euch geteilt und passend zum Thema Spanien erzählt, wie bei uns der Frühflug mit den Kindern ohne Probleme geklappt hat. Noch einen Reisebericht gab es hier, nämlich von unserem Bloggertreffen auf der Turracher Höhe mit tollem Rahmenprogramm. Und die Serie der monatlichen Updates unserer Familie seit Helenas Geburt habe mit dem Bericht zum ersten Jahr abgeschlossen.

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Montags gab es immer ein neues Rezept, alle kindertauglich, schnell gemacht und gesund!! Den Anfang haben die Gnocchi Raupen auf Gemüsesauce gemacht, die nicht nur den Kindern gefallen. Weiter ging es dann mit dem Regenbogen Einhorn Trend mit je einem süßen und einem pikanten bunten Aufstrich. Und dann kamen noch zwei Rezepte die sich super zum mitnehmen eignen: Müsliriegel mit Fruchtfüllung (mein neues Lieblingsrezept!) und Spaghetti Muffins, bei denen Nudelresten neues Leben eingehaucht wird.

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Sport

Am fitten Freitag gab es drei neue Workouts hier am Blog, wobei ich eines davon schon in Spanien fotografiert hab, ein Ganzkörpertraining mit tollem Hintergrund. Das Workout #51 gab es etwas zeitversetzt, es ist ein Spielplatzworkout als Gastbeitrag bei der Stadtmama. Und für das Workout #52 habe ich meine neue Trage im Keith Haring Design mit Helena eingeweiht – für Tage, an denen das Baby nicht von Mamas Seite weicht.

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Neben diesen Workouts hab ich ehrlich gesagt gar kein komplettes Workout geschafft im September – ich lebe wirklich was ich hier schreibe: viel Bewegung um Alltag!! Das ist mein Motto und so mache ich es auch. Viel Stiegen steigen, Kinder herumtragen, mit dem Großen Roller fahren (was natürlich nur geht, wenn die Kleine nicht mit ist), Übungen zwischendurch einbauen etc.

Anderswo

Ich schreibe nicht nur hier, sondern auch auf anderen Seiten. Ein paar Artikel vom letzten Monat:

Nachgekocht

Nachdem ich nicht nur das koche, was ich hier verblogge, und ganz oft Rezepte von anderen Bloggern ausprobiere, verlinke ich diese hier jeden Monat inkl. einem kurzen Kommentar wie das Rezept geklappt hat und ob uns das Gericht geschmeckt hat:

  • Schweinskarree in Sesam-Honig-Glasur mit Pilzgemüse
    Ich hätte echt gedacht so ein Gericht dauert länger, war aber (relativ) schnell gemacht und wirklich supergut! Gibt eine Empfehlung von mir.
  • Kohl-Apfel-Avocado-Wraps
    Gelesen und sofort nachgemacht – mit dem Ziegenkäse wirklich eine tolle Geschmackskombination (wenn mans mag! Der Mann ist nicht begeistert, ich und die Kinder dagegen schon)
  • Linsencurry mit Süsskartoffel, Karfiol und Paprika
    Lecker!! Mehr muss ich dazu nicht sagen, das wurde sogar vom Mann gegessen (nach anfänglichem Zögern) und für gut befunden!
  • Plum Nectarine Upside Down Skilled Cake
    Ein toller Herbstrezept, das ich super mit Oliver nachmachen konnte. Es steht keine Größe der Pfanne (oder hab ichs übersehen?) – so war die Fruchtschicht bei uns recht dick und die Teigschicht dünner, dadurch sind die Teile zerfallen. Das ist ja nicht weiter schlimm, geschmeckt hats super.
  • Quick Kale and Bacon Tarte
    Oliver hat sich letztens im Supermarkt einen Kohlkopf ausgesucht (cool oder), daher gab es einige Kohlrezepte bei uns. Unter anderem diese Quiche und die hat mich gelehrt: immer Speck zum Kohl geben, dann schmeckts einfach sensationell gut!!!
  • Healthy Apple Muffins
    Hab ich gemeinsam mit Oliver gemacht und die werden wir sicher öfter machen! Einfach und wirklich gut!
  • Herbstliche Apfel-Zimt Scones
    Ich hab wieder einiges ausgetauscht, und zwar hab ich sie mit Vollkornmehl, Birkenzucker und Kürbismus gemacht. Hat super geklappt und ist schnell gegangen – machen wir wieder!
  • Herbstlicher Strudel mit Kürbis, Maroni und Speck
    Schnell gemacht und wirklich lecker! Wird es jetzt im Herbst sicher auch noch öfter hier geben.

Einige Kohl-Rezepte, weil Oliver sich wie gesagt einen riesigen Kohlkopf im Supermarkt ausgesucht hat (ich bin ein bisschen stolz, aber er will natürlich auch manchmal Eis und Süßigkeiten, wie jedes andere Kind auch). Ein tolles Gemüse muss ich sagen, günstig, und wirklich sehr ergiebig!! Vielleicht schreib ich mal mehr darüber, weil gesund ist es noch dazu.

Das wars schon mit meinem September, damit wünsche ich euch einen tollen Oktober!

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{mamaness} Workout #51 Am Spielplatz mit der Stadtmama

Ganz aufmerksamen Lesern ist vielleicht nicht entgangen, dass auf das Workout #50 gleich das mit der #52 gefolgt ist! Das war kein Fehler, es lag schlicht und einfach daran, dass ich einen Gastartikel für die liebe Stadtmama Judith für ihre Babypause geschrieben habe. Und der ist heute erst online gegangen. Es ist ein weiteres Spielplatzworkout, ganz nach dem Motto „Sport im Alltag“ – wir Mamas verbringen ja sehr viel Zeit am Spielplatz.

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Das ganze Workout findet ihr hier! Viel Spaß dabei!

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